Geschichte und Soziologie globaler Zahlen

Ort
Luzern
Veranstalter
Bettina Heintz / Daniel Speich Chassé, Universität Luzern
Datum
26.05.2016 - 28.05.2016
Von
Daniel Speich Chassé, Historisches Seminar, Universität Luzern

Als Wladimir Woytinski in den 1920er-Jahren ein mehrbändiges Werk über die „Welt in Zahlen“ veröffentlichte, war er seiner Zeit weit voraus. Seine Bücher enthielten viele Spekulationen und wirkten provokativ, aber sie nahmen ein globales Wissensregime vorweg, das in den folgenden Jahrzehnten sukzessive zu einer sozialen Realität aufstieg. Heute diskutieren Fachleute darüber, wie zum Beispiel Wohlstand berechnet werden kann. Es ist normal geworden, die soziale Wirklichkeit in Zahlen abzubilden. Vom Bildungswesen über das Gesundheitswesen zur Hochschulpolitik, und von der Debatte über den Staatshaushalt und dessen Defizit bis in die Steuerpolitik sind Zahlen wichtig geworden. Es bestehen keine grundsätzlichen Zweifel mehr an der Bedeutsamkeit von quantitativen Angaben zur Bevölkerung, zur Arealstatistik und zum Wirtschaftsleben.

Vor diesem Hintergrund diskutierte der zweitägige Workshop Ende Mai 2016 an der Universität Luzern in sechs thematischen Blöcken die Fragen, wie Zahlen als Kommunikationsform seit dem 18. Jahrhundert und seit dem 20. Jahrhundert auch in Form globaler Zahlen zu einer so großen Bedeutung auflaufen konnten. Der Workshop baute auf vorgängig zirkulierten Papieren auf und gestattete den Teilnehmenden nur kurze Inputs zu ihren Positionen. Nach einem informellen Abendessen am Donnerstag, das bereits den sehr offenen Diskussionsstil des Anlasses vorgab, präzisierten die Organisator/innen in ihrer Eröffnung am Freitag früh die Themenstellung. DANIEL SPEICH CHASSÉ (Luzern) rief in Erinnerung, dass Zahlen in der historischen und in der soziologischen Forschung zwar vermehrt als Erkenntnisinstrumente angewendet würden, dass sie zugleich aber selbst kaum ein Gegenstand der vertieften Reflexion seien. Er führte aus, die Historiographie zur Statistik sei von institutionengeschichtlichen Arbeiten dominiert, zu denen vermehrt auch wissens- bzw. techniksoziologisch inspirierte Kritiken am vermeintlich objektiven Repräsentationsgestus der Zahlenwerke träten. Anzustreben sei nun eine integrierte Analyse der Medialität von Zahlen sowohl funktional (soziologisch) als auch bezüglich ihres Wandels (historisch). BETTINA HEINTZ (Luzern) konturierte drei Leitfragen, um die in den Papieren der Teilnehmenden angekündigten Fallbeispiele aus dem langen Zeitraum vom Mittelalter bis zur Gegenwart theoriefähig zu machen: Erstens, was sind Zahlen? Stellen sie ein eigenes Medium dar, das von sprachlicher und bildhafter Kommunikation abzugrenzen ist? Zweitens, welche Strukturbrüche zeigen sich im Blick auf die lange Frist der Zahlenverwendung und welche Periodisierungsvorschläge gibt es? Und drittens, welche Konzeption von Globalität ist für die Analyse der numerischen Kommunikation fruchtbar und wie können „globale Zahlen“ als besondere Anwendungsform des Numerischen definiert werden?

MARTIN PETZKE (Luzern) stellte im ersten Diskussionsblock zur „Ubiquität und Globalität von Zahlen“ den schon im späten 18. Jahrhundert einsetzenden Versuch evangelischer Missionare vor, die bekehrten Seelen der Menschheit zu zählen. In diesem Kontext entstand eine globale Buchhaltungsvorstellung, die im frühen 20. Jahrhundert durch die International Labour Organization (ILO) (THERESA WOBBE, Potsdam) und den Völkerbund (MARTIN BEMMANN, Freiburg i.Br.) mit Blick auf individuelle und nationale Wirtschaftspotenziale eine Bestätigung erfuhr. In der Diskussion zeigte sich, dass primär nicht politisch präjudizierte Felder wie Sport, Religion und Wissenschaft schon früh global quantifiziert wurden, während ein vergleichbarer Vorgang in der Wirtschaftspolitik erst später einsetzte. Als ein Grund hierfür wurde die Beobachtung Wobbes generalisiert, wonach die globale Quantifizierung zugleich eine „Gleichheitsunterstellung“ und eine „Differenzbeobachtung“ benötigt. In den politischen Feldern stand aber die Herrschaftslogik des Imperialismus bis weit ins 20. Jahrhundert hinein einer globalen Gleichheitsunterstellung entgegen, weshalb zahlenförmige Differenzbeobachtungen hier relativ verspätet auftraten.

Der zweite Diskussionsblock bot historische Gegensichten auf die heutige Normalvorstellung darüber, was Zahlen sind. FRANZ ARLINGHAUS (Bielefeld) stellte mittelalterliche Buchhaltungspraktiken vor und zeigte, dass das modern anmutende Instrument der doppelten Buchführung in einer keineswegs modernen Art eingesetzt wurde. Die mittelalterlichen Buchhalter nutzten Zahlen nicht um zu rechnen, sondern um Geschichten zu erzählen. LARS BEHRISCH (Utrecht) und ANTON TANTNER (Wien) führten anschließend aus, wie Zahlen erst im 18. Jahrhundert eine eigenständige Medialität in der politischen Kommunikation erhielten. Die Diskussion fokussierte auf das frühneuzeitliche Phänomen der Dekontextualisierung von Zahlen, das bislang kaum beschrieben worden ist. Die Nummerierung von Häusern in der Habsburgmonarchie (Tantner) oder die demokratietheoretische Legitimation von Mehrheitsansprüchen im US-amerikanischen und im französischen Revolutionsdiskurs (Behrisch) setzten wesentliche kognitive Vorbedingungen für den Aufstieg von Zahlen, der dann im 19. Jahrhundert Fahrt aufnahm.

Der dritte Block widmete sich unter der Frage „Was sind Zahlen und wie werden sie dargestellt?“ dem Mündigwerden der globalen numerischen Kommunikation ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert. IRIS SCHRÖDER (Erfurt/Gotha) verglich verschiedene Landkarten von Afrika aus den letzten 130 Jahren, die sie als visuelle Veranschaulichung globaler Zahlen interpretierte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie diese Zahlen produziert und visuell aufbereitet wurden und welche persuasiven Effekte solche Verbildlichungen von Zahlen haben. YANN STRICKER (Luzern) sprach über die globale Arbeitsmigrationsstatistik der ILO, die seit 1919 im Aufbau begriffen ist, und SEBASTIAN HOGGENMÜLLER (Kiel/Luzern) blickte auf den aktuellen Gebrauch von Zahlen in Infografiken zu weltgesellschaftlichen Problemen. Dabei wurde deutlich, dass Zahlen vor allem deshalb zu einem eigenständigen Kommunikationsinstrument wurden, weil sie eine Symbiose mit bildhafter und narrativer Kommunikation eingingen, die durchaus Ähnlichkeiten mit der von Arlinghaus für das Mittelalter gezeigten Einbettung der Zahlen in andere Kommunikationsformen aufweist. In der Diskussion wurde die paradoxe Beobachtung gemacht, Zahlen hätten als eigenständiges Medium gerade durch ihre Verbindung mit anderen Medien Autonomie gefunden.

Der vierte Block fragte nach der Logik und der Bedeutung von „Globalen Indexen und Vergleichen“. RICHARD ROTTENBURG (Halle an der Saale) summierte seine langjährige Forschung zur numerischen Rechenschaftslegung in der Entwicklungspolitik. Er forderte eine Differenzierung der Maßstäbe: Numerische Modellierungen des Weltsystems, wie sie in den 1960er-Jahren aufblühten, seien im weltpolitischen Diskurs zwar nach wie vor präsent. Entscheidend für die Prägung lokaler Verhältnisse durch Zahlen sei aber das Aufbrechen der Makroansätze in kleine Projekt-Pakete. Genährt aus einer diffusen globalen Evidenz wirkten Zahlen gesellschaftlich heute vor allem im Kleinen. An die Frage der „governance by numbers“ schloss SOPHIA CRAMER (Luzern) in ihrem Vortrag an, der sich mit der Leistungsvermessung von Mikrofinanzorganisationen befasste. Anstatt das Steuerungspotential von Zahlen auf der Ebene bereits aggregierter Daten zu verorten, rückte sie den Prozess der Erzeugung globaler Zahlen in den Vordergrund und zeigte, dass bereits die Einbindung der Vermessenen in die hochgradig standardisierte Datenerhebung erhebliche disziplinierende Effekte hat. TOBIAS WERRON (Bonn/Bielefeld) ging in seinem Vortrag auf die Entwicklung von Rankings ein und legte am Beispiel von Staaten- und Hochschulrankings dar, auf welche Weise diese eine globale Prestigekonkurrenz zwischen den erfassten Einheiten erzeugen.

Aus diesen Maßstabs-Spielen und aus der Verwiesenheit von Zahlen auf andere Medien ergab sich ein bruchloser Übergang zum fünften Block, der die Normativität von Zahlen thematisierte. In Ranglisten sind numerische Werte das Medium von Benchmarks, also eine klare Norm. Zahlen wirken aber auch über ihre konkrete Messleistung hinaus normativ, indem sie vielfältige weltpolitische Zusammenhänge auf eine simple Zielvorgabe einkochen, so Komplexität reduzieren und globale Kommunikation ermöglichen. HANNO PAHL (München) sprach über die von Reinahrt/Rogoff irrtümlich vorgegebene Benchmark von 90 Prozent Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt; PATRICIA HONGLER (Luzern) thematisierte den Zielwert ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungshilfe; und SABINE HÖHLER (Stockholm) stellte das Zwei-Grad-Ziel der globalen Klimapolitik in den Fragehorizont des Workshops. In der Diskussion manifestierte sich eine gewisse Verwunderung über die realitätsprägende Kraft dieser Abstraktionen trotz ihres hohen Voraussetzungsreichtums. Deutlich wurde auch, dass die Wissensform der Ökonomie in besonderer Weise auf Zahlen rekurriert und von deren geradezu wundersam anmutenden Kommunikationsleistung profitiert.

Der sechste und letzte Block fragte nach den Dynamiken der Quantifizierung. Dabei betonte BARBARA GRIMPE (Wien) die Chancen des numerischen Wissensmodus mit Blick auf die verpflichtende Zuschreibung von Verantwortung. IRIS BOROWY (Shanghai) rief hingegen den geradezu unheimlichen Aufstieg des Bruttoinlandsprodukts zum weltweit wichtigsten Indikator in Erinnerung. Sie argumentierte, dass dieser Indikator trotz seiner vielfältigen Schwächen für ganz unterschiedliche Gruppen von Anwenderinnen und Anwendern einen kommunikativen Vorteil darstelle, und daher kaum verschwinden werde. Eine übergreifende Machtinstanz, an der sich Verantwortung konkretisiert, konnte sie nicht ausmachen. Zahlen anonymisieren offenbar Macht. Der sechste Block endete mit einer fulminanten Skizze der Millennium Development Goals bzw. der Sustainable Development Goals durch KATJA FREISTEIN (Duisburg-Essen), mit denen die UNO seit bald zwei Jahrzehnten die weltpolitische Kommunikation definitiv numerisch gemacht hat. Die geradezu barock anmutende Fülle von Zahlen hinterließ ein Staunen, weil sie im Grunde nur sehr schlecht zu dem Zahlendiskurs der gegenwärtigen Weltpolitik passt, der vermeintlich ganz geradlinig auf die Faktizität des Diesseits ausgerichtet ist. Die Teilnehmenden erstarrten in einer gewissen Zahlenverzauberung.

Insgesamt zeigte der Workshop das Potenzial des Forschungsfeldes auf und es wurde auch klar, wie schwach ausgeprägt die akademische Debatte über Zahlen ist, wenn es eben gerade nicht darum geht, soziale Zusammenhänge „richtig“ zu vermessen, sondern über die Wirkung von Zahlen und über ihre Geschichtlichkeit im globalen Maßstab nachzudenken. Angesichts dieses Fazits ist es wichtig, eine nachfolgende Diskussionsmöglichkeit zu organisieren und die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Gegenstand weiter zu vertiefen. In ihrem Schlusskommentar forderte SOPHIE MÜTZEL (Luzern) dazu auf, die Prozesse der Quantifizierung und insbesondere auch die vorgängigen Prozesse der Kategorisierung, die ja erst Zählbarkeit ermöglichen, genauer zu rekonstruieren. Auch brachte sie die Antizipation von Zukünften als wesentliche Handlungsmotivation in der sozialen Praktik des Zählens aufs Tapet. Im anschließenden Kommentar stellte CHRISTOPH HOFFMANN (Luzern) nachdrücklich die Frage nach historischen Zäsuren. Er habe den Eindruck, das Jahr 1945 könne in dieser Hinsicht kaum unterschätzt werden. Mit diesem Datum verbindet sich der Aufstieg von internationalen Organisationen, deren Raison d’être die Herstellung von vergleichenden Statistiken ist (Stricker). Als Forschungsstrategie schlug Hoffmann vor, nach funktionalen Äquivalenten zu den heute so selbstverständlich anmutenden Kommunikationen in Zahlen zu fragen. Er verwies mit Blick auf die internationale Organisationswelt darauf, dass man früher stark auf juristische Deklarationen (wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) vertraut habe, dass also die Selbstverpflichtung von globalen Akteuren durch Rechtstexte handlungstheoretisch ein mögliches Äquivalent zur heute zunehmend Raum greifenden Annahme sein könnte, „nackte Zahlen“ lieferten eine unmittelbar handlungsrelevante Faktizität. Diese „Nacktheit der Zahlen“ – so ein weiteres wichtiges Ergebnis – sei freilich ihrerseits das Resultat von globalgeschichtlichen Vorgängen und weitgehend unverstanden.

Der Workshop hatte einen experimentellen Charakter, indem er historische Fälle und soziologische Theoretisierungsansprüche in eine Auseinandersetzung stellte. Viele Teilnehmende drückten ihre Freude über diesen Disziplinenkontakt aus, denn das interdisziplinäre Gespräch zwischen der Soziologie und der Geschichtswissenschaft ist in den letzten Jahren leider in den Hintergrund getreten, obwohl es sich, wie der Workshop deutlich belegte, als sehr fruchtbar erweist. Obschon die Themenstellung vergleichsweise begrenzt war, sind im Verlaufe der Tagung interessante Unterschiede in den Ansätzen und der disziplinären Orientierung deutlich geworden. Diese Vielfalt der Perspektiven hat ihren Grund auch darin, dass es sich um ein neues Untersuchungsfeld handelt, für das noch keine fertigen Antworten bereit liegen. Der Workshop betrat in dieser Hinsicht Neuland und seine Ergebnisse sollen deshalb in einer anschließenden Konferenz vertieft werden. Dabei wird es darum gehen, eine integrierte Analyse der Medialität von Zahlen sowohl funktional (soziologisch) als auch bezüglich ihres Wandels (historisch) weiter zu entwickeln. Zahlen können nur zählen, was als gleichwertig erscheint, und nur in dieser Logik kann die numerische Kommunikation Unterschiede und Differenzen als politische Probleme erfassen. Insofern wird es in der weiteren Verfolgung des Themas zentral darum gehen müssen, das Spannungsfeld zwischen „Gleichheitsunterstellung und Differenzbeobachtung“ (Wobbe) in ein fruchtbringendes Forschungsdesign umzumünzen. Fruchtbar war – gerade angesichts der Innovativität der Themenstellung – das Zusammenführen etablierter Forscherinnen und Forscher mit Nachwuchskräften auf Doktoratsstufe.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung
Bettina Heintz und Daniel Speich Chassé

1. Die Ubiquität und die Globalität von Zahlen
Moderation: Bettina Heintz

Martin Petzke (Luzern): The global ‚Bookkeeping’ of Souls. Quantification and 19th-century Evangelical Missions
Martin Bemmann (Freiburg i. Br.): Zur Entstehung der „Weltwirtschaftsstatistik“ in den 1920er und 1930er Jahren
Theresa Wobbe (Potsdam): Das Maß aller Arbeit? Das Labour Force Konzept als globales Messinstrument der (Arbeits-)Welt

2. Was sind Zahlen und was bewirken sie?
Moderation: Daniel Speich Chassé

Franz J. Arlinghaus (Bielefeld): Geschmeidige Zahlen. Position von Zahlen in verschiedenen kommunikativen Feldern der mittelalterlichen Gesellschaft
Anton Tantner (Wien): Zahlen als Nummern
Lars Behrisch (Utrecht): Das egalisierende Potential der Statistik (Amerikanische und Französische Revolution)

3. Was sind Zahlen und wie werden sie dargestellt?
Moderation: Theresa Wobbe

Iris Schröder (Erfurt/Gotha): Kartenwerke, Zahlenwerke. Der Scramble for Africa und die Globalisierung 1880-1980
Yann Stricker (Luzern): Welche Probleme sollten mit der Quantifizierung (potenzieller) menschlicher Bewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg gelöst werden?
Sebastian Hoggenmüller (Kiel/Luzern): Zahlen sehen. Zur visuellen Kommunikation globaler Zahlen

4. Globale Indexe und Vergleiche?
Moderation: Sabine Höhler

Richard Rottenburg (Halle): Wie überzeugen performative Zahlenwerke?
Sophia Cramer (Luzern): Von der Eingabemaske zur Zahl. Steuerungspotentiale in der Herstellung globaler Indexwerte zur ‚social performance’ von Mikrofinanzorganisationen
Tobias Werron (Bonn): Internationale Rankings, historisch-soziologisch gesehen

5. Die Normativität von Zahlen
Moderation: Bettina Heintz

Hanno Pahl (München): ‚Excelgate’. Zur kurzen (?) Karriere einer globalen Wirtschaftszahl (Bsp. Reinhart/Rogoff 90% Staatsverschuldung)
Patricia Hongler (Luzern): Ein Prozent des Bruttosozialprodukts für Entwicklungshilfe. Die Geschichte einer numerischen Forderung
Sabine Höhler (Stockholm): Die Zahl Zwei als globaler Leitwert und Grenzwert der Klimadebatte

6. Dynamiken der Quantifizierung?
Moderation: Daniel Speich Chassé

Barbara Grimpe (Wien): Verantwortliches Handeln global (er)messen: Schwierigkeiten und Chancen
Iris Borowy (Shanghai): Das Beharrungsvermögen von Zahlen
Katja Freistein (Duisburg-Essen): Zahlen, Indikatoren und Narrative – und das Beispiel der Sustainable Development Goals SDG

Schlussdiskussion
Input durch Christoph Hoffmann, Sophie Mützel, Bettina Heintz und Daniel Speich Chassé

Zitation
Tagungsbericht: Geschichte und Soziologie globaler Zahlen, 26.05.2016 – 28.05.2016 Luzern, in: H-Soz-Kult, 27.09.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6716>.