8. Workshop des Wissenschaftlichen Netzwerks Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike – Network para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad

Ort
Hamburg
Veranstalter
Sabine Panzram, Seminar für Alte Geschichte, Universität Hamburg; Markus Trunk, Klassische Archäologie, Universität Trier
Datum
26.10.2017 - 28.10.2017
Von
Dominik Kloss / Sabine Panzram, Seminar für Alte Geschichte, Universität Hamburg

Der achte Workshop des Netzwerks zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike, Toletum VIII, fand vom 26. bis 28. Oktober 2017 im Hamburger Warburg-Haus statt. Er stand ganz im Zeichen der Frage „Städte verbinden?“ und mithin einer Tatsache, die eigentlich offensichtlich erscheint, denn die Städte der Iberischen Halbinsel waren über Straßen, Fluss- und Meereswege mit Rom, miteinander und mit anderen Provinzen verbunden, so dass im Laufe der Jahrhunderte Netzwerke entstanden, über die Waren und Informationen, aber auch innovative Architekturformen und neue Kulte zirkulierten. Nun sind diese Kommunikationswege aber bisher zuvörderst aus der Perspektive einer Epoche und einer Funktion in den Blick genommen worden: So konzentrierten sich archäologische Arbeiten auf die Ausfallstraßen in der Kaiserzeit, an denen sich Nekropolen entlang ziehen oder auf emblematische Bauten im suburbium; althistorische Studien untersuchten Meilensteine als Medium der Selbstdarstellung des Herrscherhauses. Der Versuch, Städte als Knotenpunkte von Kommunikationswegen zum Beispiel wirtschaftlicher oder religiöser Provenienz und so im Rahmen ihrer konkreten Wirkungszusammenhänge zu rekonstruieren und zu interpretieren, und zwar à la longue, wurde dagegen bisher nur vereinzelt unternommen. Insofern galt es, „Entselbstverständlichkeitsarbeit“ (A. Landwehr) zu leisten und nach der Funktion von Kommunikationswegen in den hispanischen Provinzen von der späten Republik bis in das Frühmittelalter zu fragen: Welche Art von Netzwerken lassen sich ausmachen? Sind sie vor allem regionaler oder überregionaler Natur; wer trifft die Entscheidung, wie sie zu verlaufen haben und welche Bedeutung kommt der Verbindung mit Rom zu? Welche Auswirkungen hat ein Ereignis wie die Conquista – kommt es zu einer Umnutzung, Weiternutzung oder gar keiner Nutzung mehr? Eine klare Antwort lässt sich hinsichtlich des Ausbaus des Straßennetzes im Gebiet des späteren conventus Caesaraugustanus geben, wie SABINE PANZRAM (Hamburg) einleitend konstatierte. Hier waren die Städtegründungen, die größtenteils als römische Neugründungen und den indigenen oppida unmittelbar benachbart erfolgten, das Resultat einer systematisch anmutenden Erschließung des Ebrotals von Seiten Roms. Die Gründung von Caesaraugusta (Zaragoza), das die Funktion eines Zentralorts wahrnahm, sowie die Anbindung an die Via Augusta schlossen diesen Prozess gewissermaßen ab.

Mit seiner Vorstellung eines maritimen Netzwerks, und zwar an den Küsten der Lusitania und Baetica, eröffnete FELIX TEICHNER (Marburg) den Workshop aus der Perspektive der provinzialrömischen Archäologie. Während der Export von Olivenöl aus der Baetica insbesondere zur Versorgung der Stadt Rom und der Legionen als gut erforscht gilt, konnte er jetzt wahrscheinlich machen, dass es zudem einen auf die Ausfuhr von garum spezialisierten Wirtschaftszweig gab, der in einen weitreichenden maritimen Handel eingebunden war. Seine Existenz bezeugen etwa die zahlreichen Amphorenfunde in den Häfen nordalpiner Legionsstandorte. Während der Handel mit Olivenöl in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. einbricht, nimmt der Export von garum in dieser Zeit noch zu und lässt sich bis weit in das 5. Jahrhundert hinein verfolgen. Indizien einer „Krise“ sind also in diesem Sektor mitnichten ausmachen. Aus der Perspektive der Epigraphik führten die „Methodologischen Überlegungen zur Erforschung der viae publicae in der Baetica“ von MANFRED G. SCHMIDT (Berlin) in die Thematik ein. Er setzte sich mit der Teilstrecke der Via Augusta zwischen Corduba (Córdoba) und Castulo (Linares) und der Verortung des Ianus Augustus auseinander, der auf Meilensteinen als Straßenausgangspunkt genannt wird. Da das Bogenmonument auch in arabischen Quellen Erwähnung findet, sei das Gebiet auf die Flussgabelung von Guadalimar, Guadalquivir und Guadalbullón, der in der Antike ebenfalls als Oberlauf des Baetis galt, einzuengen. Diese Positionierung des Augustusbogens biete eine neue Grundlage für die Rekonstruktion des Verlaufs der Straßen, aber auch der Provinzgrenze zwischen der Baetica und der Hispania Citerior.

Auch bei den im Weiteren vorgestellten „Kommunikationswegen in Republik und Kaiserzeit“ standen zunächst die Straßen und ihr Verlauf und dann die Architektur zur Diskussion. So unternahm ANTONIO MONTERROSO CHECA (Córdoba) erfolgreich den Versuch, „verlorene Straßen“ wiederzufinden: nämlich den Streckenabschnitt auf der von Corduba ausgehenden und nordwärts nach Augusta Emerita (Mérida) führenden Straße, der bis Mellaria (Fuente Obejuna) führte. Dabei halfen ihm zum einen die Möglichkeiten der archäologischen Feldforschung, denn durch den Einsatz hochauflösender Satellitenbilder zeichnet sich ein zunehmend detaillierteres Bild der antiken Landschaft Baeturia Turdula ab. Zum anderen erleichtern virtuelle, in Landschaftsfotografien eingebettete Rekonstruktionen der entlang der antiken Straße ergrabenen Siedlungen oder Kastelle unterschiedlicher Epochen deren Visualisierung. Sie bestätigten, was der fragmentarische schriftliche Befund in Form zweier Meilensteine vermuten ließ.

ANTONIO GEANINI ABADES (Madrid) konnte dagegen bei seiner Präsentation der antiken Straßenverbindung zwischen Carthago Nova (Cartagena) und Complutum (Alcalá de Henares) nicht nur auf den epigraphischen Befund, sondern zudem auf eindrucksvoll erhaltene Überreste gepflasterter Abschnitte und Brücken zurückgreifen. Tiefe Wagenspuren bezeugen anschaulich, dass der Route, die Städte wie Ilunum (Tolmo de Minateda), Saltigi (Chinchilla de Monte-Aragón) oder das wegen seines Spiegelstein-Abbaus bedeutsame Segobriga (Saelices, Cuenca) passierte, als Zubringer im Gütertransport zwischen Minendistrikten, landwirtschaftlich genutzten Zonen und dem Mittelmeer hohe Bedeutung zukam.

Dann wandte sich CHRISTOPHER COURAULT (Córdoba) den unterschiedlichen Bauphasen der Stadtbefestigung der Provinzhauptstadt Corduba zu. So blieb die südliche Kurtine der von einer breiten Aggermauer umschlossenen republikanischen Gründung noch bis ins späte 1. Jahrhundert n. Chr. erhalten, während der hafenseitige Mauerzug der daran anschließenden – noch in voraugusteischer Zeit ummauerten – Stadterweiterung in Richtung Baetis zwischenzeitlich niedergelegt und erst dann neuerrichtet worden war. Markant ist die ab diesem Zeitpunkt separat befestigte und bis in die Zeit des Kalifats belegte Nordwestecke des Mauerringes, der im Mittelpunkt künftiger Forschungen stehen soll: denn noch ist unklar, woher die verbauten Quader stammen.

NICOLE RÖRINGs (München) Interesse galt der Provinzhauptstadt der Lusitania, Augusta Emerita. Sie verwies darauf, dass sich die am dortigen Theater feststellbare Verwendung von Stuck einerseits und eine jüngere „Marmorisierungsphase“ andererseits auch bei den Spielstätten im nahgelegenen Metellinum (Medellín) und in Olisipo (Lissabon) an der Atlantikküste finden bzw. annehmen lassen – ungeachtet der jeweils abweichenden topographischen Einbettung der Bauten in Hanglagen.

Dass demzufolge die Provinzhauptstadt als Vorbild für die Übernahme der Architektursprache fungierte, bestätigte auch JANINE LEHMANN (Madrid), die hier, aber auch in den anderen Kolonien der Lusitania der Stiftungspraxis durch Veteranen einen besonderen Stellenwert zumaß. Vor allem die in augusteischer Zeit als Zentralbauten errichteten Tempel hätten zur Verbreitung der korinthischen Säulenordnung in Hispanien beigetragen, wenngleich lediglich bei den größeren Kaiserkultstätten eine unmittelbare Beteiligung stadtrömischer Werkstätten wahrscheinlich sein dürfte. Pieter H. A. HOUTEN (Leiden) schloss diese Sektion mit einem Projektbericht ab: Der im Rahmen des ERC-Projektes „An Empire of 2000 Cities: Urban Networks and Economic Integration in the Roman Empire“ entstandene Katalog weise inzwischen über 400 Einträge hispanischer Städte auf, die sich mittels einer Software zur Visualisierung von Netzwerken nach ganz unterschiedlichen Kriterien wie Größe, Entfernung untereinander oder Rechtsstatus graphisch so anordnen ließen, dass mitunter überraschende Beziehungsgeflechte oder Hierarchien sichtbar würden.

Im Mittelpunkt der „Kommunikationswege der Spätantike“ stand neben der Wirtschaft vor allem die Kirche, nachdem RICARDO GONZÁLEZ VILLAESCUSA (Nizza) seine Überlegungen zur strategischen Bedeutung der Pityusen in der Spätantike vorgestellt hatte. Wahrscheinlich in die Jahre um 311, als das westliche Mittelmeer Grenzgebiet zwischen Konstantin und Maxentius war, datiert das Kastell Can Blai, etwa mittig auf der östlichen Landzunge von Formentera gelegen. Die quadratische, sich durch vorspringende Rechtecktürme wie durch die Verwendung von emplekton-Mauerwerk auszeichnende Anlage diente wohl der maritimen Überwachung der umliegenden Seegebiete; eine Funktion, die zumindest zwei weitere Wachtürme auf erhöhten Positionen in der Umgebung unterstützten.

BEATE BRÜHLMANN (Trier) skizzierte die Folgen für die hispanische Villenwirtschaft, die sich durch die einbrechende Nachfrage bei den Abnehmern von Olivenöl aus der Baetica im 3. Jahrhundert n. Chr. ergab. Während die dortigen Betreiber diverser Ölmühlen inmitten quasi monokulturellen Anbaus kaum flexibel waren, scheinen die auf Weinbau setzenden Villen im Umland von Tarraco (Tarragona) erfolgreicher auf diesen Bedarfswandel reagiert zu haben.

Dann wandte sich FEDOR SCHLIMBACH (Göttingen) dem Phänomen der so genannten „Eigenkirchen“ zu, und zwar in der nördlichen Sierra Morena. Seiner Meinung nach entsprechen sowohl die bereits im 5. Jahrhundert errichtete Basilika von La Losilla bei Añora als auch der einige Inschriftenfunde aus dem 7. Jahrhundert aufweisende Komplex von El Germo diesem Typus einer Kirche auf Großgrundbesitz. Sie können damit als Indizien für die Christianisierung des Hinterlandes in der Baetica gelten, die sich auch in den Konzilsakten und westgotischen Gesetzessammlungen fassen lässt.

Die Konzilien entwickelten sich STEFAN PABST (Bochum) zufolge zu „dem“ Machtinstrument der Bischöfe von Toledo: So erreichte Julian, dass seit dem XII. Toletanum dem Toledaner Metropoliten entscheidenden Einfluss bei der Nachbesetzung von Sedisvakanzen zukam. Er profitierte dabei von der räumlichen wie kommunikativen Nähe zum westgotischen Königssitz wie von der Isolierung des eigentlich für die Carthaginiensis zuständigen, aber unter byzantinische Oberhoheit geratenen Metropolitansitzes Carthago Nova.

PAULO PACHÁ (Rio de Janeiro) suchte am Beispiel der Städterivalität zwischen Mérida und Toledo Einblick in diesen Aushandlungsprozesses zwischen den Repräsentanten der Aristokratie, der Kirche und der Monarchie zu gewähren. Denn die Vormachtstellung Toledos war nicht das Ergebnis von Opposition und Konflikt, wie die ältere Forschung stets betont hat, sondern vielmehr eines ineinandergreifenden Diskurses zwischen der Monarchie und den Eliten, der sich in den Konzilsakten fassen lässt. Er kann als Grundlage eines neuen Narrativs dienen, das die Prozesshaftigkeit der Staatsbildung im Westgotenreich von Toledo deutlich werden lässt.

In die Zeit nach der Conquista führte der Beitrag von ENEKO LÓPEZ MARTÍNEZ DE MARIGORTA (Madrid – Hamburg) ein, der die Achse zwischen den umayyadischen Residenzstädten Ilbīra respektive Córdoba und dem zentralen Hafenplatz Almería thematisierte. Spielte zur Zeit des Emirats noch das unweit der Küste gelegene Pechina als Seehandelszentrum – insbesondere für den überregionalen Sklavenhandel – eine große Rolle, so kommt Almería dann im 10. Jahrhundert als ausgebautem Flottenstützpunkt und Bollwerk gegen fatimidische Angriffe eine bedeutsamere Rolle als zuvor zu.

Auch RAFAEL BLANCO GUZMÁN (Granada) wandte sich in seinen Beobachtungen zu den almunias diesem Territorium zu. Diese Landsitze der islamischen Eliten, die sich gemeinhin durch eine großzügige Anlage, repräsentative Ausstattung und die Einbindung von Wasser auszeichnen, sind vor allem westlich von Qurtuba – in Richtung der Palastanlage von Madinat al-Zahra – entlang der sich an den Ausfallstraßen ausbreitenden Vororten nachgewiesen. Darüber hinaus entzieht sich selbst die Typologie dieser Besitzungen noch unserer Kenntnis, so dass diese jetzt zunächst in der Zusammenschau mit Befunden aus dem Umland von Marrakesch, Palermo und Murcia erarbeitet werden sollen.

In ihrem Abendvortrag, der den thematischen Teil des Workshops abschloss, wandte sich MARÍA ISABEL FIERRO BELLO (Madrid) den Folgen der Conquista für das inner- wie außerstädtische Straßennetz zu. Offensichtlich nutzten die Umayyaden die antike Infrastruktur nur zum Teil: Zwar führte der als Herrscherpflicht verstandene Brückenbau vielfach zu Reparaturen oder Erneuerungen älterer Bauten, aber der vielfältig bezeugte Einsatz von Lasttieren zwischen den Städten erwies sich als nicht auf die römischen Straßen angewiesen. Innerhalb der Städte musste sich der öffentliche Straßenraum der im islamischen Rechtsverständnis gemeinhin geduldeten individuellen Inanspruchnahme anpassen, sodass bald die afniya – durch private Einbauten dominierte Gassen – das Stadtbild prägten. Die Abschlussdiskussion zeigte deutlich, dass die interdisziplinäre Erforschung der städteverbindenden Kommunikationswege keine Selbstverständlichkeit darstellt und noch am Anfang steht: Das gilt zum einen für das Straßennetz jenseits der Via Augusta wie für maritime Handelsnetzwerke (regional und mediterran), zum anderen aber auch für religiöse Strömungen und Architekturformen – auch in diesem Bereich fehlen Studien zur Rezeption und Verbreitung. Die Beiträge aus der Zeit der Umayyaden verwiesen zudem auf das Potential eines kulturübergreifenden Ansatzes, denn offensichtlich stellte man sich der gleichen Herausforderung – der Organisation von Kommunikationswegen – grundlegend anders.

Die Berichte aus den laufenden Qualifikationsarbeiten gewährten dieses Jahr Einblick in zwei noch am Anfang stehende und eine unlängst abgeschlossene Dissertation. So will sich SÍLVIA MONTEIRO TEIXEIRA (Lissabon) in ihrem Dissertationsvorhaben mit Sklaven und Freigelassenen in der Lusitania insbesondere auf der Grundlage des epigraphischen Befundes auseinandersetzen – einem Desideratum, wie ihr Forschungsüberblick deutlich zeigte.

Und MARÍA VICTORIA GARCÍA ABOAL (Murcia) möchte sich in den kommenden Jahren mit den Transformationen der so genannten insula II des Molinete, des mittlerweile als Archäologischem Park ausgestalteten Burgberges von Carthago Nova, in der Spätantike auseinandersetzen: Was geschieht mit den Thermen und dem Heiligtum, das man analog zu Baelo Claudia (Bolonia) und Ostia als Iseum / Serapeion gedeutet hat?

JASMIN HETTINGER (Duisburg-Essen) konnte dagegen den Abschlussbericht ihrer Dissertation zum antiken Umgang mit Hochwasserphänomenen präsentieren. Deutlich wurde, dass bereits antike Quellen Schneeschmelze und Starkregen als sich regional wie saisonal unterschiedlich auswirkende Ursachen von Flutereignissen kannten. Nachweisbar zumindest in Hispanien sind demnach als zeitgenössische Reaktion sowohl die Nutzung (Wasserspeicherung durch Staudämme, Urbarmachung verlandender Flussdeltas) als auch Anpassung (Drainage von Uferzonen, Ersetzung von Furten durch ganzjährig gangbare Brücken, rechtliche Rücksichtnahme auf sich verändernde Flussbreiten) dieser wiederkehrenden Naturereignisse.

Wie schon in den Jahren zuvor zeigte sich auch im Falle von Toletum VIII, dass ein Workshop zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike, der ganz dezidiert auf Interdisziplinarität und einen epochenübergreifenden Ansatz, Internationalität und den Kontakt zwischen etablierten wie Nachwuchswissenschaftlern setzt, städte- wie länderverbindend wirken kann. Toletum IX wird vom 25. bis 27. Oktober 2018 in Hamburg stattfinden.

Konferenzübersicht:

Sabine Panzram (Universität Hamburg) / Markus Trunk (Universität Trier) / Pedro Antonio Villena Pérez (Generalkonsulat von Spanien / Hamburg): Begrüßung

Felix Teichner (Provinzialrömische Archäologie / Universität Marburg):
Hafennetzwerke an den Küsten der römischen Provinzen Lusitania und Baetica

Ángeles Magallón Botaya (Klassische Archäologie / Universidad de Zaragoza):
Ejes viarios y ciudades romanas en el Valle Medio del Ebro
Dieser Vortrag musste aufgrund von Krankheit ausfallen; einen Ersatz bot Manfred G. Schmidt (Alte Geschichte / Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften): Ab Iano Augusto ad Oceanum. Methodologische Überlegungen zur Erforschung der viae publicae in der Baetica

Kommunikationswege in Republik und Kaiserzeit – Straßen und Architektur

Antonio Monterroso Checa (Klassische Archäologie / Universidad de Córdoba): La calzada Corduba-Emerita a traves del ager Mellariensis. Documentación arqueológica del cauce de conexión logística entre las dos capitales de la Hispania Ulterior

Christopher Courault (Klassische Archäologie / Universidad de Córdoba): Nuevas interpretaciones sobre las antiguas murallas de Córdoba y mirada hacia el futuro

Antonio Geanini Abades (Klassische Archäologie / Universidad Complutense de Madrid): La arqueología de la calzada Carthago Nova-Complutum (Conventus Carthaginensis, Hispania Citerior)

Nicole Röring (Bauforschung / MEMVIER Bamberg – Technische Universität München): Olisipo, Metellinum und Augusta Emerita – drei Städte, eine Architektursprache

Janine Lehmann (Klassische Archäologie / Deutsches Archäologisches Institut. Abteilung Madrid): Von der urbs in die Provinz – Wege der Rezeption und Verbreitung römischer Architekturformen in Städten der Lusitania

Pieter H.A. Houten (Alte Geschichte / Universiteit Leiden): Informe final. Civitates Hispaniae en conexión

Berichte aus laufenden Qualifikationsarbeiten

Sílvia Monteiro Teixeira (Alte Geschichte / Universidade de Lisboa): Nacer esclavo, morir libre: fuentes y problemáticas del estudio de los grupos de origen servil en Lusitania

María Victoria García Aboal (Klassische Archäologie / Universidad de Murcia): Cambio y transformación en la Carthago Nova tardorromana: la insula II del Molinete

Jasmin Hettinger (Alte Geschichte / Universität Duisburg-Essen): Hispanien und das (Hoch-)Wasser. Eine Bilanz

Kommunikationswege in der Spätantike – Wirtschaft und Kirche

Ricardo González Villaescusa (Klassische Archäologie / Université Nice Sophia Antipolis):
Can Blai, un fortín tardoantiguo de vigilancia costera (Formentera, Baleares). Defensa imperial del Baelaricum Mare a principios del siglo IV d. C.

Beate Brühlmann (Klassische Archäologie / Universität Trier): Ökonomische Netzwerke im Hinterland der Städte: zur römischen Villenwirtschaft in Hispanien

Fedor Schlimbach (Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte / Georg-August-Universität Göttingen): Kirchen an neuen Plätzen: Zur Ausbreitung des Christentums im ländlichen Bereich Hispaniens in der Spätantike

Paulo Pachá (Mittelalterliche Geschichte / Universidade Federal Fluminense Rio de Janeiro):
Destinos entrelazados: reexaminando Mérida y Toledo en el siglo VII

Stefan Pabst (Alte Kirchengeschichte, Patrologie und christliche Archäologie / Ruhr-Universität Bochum): Kirchliche Kommunikationsprozesse am Ende des 7. Jahrhunderts: Herausforderungen und Lösungsansätze

Kommunikationswege nach der Conquista – Stadt und Umland

Eneko López Martínez de Marigorta (Mittelalterliche Geschichte / Consejo Superior de Estudios Científicos Madrid – Universität Hamburg): La vía califal Córdoba – Almería dentro de la proyección omeya hacia el Mediterráneo

Rafael Blanco Guzmán (Archäologie des Mittelalters / Escuela de Estudios Árabes de Granada): Las almunias al oeste de la Córdoba islámica: viario, producción, y hábitat

María Isabel Fierro Bello (Semitische Philologie / Consejo Superior de Estudios Científicos Madrid): Dentro y fuera de la ciudad: el impacto de la conquista musulmana en la Península Ibérica en las vías de comunicación

Zitation
Tagungsbericht: 8. Workshop des Wissenschaftlichen Netzwerks Toletum. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike – Network para la investigación sobre la Península Ibérica en la Antigüedad, 26.10.2017 – 28.10.2017 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 05.01.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7476>.
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Veröffentlicht am
05.01.2018
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