Heroische Kollektive

Ort
Freiburg
Veranstalter
Graduiertenkolleg des SFB 948 "Helden – Heroisierungen – Heroismen" der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Datum
15.06.2018 - 16.06.2018
Von
Vera Marstaller / Stefan Schubert, SFB 948 "Helden - Heroisierungen - Heroismen", Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Heroische Figuren stehen in einem bemerkenswerten Spannungsfeld zu Kollektiven. Im Regelfall heben sich Helden als exzeptionelle Einzelfiguren von der namenlosen Masse ab, stehen ihr gegenüber und werden gar erst durch die Unterscheidung von ihr konstituiert.[1] Massen wiederum tendieren in Krisen dazu, Einzelne zu ihren Helden zu erheben. Doch im Verlauf der Geschichte begegnen uns wiederholt Phänomene, welche die Annahme einer notwendigen Singularität heroischer Figuren scheinbar herausfordern, wie etwa Erzählungen über die dreihundert Spartiaten an den Thermopylen oder theoretisch-philosophische Entwürfe zur Arbeiterklasse als Siegerin eines zukünftigen Geschichtsverlaufs nahelegen. Heroisierungen solcher Gemeinschaften werfen Fragen nach den durch diese verhandelten Ordnungsvorstellungen auf. In welchem Spannungsverhältnis stehen etwa Masse, Ideologie, Macht und Heldentum? Welches Potential im Hinblick auf Subjektpositionen haben heroische Kollektive? Welchen Einfluss haben kollektive Heroisierungen auf die sozialen Konfigurationen innerhalb der Gemeinschaft? Kann denn überhaupt noch von Helden die Rede sein, wenn niemand als singuläre Figur in Erscheinung tritt? Diesen Fragestellungen widmete sich die im Rahmen des Integrierten Graduiertenkollegs des Sonderforschungsbereiches 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ organisierte, interdisziplinär ausgerichtete Summer School.[2]

Nach begrüßenden Worten von Ralf von den Hoff, dem Sprecher des SFB 948, eröffnete der Islamwissenschaftler OLMO GÖLZ (Freiburg) die Summer School mit systematischen Überlegungen zum Verhältnis zwischen ‚Helden und Vielen‘. Gölz‘ Gedanken fungierten in den folgenden Tagen als fruchtbares strukturierendes Element der Diskussionen. Auf Basis theoretischer Ansätze aus Elias Canettis „Masse und Macht“ wurden die Pole zwischen Singularität (Einzelhelden) und Pluralität (Masse) ausgelotet. Der Begriff Heroische Kollektive muss, so machte Gölz deutlich, zunächst als contradictio in adiecto verstanden werden, da der Held selbst eine extreme Verkörperung der Singularität in menschlicher Form darstelle. Gölz teilte das Zusammenspiel von Helden und Vielen in drei voneinander zu unterscheidende Phänomene ein, um den thematischen Gegenstand der Tagung so einer wissenschaftlichen Analyse zugänglich zu machen.

Heldenkollektive bezeichnen nach Gölz den Zusammenschluss von bereits zuvor heroisierten Figuren, da sie sich über die Identität ihrer Einzelmitglieder konstituierten und sich insbesondere auf der Ebene präfigurativer und fiktionaler Heldenerzählungen finden ließen. Die Gruppenzugehörigkeit könne dann, wie etwa bei Achills Zornausbruch gegen Hektor in der „Ilias“, grenzüberschreitendes Verhalten einzelner Helden tragbarer für die Verehrergemeinschaft der Helden machen, als es im Alleingang der Fall wäre. Heroische Kollektive hingegen zeichneten sich dadurch aus, dass die persönlichen Identitäten der Mitglieder hinter der Gruppenidentität der Gemeinschaft zurückstünden. Die Gemeinschaft erhielte über die Heroisierung die Chance, sich selbst auf Dauer zu stellen, denn die Fiktion von Einheit und Stabilität werde durch den symbolischen Körper der Gruppe erzeugt. Wenn somit heroische Kollektive ihren Mitgliedern versprächen, einen Teil vom Glanz des Heroischen jeweils selbst abbekommen zu können, so stünde kollektives Heldentum für die Hoffnung seiner Mitglieder (oder das Spiel mit diesen Hoffnungen), sich selbst als Helden verehren zu dürfen. In Bezug auf das Phänomen einer sich stets verflüchtigenden und der Wahrnehmung immer wieder entziehenden Masse[3] habe die Heroisierung hier die Funktion, die Gruppe überhaupt erst zu konstituieren, um über den Zerfall der Masse nach ihrer unmittelbaren Auflösung hinwegzutäuschen. Insbesondere massenideologische Bewegungen konstruierten daher Vorstellungen vom alle einenden Heldentum.

Nach dieser grundlegenden Einführung thematisierte das erste Panel mit zwei Beiträgen einerseits die Gegensätze, andererseits das Zusammenspiel von Einzelhelden und heroischen Kollektiven. Der Vortrag des Literaturwissenschaftlers WALTER MARX (Berlin) zu Cervantes‘ Drama „Numancia“ (1585) zeigte dabei auf, dass Cervantes dem römischen Einzelhelden Scipio das heroische Kollektiv der Numantiner entgegenstellte, die in Anbetracht der römischen Übermacht kollektiven Selbstmord begehen. Die Rezeptionsgeschichte im Spanischen Bürgerkrieg zeige, dass in der Gegenüberstellung zu dem Held Scipio als Einzelfigur, der auch die Kritik Cervantes‘ am spanischen Imperialismus verkörpere, die Gemeinschaft der Numantiner in den Inszenierungen als heroisches Kollektiv und damit Vorbild für den Widerstand gegen den Faschismus avancieren konnte.

Kunsthistoriker TILMAN SCHREIBER (Jena) gelang es mit seinem rezeptionsästhetisch geschulten Vortrag zu Jacques Louis Davids Entwürfen zu seinem späteren Gemälde „Schwur im Ballhaus“ (um 1791), einen Beitrag zu der Frage zu liefern, wie sich das Verhältnis zwischen Bildmedien und Publikum bei Kollektiv-Heroisierungen gestalte. Die künstlerische Bearbeitung der Ereignisse des Jahres 1789 im Zuge der Französischen Revolution zeige dabei, wie Jacques Louis David durch das Zusammenspiel von Einzelfigur und Menge neue visuelle Konzeptionen schuf, um den BetrachterInnen seines Werkes die Leistungen eines Kollektivs darzubieten. Die in einem späteren Entwurf vorgenommene Verlagerung des Fluchtpunktes auf das Augenpaar der zentralen Figur im Gemälde verdeutlichte für Schreiber, wie die BetrachterInnen des Werkes gleichsam mit in das Gemälde aufgenommen wurden. Davids künstlerische Darstellung hebe das heroische Kollektiv aus einer unbestimmbaren Menge – den BetrachterInnen des Gemäldes – empor und zeichne es in einer wahrnehmbaren Außerordentlichkeit. Die an den Vortrag anschließende Diskussion hob vor allem die im Vortrag erläuterten künstlerischen Strategien nochmals hervor, mittels einer Einzelfigur im Zentrum die Heroisierung der dargestellten Gruppe zu ermöglichen.

Das folgende Panel konzentrierte sich auf sozialistische Arbeiterhelden. Hier stand der Widerspruch zwischen den individuellen Bedürfnissen und den Anforderungen eines abstrakt gedachten Kollektivs im Zentrum. Germanist und Historiker MARCEL THOMAS HEINE (Jena / Erfurt) verfolgte anhand der Analyse von Erik Neutschs „Spur der Steine“ (1965) die These, dass Heldentum in der Gedankenwelt des sozialistischen Realismus seinen Ort im Alltag statt im Außeralltäglichen habe. Der im Roman dargestellte Werdegang des Protagonisten Hannes Balla vom (bürgerlichen) Individualist zum (sozialistischen) Genossen zeige dabei, wie gemäß den Vorstellungen des historischen Materialismus Heldentum nicht in den Taten einzelner großer Männer zu sehen sei. Nur die Arbeiterklasse als gesamte könne, bei entsprechendem Bewusstsein ihrer revolutionären Bestimmung, einen Heldenstatus beanspruchen. Heine machte hierbei deutlich, dass die Auffassung verschiedener Politiker wie auch Autoren, durch identifikatorisch angelegte Literatur einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung hervorrufen zu können, spätestens nach der Ära Ulbricht gescheitert war. Ob damit auch dem Konzept eines kollektiven Heroismus eine Absage erteilt wurde, blieb in der anschließenden Diskussion offen.

An diese Frage knüpfte der Vortrag des Sinologen ALEXANDER SCHRÖDERs (Freiburg) an. In seiner praxeologischen Untersuchung heroisierender Narrative von Arbeiterkollektiven in der chinesischen Zeitung „Labor News“ zwischen den 1940er- und 1970er-Jahren untersuchte Schröder das Spannungsverhältnis von kollektivem und individuellem Heroismus. Er zeigte auf, wie die Narrative von ‚kollektiven Helden‘ ab den 1950er-Jahren zusehends aus individuellen Heroisierungen hervorgingen und dabei stets exemplarischer Einzelpersonen bedurften. Die Heroisierung von Individuen und vom Kollektiv hätten sich dabei gegenseitig bedingt. Der individuelle Heroismus sei im kollektiven Heroismus aufgehoben worden, ohne dass er dabei als Phänomen verschwand. Somit habe sich in der Volksrepublik China zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren ein Nebeneinander kollektiver und individueller Heroismen etabliert.

Der letzte Tag der Summer School richtete den Fokus auf die Frage nach heroischen Kollektiven im sogenannten postheroischen Zeitalter und vertiefte dadurch Fragen nach einem inflationären Gebrauch heroischer Semantiken.[4] Den Einstieg in dieses Themenfeld machte der Sprachwissenschaftler für Germanistik DANIEL KOCH (Kassel) mit einem Vortrag über „Helden des Alltags“. Die Überlegungen Kochs zeigten dabei auf, dass gegenwärtig keineswegs von einem Ende heroischer Vorstellungen in den westlichen Gemeinschaften die Rede sein könne. Die semantischen Felder wie beispielsweise Engagement und Einsatzbereitschaft zum Schutz und Wohl der Anderen, die gegenwärtige Heroisierungen von EhrenamtsträgerInnen begleiteten, seien dabei dieselben, die in der Vergangenheit die Heroisierungen von Soldaten ausmachten. Die anschließende Diskussion zum Vortrag betonte vor allem die heutzutage beispielsweise in der Werbung häufig anzufindende semantische Verknüpfung von klassischem Heldentum mit ehrenamtlichem Engagement. Hierbei werde gleichermaßen einerseits ironisch mit traditionellen Heldenvorstellungen gebrochen und andererseits eine ernstgemeinte Transponierung beispielsweise des soldatischen Heldentums in andere, zivile Sphären vollzogen.

Die Literaturwissenschaftlerin ÉLODIE MALANDA (Paris) fragte in ihrem anschließenden Vortrag nach dem Zusammenspiel zwischen Individuen innerhalb von Kollektiven in den Jugendbuchreihen „TKKG“, „Die Fünf Freunde“ und „Die drei ???“. Sie verknüpfte dabei die Definition von Tobias Schlechtriemen, dass Helden sich durch „(1) Außerordentlichkeit, (2) Autonomie und Transgressivität, (3) moralische und affektive Aufgeladenheit, (4) Agonalität sowie (5) eine starke Agency“[5] auszeichneten mit dem Verweis von Laurent Déom, dass auch ein kollektiver Held eine Singularform darstelle. Die Typologisierung der Fallbeispiele zeigte, dass die Bande einerseits als individueller Held dargestellt werden kann, indem die Individuen nicht gesondert hervorgehoben werden und darüber alle gemeinsam eine heroische Figur formen („Fünf Freunde“). Bei „TKKG“ und den „drei ???“ handele es sich, zumindest in den älteren Versionen der Jugendbuch-Serien, hingegen nicht um heroische Kollektive, da dort einem zentralen Helden mehrere Sidekicks zur Seite stünden.

Der finale Vortrag schloss inhaltlich an die von Koch präsentierten Alltagshelden an. ZARAH MALEKNIA aus dem Bereich der British and North American Cultural Studies (Freiburg) untersuchte die kollektiven Performanzen und medialen Inszenierungen der Feuerwehrmänner anhand der Fallbeispiele des „Plasco Building Fire“ in Teheran 2016, des „Grenfell Tower Fire“ in London 2017 und von „9/11“ in New York 2001. Sie vertrat die These, dass 9/11 zum Kulminationspunkt der westlich-europäischen Kulturlandschaft bezüglich des Feuerwehrmannes geworden sei. Standen zuvor individuelle Heldenfiguren im Zentrum der gesellschaftlichen und medialen Aufmerksamkeit, seien es seit September 2001 vielmehr Gruppen. Maleknia spricht folglich von einem turn hin zum kollektiven Heroismus. Ihre Analyse der Fallbeispiele zeigte, dass sich heroische Zuschreibungen zwischen verschiedenen Kulturen unterscheiden. In iranischen Zeitungen hätten Repräsentationen von toten oder trauernden Feuerwehrmännern überwogen, die zudem mit religiösen Vorstellungen von Märtyrertum verbunden gewesen seien. Dem entgegengesetzt herrschten in westlichen Darstellungen zu den Katastrophen in New York und London Bilder von überlebenden und tapferen beziehungsweise trotzig triumphierenden Feuerwehrmännern vor, die Hoffnung statt Resignation vermitteln sollten.

Die Abschlussdiskussion verwies noch einmal auf spezifische Problemfelder der Thematik Heroische Kollektive. Auffällig war, dass mit der Pluralisierung und Ausdifferenzierung der Gesellschaft Phänomene des Singulären zunehmend problematisch zu werden scheinen. Es kann die Frage gestellt werden, ob Heroisierungen von Kollektiven als eine kulturelle Auseinandersetzung mit dem Problem des Singulären gelesen werden können. Ebenso blieb in den Diskussionen offen, ob letztlich nur bei Einzelpersonen und in diesem Sinne bei Heldenkollektiven als Zusammenschluss von Einzelfiguren von Helden die Rede sein kann. Viele der in den einzelnen Vorträgen vorgeführten Beispiele wiesen darauf hin, dass die Phänomene heroische Kollektive – vor allem aber der kollektive Heroismus als Kehrseite oder explizites Gegenkonzept zu traditionellen, individuellen Helden – weniger Änderungen traditioneller Heldenkonzepte, sondern vielmehr Verschiebungen der Rezeptionsgeschichte von Heldenerzählungen markieren.

Die Stärke der Tagung lag vor allem in den offenen Diskussionen, die jeden Vortrag an das Leitthema der Summer School zurückbanden. Die vielfältigen Figurationen von Helden und Vielen haben somit Schnittstellen zu anderen Phänomenen offenbart, die in zeitgenössischen Wahrnehmungen der sogenannten Moderne virulent wurden. Friedrich Nietzsches Statement, dass ein glückliches Leben unmöglich geworden sei und damit nur noch ein heroisches in Frage käme, entzieht der Exzeptionalität und Singularität des Heroischen als eine von vielen Antworten auf die Herausforderungen der Moderne den Fokus und lenkt ihn auf Alltäglichkeit und Pluralität.[6] Die Frage nach dem Verhältnis der Einzelfigur zur Gruppe war dann vor allem im 20. Jahrhundert im Zuge der Weltkriege und mit dem Aufkommen massenideologischer Bewegungen eng mit dem Gedanken der Führung verbunden und bietet möglicherweise einen Erklärungsansatz für die ‚charismatische‘ Wirkung von Einzelfiguren bei teilweise gleichzeitig propagiertem kollektivem Heldentum. Nicht zuletzt stellen Phänomene des postmodernen kollektiven Heldentums die Annahme in Frage, ob sich die westlichen Gesellschaften wirklich in einer postheroischen Zeit befinden, oder ob dieses Statement sich nicht vielmehr an unzeitgemäßen Imaginationen eines ‚traditionellen‘ Heldentypus klammert, der von kriegerisch-männlichen Stereotypen geprägt ist. Eine Verschiebung heroischer Semantiken mag bedauert werden, bedeutet aber nicht zwangsweise, dass das Heroische seinen Platz im 21. Jahrhundert verloren hat.[7]

Konferenzübersicht:

Ralf von den Hoff (Freiburg): Begrüßung

Olmo Gölz (Freiburg): Helden und Viele. Einführende Überlegungen
Moderation: Maria-Xenia Hardt (Freiburg)

Walter Marx (Berlin): Das paradoxe Heldenkollektiv in Cervantes‘ Numancia
Moderation: Dennis Pulina (Freiburg)

Tilman Schreiber (Jena): Visuelle Individuation und Kollektivierung im Zeichen des Göttlichen. Jacques-Louis Davids Entwürfe zum Schwur im Ballhaus
Moderation: Jennifer Trauschke (Freiburg)

Großer Workshop
Moderation: Benjamin Dober / Stefan Schubert / Vera Marstaller (alle Freiburg)

Marcel Thomas Heine (Jena / Erfurt): Forcierter Kollektivismus. Individuum, Masse und Partei im sozialistischen Realismus
Moderation: Stefan Schubert

Alexander Schröder (Freiburg): „Kollektiver Heroismus“ und Heroisierung von Arbeit in Shanghai
Moderation: Irina Tibilova (Freiburg)

Daniel Koch (Freiburg): Helden des Alltags
Moderation: Sarah Stegmann (Freiburg)

Élodie Malanda (Paris): „Ein Fall für…“ Jugendliche Heldenbanden in Kinderbuch und -film
Moderation: Isabell Oberle (Freiburg)

Zarah Maleknia (Freiburg): Collective Heroism and Emotional Reactions of the Heroes
Moderation: Sotirios Kimon Mouzakis (Freiburg)

Abschlussdiskussion
Moderation: Maria-Xenia Hardt (Freiburg)

Anmerkungen:
[1] Zum Verhältnis von Held und Masse vgl. Tobias Schlechtriemen, Der Held als Effekt. Boundary work in Heroisierungsprozessen, in: Berliner Debatte Initial 29,1 (2018), S. 106-119.
[2] An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank Tobias Schlechtriemen, dessen wertvolle Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Summer School eine unersetzliche Hilfe war.
[3] Vgl. unter anderem Urs Stäheli, Infrastruktur des Kollektiven: alte Medien – neue Kollektive?, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 2 (2012), S. 99-116; Susanne Lüdemann, „Zusammenhanglose Bevölkerungshaufen, aller inneren Gliederung bar“. Die Masse als das Andere der Ordnung im Diskurs der Soziologie, in: BEHEMOTH. A Journal on Civilisation 7,1 (2014), S. 103-117.
[4] Herfried Münkler, Heroische und postheroische Gesellschaften, in: Merkur 61 (2007), S. 742-752.
[5] Schlechtriemen, Held als Effekt, S. 109.
[6] Heinz Dieter Kittsteiner, Die heroische Moderne, in: Neue Züricher Zeitung, 10.11.2001.
[7] Der Bericht entstand auf der Grundlage der sehr hilfreichen und ausführlichen Protokolle von Sebastian Bauer, Matthias Bensch, Alexandre Bischofsberger, Kelly Minelli, Claudia Müller, Thomas Nitschke und Thilo Treß.

Zitation
Tagungsbericht: Heroische Kollektive, 15.06.2018 – 16.06.2018 Freiburg, in: H-Soz-Kult, 23.10.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7892>.