Teaching History in the Digital Age – International Perspectives #dhiha8

Ort
Paris
Veranstalter
Mareike König, Deutsches Historisches Institut Paris; Franziska Heimburger, Sorbonne Université; Frédéric Clavert, Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History
Datum
17.06.2019 - 18.06.2019
Von
Jan-Luca Albrecht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Ina Serif, Universität Basel

Bereits zum achten Mal veranstaltete das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) eine Tagung aus der Reihe “Digital Humanities am DHIP”, in diesem Jahr in Kooperation mit dem Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH). Die diesjährige Ausgabe bot ein Forum für das Thema „Teaching History in the Digital Age“ mit Teilnehmer/innen aus Deutschland, England, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz. Die Veranstalter/innen Mareike König, Franziska Heimburger und Frédéric Clavert wollten der Frage nachgehen, wie die Einbindung der digitalen Welt in die geschichtswissenschaftliche Lehre gelingen kann, wobei neben Best Practices auch misslungene Experimente und mögliche Formen der Zusammenarbeit zur Sprache kommen sollten, um die Herausforderungen von digitaler Lehre bzw. Lehre im digitalen Zeitalter besser erkennen und meistern zu können. Die Vorträge zeigten unterschiedliche Herangehensweisen in der universitären Lehre und mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf, auch hinsichtlich der technischen Ausstattung von Seminarräumen oder der Organisation der Zusammenarbeit mit Archivar/innen und Bibliothekar/innen für Vorhaben im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaft. Ebenso wurde diskutiert, welches Vorwissen und technische Know-how bei Studierenden vorausgesetzt werden kann und ob nicht etwa auch die Lehrenden von den Digital Natives lernen können. Ob es Letztere überhaupt gebe, wurde während der Tagung dabei wiederholt auch infrage gestellt.

Im Vorfeld der Tagung hatten die Veranstalter/innen zum Austausch über das Thema in Form von Blogbeiträgen aufgerufen.[1] Ein Übersichtsartikel fasste diese zusammen und stellte länderspezifische Unterschiede fest: Während in Frankreich in den Blogbeiträgen eine theoretische Diskussion vorherrsche, setze sich die deutschsprachige Debatte mit den praktischen Anwendungsbereichen der Digital Humanities in Forschung und Lehre auseinander.[2] Heimburger sah die Gemeinsamkeit der Blogbeiträge in der Forderung, dass die Einbindung der Digital Humanities mit der curricularen universitären Lehre vereinbar sein müsse. Es müsse dabei bedacht werden, was in Zukunft den Studierenden gelehrt werde und inwiefern die Infrastruktur einer Universität dies zulasse. Ebenso müsse eine Kluft zwischen digital arbeitenden Historiker/innen und Archivar/innen vermieden werden, konstatierte König, die die Vermittlung von digitaler Geschichtswissenschaft nicht allein in der Anwendung computergestützter Tools sehe, sondern dezidiert in der Frage, wie Geschichte digital funktionieren könne.

Vor dem eigentlichen Beginn der Tagung fanden zwei Workshops statt, zur Sensibilisierung bezüglich der Nachhaltigkeit digitaler Daten und zur Einführung in neue Methoden für die Lehre.
ULRIKE WUTTKE (Potsdam) stellte in ihrem Workshop die Vermittlung konkreter Techniken im Bereich Forschungsdaten und Methoden eines nachhaltigen Datenmanagements vor.[3] Zwar sei Datenmanagement kein Bestandteil des universitären Lehrplans, ein grundlegendes Verständnis in diesem Bereich werde aber spätestens gegen Ende des Studiums immer relevanter, und über die Sensibilisierung für aktives Forschungsdatenmanagement würden Themen wie Datentypen und -formate, Open Science oder die Prinzipien FAIRer Daten ebenfalls angesprochen.[4] Neben der Vorstellung von Tools für einen Datenmanagementplan (DMP) wurde über den Nutzen und die Anerkennung solcher Pläne speziell für die geisteswissenschaftliche Forschung diskutiert, sei doch ein großer Teil nicht sonderlich digital; auch suggeriere ein DMP womöglich eine gewisse Vorhersehbarkeit geisteswissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Dieser Befürchtung konnte mit dem Hinweis auf die explizite Flexibilität eines DMP entgegnet werden, eine Anpassung im Projektverlauf sei jederzeit möglich – und fast immer sinnvoll. Und auch das zumindest passive Verständnis der Wichtigkeit nachhaltiger Datennutzung und -sicherung sei auch für analoge Forschung von großer Bedeutung.

Der in der analogen wie digitalen Geschichtswissenschaft wichtige Bereich der Modellierung von Datensätzen war zentraler Gegenstand des zweiten Workshops, angeboten von PIM VAN BREE und GEERT KESSELS (Den Haag), wobei die digitale Sammlung von Daten und deren Repräsentation in visualisierter Form im Vordergrund stand. Die Gründer des Unternehmens LAB1100 bieten mit ihrer web-basierten, für wissenschaftliche Zwecke ausgerichteten Plattform Nodegoat eine Arbeitsumgebung, in der sich Daten sammeln, analysieren und visualisieren/modellieren lassen.[5] Die Entwickler wiesen darauf hin, dass sich das Programm insbesondere auch für Forschungsprojekte eigne, die bereits auf eine umfangreiche Datenbank zurückgreifen können. Die Verwaltung der Datensätze in Nodegoat erfolge dabei unabhängig von weiteren, externen Datenbanken. Indem keine lokalen Daten mehr benutzt werden, sondern Nodegoat diese serverbasiert im Projekt abspeichert, wird kollaboratives, ortsunabhängiges Arbeiten erleichtert. Durch integrierte Filter- und Visualisierungsmöglichkeiten könnten Forschungsergebnisse aufbereitet dargestellt und idealerweise neue Erkenntnisse gewonnen werden. Denn während Netzwerkstrukturen in einer tabellarischen Darstellung schwer erfassbar seien, ließen sich diese sehr viel besser aus geographischen Visualisierungen ableiten. So eigne sich Nodegoat zum Beispiel für die Analyse von Personen-, Briefnetzwerken u.a.
Beide Workshops boten den Teilnehmer/innen neue Ansatzpunkte für die Lehre und ihre eigene Forschung im Hinblick auf den Umgang mit Daten im digitalen Zeitalter. Für eine oberflächliche Einbindung in die reguläre Lehre als begleitenden Gegenstand in einem Bachelor- oder Masterseminar erschienen beide Themenkomplexe zu voraussetzungsreich; sowohl Daten- als auch Datenbankmanagement benötigten grundständige Kurse. Dennoch bestand Konsens der Teilnehmenden darüber, dass grundlegende Methoden und Kenntnisse der digitalen Geschichtswissenschaft bereits im Bachelorstudium Einzug finden müssten – in niedrigschwelliger Art und Weise.

Im anschließenden Abendvortrag bezeichnete sich DAN TODMAN (London) keineswegs explizit als rein digitalen Historiker, wobei aus seiner Sicht bereits die Verwendung von Digitalisaten in Forschung und Lehre einen Berührungspunkt mit der Digital History darstelle. Er berichtete in seinem Vortrag von den Erfahrungen der Studierenden seines Seminars „Exhibiting the First World War“, in welchem diese von Archiven digitalisierte Lebensläufe Londoner Kriegsdienstleistender um 1914/15 sammelten und anschließend auswerteten. Der projektorientierte Charakter des Seminars sei dabei wesentlich für die Motivation und die Selbständigkeit der Studierenden gewesen, ebenso wie die Tatsache, dass der Gegenstand des Projekts real, nicht fiktiv gewesen sei. Die Studierenden hätten im Verlauf des Seminars den kritischen Umgang mit digitalen Quellen erlernt, indem sie selbst eine Datenbank mit vergleichbaren Kategorien erstellen mussten, die sie dann weiter mit Daten anreicherten, die sie analysierten und modellierten. Google Fusion Tables ermöglichte die Darstellung der gesammelten Daten im geographischen Raum, wodurch sich die Wohnorte der Kriegsdienstleistenden und deren Verteilung im Londoner Stadtraum analysieren ließen. Trotz Rückschlägen und Misserfolgen bei der Recherche, Datensammlung und Verarbeitung resümierte ein Student die Projektarbeit sehr positiv: “The closest we’ve all felt to being a historian.“ Die Verwendung digitaler Tools, so die Rückschau Todmans auf sein mehrfach wiederholtes Seminar, sollte jeweils nur zweckgebunden in die Lehre eingeführt werden, da die Studierenden auf diese Weise nicht zwischen der traditionellen Geschichtswissenschaft und den innovativen Methoden der Digital Humanities im Seminar unterscheiden würden. Diese Symbiose aus Tradition und Innovation gelte es der heranwachsenden Generation von Historiker/innen zu vermitteln.

Eben diesen Ansatz der Vereinbarung von Tradition und Innovation in der geschichtswissenschaftlichen Arbeit zeigte auch CAROLINE MULLER (Rennes) in ihrem Vortrag auf, der anhand des Bachelorseminars „Computer Science for Historians“ den Aufbau eines universitären Lehrangebots zur Vermittlung digitaler Kompetenzen im geisteswissenschaftlichen Studium vorstellte.[6] Das Seminar vermittele projektbasiert und schrittweise die digitale wissenschaftliche Arbeit und wie diese in einem historischen Kontext funktionieren könne. In jedem Schritt würden Schlüsselbegriffe erklärt, Kompetenzen vermittelt und praktisch angewendet. Je weiter fortgeschritten Studierende in ihrem Studium seien, desto mehr dürfe vorausgesetzt werden; und obwohl heutige Studierende als Digital Natives bezeichnet würden, müsse vor allem im Bachelorstudium zuerst der grundlegende Umgang mit digitalen Tools vermittelt werden, bevor es an das digitale wissenschaftliche Arbeiten gehe.

STEFANIA SCAGLIOLA (Luxemburg) stellte in ihrem Vortrag eine für Lehrende entwickelte Plattform vor, die aufgebaut worden sei, um digitale Geschichtswissenschaft praxisorientiert in die universitäre Lehre einzugliedern. Für deren Benutzung würden dabei keinerlei spezifische Vorkenntnisse vorausgesetzt. Auf “Ranke.2“ fänden Lehrende verschiedene Seminareinheiten zu spezifischen Themen.[7] Diese würden es Studierenden auf Bachelor- und Masterniveau ermöglichen, das für die Geschichtswissenschaft nötige Handwerkszeug im digitalen Raum zu erlernen: Wie sollte mit Digitalisaten umgegangen werden und inwiefern unterscheiden sich diese vom Original im Archiv? Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Recherche im Archiv und im World Wide Web? Mit welchen Formen von Daten werden wir im Internet konfrontiert (Schrift, Bild, Audio)? Jede Seminareinheit verfüge über einen in die Materie einführenden Kurzfilm. Im Anschluss daran würden die Studierenden dazu aufgefordert, durch Quizfragen und Arbeitsaufträge den Stoff zu vertiefen. Scagliola betonte die Wichtigkeit derartiger Plattformen, da diese auf pädagogisch sinnvolle Art sowohl digitale Quellenkritik als auch grundlegende digitale historische Arbeitsweisen vermittelten. Diese Aspekte einer Geschichtswissenschaft im Internet müsse nicht nur Studierenden nahegebracht werden, sondern auch den lehrenden Historiker/innen.

Mit der Vermittlung historischer Fertigkeiten im digitalen Raum beschäftigte sich auch CHRISTIANE SIBILLE (Basel), die in mehreren Seminaren mit Bachelorstudierenden unterschiedliche Lehrformate anwendet. Neben grundlegenderen Einführungen gibt es Workshop- und Laborformate, wobei allen drei das Label “digital” gemeinsam sei – um Überraschungen zu vermeiden. Während im Einführungskurs “Wege durch den Datendschungel” auch verschiedene digitale Werkzeuge vorgestellt würden, um sie in kleineren Projekten anzuwenden, stehe in den anderen beiden Kursarten die aktive Arbeit der Studierenden an einem eigenen Projekt im Zentrum, wobei verschiedene Methoden zum Zuge kommen. Wichtig sei – neben der Erkenntnis “Less is more” – in allen Formaten, die Studierenden zu Arbeitsteilung sowie selbstorganisiertem Lernen zu ermutigen und traditionelles und digitales Arbeiten zu verbinden. Die Notwendigkeit des Erlernens digitaler Kompetenzen und Werkzeuge sieht Sibille u.a. in deren interdisziplinärem Wert für die Studierenden begründet. Auch stellten sie eine Grundlage für deren berufliche Zukunft, innerhalb oder außerhalb des akademischen Bereichs, dar.
Während Mullers und Sibilles Vorträge Erfahrungsberichte aus Bachelorseminaren darstellten, schloss SÉBASTIEN POUBLANC (Toulouse) mit einem Vortrag zu einem Masterseminar an. Auch hier war die Konzeption des Seminars „Computing and Multimedia for Historians“ mit derselben grundlegenden Frage konfrontiert: Wie kann man Geschichtsstudierenden Digital History pädagogisch sinnvoll näherbringen? Zwar seien im Jahr 2011 an mehreren französischen Universitäten Digital-History-Kurse eingeführt worden; dennoch würden diese nach wie vor kritisch beäugt, würden sie doch bis heute eher mit technischen Inhalten assoziiert, aber nicht mit dem Geschichtsstudium. Poublancs Erfahrungen aus Masterseminaren seit 2014 zeigen, dass Studierende oftmals zuerst in Grundlagen digitalen Arbeitens sowie in allgemeine Computerkenntnisse eingeführt werden müssten, bevor spezifische Methoden oder Tools erlernt werden könnten. Literaturverwaltungsprogramme, umfangreiches Datenmanagement sowie die Aufbereitung von Daten durch spezielle Software überstiegen oftmals die Kenntnisse. Auch Poublanc stellte heraus, dass es bei der Vermittlung eines bestimmten Tools zentral sei, dieses an spezifische Inhalte rückzubinden. Er regte an, Studierende eines Digital-History-Seminars nicht als Informatiker/innen zu verstehen., sondern als Historiker/innen, deren digitale Fähigkeiten mit dem Studium der klassischen Geschichtswissenschaften vereinbar seien.

Die projektbasierte Vermittlung von Fertigkeiten im Bereich der Digital History verfolgte LEVKE HARDERS (Bielefeld) mit einem Seminar anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Universität Bielefeld im Jahr 2019.[8] In dessen Rahmen sollten durch die Aufarbeitung der Universitätsgeschichte drei Ziele verfolgt werden: Die Verbindung von archivarischer Forschung und wissenschaftlichem Schreiben, die Präsentation der Ergebnisse im öffentlichen Raum sowie die Einbindung von Digital Humanities in die geschichtswissenschaftliche Lehre. Zur Zusammenführung dieser Ziele wurde die Micro-Blogging-Plattform Twitter gewählt: Dort lassen sich Textbeiträge bis zu einer Länge von 280 Zeichen publizieren, welche – auch ohne eigenes Nutzerprofil – öffentlich einsehbar sind. Für das Seminar wurde ein Twitter-Account angelegt, @UniBielefeld50, der seit Februar die Ergebnisse des Seminars in einzelnen Tweets veröffentlicht. Eine solche Veröffentlichung von Forschungsleistungen auf einer digitalen Plattform erforderte nicht nur die sorgfältige Recherche im Archiv, sondern ebenso auch eine dem Zweck angepasste Wissenschaftssprache und -kommunikation. Zwar dürfe der zeitliche Aufwand für diese Aufbereitung der Universitätsgeschichte nicht unterschätzt werden, dafür sei die Motivation der Studierenden, an einem selbständigen Forschungsprojekt zu arbeiten, sehr hoch gewesen. Alle Seminarteilnehmer/innen hätten zwischen zehn und zwanzig Tweets erstellt, die auch Teil der zu erbringenden Studienleistung waren, und die nun im Jubiläumsjahr nach und nach erscheinen würden.
König bewertete die vorgestellten projektorientierten Seminare als sehr positiv, sah aber eine Herausforderung in der Frage, ob und inwiefern neuartige Formen des wissenschaftlichen Publizierens als Studienleistungen von den Prüfungsämtern zugelassen werden (können). Harders merkte an, dass ein Seminar der Digital Humanities in der Regel nicht ins Curriculum passe und dessen Integration in den Studienverlaufsplan zusätzlich erschwert werde. Ebenso stelle die Vielfältigkeit im Bereich der digitalen Lehre, ob Twitterseminar, Ranke.2, spezifische Tools, allgemeine Einführungen usw., die Lehrenden vor die schwierige Wahl, welche Aspekte der Digital Humanities in einem Seminar vermittelt werden sollen. Scagliola schloss daran an und konstatierte, dass die erfolgreiche Einbindung der digitalen Geschichtswissenschaft in die Lehre und Forschung immer auch von den Möglichkeiten der technischen Infrastruktur einer Universität abhängig sei. Diesen Aspekt thematisierte auch eine Session im anschließenden Barcamp, das vor der Abschlussdiskussion stattfand. In weiteren Sessions wurden von den Teilnehmenden Fragen nach pädagogischer Praxis und Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrende ebenso wie mögliche Formen eines anhaltenden Austausches diskutiert.

Die Tagung brachte unterschiedliche Erfahrungen der Vermittlung digitaler Geschichte in der universitären Lehre zusammen. Die vorgestellten Beispiele und geteilten Einsichten machten Potentiale, vor allem aber auch Herausforderungen von Lehre im digitalen Raum deutlich: unsichere Infrastrukturen, wechselnde oder unklare Zuständigkeiten, fehlende Verortung und Anbindung von Kursangeboten in den Studienverlauf und dadurch nur verhaltene Akzeptanz der Lehrinhalte, fehlendes technisches Know-how etc. Der internationale Austausch im Rahmen der Tagung machte dessen Bedeutung und Nutzen deutlich, und so soll das Format nach Möglichkeit regelmäßig wiederholt und der Austausch formalisiert werden. Einer der formulierten Ansprüche betonte dabei auch die Wichtigkeit von Fortbildungskursen für Lehrende, die nicht auf die Ausbildung spezifisch digitaler Historiker/innen abzielen sollten, sondern auf die Sicherstellung der Vermittlung digitaler Kompetenzen und Lerninhalte – im Einklang mit einem zu überarbeitenden curricularen Kanon und der entsprechenden Akzeptanz im inneruniversitären Kontext.

Konferenzübersicht:

Pim van Bree, Geert Kessels (LAB1100, Den Haag): Teaching Database Skills for Historical Research with Nodegoat

Ulrike Wuttke (Potsdam): Is your Research Future Proof? Data Management Techniques & Tools for Digital Historians

Abendvortrag
Dan Todman (London): “The closest we’ve all felt to being a historian”: Student Researchers, Digital History and the Wartime City

Frédéric Clavert (Luxemburg), Franziska Heimburger (Paris), Mareike König (Paris): Introduction et résultats du blog carnaval

Caroline Muller (Rennes): Introducing Undergraduate Students to Research in the Digital Age

Stefania Scagliola (Luxemburg): Experience on How to Connect to the Regular History Curriculum with Ranke.2: A Teaching Platform on Digital Source Criticism

Christiane Sibille (Basel): Teaching Digital History. A Three-Step Approach

Sébastien Poublanc (Toulouse): Introducing Graduate Students to Research in the Digital Age

Levke Harders (Bielefeld): Social Media, Public History, and Higher Education: An Instruction Manual for a #twitterseminar

Anmerkungen:
[1] Vgl. https://dhdhi.hypotheses.org/5958 (26.07.2019).
[2] Vgl. Émilien Ruiz, Enseigner le numérique aux historien·ne·s? Des nouvelles et (surtout) des billets à lire dans le cadre de #DHIHA8, in: <e-NumHist>. Enseigner le numérique aux historien·ne·s, 13.06.2019, https://enumhist.hypotheses.org/141 (26.07.2019).
[3] Vgl. Ulrike Wuttke, Is your Research Future Proof? Data Management Techniques & Tools for Digital Historians, Vortrag, DHIP, 17.06.19, https://doi.org/10.5281/zenodo.3247014 (26.07.2019).
[4] Vgl. FAIR-Principles: https://www.go-fair.org/fair-principles/ (26.07.2019).
[5] Vgl. https://nodegoat.net/ (26.07.2019).
[6] Vgl. Caroline Muller, Introducing Undergraduate Students to Research in the Digital Age, Vortrag, 18.06.19, DHIP, https://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/935/files/2019/06/Muller2019-Pr%C3%A9sentation-DHIHA.pdf (26.07.2019).
[7] Vgl. Ranke.2 – Source Criticism in the Digital Age, https://ranke2.uni.lu (26.07.2019).
[8] Vgl. Levke Harders: Social Media, Public History, and Higher Education: An Instruction Manual for a Twitterseminar, in: Migration and Belonging, 18.07.2019, https://belonging.hypotheses.org/1921 (26.07.2019).

Zitation
Tagungsbericht: Teaching History in the Digital Age – International Perspectives #dhiha8, 17.06.2019 – 18.06.2019 Paris, in: H-Soz-Kult, 26.08.2019, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8405>.
Redaktion
Veröffentlicht am
26.08.2019