Zwischentagung der Sektion Historische Bildungsforschung "1918: Bildungshistorische Blicke auf Traditionen, Transitionen, Visionen"

Ort
Zürich
Veranstaltungsort
Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 2, LAB H 011, H 012, H 014, CH-8090 Zürich
Veranstalter
Andreas Hoffmann-Ocon, Andrea De Vincenti, Norbert Grube – Zentrum für Schulgeschichte, Pädagogische Hochschule Zürich, in Kooperation mit der Sektion Historische Bildungsforschung in der DGfE und der Technical University of Liberec
Datum
08.06.2018 - 09.06.2018
Bewerbungsschluss
01.06.2018
Von
Norbert Grube

Programm zur Zwischentagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der DGfE am 8./9. Juni 2018, Pädagogische Hochschule Zürich

Freitag, 8. Juni 2018, ab 9:30 Uhr im Gebäude LAB der PH Zürich

Jeweils 25 min Vortrag und 20 min Diskussion

Veranstalter:
Zentrum für Schulgeschichte, PH Zürich

Tagungsort:
Pädagogische Hochschule Zürich
Lagerstrasse 2/LAB
CH-8090 Zürich

Anmeldung:
bis zum 1. Juni 2018 per Mail an: zsg@phzh.ch

Programm

Freitag, 8. Juni 2018

9:30-10:30
Begrüßungsansprachen
Bildungshistorische Blicke auf 1918: Einführung in das Tagungsthema

Panel 1: 1918, Schule und Sozialisation

10.30-11.15
Viktoria Luise Gräbe; Charité (Universitätsmedizin Berlin)
Manifestationen von Transitionen im Schulbuch: Eine vergleichende Analyse von Bildungsmedien für den Religionsunterricht und die Lebenskunde in der Weimarer Republik

11:15-11:30
Pause

11.30-12.15
Peter Voss (University of Luxembourg)
Schulkrieg und Weltkrieg: Die Luxemburger Primärschule 1912-1920

12:15-13:00
Carola Groppe (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
Sozialisationsprozesse und Epochalisierungen: 1918 als Epochengrenze?

Panel 2: Rezeption und Perzeption

10.30-11.15
Dana Kasperova, Tomáš Kasper (Technical University Liberec)
Vaclav Prihoda und die wissenschaftliche Emanzipierung der tschechischen Pädagogik im Schatten des amerikanischen Vorbilds – eine Zwischenkriegszeitfallstudie

11:15-11:30
Pause

11.30-12.15
Julika Böttcher, Sylvia Kesper-Biermann, Ingrid Lohmann & Christine Mayer (Universität Hamburg)
Deutsch-türkischer Bildungsraum um 1918 – Akteure, Pläne, Zäsur und Transition 

13:00-14:15
Mittagessen

Panel 3: Erneuerte Menschen – geschundene Körper

14:30-15.15
Nina Balcar (Universität Bremen)
„Die Revolution der Seele“ – Karl Wilker und der Lindenhof 

15.15-16:00
Andrea De Vincenti (PH Zürich)
Patriotische Männlichkeiten? Körper- und Charaktererziehung im Seminar-Turnverein Küsnacht in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

16:00-16:45
Christine Mayer (Universität Hamburg)
Pädagogische Reformvisionen, Körperkultur und neue Praktiken
der Körperbildung nach 1918

Panel 4: Politisierung des Bildungsfeldes in der Schweiz

14:30-15.15
Andreas Hoffmann-Ocon (PH Zürich)
„Keine passiven Redekränzchen“ – Soziale und organisatorische Experimente in der politischen Kultur der Lehrpersonenbildung in Zürich um 1918

15.15-16:00
Katharina Hermann (Universität Bern)
„Grippeferien“ und „Aepfelzabig“ – Ein Blick auf Lehrerinnen und Lehrer im Landesstreik

16:00-16:45
Lucien Criblez (Universität Zürich)
Die emanzipatorischen Bildungsprogramme der politischen Linken in der Schweiz, Ende der 1910er- und zu Beginn der 1920er-Jahre

16:45-17:15
Pause

ab 17:15
Abendveranstaltung
Lesung Urs Hardegger: „Es gilt die Tat. Zürich im Herbst 1917“

anschließend Apéro riche

Samstag, 9. Juni 2018

Panel 5: Bildung in der roten Stadt

9.30-10:15
Wilfried Göttlicher (Universität Wien)
Otto Glöckel, das Rote Wien und die deutsche Reformpädagogik. Zur Einordnung der Glöckelschen Schulreform

10:15-10:45
Pause

10:45-11:30
Norbert Grube (PH Zürich)
Lehrer, Politiker, „Trämlergeneral“, Schriftsteller: Der Zürcher Sozialdemokrat Alfred Traber als Fallbeispiel für dynamisierte Pädagogisierungsschübe um und ab 1918

11:30-12:15
Ulrich Herrmann (Universität Tübingen)
1918 – Visionen und Transitionen für das Bildungswesen im Bundesland Wien

Panel 6: Bewegte Jugend

9.30-10:15
Jennifer Burri, Adrian Juen (PH Zürich)
Durch Krieg und Revolution zur Schüler/innenmitbestimmung an den Zürcher Lehrerseminaren?

10:15-10:45
Pause

10:45-11:30
Elija Horn (TU Braunschweig)
1918 – „Indien“ wird zum Erzieher der Jugendbewegung

11:30-12:15
Edith Glaser (Universität Kassel)
„Was sie wollten, was sie wurden ....!“ – Jugendbewegte Kriegsheimkehrer zwischen utopischen Lebensentwürfen und notwendiger Erwerbsarbeit

12:15-12.45
Schlussdiskussion – Tagungsabschluss

Kontakt

Andreas Hoffmann-Ocon

Pädagogische Hochschule, Lagerstrasse 2, CH-8090 Zürich

a.hoffmann-ocon@phzh.ch

Zitation
Zwischentagung der Sektion Historische Bildungsforschung "1918: Bildungshistorische Blicke auf Traditionen, Transitionen, Visionen", 08.06.2018 – 09.06.2018 Zürich, in: H-Soz-Kult, 04.05.2018, <www.hsozkult.de/event/id/termine-37198>.
Redaktion
Veröffentlicht am
04.05.2018
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