Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion 1939–1946 – Buchvorstellung und Diskussion mit Markus Nesselrodt

Ort
Berlin
Veranstaltungsort
Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
Veranstalter
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Datum
12.09.2019
Bewerbungsschluss
11.09.2019
Von
Anne-Sophie Vallois

12. September 2019, 18 Uhr, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

Infolge des deutschen Überfalls auf Polen im Herbst 1939 flohen hunderttausende polnische Juden in die Sowjetunion. Wenngleich sie in dort tagtäglich Armut, Hunger, politischem Terror und religiöser Verfolgung begegneten, überlebten etwa 230.000 im unbesetzten Landesinneren des Vielvölkerstaats. Nach ihrer Rückkehr nach Polen 1945/46 entschieden sich viele für die Auswanderung und gelangten auf ihrem Weg in ein neues Leben in die Lager für jüdische Displaced Persons im besetzten Deutschland. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte des Exils und der Mehrfachmigration polnischer Juden zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland anhand zahlreicher Einzelbiografien.

Um Anmeldung bis 11. September 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030 -26 39 43 -11 wird gebeten. Eintritt frei.

Programm

Begrüßung
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal
für die ermordeten Juden Europas

Vortrag
Dr. Markus Nesselrodt, wiss. Mitarbeiter,
Europa-Universität Viadrina

Kontakt

Sarah Friedrich

Georgenstraße 23, 10117 Berlin

presse@stiftung-denkmal.de

Zitation
Dem Holocaust entkommen. Polnische Juden in der Sowjetunion 1939–1946 – Buchvorstellung und Diskussion mit Markus Nesselrodt, 12.09.2019 Berlin, in: H-Soz-Kult, 14.06.2019, <www.hsozkult.de/event/id/termine-40580>.
Redaktion
Veröffentlicht am
14.06.2019
Klassifikation
Epoche(n)
Weitere Informationen
Sprache Beitrag
Land Veranstaltung