Archiv für Sozialgeschichte 37 (1997)

Titel
Archiv für Sozialgeschichte 37 (1997).
Weitere Titelangaben
Juden in Politik und Gesellschaft der 1920er Jahre


Hrsg. v.
Das Archiv für Sozialgeschichte wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegeben. Die Redaktion bilden: Beatrix Bouvier, Dieter Dowe, Anja Kruke, Friedrich Lenger, Patrik von zur Mühlen, Ute Planert, Dietmar Süß, Meik Woyke (Schriftleitung), Benjamin Ziemann.
Erschienen
Umfang
795 S.
Preis
Der Preis pro Band beträgt ca. 70 EUR
Herausgeber d. Zeitschrift
Kirsten Heinsohn, Thomas Kroll, Anja Kruke, Philipp Kufferath (geschäftsf.), Friedrich Lenger, Ute Planert, Dietmar Süß, Meik Woyke
Erscheinungsweise
Einmal jährlich (September)
Kontakt
Friedrich-Ebert-Stiftung Archiv für Sozialgeschichte Godesberger Allee 149 D-53175 Bonn Sekretariat: Eva Váry Tel.: +49 (0) 228 883-9033 Fax: +49 (0) 228 883-9209

Rahmenthema: Juden in Politik und Gesellschaft der 1920er Jahre

Shulamit Volkov, Juden als wissenschaftliche „Mandarine“ im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Neue Überlegungen zu sozialen Ursachen des Erfolgs jüdischer Naturwissenschaftler, S. 1–18.

Helga Grebing, Jüdische Intellektuelle in der deutschen Arbeiterbewegung zwischen den beiden Weltkriegen, S. 19–38.

Martin Liepach, Die Rezeption sozialdemokratischer Politik in jüdischen Zeitschriften der Weimarer Republik 1924–1932, S. 39–54.

Moshe Zimmermann, Zukunftserwartungen deutscher Juden im ersten Jahr der Weimarer Republik, S. 55–72.

Jack Jacobs, A “most remarkable ‘Jewish Sect’”. Jewish Identity and the Institute of Social Research in the Years of the Weimar Republic, S. 73–92.

Jakob Borut, „Das ungewohnte Bild jüdischer Wahlversammlungen“. Zum Stilwandel innerjüdischer Wahlkämpfe in der Weimarer Republik, S. 93–119.

Claudia Prestel, Frauenpolitik oder Parteipolitik? Jüdische Frauen in innerjüdischer Politik in der Weimarer Republik, S. 121–155.

Yfaat Weiss, „Wir Westjuden haben jüdisches Stammesbewußtsein, die Ostjuden jüdisches Volksbewußtsein“. Der deutsch-jüdische Blick auf das polnische Judentum in den beiden ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, S. 157–178.

Ludger Heid, „Dem Ostjuden ist Deutschland das Land Goethes und Schillers“ Kultur und Politik von ostjüdischen Arbeitern in der Weimarer Republik, S. 179–206.

Joachim Schlör, Bilder Berlins als „jüdischer Stadt“. Ein Beitrag zur Wahrnehmungsgeschichte der deutschen Metropole, S. 207–229.

Albert Lichtblau, Partizipation und Isolation. Juden in Österreich in den „langen“ 1920er Jahren, S. 231–253.

Antje Kuchenbecker, Ein „Rotes Palästina“ im Fernen Osten der Sowjetunion – die Verbannung einer Idee. Die Auseinandersetzungen um ein autonomes jüdisches Siedlungsgebiet in der frühen UdSSR, S. 255–282.

Matthias Vetter, Emanzipation und Diktatur. Die sowjetischen Juden und die politische Macht in den 1920er Jahren, S. 283–302.

Summaries zu den Beiträgen 37 (1997), S. 303–310.

Résumés zu den Beiträgen 37 (1997), S. 311–318.

Forschungsberichte und Rezensionen

Paul Erker, Aufbruch zu neuen Paradigmen. Unternehmensgeschichte zwischen sozialgeschichtlicher und betriebswirtschaftlicher Erweiterung, S. 321–365.

Dirk Schumann, Gewalt als Grenzüberschreitung. Überlegungen zur Sozialgeschichte der Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert, S. 366–386.

Thomas Mergel: Sammelrezension, Politiker und Politikgeschichte. Zu einigen neueren biographischen Handbüchern, S. 387–395.

Alfons Labisch/Jörg Vögele, Stadt und Gesundheit. Anmerkungen zur neueren sozial- und medizinhistorischen Diskussion in Deutschland, S. 396–424.

Klaus Weinhauer, „Race“ und „Class“ in der amerikanischen Labor History, S. 425–443.

Stefan Plaggenborg: Sammelrezension, Neue Literatur zur Geschichte des Stalinismus, S. 444–459.

Michael Schneider, Die Goldhagen-Debatte. Ein Historikerstreit in der Mediengesellschaft, S. 460–481.

Friedhelm Boll, Jugend im Umbruch vom Nationalsozialismus zur Nachkriegsdemokratie, S. 482–520.

Walter Mühlhausen: Sammelrezension, Biographische Quellen und Biographien zur deutschen Geschichte nach 1945, S. 521–533.

Patrik von zur Mühlen, Neuere Forschungen über Repression und Widerstand in der frühen DDR, S. 534–539.

Werner Bührer: Sammelrezension, Motive und Implikationen – alte Ressentiments und neue Forschungen, S. 540–546.

Karl Heinrich Kaufhold: Gesellschaftsgeschichte als Modernisierungsgeschichte. Überlegungen zu Hans-Ulrich Wehlers „Deutscher Gesellschaftsgeschichte“ aus der Sicht eines Wirtschafts- und Sozialhistorikers, S. 547–571.

Forschungsberichte und Rezensionen. Publikationen zur Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung (S. 573–620)

Forschungsberichte und Rezensionen. Publikationen zur allgemeinen Sozialgeschichte (S. 621–792)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bands, S. 793–795.

Rahmenthemen der nächsten Bände des „Archivs für Sozialgeschichte“, S. 795.

Zitation
Archiv für Sozialgeschichte 37 (1997). in: H-Soz-Kult, 25.12.2013, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-7057>.
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