Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG)

Zeitschriftentitel
Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG)
Herausgeber d. Zeitschrift
Verein für Thüringische Geschichte und Historische Kommission für Thüringen
Erscheinungsweise
jährlich
Preis
30,00 €
Kontakt
Historisches Institut der FSU Jena Fürstengraben 13 07743 Jena

Mit dem vorgelegten Band 62 (2008) beginnt für das seit 1852 erscheinende Periodikum ein neuer Zeitabschnitt. Als Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde gegründet, wurden bis zum Jahre 1943 insgesamt 45 Bände und 28 Beihefte veröffentlicht. Nach einer knapp 50-jährigen Unterbrechung wurde die Zeitschrift nach der Wiedergründung des „Vereins für Thüringische Geschichte e.V.“ im Jahre 1990 mit Band 46 (1992) fortgesetzt. Der nunmehr verwendete Titel wurde analog zum Vereinsnamen um den Begriff „Altertumskunde“ verkürzt, da sich die unter ihm ursprünglich zusammengefaßten Bereiche wie die Ur- und Frühgeschichte, die Denkmalpflege und das Museumswesen längst zu eigenen wissenschaftlichen Fachdisziplinen herausgebildet hatten. Nach der friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung gelang es der Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte, sich wieder zum wichtigsten Organ für die Landesgeschichte Thüringens zu entwickeln und auch schrittweise die vor dem Zweiten Weltkrieg erreichte anerkannt hohe Position unter den deutschen landesgeschichtlichen Periodika zurückzuerlangen.

Nicht zuletzt dieser Situation Rechnung tragend, kamen die Vorstände des „Vereins für Thüringische Geschichte e.V.“ und der im Jahre 1991 wieder gegründeten „Historischen Kommission für Thüringen e.V.“ überein, das Periodikum künftig unter Beibehaltung der traditionellen Bandzählung als Zeitschrift für Thüringische Geschichte gemeinsam herauszugeben. Ab sofort wird die Zeitschrift auch nicht mehr im Eigenverlag herausgebracht, sondern von dem traditionsreichen Verlag Ph. C. W. Schmidt in Neustadt an der Aisch betreut und vertrieben.

Die inhaltliche Konzeption der Zeitschrift für Thüringische Geschichte, in die schon seit 1992 der Vereinssatzung gemäß Beiträge zu allen Facetten thüringischer Landesgeschichte ohne zeitliche Begrenzung aufgenommen werden, wird sich nicht ändern. Darüber hinaus stehen der Zeitschrift für Thüringische Geschichte weiterhin die unregelmäßig erscheinenden Beihefte sowie fortan die beiden Reihen der Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen zur Seite, in denen Monographien, Tagungsbände und Editionen publiziert werden. Durch die gemeinsame Herausgeberschaft des „Vereins für Thüringische Geschichte e.V.“ und der „Historischen Kommission für Thüringen e.V.“, die nicht nur durch ähnliche wissenschaftliche Ziele, sondern auch durch zahlreiche Doppelmitgliedschaften verbunden sind, wird eine weitere Schärfung des Profils der Zeitschrift angestrebt. Zu hoffen ist zudem, daß damit auch die Förderung der landesgeschichtlichen Forschung insgesamt und der Informationsaustausch zwischen den wissenschaftlichen Institutionen und den Geschichtsvereinen überall in Thüringen neue Impulse erhalten. Die gemeinsame Wirksamkeit von „Verein für Thüringische Geschichte e.V.“ und „Historischer Kommission für Thüringen e.V.“, die sich seit mehr als zehn Jahren unter anderem im „Tag der Thüringischen Landesgeschichte“ widerspiegelt, findet nunmehr auch eine gemeinsame publizistische Plattform.

Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG) 66 (2012)

Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG) 65 (2011)

Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG) 64 (2010)

Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG) 63 (2009)

Zitation
Zeitschrift für Thüringische Geschichte (ZThG), in: H-Soz-Kult, 25.10.2012, <www.hsozkult.de/journals/id/zeitschriften-508>.
Redaktion
Veröffentlicht am
25.10.2012
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