Review-Symposium Piketty „Das Kapital im 21. Jahrhundert“

Cover
Titel
Das Kapital im 21. Jahrhundert.


Autor(en)
Piketty, Thomas
Erschienen
München 2014: C.H. Beck Verlag
Anzahl Seiten
816 S.
Preis
€ 29,95
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Marc Buggeln, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Thomas Pikettys erfolgreiches Buch ist durch eine Spannung gekennzeichnet. Sowohl ökonomische als auch politische Faktoren seien für die soziale Ungleichheit verantwortlich. Auch wenn Piketty daher zwar in seiner Einleitung warnt, dass „man sich vor jedem ökonomischen Determinismus auf diesem Gebiet hüten muss“ und die Geschichte der Vermögensverteilung „immer auch eine durch und durch politische Geschichte“ (S. 39) sei, scheinen aber gerade in den ersten Kapiteln doch nur ökonomische Determinanten eine Rolle zu spielen. Demgegenüber werden im letzten Kapitel ausschließlich politische Maßnahmen vorgeschlagen, um Tendenzen zu verstärkter Ungleichheit zu bekämpfen. Im Folgenden soll es deswegen vor allem darum gehen, den Stellenwert der staatlichen Finanzpolitik im Buch zu untersuchen. Zuvor werde ich jedoch kurz auf die Datengrundlage und die wichtigsten Thesen des Buches eingehen.

Piketty hat bisher sein gesamtes Forscherleben der Ungleichheits-Forschung gewidmet. Seine drei frühen Monographien sind bisher nur auf Französisch erschienen und wurden außerhalb Frankreichs kaum wahrgenommen. Bei den ersten beiden Studien handelt es sich jeweils um kürzere theoretische Darstellungen zu Fragen von Ungleichheit.[1] 2001 erschien dann seine als historischer Längsschnitt angelegte Studie, die auf der Auswertung von Steuerdaten beruhte. Sie prüfte, wie sich Ungleichheit in Frankreich von 1901 bis 1998 entwickelt hatte.[2] Danach baute Piketty gemeinsam mit gleichgesinnten Kollegen eine Datenbank auf, die über Steuerdaten die nationalen Topeinkommen in möglichst vielen Ländern erfasst. Die „World Top Income Database“ ist im Internet frei zugänglich und enthält einen wesentlichen Teil der Datenbasis für das hier zu besprechende Buch.[3] Erste Ergebnisse aus der Arbeit an den Daten wurden in zwei Sammelbänden 2007 und 2010 veröffentlicht.[4] Der Durchbruch zur medialen Bekanntschaft in den USA gelang Piketty 2007 durch einen gemeinsam mit Emmanuel Saez publizierten Aufsatz zur Einkommensungleichheit in den USA.[5] Graphiken aus dem Aufsatz zitierten vielfach große US-Zeitungen und fanden starken Zuspruch im Rahmen der Occupy Wallstreet-Proteste.[6] Die Zeitschrift Foreign Policy führte die beiden Ökonomen darum 2012 auf Platz 24 ihrer Liste der wichtigsten globalen Denker.[7] 2013 erschien das Kapital-Buch dann zuerst in französischer Sprache, ohne eine größere Resonanz zu entfalten. Ein Kenner der französischen Szene führt dies darauf zurück, dass Piketty hier zum sozialdemokratischen mainstream gerechnet wird und sein Buch dort wenig radical chic hätte.[8] Erst der Verkaufserfolg in den USA ab März 2014 macht Piketty zum Medienstar und führt dazu, dass das Buch bis zum Jahresende 2014 in bereits 16 Sprachen gedruckt vorliegt.

Dass das Buch einen Medienhype hervorrief, sollte aber niemanden davon abhalten, sich mit ihm auseinanderzusetzen, denn es ist gehaltvoll und wird die weitere Debatte über soziale Ungleichheit auf Jahre begleiten. Zwar publizierte Piketty viele Einzelergebnisse bereits in Aufsätzen, doch dem Buch kommt der Verdienst zu, diese in einem Narrativ zu vereinigen. Darüber hinaus ist es Piketty im Vergleich zu den Aufsätzen relativ gut gelungen, ökonomischen Jargon zu vermeiden. Mitunter erreicht das Buch essayistische Qualitäten, gerade wenn Piketty auf Romanvorlagen zurückgreift. Nichtsdestotrotz ist das Buch insgesamt kein pures Lesevergnügen, denn auch ökonomisch kundige Leser werden manche Passage häufiger lesen müssen, um sie zu durchdringen.

Eine der größten Leistungen Pikettys ist es, Steuerdaten vieler Länder für die historische Ungleichheitsforschung nutzbar gemacht zu haben. Ähnlich gehaltvoll für Ungleichheitsfragen dürften nur die Daten der Luxembourg Income Studies (LIS) sein, doch diese reichen für die meisten Länder nur bis zu den 1970er-Jahren zurück.[9] Die Steuerdaten erlauben es Piketty dagegen, für Frankreich und Großbritannien bis 1700, für die USA bis 1770 und für Deutschland bis 1870 zurück zu gehen. Sie ermöglichen eine genauere Erfassung gesellschaftlicher Ungleichheit, zumindest für die Zeit vor 1970, als alle bisher genutzten Daten, wobei Piketty unter Ungleichheit im Buch nur vertikale Ungleichheit ausgedrückt in Geldeinheiten fasst. Er bevorzugt dabei die Darstellung des Einkommens in Dezil-Einheiten, während er andere Ungleichheitsmaße wie den Gini-Koeffizienten oder das OECD-Interdezilverhältnis für zu eindimensional hält (S. 349ff.). Generell stellt Piketty fest, dass die Kapitalrendite in den meisten Gesellschaften relativ konstant bei 4–5% lag. Wenn das Wirtschaftswachstum niedriger als die Kapitalrendite ist, gibt es laut Piketty eine Tendenz zur Vermögenskonzentration und zur Verstärkung der gesellschaftlichen Ungleichheit. Da dies in den meisten Industrienationen seit den 1970er-Jahren meistens der Fall war, seien diese Jahrzehnte durch eine wachsende Ungleichheit gekennzeichnet. Wenn diese sich ungebremst fortsetzen würde, so schlussfolgert Piketty, entwickelten sich zunehmend meritokratische Gesellschaften, die mit der Demokratie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur noch wenig gemein haben. Dieser Trend könnte nach Piketty jedoch durch politische Entscheidungen aufgehalten werden.

Diese Erkenntnis und seine politischen Lösungsvorschläge leitet Piketty historisch ab: In den führenden Industrienationen stieg die Ungleichheit von Beginn der Industrialisierung bis zum Ersten Weltkrieg relativ konstant an. Die beiden Weltkriege beendeten zumindest in Europa diese Tendenz und führten zum fast vollständigen Absterben der Rentierklasse. Verantwortlich macht Piketty hierfür Inflation, Mietpreisbindung und steigende Steuern (S. 362). Gerade im Boom nach dem Zweiten Weltkrieg seien es hohe Arbeitseinkommen gewesen, die in den meisten Ländern maßgeblich die Spitze der Vermögenshierarchie repräsentierten. Ab den 1970er-Jahren hätten Kapitaleinkommen jedoch wieder an Bedeutung gewonnen und damit auch die vertikale Ungleichheit in den führenden OECD-Nationen verstärkt. Insbesondere in den USA und Großbritannien weitet sich die Schere zwischen Arm und Reich und sie hat heute Züge erreicht, die an den Beginn des 20. Jahrhunderts erinnern. Für die USA macht Piketty dabei aber überraschenderweise stärker die wachsenden Managergehälter als wachsende Kapitaleinkommen verantwortlich. Generell muss man sagen, dass Pikettys Qualität stärker im Aufzeigen wichtiger Entwicklungen liegt, als in ihrer konsistenten Erklärung, denn die Begründungen werden meist nur sehr kurz benannt und eine Gewichtung, geschweige denn eine Quantifizierung der Bedeutung unterschiedlicher Faktoren, wird fast nie angeboten.

Neben diesen zentralen und weitgehend in den Medien rezipierten Erkenntnissen, erscheinen mir die folgenden Punkte bedeutsam, die bisher noch wenig Beachtung gefunden haben: Piketty arbeitet heraus, dass eine vermögende Mittelschicht erst im 20. Jahrhundert entsteht. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß die Oberschicht mehr als 90% der Vermögenswerte in den führenden Industrienationen. Heute verfügt die Mittelschicht dieser Länder im Durchschnitt über etwa 35% des Vermögens. In der Unterschicht hat sich dagegen wenig geändert: sie hatte damals wie heute kaum Vermögensbesitz (S. 325–348). Ebenso zeigt Piketty, dass die Inflation ein Phänomen des 20. Jahrhunderts ist. Im 19. Jahrhundert war der Geldwert weitgehend stabil und die Kapitalrendite dadurch relativ einfach vorherzuberechnen. Die nach dem Ersten Weltkrieg einsetzende Inflation, die dann im gesamten 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle spielte, beendete diese Gewissheiten und bedeutete für viele Kapitalbesitzer eine eminente Gefahr. Gerade in der Zwischenkriegszeit trug die Inflation maßgeblich zum Niedergang der Rentiers bei. Inflation kann, wie Piketty zeigt, Ungleichheit in einer Gesellschaft unter bestimmten Umständen reduzieren. Zudem hat sie für Staaten den Vorteil, dass eine eventuelle Staatsverschuldung schneller abgebaut werden kann. Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze hatte darum jüngst vorgeschlagen, die Probleme der Eurozone durch eine Inflation zu beseitigen.[10] Piketty sieht zwar die Vorteile der Inflation, zeigt aber auch deren Nachteile auf. Insbesondere würde die Inflation die Mittelschicht hart treffen, und gerade die Top-Einkommensbezieher hätten heutzutage die besten Chancen, der Geldentwertung durch komplexe Anlagestrategien zu entkommen. Piketty kommt deswegen zu dem Schluss, dass die Inflation ein äußerst grobschlächtiges und gefährliches Instrument ist (S. 143, 178, 605–609 und 743–748).

Doch welche Rolle kommt in Pikettys großem Gemälde der staatlichen Finanzpolitik zu? Erstaunlich ist, dass Piketty in den ersten drei Teilen des Buches den staatlichen Einfluss auf die vertikale Ungleichheit in der Gesellschaft an keiner Stelle systematisch untersucht. Es bleibt im Wesentlichen bei kursorischen Hinweisen, dass staatliche Steuerpolitik oder Mietpreisbindungen egalisierend gewirkt haben. Staatliche Sozialpolitik wird in den ersten drei Teilen praktisch nicht thematisiert, und weder die bismarckschen Sozialreformen noch der britische Beveridge-Plan werden im Buch überhaupt erwähnt. Es gibt auch an keiner Stelle des Buches eine Tabelle, anhand derer versucht würde, den staatlichen Einfluss auf die Entwicklung von Ungleichheit in Zahlen zu erfassen. Erst im vierten Teil des Buches, in dem die Vorschläge für das 21. Jahrhundert ausgearbeitet werden, nimmt die staatliche Finanzpolitik nun plötzlich die zentrale Rolle ein. Dabei wird jeweils zuerst kurz die historische Entwicklung skizziert, um von dieser ausgehend Vorschläge zu präsentieren. Das erste Kapitel des vierten Teils (Kapitel 13) beschäftigt sich mit dem Sozialstaat und dürfte das schwächste Kapitel des Buches sein. Nach einigen Zahlenangaben über die Entwicklung der Sozialausgaben wählt Piketty die Fragen nach Studiengebühren und einer umlage- oder kapitalfinanzierte Rente als zentrale Zukunftsfragen aus. Dabei sind jedoch weder sein Zugriff noch seine Vorschläge besonders originell, und es ist offenkundig, dass Piketty sich bisher nicht eigenständig mit Fragen des Sozialstaats beschäftigt hat.

Dies ändert sich in den nächsten beiden Kapiteln, in denen Piketty sich der Steuerpolitik zuwendet. Hier kennt er sich deutlich besser aus, denn zu Steuerfragen hat er bereits einige eigenständige Aufsätze publiziert.[11] Allerdings sind diese dem gängigen ökonometrischen „Optimal Taxation“-Ansatz verpflichtet. Dabei wird anhand einer Reihe quantifizierbarer Variablen jeweils durchgerechnet, wie eine ökonomisch optimale Besteuerung aussehen sollte, entweder für das ganze Steuersystem oder aber für eine einzelne Steuer. Ein Problem des Ansatzes ist, dass das historische Gewordensein von Steuersystemen und nationalen Differenzen, die dem jeweiligen politischen und wirtschaftlichen System geschuldet sein können, im Regelfall kaum beachtet und meistens stillschweigend vorausgesetzt wird, dass das errechnete Modell für alle Länder zu allen Zeiten optimal ist. In Kapitel 13 zeigt Piketty zuerst die Verdienste der progressiven Einkommenssteuer im 20. Jahrhundert und misst ihr eine große Bedeutung bei der Reduktion von Ungleichheit zu, allerdings ohne dies zu quantifizieren. Anschließend kommt er anhand seiner „Optimal Taxation“-Berechnungen zu dem Ergebnis, dass ein Spitzensteuersatz von etwa 80% optimal wäre (S. 692). Dies ist insofern erfrischend, als dass der Großteil der „Optimal Taxation“-Literatur zumeist eher eine Reduktion des Einkommenssteuerspitzensatzes gefordert hat. Zudem vermag Piketty aufzuzeigen, dass die Senkung des Spitzensteuersatzes in den USA ganz erheblich zum Anstieg der Spitzengehälter beigetragen hat. Insgesamt weist Piketty zu Recht darauf hin, dass einem hohen Einkommenssteuerspitzensatz, solange er nicht durch eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen durchlöchert wird, erhebliche Bedeutung für eine Reduktion von Ungleichheit zukommt. Ob allerdings generell für alle Gesellschaften unabhängig von der Höhe anderer Steuern ein Einkommenssteuerspitzensatz von 80% optimal ist, kann angezweifelt werden.

Pikettys interessantester und originellster Vorschlag findet sich in den beiden letzten Kapiteln, in denen er für die Einführung einer globalen progressiven Kapitalsteuer wirbt. Diese hält er sowohl für die Reduktion von Ungleichheit wie auch für den Abbau hoher Staatsverschuldung für den idealen Weg. Hinsichtlich des Abbaus der Staatsverschuldung sieht er nur zwei weitere Alternativen: Inflation und Sparen, und er vermag zu zeigen, dass die globale Kapitalsteuer hier der gerechtere wie zukunftsweisendere Weg wäre. Piketty ist sich dabei des utopischen Gehalts seines Vorschlages bewusst, betont aber, dass auch den meisten Menschen des 19. Jahrhunderts eine hohe progressive Einkommenssteuer, wie sie dann in den führenden Industrienationen während und nach dem Ersten Weltkrieg eingeführt wurde, völlig unvorstellbar war. Piketty weiß auch, dass sich sein Vorschlag nur durch massiven Druck auf die Steueroasenländer durchsetzen lässt. Drohungen mit Strafzöllen von bis zu 30% hält er gegenüber Ländern wie der Schweiz aber für legitim, weil er deren Verhalten als „schieren Diebstahl“ (S. 707) bewertet. Eine globale Kapitalsteuer mit einem Steuersatz von 1–2% auf hohe Vermögenswerte würde erhebliche Einnahmen generieren und zudem den Vorteil haben, dass bei der Steuererhebung Daten gewonnen würden, die die globalen Finanzströme und die globale Einkommensverteilung sehr viel genauer als bisher bezifferbar machen würden, was den reichen Vermögensbesitzer und den Steueroasenländern ihr geheimes und meist illegales Treiben auf lange Sicht deutlich erschweren würde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Thomas Piketty ein äußerst lesenswertes Buch gelungen ist, das einen Meilenstein der Ungleichheitsforschung darstellt, weil es vertikale Ungleichheit über einen langfristigen Zeitraum viel exakter als bisher bezifferbar gemacht hat. Man merkt dem Buch an, das sein Autor sich seit 20 Jahren mit dem Thema beschäftigt hat, und so finden sich neben den großen Linien über das Buch auch eine Vielzahl kleiner und überaus anregender Erkenntnisse verstreut. Sein Vorschlag zur Einführung einer globalen Kapitalsteuer stellt zudem einen der interessantesten Vorschläge zur Lösung gegenwärtiger Probleme dar. Zwar mutet die Idee utopisch an, doch handelt es sich um einen überzeugenden Weg zur Bekämpfung der zweifelhaften Steueroasenpraktiken. Aus Sicht des Historikers ist zudem zu betonen, dass Piketty stark um Interdisziplinarität bemüht ist. Gerade den nahezu abgerissenen Gesprächsfaden zwischen Ökonomen und Historikern hält er für enorm wichtig und plädiert für dessen Stärkung. Auch wenn in der Methodik und der Argumentation deutlich wird, dass ein Ökonom der Autor des Buches ist, so wirft er doch etliche Fragen auf, die für Historiker höchst interessant sind. Und Piketty macht an mehreren Stellen deutlich, dass er mit anderen Disziplinen und gerade auch mit Historikern ins Gespräch kommen möchte. Ein Angebot, das die Historiker aus meiner Sicht auf jeden Fall aufgreifen sollten.

Anmerkungen:
[1] Thomas Piketty, Introduction à la théorie de la redistribution des richesses, Paris 1994, 124 Seiten; ders., L’Economie des inégalités, Paris 1997, 122 Seiten. Letztere Publikation teilweise frei einsehbar, ansonsten kostenpflichtig herunterzuladen unter: <http://www.cairn.info/l-economie-des-inegalites--9782707156082.htm> (23.02.2015).
[2] Thomas Piketty, Les hauts revenus en France au XXe siècle. Inégalités et redistributions 1901–1998, Paris 2001, 807 Seiten.
[3] <http://topincomes.g-mond.parisschoolofeconomics.eu/> (23.02.2015).
[4] Anthony B. Atkinson / Thomas Piketty (Hrsg.), Top incomes over the twentieth century: A contrast between continental european and english-speaking countries, Oxford 2007; Dies. (Hrsg.), Top incomes: a global perspective, Oxford 2010. Beide frei herunterzuladen unter: <http://piketty.pse.ens.fr/fr/publications> (23.02.2015).
[5] Thomas Piketty / Emanuel Saez, Income and Wage Inequality in the United States 1913–2002, in: Anthony B. Atkinson / Thomas Piketty (Hrsg.), Top incomes over the twentieth century: A contrast between continental european and english-speaking countries, Oxford 2007, S. 141–225.
[6] Louis Uchitelle, The Riches of the rich, in: New York Times, 15.07.2007.
[7] Siehe: <http://foreignpolicy.com/2012/11/26/the-fp-top-100-global-thinkers-2/> (23.02.2015).
[8] Pascal-Emmanuel Gobry, A Not-So-Radical French Thinker, in: Wall Street Journal, 22.05.2014.
[9] Siehe: <http://www.lisdatacenter.org/our-data/lis-database/> (23.02.15).
[10] Adam Tooze, Mehr Geld, in: Süddeutsche, 16.07.2013 (<http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/inflation-gegen-die-krise-mehr-geld-1.1722576>, 23.02.15).
[11] Thomas Piketty / Emmanuel Saez, A theory of optimal inheritance taxation, in: Econometrica 81 (2013) 5, S. 1851–1886; Dies., Optimal Taxation of Labor Income, in: Handbook of Public Economics, North-Holland 2013, Bd. 5, S. 391–474; Dies. / Stefanie Stantcheva, Optimal taxation of top labor incomes: a tale of three elasticites, in: American economic journal 6 (2014) 1, S. 230–271. Alle frei herunterzuladen unter: <http://piketty.pse.ens.fr/fr/publications> (23.02.15).

Redaktion
Veröffentlicht am
06.03.2015
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