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Titel
Philippus Arabs. Ein Soldatenkaiser in der Tradition des antoninisch-severischen Prinzipats


Autor(en)
Körner, Christian
Erschienen
Berlin u.a. 2002: de Gruyter
Umfang
XV, 435 S.
Preis
€ 98,00
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Udo Hartmann, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Mit dieser Arbeit legt Körner die erste umfassende Monographie zur Regierung des Kaisers M. Iulius Philippus Arabs (244-249) vor. In den letzten beiden Jahrzehnten stand die lange vernachlässigte Zeit der Soldatenkaiser verstärkt im Blick der Forschung. Untersucht wurden dabei sowohl einzelne Aspekte oder Zeitabschnitte als auch die Problematik der "Reichskrise" im 3. Jahrhundert insgesamt.[1] Die Zeit zwischen dem Tod des Maximinus Thrax (238) und dem Regierungsbeginn von Valerianus und Gallienus (253) blieb dabei allerdings immer noch im Schatten der Forschung. Körner hat mit seiner Untersuchung, einer Dissertation an der Universität Bern, diese Lücke nun in wesentlichen Teilen geschlossen.

In der Einleitung betont Körner die Bedeutung der Regierungsjahre des Philippus Arabs als "Schnittstelle des 3. Jahrhunderts": Ihm gelang zum einen die Festigung des Reiches, zum anderen deutete sich in den Revolten am Ende seiner Regierung aber bereits der Höhepunkt der Reichskrise in der Mitte des 3. Jahrhunderts an. Eine detaillierte Untersuchung der Regierung des Philippus trage so dazu bei, "den Transformationsprozess von der Hohen Kaiserzeit zur Spätantike zu erhellen" (S. 3). Zu recht betont Körner die schlechte Forschungssituation für den Araber. Seine Untersuchung bietet indes keine chronologische Darstellung der Regierungsjahre, sondern untersucht die Zeit nach einzelnen Aspekten: Quellen, Herkunft und Familie, Chronologie, Aufstieg und Regierungsübernahme, Münzprägung, Grenzpolitik, Rechtssprechung, Senatoren und Procuratoren unter Philipp, die Politik im Orient und die Gründung von Philippopolis, die Verwaltung des Reiches, die Tausendjahrfeier Roms, das Verhältnis Philipps zum Christentum, die Usurpationen gegen ihn und sein Tod.

Das erste Kapitel bietet einen umfangreichen Überblick über die literarischen und primären Quellen zu dieser Periode. Sowohl die erhaltenen und verlorenen Autoren des 3. Jahrhunderts als auch die literarische Überlieferung der spätantiken und byzantinischen Zeit werden dabei vorgestellt. Die in der Forschung seit Groag vielfach in die Zeit Philipps datierte Rede eis basilea, die als 35. Rede im Corpus des Aristides erhalten ist,[2] wird von Körner unter Hinweis auf einen noch unpublizierten Artikel aus dem Quellenmaterial zu Philipp ausgesondert (S. 5, Anm. 1). Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenigstens die wichtigsten Argumente zu besprechen. Unter Philipp verfaßte nach Körner Herodian seine Geschichtsdarstellung (S. 8). Die Frage der Annalen des Nicomachus Flavianus, eine verlorene pagane lateinische Quelle vom Ende des 4. Jahrhunderts, die jüngst von Bleckmann und Paschoud überzeugend als Grundquelle für Petrus Patricius (bzw. den Continuator Dionis) und Zonaras sowie Ammianus Marcellinus, für die Epitome de Caesaribus und die Historia Augusta angenommen wurde, diskutiert Körner im Zusammenhang mit den Quellen der Epitome, nicht jedoch im Zusammenhang mit denen des Petrus und des Zonaras (S. 15 u. 27).[3]

Ungeklärt bleiben weiterhin die Quellen der Darstellung im ersten Teil des Buches 1 des Zosimus (bis Zos. 1,48), in dem auch über Philipp berichtet wird. Hier hätte Körner noch die These Baldinis diskutieren können, der annimmt, daß das gesamte Buch 1 des Zosimus auf der ersten Edition der Historien des Eunapius beruht, die nach Baldini mit Augustus begann. Erst die zweite Edition des Eunapius, die Photius vorlag (cod. 77), habe mit dem Ende der Chronik des Dexippus (270) eingesetzt.[4] Generell kann nun für die byzantinische Überlieferung auf die kommentierte Ausgabe und Übersetzung der Berichte zur ersten Hälfte der Soldatenkaiserzeit von Brecht verwiesen werden.[5] Inschriften, Papyri, Münzen und Reskripte Philipps werden von Körner an dieser Stelle nur kurz besprochen (S. 28f.). Für den Tatenbericht Shapurs sollte aber jetzt die hervorragende kommentierte Neuausgabe der Inschrift von Huyse im Rahmen des Corpus Inscriptionum Iranicarum genutzt werden.[6] Körner stützt sich anscheinend nur auf den von Maricq 1958 herausgegebenen griechischen Text. Auf Büsten der Kaiserfamilie geht Körner in seiner Untersuchung nicht ein.

Im zweiten Kapitel untersucht Körner Herkunft und Familie des Kaisers. Trotz der abfälligen Urteile über den Araber in den antiken Quellen kam Philipp wohl aus einer lokal "nicht unbedeutenden Familie" (S. 32), deren Aufstieg in den Reichsdienst aber erst mit seiner Generation begann (S. 64). Körner analysiert dann detailliert das epigraphische und numismatische Quellenmaterial zu Philipps Frau Otacilia Severa und seinem Sohn Philippus iunior. Er arbeitet dabei die große Bedeutung der dynastischen Propaganda in der Herrscherrepräsentation Philipps heraus. Otacilia Severa knüpfte in ihrer Titulatur an severische Traditionen an (S. 37). Der Kult um den vergöttlichten Vater des Kaisers divus Marinus in Philippopolis diente der Aufwertung der Herkunft des Kaisers. Zur Stellung des Vaters vermutet Körner, daß es sich um den "Führer eines grösseren nomadischen Stammes" gehandelt haben könnte (S. 53). Die Notiz in der Epitome de Caesaribus, er sei ein "Räuberhauptmann" gewesen, wird von Körner zu recht als unhistorisch bezeichnet. Daß es aber in dieser Zeit im Hauran "kaum noch Banditen" gegeben habe, ist fraglich, bezeugen doch die safaitischen Inschriften gerade für diese Periode verstärkte Unruhen und Banditenaktivitäten, gerade auch unter dem von Körner angesprochenen arabischen Stamm der Awidh.[7] Außerdem ist es m.E. unwahrscheinlich, daß die Iulii, die Familie Philipps, in severischer Zeit noch als Nomaden in Arabien lebten. Man sollte hier doch wohl eher an regional einflußreiche Großgrundbesitzer denken.[8]

Die infolge der Publikation der Euphrat-Papyri seit 1989 erneut vielfach diskutierte Laufbahn des Bruders des Kaisers, Iulius Priscus, wird von Körner wie folgt rekonstruiert: unter Gordian III. Prätorianerpräfekt, übernahm Priscus 244 das Amt eines Präfekten von Mesopotamien und das eines Interimsstatthalters von Syria Coele (diepon ten hypateian, P. Euphr. 1, 3) um schließlich ab 247 wieder zum Prätorianerpräfekten aufzusteigen. Der gleichzeitig mit dieser Präfektur bezeugte Titel rector Orientis (CIL III 14149/5, von 247/49) sollte nach Körner zum Ausdruck bringen, daß Priscus mehrere Statthalterschaften ausübte. Laut Körner handelt es sich dabei nicht um ein Amt, sondern um einen bloßen Titel (S. 59), unterschieden etwa vom Amt eines corrector. Wahrscheinlicher ist m.E. aber, daß Philipp in der zweiten Hälfte seiner Regierung seinen Bruder, der bislang nur als Statthalter in Mesopotamien und Syria Coele amtiert hatte, wieder zum Prätorianerpräfekten erhob und ihm mit dem neuen Amt eines rector Orientis die Verantwortung über den gesamten Komplex der Orientprovinzen gab. Diese zwei Stufen der Karriere des Priscus unter Philipp bezeugt auch Zosimus (1,19,2: Herrschaft in Syrien; 1,20,2: im Orient). Das provinzübergreifende Sonderkommando des Priscus wird von Körner schließlich an Hand vergleichbarer Fälle untersucht. Er betont dabei zu recht, daß Philipp bemüht war, durch Verleihung von Sonderkommanden an Verwandte besonders gefährdete Großräume des Reiches zu sichern (Priscus im Orient, Severianus an der unteren Donau). Mit diesen Momenten der Herrschaftssicherung und der Dynastiegründung griff Philipp auf Traditionen der Kaiserzeit zurück.[9]

Das kurze dritte Kapitel ist der Chronologie der Regierungszeit Philipps gewidmet. Im vierten Kapitel wendet sich Körner dann seinem Aufstieg und seiner Machtübernahme zu. Zwar liegen keine Zeugnisse für ein ritterliches Amt vor seiner Prätorianerpräfektur unter Gordian III. vor, doch kann angenommen werden, daß Philipp mit seinem Bruder Priscus Mitglied des Stabes im Perserzug war. Breiten Raum nimmt die Analyse der widersprüchlichen Quellenberichte über den Tod Gordians III. nach der Schlacht von Mesiche 244 ein.[10] Während die meisten spätantiken Autoren im Anschluß an die Enmannsche Kaisergeschichte von einem Komplott des praefectus praetorio Philippus gegen Gordian nach der Rückkehr aus Persien sprechen, berichtet Shapur in seinem Tatenbericht vom Tod Gordians in der Schlacht von Mesiche (parth. Z. 3–4/ griech. Z. 8). Auch einige byzantinische Quellen notieren seinen Unfalltod in einer Schlacht des Perserzuges (Zon. 12,17 p. 580,7–14 CSHB, Gordian II. zugeschrieben; Syn. Sath. p. 36,16–19 u.a.). Beide Traditionen, Komplott und Schlachttod, haben in der Forschung ihre Anhänger gefunden. Körner macht in seiner Argumentation nun eindeutig Philipp für den Tod Gordians verantwortlich: Die byzantinische Version sei wertlos (S. 85), und die propagandistische Aussage der Shapur-Inschrift verdiene keinen Glauben (S. 88f.). Nach der Schlacht von Mesiche habe Philipp mit Hilfe seines Bruders, der die Versorgung der Armee organisieren sollte, eine Hungerrevolte der Soldaten angezettelt, in deren Folge Gordian ermordet wurde (S. 89-92). Da Philipp in den lateinischen Quellen offensichtlich angeschwärzt wird, um die römische Niederlage wettzumachen, sollte man aber m.E. die zeitgenössische Version des Tatenberichts und die byzantinische Nebenüberlieferung nicht so einfach vom Tisch wischen. Letztlich entscheiden kann man die Frage jedoch nicht.[11] Der neue Kaiser bemühte sich um ein gutes Einvernehmen mit dem Senat, der beliebte Gordian wurde zum divus erhoben. Um die Unterstützung der Bevölkerung zu erhalten, besuchte Philipp auf seiner langsamen Reise nach Rom mehrere Provinzen und Städte.

Im fünften Kapitel betrachtet Körner ausführlich die Münzprägung Philipps, der vor allem bereits etablierte Motive nutzte. Im Vergleich mit den Prägungen anderer Soldatenkaiser arbeitet Körner das politische Programm der Münzpropaganda heraus: Im Mittelpunkt standen Prägungen, die das Bemühen des Kaisers um den ewigen Bestand des Reiches sowie um Wohlstand, Frieden und Sicherheit feiern. Gerühmt werden zudem die neue Dynastie und deren angebliche nobilitas sowie die militärischen Fähigkeiten Philipps. Die militärischen Prägungen nehmen jedoch einen vergleichsweise geringen Raum ein. Schließlich weist Körner noch kurz auf die spätantiken Kontorniaten mit dem Bildnis Philipps hin.

Unter der Überschrift "Grenzpolitik" untersucht Körner im sechsten Kapitel den Friedensschluß mit den Persern und die Kriege an der unteren Donau. Er analysiert die widersprüchlichen Quellenberichte über den Perserfrieden von 244 und kommt zu dem überzeugenden Ergebnis, daß der Vertrag zu keiner Abtretung von römischen Gebieten an Shapur führte. Rom entzog lediglich dem arsakidischen König Armeniens seine Unterstützung. Kappadokien wurde zur Grenzprovinz ausgebaut (S. 123-125). Die regelmäßigen Zahlungen, zu denen Philipp sich verpflichtete und die Shapur als Tributpflicht interpretierte, entsprachen dem normalen römischen Subsidienzahlungen.[12] Der Ansicht, daß Philipp in dieser Situation aus einer Position der Schwäche heraus handelte und Frieden schließen mußte, wird man sicher zustimmen. Weniger überzeugend ist dagegen die These Körners, auch Shapur sei geschwächt gewesen und habe daher einen Frieden mit für die Römer glimpflichen Bedingungen abgeschlossen (S. 126f. u. 134). Dafür fehlt in den Quellen jeglicher Beleg.

Körner stellt dann die persische und römische Propaganda im Anschluß an den Frieden dar. Wichtigstes Zeugnis der Propaganda der Sasaniden sind zweifellos die Triumphreliefs Shapurs. Körner differenziert hier nicht zwischen den Reliefs, die nach 260 entstanden, und dem älteren Felsrelief von Darab, das zudem in der Darstellung der Kaiser einige Besonderheiten aufweist. Auffällig ist vor allem der leicht gebückt stehende ältere Kaiser mit erhobener Hand in Rednergeste. Shapur legt ihm die linke Hand auf den Kopf. Nach einer ansprechenden These von Galls kann dieser Römer als der in Shapurs Tatenbericht erwähnte redende, vertragsbrüchige Kaiser (§ 9 mp. 6/ parth. 4/ griech. 10) Decius interpretiert werden. Diese Deutung wird sowohl der stilistischen Frühdatierung des Reliefs (um 240) als auch der besonderen Position des stehenden Römers gerecht, da die Handauflegung und die Rednergeste nur schwer als Gefangennahme (Valerians) interpretiert werden können.[13] Eine genauere Interpretation des Reliefs von Darab wäre schon deshalb wünschenswert gewesen, weil es zeitlich näher am Friedensschluß ist als die nach 260 entstandenen Reliefs und daher die Position Shapurs in dieser Periode besser verdeutlichen kann. Für die Propaganda Philipps läßt sich festhalten, daß er offenbar für den Frieden keinen offiziellen Siegernamen erhielt. Die Ehrungen für den Persicus oder Parthicus maximus waren nicht offizieller Natur, sondern wurden dem Kaiser von schmeichelnden Untertanten beigegeben. In der zurückhaltenden Propaganda des Kaisers wird allenfalls die Wiederherstellung des Friedens gefeiert.

Im zweiten Teil dieses Kapitels untersucht Körner die literarischen, epigraphischen, numismatischen und archäologischen Zeugnisse für die Barbareneinfälle im Donauraum. Unterscheiden lassen sich zwei Wellen: dem Einfall der Carpen folgte der der Goten. Der Carpenzug in der ersten Regierungshälfte verheerte vor allem Dakien und das südliche Donauufer Moesiens. Philipp, der die Carpen zurückschlug, bemühte sich um einen Wiederaufbau der Befestigungsanlagen in Dakien, der durchbrochene limes Transalutanus wurde jedoch aufgegeben (S. 153). In Dakien richtete Philipp zudem eine neue Münze ein. In der zweiten Regierungshälfte drangen Goten, verbündet mit anderen Stämmen, über die Donau ins Reich ein. Neben Moesien und Thrakien wurden auch Teile Dakiens verwüstet, wie sich an archäologischen Quellen aufzeigen läßt. Plausibel weist Körner nach, daß die Gründe für den Goteneinfall in den von Philipp eingestellten Subsidienzahlungen und nicht so sehr in der Nachlässigkeit des Kaisers zu suchen sind, die Zosimus ihm vorwirft, hatte er sich doch bemüht, die Grenze zu befestigen, und mit seinem Verwandten Severianus einen Vertreter für den Großraum eingesetzt. Philipp, der vermutlich gesundheitlich angeschlagen war, schickt nun Decius gegen die Goten. Nachdem die Truppen Decius zum Kaiser ausgerufen hatten, zog dieser mit seiner Armee gegen Philipp und dürfte mit diesem Truppenabzug von der Donau den großen Goteneinfall des Cniva erst hervorgerufen haben. Ein dritter Einfall anderer Germanen, etwa in Pannonien, der in der Forschung teilweise auf Grund des Siegertitels Germanicus maximus angenommen wurde, wird von Körner mit plausiblen Argumenten abgelehnt (S. 150-152).

Im siebten Kapitel beschäftigt sich Körner mit der Rechtssprechung des Kaisers. Dazu untersucht er die 80 in den Corpora erhaltenen Reskripte unter thematischen Gesichtspunkten wie Regelungen der Rechtspraxis, Erbrecht, Vormundschaftsfragen oder Fragen der munera, ein bei Aurelius Victor überliefertes Gesetz gegen Prostitution junger Männer und die inschriftlich erhaltene Petition, in der das koinon der Bauern in Arague in Phrygien den Kaiser bittet zu verhindern, daß durchreisende Verwaltungsbeamte das Vieh der Bauern requirieren. Die in dieser Periode häufig bezeugten Hilferufe gegen Übergriffe von Beamten sind aber nach Körner nicht Ausdruck einer Krise im 3. Jahrhundert, sondern von grundlegenden Schwierigkeiten der kaiserlichen Verwaltung, ihre Beamten effizient zu kontrollieren (S. 189). Körner weist nach, daß die Reskripte Philipps noch stark in der klassischen Tradition stehen. Die kaiserliche Kanzlei hatte offenbar seit severischer Zeit ihre Arbeit kontinuierlich fortgesetzt (S. 178f.).

Im achten Kapitel widmet sich Körner den wenigen Zeugnissen über die Senatoren und Procuratoren unter Philippus. Dabei zeigt sich, daß der Araber keineswegs die orientalischen Senatoren bevorzugte, die meisten Senatoren kamen weiterhin aus Italien. Er nahm lediglich verstärkt Orientalen in den Senat auf. Die senatorischen Ämterlaufbahnen setzten sich seit der spätseverischen Zeit kontinuierlich fort, ein großer Personalwechsel ist unter Philippus nicht nachweisbar (S. 198f.). Der Kaiser stützte sich vielmehr auf die Erfahrung der alten Senatoren. Diese Kontinuität zeigt sich auch bei den ritterlichen Amtsträgern. Sie gewannen indes bereits unter Philippus verstärkt an Bedeutung, unter ihnen rekrutierte er seine wichtigsten Helfer (S. 207f.).

Mit der Gründung der Stadt Philippopolis und der Förderung der Städte des Orients beschäftigt sich das neunte Kapitel. Philippopolis, wohl bereits kurz nach der Machtübernahme gegründet, wurde von Philipp als eine Stadt römischen Charakters errichtet. Sie wurde zur colonia erhoben und erhielt die Merkmale einer römischen Stadt, während sich orientalische Elemente kaum nachweisen lassen (S. 218). Die Herrscherrepräsentation der Dynastie spielte eine zentrale Rolle in der Planung. Körner betont, daß die Gründung weniger der Legitimation der Herrschaft, sondern der Ehrung, Förderung und Romanisierung der Heimatregion des Kaisers diente, der damit an die Tradition der Severer anknüpfte (S. 224f.). Auch Bostra, Damascus, Baalbek und andere Städte erfuhren die Förderung der neuen Dynastie. Im zehnten Kapitel trägt Körner die spärlichen Informationen über die Maßnahmen des Kaisers im Reich zusammen. Zahlreiche Meilensteine zeugen vom Straßenbau in vielen Teilen des Reiches. In Nordafrika kümmerten sich seine Beamten durch Limesausbau und Verhandlungen um den Schutz der Provinzen vor den Berbern.

Zu den bekanntesten Ereignissen unter Philippus gehört zweifellos die Tausendjahrfeier Roms, die erst nach Abschluß des 1000. Jahres, am 21. April 248, begangen wurde. Körner ordnet sie in die Tradition von Saecularspielen und Feiern zu den Jubiläen Roms ein. Im zwölften Kapitel untersucht er die Zeugnisse für das Christentum des Kaisers. Die Legenden über sein christliches Bekenntnis kamen wohl schon in den 50er Jahren des 3. Jahrhunderts auf. In der späteren Ausgestaltung der Legende spielte der Gegensatz zwischen Philippus und dem Christenverfolger Decius eine wichtige Rolle. Körner wendet sich zu recht gegen Positionen in der Forschung, die diese Gerüchte für historisch halten (S. 268-273). Weder die Origenes-Briefe noch die betont pagane Religionspolitik seines Nachfolgers Decius können ein Christentum Philipps belegen. Er verhielt sich den Christen gegenüber allenfalls wohlwollend. Die christenfeindlichen Unruhen in Alexandria waren Ausdruck der Krisensituation in der zweiten Hälfte der Regierung Philipps (S. 276).[14]

Die Usurpationen des Iotapianus, Pacatianus und Decius gegen Philippus werden im dreizehnten Kapitel untersucht. Die Revolte des Iotapianus interpretiert Körner als einen Aufstand der syrischen Provinzbevölkerung gegen den Steuerdruck des Priscus. Leider war Körner die wohl wichtigste Arbeit zu Iotapianus von Bland nicht zugänglich (S. 281, Anm. 24). Bland bietet einen Katalog der Münzen und macht unter anderem auf den Umstand aufmerksam, daß der Syrer sich in seinen ersten Prägungen nur Imperator, später dann auch Caesar Augustus nannte.[15] Strebte er anfangs lediglich eine regionale Herrschaft an, um erst danach in Konkurrenz zum Herrschaftsanspruch Philipps zu treten? Die Passage über den Räuber aus Syrien im 13. Sibyllinischen Orakel (13,89-101) wird von Körner mit Potter aus dem Quellenmaterial zu Iotapianus ausgesondert und der Gestalt des Verräters Mareades zugeordnet (S. 278, Anm. 4), m.E. vorschnell: Der Räuber erobert unter Decius Tyana und Caesarea in Kappadokien, wütet in Syrien und flieht schließlich zu den Persern. Mareades, der Anfang der 50er Jahre aus Antiochia floh, kam erst 253 mit Shapur nach Syrien zurück. Über seine Aktivität unter Decius gibt es keine Quellen. Die Prophezeiung sollte demnach eher auf Iotapianus bezogen werden, der unter Decius starb und in Syrien (Aur. Vict. de Caes. 29,2) sowie in Kappadokien (Polemius Silvius, Chron. min. I, MGH AA IX, p. 521,38) herrschte. Diese Passage, die von einem syrischen Zeitgenossen der Ereignisse verfaßt wurde, relativiert so auch die Wertung Körners, der von einer breiten Unterstützung der Provinzbevölkerung für Iotapianus ausgeht (S. 280). Der Autor des Orakels zumindest sah ihn als einen Räuber an, der Syrien zum Weinen bringen werde.

Pacatianus, von den Donautruppen 248 oder 249 zum Kaiser ausgerufen und von seinen eigenen Leuten schnell wieder beseitigt, verdeutlicht für Körner das "Widerstandspotential" gegen Philippus an der Donau (S. 288), das letztlich auch zur Erhebung des Decius führte. Ein weiterer Grund für die Kaisererhebung dürfte in der zunehmenden Gotengefahr zu suchen sein (S. 292). Körner unterstreicht zu recht, daß es sich bei diesen Erhebungen nicht um senatorischen Widerstand gegen den Emporkömmling aus Arabien, sondern um Usurpationen in rein militärischem Kontext handelt (S. 294f.). Körner ordnet die Usurpationen schließlich in den Kontext der Kaisererhebungen in der Soldatenkaiserzeit ein. Das Zusammenspiel der Bedrohung an den Grenzen in unterschiedlichen Regionen des Reiches, des Bedürfnisses der Soldaten und Provinzialen nach "Kaisernähe" sowie der finanziellen Belastungen durch die Kriege und des damit einhergehenden Steuerdrucks führte zu Revolten, die ihrerseits die Krise verschärften. So zog die Niederschlagung einer Usurpation oft neue Aufstände nach sich.

Im vierzehnten und letzten Kapitel beleuchtet Körner die widersprüchliche Überlieferung zum Tod Philipps, der in der Schlacht mit Decius bei Verona sein Leben verlor. Er widerlegt dabei überzeugend die These von Dusanic, der sich auf die singuläre Überlieferung bei Johannes Antiochenus über eine Ermordung Philipps in Beroia stützt. Die Aufstände im Orient, an der Donau und in Ägypten untergruben die Position des Kaisers. Er fiel aber nach Körner nicht der grundlegenden Ablehnung seiner Politik, sondern den strukturellen Veränderungen der Kaiserwahl zum Opfer: der verstärkte Einfluß der Grenzsoldaten und ihr Bedürfnis nach "Kaisernähe" führten zu seinem Sturz (S. 322). In jedem Fall war es ein Fehler, den charismatischen Senator und General Decius an die Donau zu senden.

In der kurzen und prägnant formulierten Schlußbetrachtung wird die Regierung Philipps in den Kontext der Reichskrise des 3. Jahrhunderts eingeordnet. Körner hebt dabei zum einen die konservative, rückwärtsgewandte Politik Philipps hervor. Seine Herrschaftspraxis ist durch eine ständige Bezugnahme auf die Traditionen des antoninisch-severischen Prinzipats gekennzeichnet, die sich etwa in der Dynastiebildung und der Herrschaftsrepräsentation zeigt. Auf die Probleme seiner Zeit reagierte Philipp vor allem mit den Methoden der Hohen Kaiserzeit. Als wesentliche Momente seiner Politik konnte Körner die Stabilisierung des Reiches und Instandsetzung der Infrastruktur ausmachen. Eine "Orientalisierung" der Politik läßt sich dagegen nicht feststellen. Zum anderen verweist Körner aber auch auf "vereinzelte Massnahmen, die bereits in die Spätantike vorausdeuten" (S. 325). Er führt hier die Steuerreform in Ägypten, die Aufgabe eines Limesteils in Dakien und die Schaffung großer Provinzkomplexe unter der Verantwortung einzelner Beamter an, die auf die Tetrarchie vorausweist. Philipp scheiterte vor allem, so Körner, weil sich seine Lösungsansätze "mehrheitlich an der Tradition des Prinzipats orientierten und daher den veränderten Bedingungen des 3. Jahrhunderts nicht angepaßt waren" (S. 328).

Dem Buch sind drei Appendices beigegeben: eine Prosopographie der Senatoren und Procuratoren unter Philippus, eine Untersuchung von zweifelhaften Usurpatoren und zwei Karten von Philippopolis. Die umfangreiche und verläßliche Dokumentation der Senatoren und Procuratoren listet jeweils die wichtigsten Quellen und die bekannten Informationen zu Karriere, Verwandtschaftsbeziehungen und Herkunft auf. Die Einträge bieten zudem eine nützliche Bibliographie zu den Personen. Die Identifikation des rationalis Aegypti Claudius Marcellus mit dem in P. Euphr. 2 bezeugten Interimsstatthalter (von Syria Coele) Marcellus sollte vielleicht doch etwas vorsichtiger erfolgen (P 10, S. 363f.). Hier kann nun zudem auf die weitreichenden Überlegungen von Gnoli verwiesen werden.[16] Quietus starb in Emesa. Mussius Aemilianus nahm 261/62 wohl nicht den Augustus-Titel in Alexandria an, da entsprechende Münzen fehlen (P 39, S. 379f.; vgl. auch 303).[17]

In Appendix II wird eine Reihe von problematischen Usurpatoren untersucht: Die Gegenkaiser Sponsianus, der nur durch eine in der Neuzeit gefälschte Münze bekannt ist, sowie Marcus und Severus Hostilianus, die ihre Existenz einzig der Verwirrung in der byzantinischen Geschichtsschreibung verdanken, werden von Körner überzeugend als unhistorisch charakterisiert. Zu Datierung und Herrschaftsraum des lange Zeit nur durch einen in Lothringen gefundenen Antoninianus bekannten Usurpator Silbannacus, der vielfach in die Zeit Philipps gesetzt wurde, äußert sich Körner nur mit größter Vorsicht: Er dürfte wohl in dieser Zeit in Gallien geherrscht haben (S. 388). Bedauerlicherweise hat Körner in dieser Frage nicht den Artikel von Estiot zu Rate gezogen, die 1996 einen zweiten Antoninianus publizierte. Nach Estiot wurde die Münze im September 253 in Rom kurz nach dem Tod des Aemilianus geprägt. Silbannacus dürfte hier also während des Marsches Valerians auf Rom geherrscht haben.[18] Am Ende stehen ein Literaturverzeichnis zu den Quellen und der Forschungsliteratur, in dem allerdings eine Reihe von verwendeten Quellenausgaben nicht aufgelistet wird,[19] und ein Register antiker Personennamen.

Mit seiner hervorragenden Arbeit hat Körner ein Standardwerk auf höchstem wissenschaftlichen Niveau vorgelegt. Der Text ist sehr gut lesbar, die übersichtliche Gliederung und die Zusammenfassungen ermöglichen einen schnellen Überblick. Die Fragestellungen werden klar umrissen, die Positionen schlüssig begründet. Das Buch beeindruckt zudem durch den gebotenen Materialreichtum, auch wenn der Rezensent sich eine breitere Nutzung der orientalischen Überlieferungen gewünscht hätte. Durch die umfängliche Erschließung und Auswertung der antiken Quellen und der Forschungsliteratur sowie durch die detaillierte und profunde Untersuchung nahezu aller Aspekte der Regierung des Philippus Arabs wird Körner der Forschung zur Soldatenkaiserzeit zweifellos neue Impulse geben.

Anmerkungen

[1] Vgl. aus den 90er Jahren u.a. Potter, David S.: Prophecy and History in the Crisis of the Roman Empire, Oxford 1990; Johne, Klaus-Peter (Hrsg.): Gesellschaft und Wirtschaft des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert, Berlin 1993; Strobel, Karl: Das Imperium Romanum im '3. Jahrhundert', Stuttgart 1993; Christol, Michel: L'Empire romain du IIIe siècle, Paris 1997; Watson, Alaric: Aurelian and the Third Century, London 1999; Witschel, Christian: Krise - Rezession - Stagnation?, Frankfurt a. Main 1999; Hartmann, Udo: Das palmyrenische Teilreich, Stuttgart 2001.
[2] Vgl. Groag, Edmund: Studien zur Kaisergeschichte II. Die Rede des Pseudo-Aristides, in: Wiener Studien 40 (1918), S. 20-45.
[3] Vgl. dazu Hartmann (wie Anm. 1), 36ff.
[4] Vgl. Baldini, Antonio: Ricerche sulla storia di Eunapio di Sardi, Bologna 1984, 179ff.
[5] Brecht, Stephanie: Die römische Reichskrise von ihrem Ausbruch bis zu ihrem Höhepunkt in der Darstellung byzantinischer Autoren, Rahden 1999.
[6] Huyse, Philip: Die dreisprachige Inschrift Šabuhrs I. an der Ka‘ba-i Zardušt (ŠKZ), 2 Bd., London 1999 (Corpus Inscriptionum Iranicarum, III Pahlavi Inscriptions, Bd. I, Texts I).
[7] CIS V 1292; 4438; SIJ 39; 78; vgl. noch Chron. Pasch. p. 504,17–20 CSHB; CIL III 128; vgl. dazu Hartmann (wie Anm. 1), 83f. Neben den von Körner genannten griechischen epigraphischen Zeugnissen (S. 53) belegt auch eine Reihe von safaitischen Inschriften aus dem Hauran die Awidh, vgl. u.a. CIS V 320; 540; 555; 638; PAES IV C, 325; 342; 361; 644; 675; 1182; vgl. Graf, David F.: Rome and the Saracens, in: L'Arabie préislamique et son environnement historique et culturel, hrsg. v. T. Fahd, Leiden 1989, S. 341–400, hier 361ff.
[8] Ähnlich Millar, Fergus: The Roman Coloniae of the Near East, in: Roman Eastern Policy and Other Studies in Roman History, hrsg. v. H. Solin u. M. Kajava, Helsinki 1990, S. 7-58, hier 54 ("… they were quite substantial landowners").
[9] Zur Karriere des Priscus vgl. nun auch Gnoli, Tommaso: Roma, Edessa e Palmira nel III sec. d.C., Pisa/Roma 2000, 92-99. Odaenathus war ab 261 lediglich corrector totius Orientis, den von Körner unterstellten Titel imperator (S. 61) hat er nicht geführt, vgl. Hartmann (wie Anm. 1), 184f. Der palmyrenische Begriff für corrector totius Orientis in Inv. 3, 19 (=CIS II 3946; PAT 292) wird von Körner 61, A. 202, in recht entstellter Form wiedergegeben.
[10] Die Inschrift des Abnun nimmt nicht auf den Sieg bei Mesiche Bezug, wie Körner S. 78, Anm. 33, schreibt. In der Inschrift aus Barm-i Dilak berichtet der Haremswächters Abnun von einem Einfall der Römer nach "Persien und Parthien" im 3. Jahr Shapurs und von einem Sieg des Königs (ohne Ortsangabe), vgl. Skjærvø, Prods O.: L’inscription d’Abnun et l’imparfait en moyen-perse, in: Studia Iranica 21 (1992), S. 153–160, hier 159f. Sie datiert wohl nicht in das Jahr 243/44 (Mesiche-Schlacht), sondern in das Jahr 241/42 und berichtet somit von ersten Kämpfen in Mesopotamien (Kriegsbeginn 242 nach SHA v. Gord. 26,3), vgl. Kettenhofen, Erich: Die Eroberung von Nisibis und Karrhai durch die Sasaniden in der Zeit Kaiser Maximins (235/236 n. Chr.), in: IA 30 (1995), S. 159-177, hier 176f.
[11] Die bei Körner ausführlich dokumentierte Forschungsdiskussion (S. 86f.) ist noch um einige wichtige Beiträge zu ergänzen: Der These vom Schlachtentod in Mesiche vertrat überzeugend auch Santo Mazzarino (Antico, tardoantico ed èra costantiniana, Bd. 2, Bari 1980, S. 53ff.). An der Version, nach der Philipp Gordian ermordete bzw. einen Aufstand organisierte, halten in der jüngeren Forschung hingegen Martin Schottky (Dunkle Punkte in der armenischen Königsliste, in: Archäologische Mitteilungen aus Iran 27, 1994, S. 223-235, hier 232ff.) und Mark J. Johnson (The Sepulcrum Gordiani at Zaitha and Its Significance, in: Latomus 54, 1995, S. 141-144, hier 141) fest. Nach Huyse (wie Anm. 6), Bd. 2, 47ff., läßt der Text des Tatenberichts keine eindeutige Entscheidung zu. Das passive epanere (§ 7 griech. Z. 8) deutet daraufhin, daß Shapur Gordian nicht selbst tötete bzw. seine Truppen nicht für den Tod verantwortlich waren. Huyse vermutet, daß Philipp in der Schlacht dem "Schicksal" ein wenig nachgeholfen habe.
[12] Auf S. 123, Anm. 10, wird der Text der griechische Zeile 9 des Tatenberichts fehlerhaft wiedergegeben (es fehlt das cheiliada). Als Grundlage sollte eher der verbesserte Text von Huyse (wie Anm. 6) dienen, § 8 parth. Z. 4/ griech. Z. 9.
[13] Vgl. Gall, Hubertus v.: Das Reiterkampfbild in der iranischen und iranisch beeinflussten Kunst parthischer und sasanidischer Zeit, Berlin 1990, 99ff. Der stehende Römer von Darab wurde zumeist im Anschluß an MacDermot als Valerian gedeutet; zu den Triumphreliefs sind die Editionen in den Iranischen Denkmälern zu ergänzen (L. Trümpelmann, IrD 6, 1975 zu Darab; G. Herrmann/ R. Howell, IrD 9, 1980 zu Bishapuhr Nr. 3; G. Herrmann u.a., IrD 11, 1983, 7ff. zu Bishapuhr Nr. 1 u. 2; G. Herrmann/ D. N. MacKenzie, IrD 13, 1989 zu Naqsh-i Rustam Nr. 6).
[14] Die Rolle der Juden Palästinas wird bei Körner nicht untersucht. Sie scheinen aber nicht sehr viel von Philippus gehalten zu haben, vgl. Genesis Rabba 83,3 (p. 998f. Theodor/Albeck), wo ein König Edoms (Roms) aus Bostra erwähnt wird.
[15] Vgl. Bland, Roger: The Coinage of Jotapian, in: Essays in honour of Robert Carson and Kenneth Jenkins, hrsg. v. M. Price, A. Burnett u. R. Bland, London 1993, S. 191–206, hier 196.
[16] Vgl. Gnoli (wie Anm. 9), 99-112, nach dem Claudius Marcellus um 244 Interimsstatthalter in der Osrhoene war. Gnoli identifiziert ihn zudem mit dem unbekannten Prätorianerpräfekten von CIL VI 1638 (von Körner auf S. 54, Anm. 164, besprochen). Zu Claudius Firmus (P 35, S. 376f.) ist ein neues Zeugnis zu ergänzen (P. Mich. inv. 5457): Caldwell, Richard S./ Gagos, Traianos: The emperor Aurelian and the corrector Firmus in a private context, in: Papyri in honorem Johannis Bingen octogenarii (P. Bingen), hrsg. v. H. Melaerts, Leuven 2000, S. 451-462.
[17] Vgl. Hartmann (wie Anm. 1), 144f. u. 187f.
[18] Vgl. Estiot, Sylviane: L’empereur Silbannacus, in: RN 151 (1996), S. 105–117.
[19] Herausgegriffen seien Ammianus Marcellinus (zitiert S. 31, Anm. 10; 72, Anm. 5; 81, Anm. 48 u.ö.), Cassius Dio (S. 120, Anm. 1; 125, Anm. 23), Censorinus (S. 248, Anm. 1; 251, Anm. 21), Herodian (S. 98, Anm. 111; 120, Anm. 1 u.ö.), Leo Grammaticus (S. 30, Anm. 3; 121, Anm. 5; 266, Anm. 31 u.ö.) und Libanius (S. 78, Anm. 37).

Zitation
Udo Hartmann: Rezension zu: : Philippus Arabs. Ein Soldatenkaiser in der Tradition des antoninisch-severischen Prinzipats. Berlin u.a.  2002 , in: H-Soz-Kult, 12.08.2002, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-1633>.
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12.08.2002
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