B. Engelking u.a. (Hrsg.): Dalej jest noc

Cover
Titel
Dalej jest noc. Losy Żydów w wybranych powiatach okupowanej Polski
Weitere Titelangaben
[Danach ist nur Nacht. Das Schicksal der Juden in ausgewählten Landkreisen des besetzten Polens]


Herausgeber
Engelking, Barbara; Grabowski, Jan
Anzahl Seiten
2 Bände, 868 & 832 S.
Preis
PLN 140.00
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Ingo Loose, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Mitte Januar 1943 erschoss eine deutsche Polizei- oder Gendarmerieeinheit im Dorf Sadowne, knapp 70 Kilometer nordöstlich von Warschau und kaum 15 Kilometer vom Vernichtungslager Treblinka entfernt, drei Angehörige der Familie Lubkiewicz, die zuvor zwei aus einem Transport nach Treblinka geflüchteten Juden einen Laib Brot geschenkt hatten. Für die Hilfe und das Verstecken von Juden galt im Generalgouvernement seit Oktober 1941 die Todesstrafe, die in vielen Fällen auch vollstreckt wurde. Die Familie Lubkiewicz wurde 1997 – wie insgesamt fast 7.000 Polen – durch Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ posthum geehrt. Anlässlich der Enthüllung eines Denkmals vor Ort sagte der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki im März 2019: „Ein Jude, der auf einen Deutschen traf, war ein toter Jude; traf er auf einen Polen, hatte er eine Chance zu überleben.“[1] Wie der nachfolgende Aufschrei in der rechtskonservativen Presse in Polen belegte, hatte Morawiecki implizit eingestanden, dass die Begegnung eines versteckten Juden mit nichtjüdischen Polen während der deutschen Besatzung durchaus nicht nur Hilfe oder gar Rettung bedeuten musste, sondern dass es auch Verräter, Kollaborateure und Mörder innerhalb der polnischen Bevölkerung gab.

Die von Morawiecki hervorgehobene „Chance zu überleben“, die Juden beim Kontakt mit Polen hatten oder eben auch nicht hatten, ist der zentrale Gegenstand der vorliegenden umfangreichen Bände. Sie schließen an einen längeren Diskussionszusammenhang an, der sich bis auf die durch Jan Tomasz Gross’ aufsehenerregende Publikation „Nachbarn“ im Jahre 2000 ausgelöste Jedwabne-Debatte zurückführen lässt.[2] Zwar ist zurecht immer wieder betont worden, dass es in Polen niemals eine Kollaborationsregierung gab, auf die sich die Deutschen bei der Besatzung und beim Judenmord hätten stützen können. Allerdings hat die historische Forschung ihr Augenmerk seither zunehmend darauf gerichtet, dass auf den unteren Ebenen der staatlichen Verwaltung die meisten nichtjüdischen Polen nach 1939 auf ihren Posten verblieben. Zudem überschritten Institutionen wie die sogenannte Blaue Polizei, also polnische Polizeiverbände, die von den Deutschen überwiegend aus der polnischen Vorkriegspolizei gebildet wurden, und die Freiwilligen Feuerwehren in vielen Fällen die Grenze zur offenen Kollaboration.

Das von Barbara Engelking geleitete Zentrum zur Erforschung der Judenvernichtung (Centrum Badań nad Zagładą Żydów) an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau hat mit seinen Forschungen zum nationalsozialistischen Judenmord im besetzten Polen einen wesentlichen Anteil an den jüngsten Erkenntnisfortschritten auf diesem Feld.[3] Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Schicksal derjenigen Juden, die den Deportationen und der Liquidation der zahllosen Ghettos in den Jahren 1941 und 1942 entgangen waren und fortan in Verstecken, in der Illegalität, unter falschem Namen und mit falscher Identität ihr Dasein fristeten und auf ein baldiges Ende des Krieges hofften. Demselben Thema widmet sich auch das vorliegende Werk, wobei dieses methodisch und inhaltlich an Jan Grabowskis bahnbrechende Studie „Judenjagd“ anknüpft, die bereits vergleichbare Fragen in einem kleineren regionalen Rahmen untersucht hatte.[4]

Die nun vorliegenden Bände erweitern die Reichweite von Grabowskis Befunden, indem sie insgesamt neun in sich abgeschlossene Regionalstudien zu unterschiedlichen, mehrheitlich im Generalgouvernement gelegenen Landkreisen (powiaty) versammeln. Diese sind nicht mit den von den Deutschen geschaffenen Kreishauptmannschaften identisch, sondern entsprachen den Vorkriegskreisen Bielsk Podlaski, Biłgoraj, Bochnia, Dębica, Łuków, Miechów, Nowy Targ, Węgrów und Złoczów (S. I/14).[5] Alle Kapitel wurden von einschlägig ausgewiesenen Expertinnen und Experten verfasst. Neben Engelking und Grabowski sind dies Tomasz Frydel, Dariusz Libionka, Karolina Panz, Alina Skibińska, Dagmara Swałtek-Niewińska, Jean-Charles Szurek und Anna Zapalec. Der zeitliche Schwerpunkt der einzelnen Kapitel liegt auf den Jahren 1942/43, wobei die Darstellung jeweils mit den eingehend geschilderten Liquidierungsaktionen der deutschen Besatzer einsetzt, denen die weit überwiegende Mehrzahl der Juden zum Opfer fiel.

Obwohl es nur einer vergleichsweise kleinen Zahl von Jüdinnen und Juden gelang, der Deportation bzw. Ermordung zu entgehen, könnten im Generalgouvernement nach unterschiedlichen Schätzungen 200.000 bis 300.000 Juden die Phase der Massenmorde 1942 zunächst überlebt haben. In den untersuchten Kreisen lebten nach den großen Mordaktionen schätzungsweise noch knapp 140.000 Juden, von denen gerade einmal 2.500 Personen nachweislich den Holocaust und den Krieg überlebten (S. I/21). Ausgangspunkt aller Einzelkapitel ist also die Frage, warum in Zeiten schwindender deutscher Präsenz bzw. Befehlsgewalt insbesondere in ländlichen Regionen nur weniger als zwei Prozent der versteckten Juden überlebten. Ein mikrohistorischer Zugang erweist sich dabei als die gebotene Methode, um die Perspektive der Opfer zu berücksichtigen und Fragen nach den Handlungsspielräumen der Juden angesichts der allgegenwärtigen Lebensgefahr sowie allgemein nach sozialer Interaktion in den kleinen Dörfern nachzugehen, in denen es buchstäblich um Leben und Tod ging.

Angesichts der zu erwartenden Schwierigkeiten, valide Quellen und sonstige Unterlagen für solche Studien zu recherchieren, ist das ausgewertete Archivmaterial doch umfangreich genug – wenn auch nicht ganz gleichmäßig für alle Gebiete. Neben den in der Forschung weithin genutzten und hier nochmals systematisch ausgewerteten Quellen wie Berichten von Überlebenden aus dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau sowie Verfahrensakten aus dem Institut für Nationales Gedenken (IPN) und dem Bundesarchiv in Ludwigsburg wurden mit Gewinn unter anderem die bislang nur unzureichend rezipierten Gerichtsakten der unteren Instanzen herangezogen, ebenso die Bestände einer Reihe polnischer Regionalarchive jenseits der großen und bekannten Staatsarchive. Alles in allem ist es sehr beachtenswert, dass es den Autorinnen und Autoren gelungen ist, Informationen zu einem erheblichen Prozentsatz der zunächst am Leben gebliebenen und meistenteils in Verstecken ausharrenden Juden zu recherchieren (mit Ausnahme der Landkreise Miechów und Węgrów).

Alle Einzelbeiträge geben umfängliche Informationen zur Bevölkerungsstruktur, zur jeweils gesondert diskutierten Quellengrundlage und zur regionalen Besatzungs- und Verfolgungsgeschichte, bevor dann die Phase ab 1942 eingehend dargestellt wird. Keineswegs liegt dabei der Schwerpunkt nur auf möglichen und tatsächlichen Formen der Kollaboration. Vielmehr werden alle handelnden Akteure, insbesondere der deutschen Gendarmerieposten inklusive der dort ebenfalls stationierten polnischen Hilfskräfte, gleichermaßen in die Darstellung einbezogen. Ebenfalls nicht zu kurz kommt die Frage nach dem Wissen und den Handlungsoptionen unterschiedlicher Gruppierungen der polnischen Widerstandsbewegung vor Ort.

Gleichwohl ist Kollaboration ein zentrales Thema, wobei deutlich wird, dass die Beteiligung von Polen, aber auch von Belorussen und Ukrainern, an Erpressung, Verrat, Schikanierung und Ermordung von Juden unterschiedliche Ausmaße annahm und aus unterschiedlichen Beweggründen erfolgte. Neben der genannten polnischen Polizei[6] und Freiwilligen Feuerwehr waren nicht selten auch polnische Zivilisten involviert, unter denen es sowohl selbstlose Helfer als auch aktive Verfolger gab, aber auch viel Indifferenz angesichts des Schicksals der jüdischen Bevölkerung seit Beginn der deutschen Besatzung. All dies ist nicht gänzlich neu und lässt sich etwa auch im Tagebuch des Arztes Zygmunt Klukowski aus Szczebrzeszyn eindrucksvoll nachlesen[7], aber erstmals werden diese Prozesse, die Handlungsmotive und die komplexe, oftmals dynamische soziale Gemengelage vor Ort so detailliert und auf so breiter Quellengrundlage geschildert.

Es bleibt hierbei der allgemeine Befund, dass die deutsche Polizei bzw. Gendarmerie oftmals nur auf Initiative der polnischen Zivilbevölkerung bzw. der Blauen Polizei, also auf Meldungen und Denunziationen hin tätig wurde, insbesondere wenn es um versteckte Juden in Regionen und Dörfern ging, die weitab vom nächsten deutschen Posten lagen. Nicht wenige Juden fielen überdies auch polnischen Partisanengruppierungen zum Opfer, die dezidiert antisemitisch ausgerichtet waren und Juden nicht nur nicht in ihre Reihen aufnahmen, sondern sie vielmehr den Deutschen auslieferten. Auch die eingangs erwähnte Todesstrafe, die nichtjüdischen Polen für die Hilfe von Juden drohte, hätte in vielen Fällen niemals ohne vorangegangenen Verrat vollstreckt werden können. Das größte Risiko für selbstlose Helfer in den ländlichen Regionen waren deshalb oftmals nicht die Deutschen, sondern ihre polnischen Nachbarn. Der Befund ist für alle untersuchten Landkreise eindeutig: Polnische Nichtjuden waren während und nach der Judenvernichtung nicht nur Opfer der deutschen Besatzung, sondern in großer Zahl Augenzeugen der Massenverbrechen, und sie wurden in nicht geringem Maße auch zu Tätern der Ermordung ihrer jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn.

Die erschreckenden Opferzahlen – nota bene für die Zeit nach den Massenmorden durch die Deutschen – sind jedoch nicht das einzige Fazit der beiden Bände. Auch die differenzierten Beschreibungen, wie untergetauchte Juden die vielfältigsten Überlebensstrategien ersannen, um sich und ihre Familien zu retten, lesen sich ebenso beklemmend wie beeindruckend und werden mit einer Detailfülle dargeboten, die angesichts der Quellenproblematik immer wieder erstaunt. Dabei kommen auch zahlreiche Versuche, sich unterschiedlichen Partisanengruppen anzuschließen, nicht zu kurz. Um zu überleben, waren Juden nicht selten auf gleich mehrere wohlwollende Helfer angewiesen, wohingegen es nur eines einzigen Verräters oder Erpressers bedurfte, um eine ganze oder gar mehrere Familien auszulöschen. Deutlich wird auch, dass es kein erkennbares Muster innerhalb der Gruppe der Helfer gab: Ob reich oder arm, gebildet oder in einfachen Verhältnissen, atheistisch, orthodox oder streng katholisch, polnisch oder volksdeutsch – es gibt keine Kategorie, die Hilfe von vornherein wahrscheinlicher gemacht hätte.

Es ist darüber hinaus teils schwer erträglich zu lesen, welche Abgründe menschlichen Verhaltens sich mancherorts auftaten – vom Auflauern auf Juden, die aus Deportationszügen sprangen, bis hin zu unsäglichen Formen der Leichenfledderei (Powiat Biłgoraj, S. I/281f.), nach der Massengräber mitunter wie Kraterlandschaften aussahen. Die materiellen Anreize zur Mitarbeit oder gar zur Eigeninitiative von Polen waren nicht selten minimal und bestanden meist aus zusätzlichen Lebensmittelrationen wie etwa einem halben Kilo Zucker für die Teilnahme an einer Razzia.

Die wissenschaftliche Bedeutung der zwei Bände liegt neben dem enormen Wissenszuwachs für alle neun bearbeiteten Gebiete jedoch keineswegs nur in ihrem mikrohistorischen Ansatz oder ihrem Fokus auf nichtdeutsche Täter bzw. Mittäter, sondern in einem grundsätzlichen Perspektivwechsel. Gerade die deutsche Holocaustforschung konnte lange Zeit gleichsam an Eskapismus erinnern, wenn das Forschungsinteresse ungeachtet des Schwerpunkts des Judenmords in Ostmittel- und Osteuropa an der deutschen Ostgrenze endete und bei aus dem Reich deportierten Juden lapidar die Rede davon war, sie seien „in den Osten deportiert“ worden. Wohin diese genau verfrachtet wurden und welches Schicksal sie dort erwartete, war nicht selten schon nicht mehr von Belang – oder genaueres Nachfragen scheiterte an fehlenden Sprachkenntnissen. Hinzu kam, dass der Schwerpunkt sowohl mit Blick auf die deportierten deutschen Juden als auch in der polnischen Holocaustforschung lange auf den großen Ghettos wie Litzmannstadt, Theresienstadt oder Warschau bzw. auf den großen Städten des Generalgouvernements lag. „Dalej jest noc“ korrigiert diese Sichtweise insoweit, als hier 1.700 Seiten dem Schicksal jener Mehrheit der jüdischen Bevölkerung gewidmet werden, die nicht in den Städten, sondern in Hunderten kleiner Städtchen und Dörfer lebten und ermordet wurden. Es ist ein großes Verdienst von Engelking, Grabowski und ihren Mitautorinnen und Mitautoren, den ländlichen Regionen erstmals in so großem Umfang forscherische Aufmerksamkeit geschenkt und zugleich für die künftige Forschung gezeigt zu haben, dass das Quellenmaterial keineswegs erschöpft ist.[8]

Die in den geschichtspolitischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre immer wieder verteidigte, jahrzehntelang tradierte Sichtweise, wonach nichtjüdische Polen Juden während des Holocaust massenhaft geholfen hätten, schlimmstenfalls aber zur Passivität gezwungene Bystander waren, kann angesichts der vorliegenden Bände endgültig als historisch widerlegt gelten. Allerdings ist die Kenntnis um diesen geschichtspolitischen Kontext für die bedrückende Lektüre der Bände im Grunde entbehrlich und womöglich sogar störend. Denn sie lenkt davon ab, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich auf die konzisen Beschreibungen sozialer Dynamiken, die für die jüdische Bevölkerung furchtbare Folgen auch dort hatten, wo die nur sporadische Anwesenheit der deutschen Besatzer beste Voraussetzungen geboten hätte, in der Provinz zahlreiche Juden zu verstecken und damit zu retten. Auf dieser Ebene sind komparative Anknüpfungspunkte leicht auszumachen, etwa zur Forschung der letzten Jahre zu Belgien, Holland und Frankreich, aber auch zu Südosteuropa, wo es um ähnliche Problemstellungen geht und verschiedene Erklärungsansätze für die Frage im Raum stehen, warum der Prozentsatz der überlebenden Juden in den einzelnen Ländern und Gebieten sich teils drastisch unterschied.

Alles in allem liegt damit ein Werk vor, das auf Jahre seinen Erkenntniswert behalten wird und von dem zweifellos viele Forscherinnen und Forscher profitieren werden (nicht zuletzt dank der hilfreichen Register). Alle Beiträge heben den Forschungsstand für die untersuchten Regionen auf ein der Quellensituation entsprechendes solides, meistens auf ein völlig neues Niveau. Die beiden Bände befinden sich neben anderen Publikationen im Mittelpunkt einer europaweiten Forschungsdebatte, die die zentrale deutsche Verantwortung für den Holocaust in keiner Weise leugnet, aber auf der Mikro- und Mesoebene zahlreiche neue, ergänzende Perspektiven und Fragestellungen eröffnet. Auch deshalb würde man sich eine Übersetzung ins Deutsche oder Englische wünschen.

Anmerkungen:
[1]https://natemat.pl/267809,mateusz-morawiecki-w-sadownem-wypowiedz-premiera-o-zydach (02.10.2020).
[2] Jan Tomasz Gross, Nachbarn. Der Mord an den Juden von Jedwabne, München 2001; vgl. als ein neueres Beispiel Stefan Zgliczyński, Jak Polacy Niemcom Żydów mordować pomagali [Wie die Polen den Deutschen halfen, die Juden zu ermorden], Warszawa 2017.
[3] Ingo Loose, Judenmord im nationalsozialistisch besetzten Polen. Neue Forschungen zu den Beziehungen zwischen Polen und Juden im Generalgouvernement 1939–1945 (Rezension), in: sehepunkte 11 (2011), Nr. 7/8, http://www.sehepunkte.de/2011/07/20322.html (02.10.2020).
[4] Jan Grabowski, Judenjagd. Polowanie na Żydów 1942–1945. Warszawa 2011; englische Ausgabe: ders., Hunt for the Jews. Betrayal and Murder in German-Occupied Poland, Bloomington 2013. Siehe dazu die Sammelrezension von Grzegorz Rossoliński-Liebe, Polnische Beteiligung am Holocaust, in: H-Soz-Kult, 18.04.2012, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-16103 (02.10.2020).
[5] Von diesen Kreisen gehörte einzig Bielsk Podlaski als Teil des nach August 1941 gebildeten Bezirks Bialystok nicht dem Generalgouvernement an; der Kreis Złoczów wurde mit dem Distrikt Galizien im August 1941 an das Generalgouvernement angeschlossen. Den wichtigen Distrikt Warschau hatte das Forscherteam um Engelking schon 2007 in einem Sammelband untersucht: Barbara Engelking/Jacek Leociak / Dariusz Libionka (Hrsg.), Prowincja noc. Życie i zagłada Żydów w dystrykcie warszawskim [Provinz Nacht. Leben und Vernichtung der Juden im Distrikt Warschau], Warszawa 2007.
[6] Zur Blauen Polizei siehe die jüngste Publikation von Jan Grabowski, Na posterunku. Udział polskiej policji granatowej i kryminalnej w Zagładzie Żydów [Auf Posten. Die Beteiligung der polnischen blauen Polizei und Kriminalpolizei an der Judenvernichtung], Wołowiec 2020.
[7] Zygmunt Klukowski, Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944, Berlin 2017.
[8] Ein wichtiges Beispiel hierfür bietet Steffen Hänschen, Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust, Berlin 2018; siehe dazu die Rezension von Walter Manoschek für H-Soz-Kult, 07.02.2019, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-27221 (02.10.2020).

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Veröffentlicht am
09.11.2020
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