Mittelstadt - Urbanes Leben jenseits der Metropole

Mittelstadt - Urbanes Leben jenseits der Metropole

Organisatoren
Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen
Ort
Göttingen
Land
Deutschland
Vom - Bis
02.04.2009 - 03.04.2009
Von
Michaela Fenske, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen

Die meisten Menschen in Europa leben heute in Städten; in Deutschland sind es weit über 80 Prozent, und davon lebt wiederum die Mehrheit in Städten kleiner und mittlerer Größe. Insbesondere „Mittelstädte“, nach neuerer statistischer Zählweise Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 250.000, gelten Fachleuten als attraktive Stadtform von wachsender Bedeutung. Dessen ungeachtet nimmt sich die wissenschaftliche Forschung über Mittelstädte seit der US-amerikanischen Pionierstudie „Middletown“ von Robert S. und Helen M. Lynd von 1929 im Vergleich zu Arbeiten über die im wissenschaftlichen und allgemeinen Bewusstsein dominierenden Großstadt eher bescheiden aus.

Die besonders von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderte Tagung über „Mittelstadt“ im Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen setzte hier an. Die Veranstalterin BRIGITTA SCHMIDT-LAUBER (Göttingen) hatte Vertreter/innen verschiedener Fächer eingeladen, den statistischen Definitionen eine im interdisziplinären Dialog zu entwickelnde qualitative Bestimmung der Mittelstadt an die Seite zu stellen. Was macht Mittelstädte als besondere Formen urbanen Lebens aus? Welche Bilder von Mittelstädten gibt es, und welche spezifischen Erfahrungen prägen hier das Leben? Welche Gemeinsamkeiten verbinden einzelne Mittelstädte wie Marburg, Friedrichshafen, Münster? Ziel dieser Auseinandersetzungen mit verschiedenen Facetten mittelstädtischen Lebens war die Annäherung an eine Typologie der Mittelstadt. Das Gelingen der Tagung wurde durch den gewählten Tagungsort, die „gefühlte Mittelstadt“ (Schmidt-Lauber) Göttingen, begünstigt. Deren Geschäftsleute dokumentierten durch großzügiges Sponsoring mit diversen Naturalien ein späteres Tagungsergebnis: die im Vergleich zur Großstadt größeren soziale Verbindlichkeit im mittelstädtischen Miteinander. Dies und die hervorragende Organisation, für die neben der Veranstalterin auch Anne Wessner (Göttingen) sowie ein hoch motiviertes studentisches Team verantwortlich zeichneten, eröffneten den Teilnehmer/innen einen anregenden und angenehmen Raum zur Präsentationen und Diskussion ihrer Forschungen.

In ihrem Eröffnungsvortrag skizzierte Schmidt-Lauber den bisherigen Forschungsstand. Als ein Desiderat bezeichnete sie die qualitative kulturwissenschaftliche Bestimmung der Mittelstadt als eines besonderen urbanen Lebensraumes. Das gastgebende Fach, die Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, steuere in der interdisziplinären Stadtforschung ihre Perspektive auf alltägliche Lebenswelten, den Blick auf Akteure, Praktiken, Erfahrungen und Einstellungen bei. Stadt gelte hier ebenso als ein die Alltagskultur prägender wie als ein von ihr geprägter Raum. Ausgehend von den Ergebnissen eines von ihr und ASTRID BAERWOLF (Göttingen) geleiteten Studienprojektes [1] versuchte Schmidt-Lauber eine erste Charakterisierung der Mittelstadt, die sich unter anderem durch folgende Aspekte auszeichne: eine moderate Bevölkerungsdichte, die Überschaubarkeit und Wohnqualität ermögliche; das Fehlen suburbaner Zentren und ethnischer Quartiere; die Bedeutung der Innenstadt als eines wichtigen, multifunktionalen Zentrums sowie kurze Wege innerhalb der Stadt und eine im Vergleich zu Großstädten stärkere soziale Verbindlichkeit. Die Mittelstadt liege in vielen Feldern städtischen Lebens und in der Erfahrung ihrer Bewohner/innen „dazwischen“, zwischen ländlichen und kleinstädtischen und großstädtischen Lebensformen und den mit diesen verbundenen oder diesen zugeschriebenen Attributen.

Die Bilder der Mittelstadt, ihre Selbstdarstellungen und Identitätskonstruktionen, standen im Mittelpunkt der Vorträge der Europäischen Ethnologin MARITA METZ-BECKER (Marburg) und des Soziologen MARCUS TERMEER (Münster). Anhand der Universitätsstädte Jena, Göttingen und Marburg spürte Metz-Becker der in der städtischen Architektur eingeschriebenen Gedächtniskultur nach. Denkmäler und Erinnerungstafeln dokumentierten vergangene Bedeutung und ermöglichten damit Distinktion von anderen Orten. Eine Erinnerungskultur anderer Art, nämlich eine Spielart des westfälischen Nachkriegstraditionalismus, stellte Termeer vor. Er sah in den beim Wiederaufbau der Münsteraner Innenstadt in den Jahren 1945 bis 1960 waltenden Praktiken des Historisierens ein Beispiel für eine spezifisch mittelstädtische Ideologie der Identitätsfindung.

Fünf Beiträge behandelten den Strukturwandel mittelstädtischer Lebenswelten. Mit der Imitation von Großstädten oder dem Ausbau mittelstädtischer Stärken erläuterte der Stadtplaner und Raumentwickler HOLGER LEIMBROCK (Dresden) zwei verschiedene Planungsstrategien zur Gestaltung mittelstädtischer Lebensräume. In der Praxis der Stadtplanung besitze vielerorts die Großstadt nach wie vor Leitbildfunktionen. Die Herausforderungen des demographischen Wandels standen auch im Mittelpunkt der Beiträge von ANDREA RÜDIGER (das vorgestellte Projekt wird gemeinsam mit SABINE BAUMGART durchgeführt, Stadt- und Regionalplanung Dortmund) sowie von MANFRED PLAGENS und NADYA KOSTURKOVA (Empirische Wirtschaftsforschung, Würzburg). Rüdiger stellte unter anderem heraus, dass beim Umgang mit demographischem Wandel in Mittelstädten den verantwortlichen Akteuren besondere Bedeutung zukomme. Mittelstädte ließen ein besonderes bürgerschaftliches Engagement erkennen. Plagens und Kosturkova sahen ein wesentliches Ziel ihrer Arbeit darin, Impulse zur Entwicklung von interkommunaler Zusammenarbeit in den von ihnen untersuchten mittelfränkischen Gemeinden anzuregen. Diese Zusammenarbeit soll die Entwicklung von Anpassungsstrategien im demographischen Wandel unterstützen. Es gelte, einen Ausgleich zwischen den verschiedenen nach demographischer Entwicklung jugendlichen oder alternden Mittelstädten zu schaffen. Wie der skizzierte Strukturwandel in den Lebenswelten konkret erfahren wird, zeigten INA DIETZSCH (Europäische Ethnologie, Berlin und Durham) und DOMINIK SCHOLL (Europäsche Ethnologie, Berlin) anhand der ostdeutschen Stadt Wittenberge. Der quantitative Wandel von der Mittel- zur Kleinstadt sei hier auch begleitet von einer Neujustierung der sozialen Beziehungen. NORBERT FISCHER (Volkskunde/Kulturanthropologie Hamburg) zeigte, wie die Mittelstädte im Umland der Metropole Hamburg ihre Entwicklung in enger Beziehung zur nahen Großstadt vollziehen und dabei teils arbeitsteilige Aufgaben für diese übernehmen.

In seinem Abendvortrag machte der Europäische Ethnologe und bekannte Stadtforscher ROLF LINDNER (Berlin) „Mitte“ und „Maß“ als Kennzeichen des Mittelstädtischen in der öffentlichen Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessengruppen und politischer Mandatsträger/innen aus. Am Beispiel der Mittelstadt konstruierten Wissenschaft und Öffentlichkeit gerne das Durchschnittliche und Repräsentative, Normalität und „goldene Mitte“. Demgegenüber unterstrich Lindner die Individualität und Eigenlogik städtischer Gebilde, deren Untersuchung jeweils Aufgabe kulturwissenschaftlicher Stadtforschung sei.

Das Thema Konstruktionen und Inszenierungen des Mittelstädtischen setzten die ersten drei Beiträge am folgenden Tag fort. Der Historiker GEORG WAGNER-KYORA (Hannover) stellte den Wiederaufbau der Aschaffenburger Löwenapotheke in den Jahren 1984 bis 1995 als ein Fallbeispiel für Auseinandersetzungen zwischen städtischer Elite und Bürgerschaft um die Gestaltung des Stadtbildes vor. Im herausragenden bürgerschaftlichen Engagement, das in den kurzen Kommunikationswegen der Mittelstadt fuße, sieht Wagner-Kyora ein Charakteristikum dieses Stadttyps und seiner politischen Kultur. DANIEL HABIT (Europäische Ethnologie, München) skizzierte den sich neuerlich abzeichnenden Trend zur Mittelstadt als europäische Kulturhauptstadt. Anhand der Kulturhauptstädte von 2006/07 Patras, Sibiu und Bukarest zeigte er die Entwicklung der städtischen Selbstbilder in Auseinandersetzung mit den Vorgaben der EU-Politik. Die Teilhabe mittelstädtischer Akteure an der Konstruktion nationaler Identität untersuchte der Historiker ANDREW BERGERSON am Beispiel von Hildesheim. Anhand zweier Hildesheimer Biographien zeigt er, wie die Akteure in ihrem alltäglichen Handeln ein Bild ihrer Stadt konstruierten, das nationale Stereotype mitformte und zugleich als individuelle Orientierungsachse im Lokalen fungierte.

Unter der Überschrift „Alltag in der Mittelstadt“ standen die letzten vier Vorträge. GERTRAUD KOCH (Kommunikationswissenschaft und Wissensanthropologie, Friedrichshafen) fragte in ihrem Beitrag nach dem spezifischen Beitrag von Migrant/innen zur Urbanisierung einer Mittelstadt. Am Beispiel der Stadt Friedrichshafen zeigte sie, dass die Neu-Bürger/innen oft Nischen innerhalb der städtischen Ökonomie besetzten; im Vergleich zu Großstädten zeigten Mittelstädte eine größere Offenheit gegenüber Migrant/innen, die stärker in das soziale Leben der Stadtteile eingebunden seien (ethnisch gemischte Stadtteile). Die Europäische Ethnologin GESA KATHER (Liverpool) stellte ihre Untersuchungen über soziale Randgruppen in den zwei sehr verschiedenen nordenglischen Mittelstädten Burnley (Fabrikarbeiterstadt) und Harrogate (ehemalige Kurstadt) vor. Auch hier erwiesen sich Mittelstädte im Vergleich zu Großstädten aufgrund ihrer geringeren Bevölkerungsdichte und größeren soziale Nähe als Orte mit besonderen politischen Partizipationspraktiken.

Das von NICOLA BENZ (Institut für Europäische Ethnologie, Wien) untersuchte musikalische Unterhaltungsangebot der (je nach statistischer Definition: ehemaligen) Mittelstadt Freiburg im Breisgau in den 1920er-Jahren zeigte insofern mittelstädtische Züge als etwa Polizeistundenregelung und Konzessionsvergabepraktiken hier rigider gehandhabt wurden. Spezifisch Mittelstädtisches bot auch der Vortrag von SEBASTIAN HEUMANN (GRK Topologie der Technik, Technische Universität Darmstadt). Anhand der Hausbesetzungen in der Stadt Hilden Anfang der 1980er-Jahre zeigt er, dass die Mittelstadt eine spezifische Entwicklung und Ausformung der lokalen Hausbesetzerszene hervorbrachte. Kennzeichnend waren unter anderem die relative soziale Nähe und enge Kommunikation der verschiedenen Akteure sowie das Fehlen von Alternativen der Stadtentwicklung vor Ort.

Den Abschluss bildete eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion. UELI GYR (Institut für populäre Kulturen, Zürich), GOTTFRIED KORFF (Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Tübingen), FRANZ-WERNER KERSTING (Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster) und CLEMENS ZIMMERMANN (Historisches Institut, Saarbrücken) waren aufgefordert, über den Stand der Mittelstadtforschung und die weitere Entwicklung nachzudenken.

Clemens Zimmermann wies nachdrücklich auf die Bedeutung des historischen Wandels für die Benennung des Mittelstädtischen hin. Er führte aus, dass sich in der historischen Dimension nicht nur Stadtgrößen veränderten, sondern zugleich auch die Bewertung dieser quantitativen Dimensionen, die Referenzsysteme und damit die Definition dessen, was jeweils Groß-, Mittel- oder Kleinstadt ausmacht. Vom historischen Wandel ebenso betroffen seien zugleich die qualitativen Paradigmen, die Bilder von der Stadt, die Inszenierungen des Städtischen, ihr Habitus, die Wertsetzungen, Erfahrungen und Einschätzungen ihrer Bewohner/innen.

Auch räumlich changieren die Möglichkeiten dessen, was Mittelstadt war und ist, wie Mittelstadt erlebt und gestaltet wird. Die Podiumsteilnehmer wiesen beispielsweise auf signifikante Unterschiede zwischen West- und Osteuropa hin. Ueli Gyr unterstrich in diesem Zusammenhang auch die besonderen städtischen Formungen in der Schweiz, aus denen sich sowohl quantitativ als auch qualitativ teilweise andere Parameter bei der Bestimmung des Mittelstädtischen ergäben. Dass auch die Mittelstadt nicht ohne ihr Umland und Stadt und Land kaum getrennt gedacht werden können, war eines der zentralen Anliegen von Franz-Werner Kersting. Er verwies auf das dynamische In- und Gegeneinander von Stadt und Land als einen wichtigen heuristischen Zugang.

Einmal mehr betonten die Podiumsteilnehmer die große Diversität mittelstädtischer Lebensformen. Das Podium demonstrierte in Ergänzung zu den auf der Tagung gegebenen Hinweisen, wie aus dieser Vielheit der Möglichkeiten einige Charakteristiken des spezifisch Mittelstädtischen erarbeitet werden könnten: „Verkübelung“ und „Verkabelung“ als spezifische ästhetische Formen der Mittelstädte im späten 20. und 21. Jahrhundert stellte etwa Gottfried Korff der von Rolf Lindner im Abendvortrag vorgestellten Konstruktion der Mittelstadt als Inbegriff des Mittel-Maßes an die Seite. Als mögliche Referenzpunkte für die weitere Begriffsbestimmung bot Zimmermann folgende drei verschiedene Zugänge an: städtische Strukturmerkmale (etwa Dichte und Größe), Akteurskonstellationen und Kriterien der Soziabilität.

Nicht alle Beiträge der Tagung setzten gleichermaßen die von der Veranstalterin im Call for Paper erbetene Fokussierung auf das Spezifische der Mittelstadt um – manches hätte so oder ähnlich auch anhand anderer Stadtformen gesagt werden können. Dass es beim Dialog zwischen Vertreter/innen verschiedener Fächer, Fachrichtungen und Auffassungen Bedarf an weiterführenden Erklärungen und mitunter verschiedene Einschätzungen gibt, zeigten die lebhaften und teils kontrovers geführten Diskussionen. Dabei unterstrichen die anregenden Debatten, dass Interdisziplinarität und innerfachliche Auseinandersetzung ebenso der Schärfung eigener Perspektiven und eigenen Instrumentariums dient wie der Suche nach gemeinsamen Begriffen, Zugängen und Theorien. Der Veranstalterin der Tagung und ihren Mitarbeiter/innen ist die Bündelung vieler der derzeit diskutierten Ansätze der Mittelstadtforschung ebenso gelungen wie Anregungen für ihre Weiterführung.

Konferenzübersicht:

Einführung

Brigitta Schmidt-Lauber, Göttingen, Urbanes Leben in der Mittelstadt - ein kulturwissenschaftliches Forschungsdesiderat

Sektion: Bilder der Mittelstadt, Chair: Gudrun Schwibbe

Marita Metz-Becker, Marburg, Zum kulturellen Gedächtnis deutscher Universitätsstädte

Marcus Termeer, Münster, Mittelstadt als Ideologie: Das Beispiel der Münsteraner Altstadt im Wiederaufbau (1945-1960)

Sektion 2: Strukturwandel der Lebenswelten I, Chair: Rainer Neef

Holger Leimbrock, Dresden, Planungsstrategien zur Gestaltung mittelstädtischer Lebensräume

Sabine Baumgart/Andrea Rüdiger, Dortmund, Mittelstädte im demographischen Wandel: Herausforderungen für die strategische Stadtentwicklung

Manfred Plagens/Nadya Kosturkova, Würzburg, „Jugendliche Räume” versus „alternde Räume” Der regionale demographische Wandel in Unterfranken

Sektion 3: Strukturwandel der Lebenswelten I, Chair: Heidi Rosenbaum

Ina Dietzsch/Dominik Scholl, Durham-Berlin, Über-Leben zwischen Metropolen

Norbert Fischer, Hamburg, Mittelstadt und Metropolregion - Zum Wandel von Topografien und Lebenswelten im Hamburger Umland

Öffentlicher Abendvortrag

Rolf Lindner, Berlin, „Maß und Mitte”: Middletown Revisited

Sektion 4: Konstruktion von Stadtimages, Chair: Thomas Hengartner

Georg Wagner-Kyora, Hannover, Bürgerinitiative contra Stadtplanung: Der rekonstruktive Wiederaufbau der Aschaffenburger Löwenapotheke 1984-1995

Daniel Habit, München, Die Inszenierung Europas in der (Mittel-)Stadt - Kulturhauptstädte zwischen Konstruktion und Rezeption

Sektion 5: Gesellschaft in der Mittelstadt, Chair: Carola Lipp

Andrew S. Bergerson, Kansas City, Transnationale Mittelstadt? Das Beispiel Alt-Hildesheim, 1850-1950

Sektion 6: Alltag in der Mittelstadt I, Chair: Silke Göttsch-Elten

Gertraud Koch, Friedrichshafen, Migranten in der Mittelstadt

Gesa Kather, Liverpool, Ethnographie von Partizipationspraxen sozialer Randgruppen in der nordenglischen Mittelstadt

Sektion 7: Alltag in der Mittelstadt II, Chair: Silke Göttsch-Elten

Nicola Benz, Wien, Viel Vergnügen! Das musikalische Unterhaltungsangebot in Freiburg im Breisgau in den 1920ern

Sebastian Haumann, Darmstadt, Hausbesetzungen in Hilden 1980-1982. Protest im Kontext lokaler Ambitionen und Realität.

Podiumsdiskussion: Urbanitätsforschung zwischen Groß- und Kleinstadt
Chair: Brigitta Schmidt Lauber
mit
Ueli Gyr, Zürich; Gottfried Korff, Tübingen-Berlin; Franz-Werner, Kersting, Münster; Clemens Zimmermann, Saarbrücken

Anmerkung:
[1] Brigitta Schmidt-Lauber / Astrid Baerwolf (Hrsg.), Fokus Mittelstadt. Urbanes Leben in Göttingen. Ein Studienprojekt (Göttinger kulturwissenschaftliche Studien 3), Göttingen 2009.


Redaktion
Veröffentlicht am
11.06.2009
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Deutsch
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