Liebeserfindungen, Liebesempfindungen. Semantiken der Liebe zwischen Kontinuität und Wandel – vom Barock bis zur Gegenwart

Liebeserfindungen, Liebesempfindungen. Semantiken der Liebe zwischen Kontinuität und Wandel – vom Barock bis zur Gegenwart

Organisatoren
Frank Becker / Elke Reinhardt-Becker, Germanistisches / Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen
Ort
Essen
Land
Deutschland
Vom - Bis
21.09.2017 - 22.09.2017
Von
Kyra Palberg, Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen; Lisa Eggert, Germanistisches Institut, Universität Duisburg-Essen

Wie hat der gesellschaftliche und kulturelle Wandel auch die Liebe verändert? Welche Liebessemantiken haben überdauert, welche wurden modifiziert und verändert? Welche Rolle haben dabei Medien gespielt? Wie wirken sich gegenwärtige Entwicklungen wie die Globalisierung oder die stärkere Sichtbarkeit von Homosexuellen und Transpersonen aus? Diese Leitfragen wurden in der Tagungseinführung von ELKE REINHARDT-BECKER und FRANK BECKER (beide Duisburg-Essen) aufgeworfen. Überdies stellten sie Überlegungen zum Spannungsverhältnis von romantischer und jener „sachlichen“ Liebe an, deren Ursprung in der Neuen Sachlichkeit der 1920er-Jahre liege. Ein besonderes Anliegen war es den Veranstalter*innen, den interdisziplinären Austausch, aber auch internationale Vergleiche zu fördern.

Im ersten Panel sprach MICHAEL BECK (Lwiw, Ukraine) vom „Ende der ewigen Liebe in der Popliteratur“. An Friedrich Schlegels Roman „Lucinde“ machte Beck fest, dass mit der Romantik die Idee der unendlichen Liebe entstand, die die Seelenverwandtschaft zum Ideal stilisierte. An drei gegenwartsliterarischen Beispielen („Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer, „Wachstumsschmerz“ von Sarah Kuttner und „Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre) zeigte er die Nicht-Erfüllung der Liebe als zentrales, verbindendes Element auf. So stellte er Imagination und Alltagserfahrung von Liebe einander gegenüber und spitzte zu, dass die Liebe im Moment ihrer Manifestation erlösche. Die Werke machten also die Desillusionierung der romantischen Liebe zu ihrem Thema.

Die Bedeutung von Schriftlichkeit für Liebe betonte auch KIRSTEN VON HAGEN (Gießen) in ihrem Vortrag zu Formen von Liebe und deren Kommunikation im Briefroman des 18. Jahrhunderts und in aktuellen E-Mail-Romanen. Sie interpretierte den E-Mail-Roman als Weiterentwicklung des Briefromans. Während der Brief in Laclos‘ „Les Liaisons dangereuses“ als Medium der Verstellung fungiere, spielten E-Mail-Romane vor allem mit der Idee, man könnte sich im digitalen Raum unendlich neu erfinden. Auch von Hagen kam zu dem Schluss, dass Liebe sowohl im Brief- als auch im E-Mail-Roman als Leitbild vorherrsche, das unerreichbar bleibe, da die Erfüllung der Liebe ihr Ende bedeute. Der Briefroman des 18. Jahrhunderts werde im E-Mail-Roman lediglich als Muster genutzt, das es zu durchbrechen gelte.

MONIKA WIENFORT (Wuppertal) betrachtete „die Romantik und ihre Folgen“ aus historischer Perspektive und setzte einen Schwerpunkt bei der Ehe, die (anders als noch in den 1970er-Jahren prophezeit) heute im Zuge einer Retraditionalisierung der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Schichten als gleichermaßen öffentliches wie privates Thema wieder auflebe. Wienfort betrachtete die Ehe vor allem als Institution mit rechtlichen, ökonomischen und sozialen Funktionen sowie als soziokulturelle Praxis und zeichnete die Entstehung der Liebesehe nach, wobei sie diese als Gegenentwurf zur Zwangsehe verstand und die Ehescheidung als verbindendes Element von Romantik und Gegenwart interpretierte. Die Partnerschaft im Zeitalter der Individualisierung stelle das romantische Konzept infrage.

Im Kommentar ging ANNE-CHARLOTT TREPP (Kassel) von Hegel aus, der die Liebe als „nichts Begrenzendes, nichts Begrenztes, nichts Endliches“ verstand, und machte auf den Zusammenhang von Liebe und Religion aufmerksam. Romantische Liebe sei ein Transzendenzversprechen, das es ermögliche, die Grenzen des eigenen Ichs zu überschreiten.

Im Panel zur klassischen Moderne stellte LINA UZUKAUSKAITE (Kaunas, Litauen) die Liebesgeschichte des litauischen Musikers und Komponisten Ciurlonis und seiner Frau Sofija vor, die bis heute eine Art Chiffre für Liebe in Litauen sei, wozu insbesondere der 1973 in Vilnius veröffentlichte Band „Briefe an Sofija“ beigetragen habe. Neben Ciurlonis Briefen, die Uzukauskaite formal als Prosagedichte einordnete, wurden im Vortrag zur Untersuchung der Liebessemantik sowohl Sofijas Memoiren als auch Ciurlonis Bilder herangezogen. Insbesondere in der ästhetischen Auseinandersetzung mit der Beziehung ließen sich Motive und Konzepte eines romantischen Liebesideals finden.

Im Anschluss beschäftigte sich MONIKA SZCZEPANIAK (Wielkiego, Polen) mit „coolen Romanzen“ und ordnete dem sachlichen Liebeskonzept bestimmte Temperatur-Metaphern zu. Hierzu rekurrierte sie auf eine Verschiebung der Konnotationen: Traditionell war „Wärme“ mit dem weiblichen Geschlechterstereotyp verbunden, dann wurde auch die weibliche Liebe als „kalt“ dargestellt. Dabei sei insbesondere die Verbindung von „Wärme“ und „Gefühl“ sowie „Kälte“ und „Verstand“ mitzudenken. Ferner lasse sich in der Verwendung dieser Metaphern ein zunehmender Verzicht auf Transzendenz erkennen.

Im Kommentar von WERNER JUNG (Duisburg-Essen) und in der anschließenden Diskussion wurde vor allem auf die auch von Elke Reinhardt-Becker stark gemachte Unterscheidung der Konzepte von romantischer und sachlicher Liebe hingewiesen, die jedoch insofern als Idealtypen zu verstehen seien, als sich oft Überschneidungen zwischen den Konzepten feststellen ließen.

Im dritten Panel stellte BÄRBEL WESTPHAL (Växjö-Kalmar, Schweden) entlang skizzenartiger Textstichproben die konfliktgeladene Spannung in den Ehekonzepten bei Martin Walser dar. Insbesondere die Verhandlung von Abhängigkeitsverhältnissen in der modernen Gesellschaft und die Gegenüberstellung von Liebe innerhalb und außerhalb der Ehe wurden dabei fokussiert. Die Texte, so Westphal, verurteilten die männliche Macht über Frauen und zeigten Pervertierungen von Liebe, die bestimmt seien von Erniedrigung, Ausbeutung, Abhängigkeit, Deformation und der Trennung von Sexualität und Liebe. Eine positive Definition von Liebe lasse sich in Walsers Romanwerk nur ex negativo und tentativ finden.

HEINZ SCHUMACHER (Essen) sprach über Liebessemantiken in der deutschsprachigen Literatur seit der Jahrtausendwende. Hierzu stellt er fünf Kategorien vor, die er jeweils mit einigen Beispielen füllte. Die Kategorien lauteten: „Aktuelle Realisationsformen der romantischen Liebe“, „Dekonstruktionen der Liebe im Zeichen des Gelächters“, „Auf den Spuren der Eltern“, „Beziehungsdissonanzen durch unterschiedliche Semantisierungen von Liebe“ und „Wandlungen der Liebe im Zeichen der New Economy“.

Die in Schumachers Vortrag gezeigte disparate Codierung von Liebe sei, so der Kommentar von HENRIETTE HERWIG (Düsseldorf), nur dann verständlich, wenn ein romantisches Liebesideal als normgebend beim Leser vorausgesetzt werde. Aus dieser Spannung zwischen der Erwartung einer nach einem romantischen Muster strukturierten Liebesgeschichte und den jeweiligen Liebeskonzepten der Figuren bezögen die Texte ihre Kraft. Dies ließe sich auch analog für die Romane Walsers festhalten.

Das folgende Panel zu Liebe in der Populärkultur eröffnete LISA WILLE (Darmstadt) mit einem Vortrag zu literarischen Liebesvorstellungen im 21. Jahrhundert. Sie verstand Stephenie Meyers „Twilight“ und E. L. James‘ „Shades of Grey“ als moderne Märchen, die das Motiv der romantischen Liebe aufgriffen. Ihre Analyse bezog sich u.a. auf das Konzept „doing gender“, welches Geschlecht als performatives Produkt versteht. Die Bedeutung des erzählten Vampirismus bzw. Sadomasochismus ergebe sich vor allem aus einer Attribuierung der Geschlechterrollen als aktiv und passiv bzw. Täter und Opfer. In beiden Romanen hätten die Frauen keine Möglichkeit zur Subjektfindung, sondern könnten nur in der Liebeserfüllung aufgehen.

CHIARA PIAZZESI (Québec, Montréal) behandelte Liebessemantiken in der gegenwärtigen Massenkultur am Beispiel der kanadischen TV-Serie „La Galère“. Vor dem Hintergrund einer weit reichenden kultursoziologischen Theorie- und Methodendiskussion stellte sie die Serie im Spannungsfeld zwischen romantischer und partnerschaftlicher Semantik dar und beobachtete so eine Koexistenz von traditionellen und modernen Elementen, die sich zu „integrativen“ Liebessemantiken verbänden.

Auch DOMINIK ORTH (Wuppertal) beschäftigte sich mit der visuellen Massenkultur, allerdings am Beispiel des Spielfilms. Hierbei verstand er den „Liebesfilm“ als eigenständiges Genre und konstatierte dessen Wiederbelebung seit der Jahrtausendwende. Die Analyse der ästhetischen und narrativen Gestalt ausgewählter Filme ergab, dass bei aller Ironisierung, Selbst- bzw. Genrereflexivität und bei aller Nutzung komplexer und innovativer Erzählformen doch die romantische Liebe der wichtigste Bezugspunkt bleibe.

In seinem Kommentar stellte THOMAS ERNST (Amsterdam, Niederlande) die Frage, inwiefern Populärkultur auch als subversive Gegenkultur funktioniere; so gesehen, könne eine Liebesgeschichte immer auch eine „Gegenwelt“ sein. Daran anknüpfend problematisierte Ernst in grundsätzlicher Perspektive das Wechselspiel von populären Darstellungen und der gelebten Realität von Liebesbeziehungen.

Im Panel zur Interkulturalität sprach CHRISTOPH LORKE (Münster) über „Konstruktionen und Semantiken interkultureller Paarbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert“. Er untersuchte, mit welchen Argumenten binationale oder biethnische Partnerschaften als „Missehen“ abgetan wurden. Der Zugriff des Staates auf das Privatleben seiner Bürger/innen zeigte sich in dem Versuch, „Vermischungen“ vorzubeugen. Dies sei vor allem über eine öffentliche Delegitimierung geschehen: Unliebsame Beziehungen wurden diskreditiert und damit die endogame Partnerwahl normalisiert.

In seinem Kommentar stellte STEFAN HERMES (Duisburg-Essen) fest, dass wer über interkulturelle Liebesverhältnisse sprechen wolle, in erster Linie Maßnahmen behandeln müsse, die diese verhindern wollten. Der von LORKE gewählte Ansatz könne im Zeichen der Intersektionalitätsforschung noch erweitert werden: Welche Rolle spielten Klassenunterschiede zwischen den Partnern? Gerade im kolonialen Kontext waren interkulturelle Beziehungen oft auch von (struktureller) Gewalt geprägt.

Das letzte Panel wurde von ESTHER K. BAUER (Blacksburg, USA) mit einem Vortrag zu queeren Liebesbeziehungen in Romanen von Alain Claude Sulzer eingeleitet. Am Beispiel der Romane „Ein perfekter Kellner“, „Zur falschen Zeit“ und „Postskriptum“ zeigte sie auf, wie die dort präsentierten homosexuellen Paare die romantische und unbedingte Liebe beschworen, diese aber zugleich unterliefen und scheitern ließen. Es gehe in den Werken Sulzers um die Unvereinbarkeit der romantischen und der sachlichen Liebe, also jener beiden Modelle, die in den Forschungen von Elke Reinhardt-Becker als für das 20. Jahrhundert bestimmend herausgearbeitet worden sind.

CORINNA SCHLICHT (Duisburg-Essen) eröffnete ihren Vortrag zu Liebe und Begehren im Kontext von Crossdressing, Androgynie und Transgender mit einem Blick in die Medizingeschichte und erläuterte am Beispiel der Keimdrüsenregel, wie medizinische Begründungen konstruiert wurden, um ein kulturell unerwünschtes drittes Geschlecht auszuschließen. An Wielands „Die Novelle ohne Titel“ (1804) erläuterte Schlicht, dass der Autor die Geschlechterrollen seiner Zeit übernehme, der Text aber zugleich davon zeuge, dass Geschlecht erlernt werden könne. In Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ zeige sich, dass ein drittes Geschlecht in der bürgerlichen Welt inakzeptabel sei. Eine ähnliche Botschaft transportiere Ulrike Draesners Roman „Mitgift“ von 2002. Der Roman verknüpfe die Geschichte eines intersexuellen Menschen mit einer Vielzahl poststrukturalistischer Geschlechtertheorien und zeige, dass diese zwar Verständnisangebote liefern, jedoch in der lebensweltlichen Praxis nur bedingt helfen, da „der Körper sich nicht wegdekonstruieren“ lasse.

CHRISTIAN STELTZ (Regensburg) kommentierte, dass alle im Panel vorgestellten Texte mit Leerstellen arbeiteten, die von den Leser/innen auszufüllen seien. Des Weiteren stellte er Überlegungen zur gattungstheoretischen Einordnung der Texte an. Abschließend fragte er, ob die Gegenüberstellung von romantischer und sachlicher Liebe auch auf „Mitgift“ anzuwenden wäre.

In der Abschlussdiskussion führte Elke Reinhardt-Becker die Ergebnisse der Tagung zusammen. Das sachliche und das romantische Modell müssten, wie auch Chiara Piazzesi gefordert habe, durch Mischsemantiken ergänzt werden, um der pluralistischen Lebensrealität Rechnung zu tragen. Diese integrierten Semantiken bedürften noch einer vertieften historischen Betrachtung. Zudem müsse der Blick stärker auf Identitätskonzepte gelenkt werden. Welche Identität eine Person wähle oder besitze, sei die maßgebliche Voraussetzung für die Wahl eines passenden Liebeskonzepts. Wer mit verschiedenen Identitäten spiele, wie es gegenwärtig die Postmoderne propagiere, könne sich ohne Probleme auf Polyamorie einlassen; wer hingegen dauerhaft in einem festen Identitätsentwurf bestätigt werden wolle, sei nach wie vor an das romantische Modell verwiesen.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung: Elke Reinhardt-Becker und Frank Becker (beide Universität Duisburg-Essen)

Panel I: Fortwirkende historische Modelle: Frühe Neuzeit und Romantik
Moderation: Jörg Wesche (Universität Duisburg-Essen)

Michael Beck (Universität Lwiw, Ukraine): Vom Ende der ewigen Liebe [in der Popliteratur]

Kirsten von Hagen (Justus-Liebig-Universität Gießen): Libre échange und libertinage: Formen von Liebe und deren Kommunikation im Briefroman des 18. Jahrhunderts und in aktuellen E-Mail-Romanen

Monika Wienfort (Bergische Universität Wuppertal): Die Romantik und ihre Folgen

Kommentar: Anne-Charlott Trepp (Universität Kassel)

Panel II: Klassische Moderne

Moderation: Liane Schüller (Universität Duisburg-Essen)

Lina Uzukauskaite (Universität Kaunas, Litauen): [Ein ikonisches Paar:] Mikalojus Konstantins Ciurlionis „Briefe an Sofija“

Monika Szczepaniak (Universität Kazimierza Wielkiego, Polen): Coole Romanzen als literarisches Programm

Kommentar: Werner Jung (Universität Duisburg-Essen)

Panel III: Gegenwartsliteratur

Moderation: Antonia Gießmann-Konrads, M.A. (Universität Duisburg-Essen)

Bärbel Westphal (Linné Universität Växjö/Kalmar, Schweden): Mit- oder ohne einander? Ehe und Liebe in ausgewählten Romanen von Martin Walser

Heinz Schumacher (Essen): Von großer Liebe, Liebesarchiv und Liebesblödigkeit – Zur Liebessemantik in der deutschsprachigen Literatur seit der Jahrtausendwende

Kommentar: Henriette Herwig (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Panel IV: Liebe in der Populärkultur

Moderation: Darius Harwardt, MA (Universität Duisburg-Essen)

Lisa Wille, M.A. (TU Darmstadt): Literarische Liebesvorstellungen im 21. Jahrhundert. Vampirismus, Sadomasochismus und das Narrativ der romantischen Liebe

Chiara Piazzesi (Universität Québec/Montréal, Kanada): Love, partnership, individuality, and other catastrophes: tensions between conflicting love semantics in a contemporary tv-series

Dominik Orth (Bergische Universität Wuppertal): Der Liebesfilm zwischen Innovation und Tradition. Zur Wiederbelebung eines Genres seit der Jahrtausendwende

Kommentar: Thomas Ernst (Universität Amsterdam, NL)

Panel V: Interkulturalität

Moderation: Jun.- Berna Pekesen (Universität Duisburg-Essen)

Christoph Lorke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): Von der „Würdelosigkeit deutscher Weiber“, „Rassenfetischismus“ und „Potenznachweisen“. Konstruktionen und Semantiken des Binationalen im 19. und 20. Jahrhundert.

Kommentar: Stefan Hermes (Universität Duisburg-Essen)

Panel VI: Perspektiven der Queerstudies
Moderation: Julia Amslinger (Universität Duisburg-Essen)

Esther K. Bauer (Virginia Tech, Blacksburg, VA, USA): Romantische Liebe auf dem Prüfstand: „Queere“ Liebesbeziehungen in Romanen von Alain Claude Sulzer

Corinna Schlicht (Universität Duisburg-Essen): Liebe und Begehren im Kontext von Crossdressing, Androgynie und Transgender

Kommentar: Christian Steltz (Universität Regensburg)

Abschlussdiskussion: Semantiken, Medien und Akteursgruppen im Vergleich

Studierendenpanel
Moderation: Antonia Gießmann-Konrads, M.A. und Darius Harwardt, MA (beide Universität Duisburg-Essen)

Charline Porte: Romantische Liebe und neues Frauenideal in den Tagebüchern Ferdinand Benekes (1792–1801)

Kommentar: Gina Priscilla Beckmann

Max Keilhau: Hybride Liebessemantiken. Das Funktionssystem Liebe in illustrierten Magazinen der Weimarer Republik

Kommentar: Sara Cisonna

Sophie Hohmann: Ein moderner Don Juan? Das Liebeskonzept von Barney Stinson aus „How I Met Your Mother“

Kommentar: Laura Lewald


Redaktion
Veröffentlicht am
07.11.2017
Autor(en)
Beiträger