Heldenfiguren und Heroisierungen im Antikfilm des 21. Jahrhunderts

Heldenfiguren und Heroisierungen im Antikfilm des 21. Jahrhunderts

Organisatoren
Martin Lindner, Georg-August-Universität Göttingen; Nils Steffensen, Europa-Universität Flensburg (Gastforscher des SFB 948 „Helden - Heroisierungen – Heroismen“)
Ort
digital (Göttingen)
Land
Deutschland
Vom - Bis
03.12.2021 - 04.12.2021
Von
Sophie Dix, Georg-August-Universität Göttingen; Nina Heiland / Florian Paarmann, Europa-Universität Flensburg

Angesichts der Relevanz der Antike als Heroenzeitalter par excellence sowie der Bedeutung des Films für die mediale Verbreitung von Heroennarrativen in der Gegenwart war es das Ziel des Workshops, durch die interdisziplinäre Untersuchung der Konstruktion, Negation und Repräsentation von Heldenfiguren im Antikfilm des 21. Jahrhunderts neue Perspektiven für die Film- und Heroenforschung zu öffnen. Insbesondere der Adaption, dem Fortleben und der Weiterentwicklung klassischer Heldennarrative sollte sich diskursiv genähert werden. Dabei wurden über die exemplarische Fokussierung auf das Altertum hinaus auch Aussagen angestrebt, die sich für die Diskussion von Historienfilmen im Allgemeinen nutzbar machen lassen.

Ralf von den Hoff (Freiburg) eröffnete den Workshop mit einer Einordnung der Thematik in die Forschung des SFB 948, indem er sowohl die Bedeutung der klassischen Antike als auch jene des Mediums Film für die Heroenforschung hervorhob. Nils Steffensen (Flensburg) betonte in seinen einführenden Bemerkungen, dass es das Ziel des Workshops sein müsse, den Diskurs über Heroen zu analysieren, um sich so dem Phänomen anzunähern. Zum Abschluss der Einführung lieferte Martin Lindner (Göttingen) einen prägnanten medienhistorischen Überblick über den Antikfilm, für den er vier Erscheinungswellen mit jeweils spezifischen Charakteristika identifizierte.

Nils Steffensen verwies einführend in die Sektion I auf die vier zentralen Charakteristika eines Helden: Helden seien exzeptionell, variierten in ihrer Aushandlung mit Normen, ständen in einem permanenten Kampf gegen äußere Widerstände und besäßen eine gewisse Handlungsmacht. Anknüpfend an Max Weber, der die Moderne als ein nicht-heroisches Zeitalter identifizierte, stellte Steffensen die Frage, ob Helden heute noch existieren. In Anbetracht der heroischen Antike stelle die Gegenwart bestimmte Erwartungen an heroische Darstellungen, woraus sich eine moderne Kreation des Heroischen im Antikfilm ergebe.

TORSTEN CAENERS (Duisburg-Essen) ging der Frage nach, inwiefern Superhelden durch antike Heldenideale geprägt sind, und untersuchte dies exemplarisch an der Darstellung der Figur Superman in Comic und Film. Er stellte nicht nur eine grundlegende Kongruenz der stereotypen Anforderungen an Heldenfiguren zwischen antiken Vorbildern und dem modernen Superhelden fest, sondern konstatierte ebenso einen großen Einfluss von antiken Heldenidealen auf die moderne Ästhetisierung der Physis von Superman. Diese Einflussnahme lasse sich beispielhaft an dem engen Superman-Anzug aufzeigen, der das Ideal der Nacktheit antiker Helden in moderne Normen übertrage. Caeners kam zu dem abschließenden Urteil, dass eine Kontinuität zwischen antiken Helden und (post-)modernen Superhelden bestehe.

Respondent Georg Eckert (Freiburg) erkannte drei zentrale ,,Gedankenknoten“ in Caeners‘ Argumentation. Zum einen stellte Eckert einen doppelten Verweisungszusammenhang zwischen antiken und modernen Helden fest, da der antike Held nicht nur als Medium des modernen gelte, sondern auch umgekehrt. Zum anderen hinterfragte er die Einzigartigkeit der Antike als einzige Inspiration für moderne Superhelden und zweifelte schließlich an der Neuartigkeit des Phänomens.

Auch LUIS UNCETA GÓMEZ (Madrid) thematisierte die Verbindung zwischen antiken Helden und modernen Superhelden und konstatierte diesbezüglich eine Inspiration moderner Helden durch antike Helden. Er machte zudem auf die Inversion dieser Entwicklung aufmerksam, die sich durch eine Einflussnahme moderner Heldennarrationen auf moderne Darstellungen der Antike auszeichnet. Darüber hinaus entstehe eine postmoderne Logik der Umwandlung und Anpassung antiker Helden mit dem Ziel, die Erwartungen der Rezipienten zu erfüllen, sowie eine Hinterfragung antiker Narrationen, wodurch eine Humanisierung antiker Helden stattfinde. Resümierend stellte Unceta Gómez fest, dass der antike Held und der Superheld zu einer gemeinsamen kulturellen Matrix zusammengewachsen seien, die Eigenschaften beider Typen vereine und durch neue Konfigurationen neue Heldenerzählungen schaffen könne.

Im Anschluss an diese Argumentation hinterfragte Georg Eckert einige der Thesen Unceta Gómez‘: Zum einen fragte er, inwiefern die erläuterte Inversion der Traditionen der Heroennarrative reflektiert stattfindet, und ob dieses Phänomen spezifisch für den antiken Film ist oder auch in anderen Filmgenres funktioniert. Zum anderen blieb die Frage offen, ob die identifizierten Traditionslinien der Heroennarrative häufig in der Antike ansetzen, weil in der Forschung eine beträchtliche Menge an Information über die Antike vorhanden ist, oder weil – im Gegenteil – so wenig über die Antike bekannt ist.

In seiner Einführung zur Sektion II erläuterte Martin Lindner, dass Heldenfilme traditionell zwar als _straight_verstanden würden, dass diese Filme jedoch nicht nur geeignet seien, Geschlechterstereotype zu verfestigen, sondern auch dazu, diese aufzubrechen.

MONICA CYRINO (Albuquerque) analysierte die Darstellung von Helena und Odysseus in der Serie „Troy: Fall of a City“ (2018). Neuere Genres wie Serien über Streamingdienste ermöglichten es, Heldenfiguren differenzierter darzustellen und traditionelle Geschlechternarrative zu erweitern. Helena erscheine in zahlreichen Filmen als passive Figur. In „Troy: Fall of a City“ dagegen werde sie älter und selbstbewusster dargestellt. Helena bezeichne ihre Beziehung zu Paris als selbstgewählt und ihre Ehe mit Menelaos als erzwungen. Cyrino zeigte, wie auch Odysseus Geschlechtereigenschaften eingeschrieben werden, die von traditionellen Rezeptionen abweichen. Seine männliche Heldenhaftigkeit werde um das Bild eines quasi-modernen Familienvaters erweitert.

KERSTIN DROSS-KRÜPE (Kassel) widmete sich dem Film „Wonder Woman“ von Patty Jenkins (2017) und fragte nach Bezügen zu filmischen Darstellungen der Semiramis. Diese sei neben Kleopatra die bekannteste antike Heldin der heutigen Zeit, sei aber in Filmen kaum präsent. In Filmen wie „Die Sklaven der Semiramis“ (1963) werde sie vor allem sexualisiert dargestellt, obwohl die antike Tradition durchaus Anknüpfungspunkte biete, Semiramis als erfolgreiche Feldherrin zu portraitieren. Davon ausgehend untersuchte Droß-Krüpe wie Weiblichkeit und kämpferisches Heldentum für die Darstellung der Titelheldin in „Wonder Woman“ gewichtet sind. Wonder Woman sollte nach Marston, der die Figur 1941 erfand, die Eigenschaften des kämpfenden Helden und der perfekten Frau vereinen. Jenkins verzichtete in ihrer Version von 2017 auf Sexualisierung und objektivierende Einstellungen. Droß-Krüpe zeigte jedoch die Grenzen dieser Intention auf. Wonder Woman werde zwar im Film als Amazone bezeichnet, jedoch äußerte Jenkins, dass es nicht möglich gewesen wäre, die Figur mit nur einer Brust darzustellen. Wonder Woman als Amazone lasse sich als Nachfolgerin der Serie „Xena“ (1995–2001) verstehen, die vor allem in der lesbischen Community rezipiert wurde, ohne dass das Queer-Coding von Beginn an intendiert war. Droß-Krüpe wies abschließend auf den Entstehungskontext von „Wonder Woman“ während des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs 2017 hin, in dem Donald Trump als Kandidat sexistisch agierte.

FILIPPO CARLÀ-UHINK (Potsdam) diskutierte, ob Homoerotik in Filmen, die antike Helden rezipieren, tatsächlich nicht intendiert ist, oder ob sich diese Darstellungen vielmehr gezielt an ein queeres Publikum richten. Im 19. Jahrhundert habe das Soldatische in der Vorstellung des idealen männlichen Körpers vorgeherrscht, der sowohl glorifiziert als auch imitiert werden sollte. Foto-Magazine mit antikisierenden Darstellungen von Männern seien von einem schwulen Publikum rezipiert worden. In den 1950er-Jahren entstanden an diese Darstellung angelehnte Filme, die ebenfalls von der schwulen (Sub-)Kultur aufgenommen wurden. Es hänge aber vom Kontextwissen und der Selbstwahrnehmung der Rezipierenden ab, ob die Filmfiguren als homoerotisch oder als Verkörperungen heterosexueller Maskulinität verstanden werden. Carlà-Uhink argumentierte, dass ähnliche Mechanismen auch bei Antikfilmen des 21. Jahrhunderts wirkten, etwa beim Film „300“ (2006). In der anschließenden Diskussion wies er darauf hin, dass auch Aspekte von Orientalismus in die Interpretation der Darstellung Helenas einbezogen werden müssten.

Zur Einführung in die Sektion III erläuterte Nils Steffensen die von filmwissenschaftlicher Terminologie abgesetzte, soziologisch inspirierte Typologie Ulrich Bröcklings, die zwischen Gegenhelden, Antihelden, Nicht-Helden und Nicht-mehr-Helden unterscheidet.

ANASTASIA BAKOGIANNI (Auckland) beleuchtete Bezüge zwischen der Darstellung des Ajax in der „Ilias“ in Sophokles‘ gleichnamiger Tragödie und in modernen Kriegsfilmen. Ihr Ausgangspunkt war die Rezeption des Ajax als eines unter Kriegstraumata leidenden Helden. Diese Interpretation schließe Themen wie das griechische Kriegerethos sowie die Bewertung von Suizid ein und besitze Relevanz im Kontext moderner Kriege im Irak und in Afghanistan. Bakogianni untersuchte zunächst die direkte Rezeption der Figur in „Troy: Fall of a City“ (2018) und „Troy“ (2004). In beiden Filmen werde Ajax weniger als Anti-Held, sondern als weniger komplexer, von Körperstärke geprägter Schurke dargestellt. Für die Filme „The Hurt Locker“ (2008) und „Disorder“ (2015) diskutierte Bakogianni Bezüge zwischen Sophokles‘ Ajax, dem Phänomen der posttraumatischen Belastungsstörung und der Reflexion westlicher Gesellschaften über die eigene Beteiligung an Kriegen. Wenn Figuren moderner (Anti-)Kriegsfilme als Ajax-Rezeptionen aufgefasst würden, werfe das die Frage nach dem traumatischen Einfluss von Krieg auf Helden auf. Die moderne Vorstellung des Kriegers, der auch Opfer des Krieges ist, werde so auf antike Helden projiziert.

KREŠIMIR MATIJEVIĆ (Flensburg) diskutierte, ob Marcus Antonius im Film als gescheiterter Held oder als Antiheld zu sehen ist und folgte ebenfalls der Typologie Bröcklings. Matijević verglich die filmische Rezeption des Antonius in „Kleopatra“ (1963) und in der Serie „Rome“ (2005-2007) und bezog in seine Argumentation ein, dass die traditionell besonders positive Darstellung des Octavian/Augustus dazu beitrug, dass Antonius in den meisten Rezeptionen ein negatives Image erhalten hat. Die Darstellung des Antonius in „Rome“ unterscheide sich nicht gravierend von jener in „Kleopatra“. Zwar sei sie facettenreicher, die wesentlichen Eigenschaften blieben aber erhalten. Dennoch folge die Serie den Publikumserwartugen nach Sex und Gewalt. Antonius könne als Nicht-mehr-Held oder gar als Nicht-Held gesehen werden, mit dem aber aufgrund veränderter Rollenerwartungen in „Rome“ auch mitgefühlt werden könne.
Martin Lindner stellte anschließend drei Themenbereiche zur Diskussion. Erstens würden deformierte Körper und deviante Sexualität in Heldenfilmen als Codes für Antihelden oder Schurkenfiguren genutzt. Zweitens fragte Lindner, ob es einen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Anti-Held:innen gibt. Drittens könne diskutiert werden, ob es eine spezifisch antike Form des Antihelden gibt oder ob „der Antiheld“ generisch zu verstehen ist.

Krešimir Matijević erläuterte, dass deformierte Körper in den antiken Quellen ebenfalls zur Charakterisierung genutzt würden, wenn etwa Antonius bei Sueton als krank dargestellt werde. Anastasia Bakogianni bemerkte, dass Ajax in vielen Blockbustern wenig komplex erscheine und es die Tendenz gebe, die Griechen als Schurken darzustellen. Die Ambiguität der Figuren werde geglättet. Darum habe sie Filme ausgewählt, die die tragischen Aspekte an Helden reflektieren. Zum Aspekt des gendered heroism bemerkte sie, dass Frauenfiguren in Kriegsfilmen häufig in Gestalt der Gattin des Protagonisten auftauchen. Thomas Tode kommentierte, dass Odysseus in den homerischen Epen häufig weine, dies aber in den modernen Rezeptionen, in denen andere Konventionen für den starken männlichen Helden dominieren, nicht vorkomme.

Zu Beginn der vierten Sektion untersuchte THOMAS TODE (Hamburg) die filmische Repräsentation des Gaius Iulius Caesar. Ausgehend von der Frage, welche Teile der historischen Überlieferung für die filmische Inszenierung Caesars von den Filmemachern berücksichtigt werden und welche nicht, analysierte er exemplarisch vier Caesar-Filme. So zeichne sich beispielweise Joseph L. Mankiewicz’ „Cleopatra“ (1963) durch eine der bisher differenziertesten Caesar-Darstellungen aus, während Jacques Dorfmanns „Vercingétorix – La légende du druide roi“ (2001) eine von französischem Patriotismus geleitete Umdeutung Caesars zu einem unmoralischen und narzisstischen Charakter vornehme. Gemeinsam ist diesen Beispielen, dass sie vom Mainstream der Caesar-Filme abweichen, die traditionell zur Glorifizierung neigen. Für diese Tradition konnten zwei Gründe ausgemacht werden: erstens die Beschränkung der Filmschaffenden auf die Selbstdarstellung Caesars im „Bellum Gallicum“ und die anschließende, Caesar idealisierende Geschichtsschreibung unter Augustus als Quellenbasis; zweitens die Medialität des Films selbst, da dieser im klassischen Erzählkino in einer symbiotischen Beziehung zu glorifizierenden Heldennarrativen stehe.

MARTIN M. WINKLER (Fairfax) analysierte die filmische Inszenierung des Gründungsmythos Roms anhand zweier Beispiele. In Sergio Corobuccis‘ „Romolo e Remo“ (1961) identifizierte Winkler ein klassisches Heldenepos, wie es ohnehin typisch sei für die zweite Welle des Peplum. Verantwortlich für diese Affinität zur Heroisierung sei vor allem der große Einfluss des Western, nach Winkler „the ultimate heroic action genre“, auf die Filmschaffenden. In diametralem Gegensatz dazu stehe der neueste Romulus-Film „Il primo re“ (2019) von Matteo Rovere. Sowohl visuell als auch narrativ finde hier eine Deheroisierung des Gründungsmythos statt, indem eine düstere und brutale Welt, ähnlich dem Hobbesschen Naturzustand, gezeichnet wird. Ausschlaggebend dafür sei das Bestreben der Filmemacher nach einer möglichst realistischen Darstellung. Ungeklärt bei dieser Argumentation blieb die Rolle der Zuschauer. So stellt sich die Frage, ob die Filmschaffenden mit dieser Transformation nicht lediglich auf die Erwartungen eines zunehmend postheroischen Publikums antworten.

In ihrer anschließenden Response beleuchtete Anne Hemkendreis (Freiburg) dieses Desiderat aus einer kunsthistorischen Perspektive. Mit der Unterscheidung zwischen kollektiven und individuellen Rezipienten lasse sich das Publikum als wesentliche Zielgruppe der Repräsentation heroischen Handelns identifizieren, da Helden zwangsläufig kollektiv konstruiert werden müssen. Gleichzeitig leite sich daraus die Notwendigkeit ab, die ästhetische Grenze des Gezeigten abzusenken, um Evokationen im Publikum zu gewährleisten. Als populäre Strategie des Antikfilms identifizierte Hemkendreis den Rückbezug auf Pathosformelen, die mit heroischen Gewalttaten assoziiert oder von ihnen begleitet werden. Diese dienen zum einen der Verknüpfung der dargestellten antiken Ereignisse mit der Gegenwart, zum anderen bewirken sie eine Intensivierung des Gezeigten. Insbesondere durch ihre Plötzlichkeit und Energie stelle diese Strategie ein effektives narratives Instrument zur Heldenkonstruktion dar.

Zur Abschlussdiskussion wurden alle Teilnehmenden des Workshops von Martin Lindner um eine kurze Kundgabe ihrer ersten Assoziationen mit dem Begriff ,,Held“ gebeten, um die primären Erkenntnisse des Workshops hervorzuheben, mit dem Ergebnis einer präzisierten Beschreibung der Charakteristika eines Helden bzw. einer Heldin. Nils Steffensen betonte bilanzierend mit Blick auf das Ziel des Workshops die Notwendigkeit des Verstehens der zentralen Funktionen von Helden in einem Narrativ mit dem ergänzenden Hinweis darauf, dass Geschichte erst durch eine sinnhafte Deutung von Vergangenheit entstehe und das Verständnis einer spezifischen Heroisierung nur durch die Ermittlung dieses Sinns möglich sei. Das Ergebnis des Workshops sei viel mehr eine Annäherung an die Ziele als deren Engführung. Martin Lindner schloss die Diskussion ab mit dem Verweis, dass das Erfolgskriterium von Workshops erfüllt worden ist, nämlich dass zum Ende mehr Fragen entstanden, als zu Anfang gestellt wurden.

Konferenzübersicht:

Ralf von den Hoff (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Martin Lindner (Georg-August-Universität Göttingen) und Nils Steffensen (Europa-Universität Flensburg): Begrüßung und Einführung

Sektion I: Heldenfiguren und Heroisierungen

Torsten Caeners (Universität Duisburg-Essen): Wie Herkules Superman „super“ macht – Verhandlungen antiker Heldenfiguren und -stereotype in der Genese und Verbreitung (post-)moderner Superhelden

Luis Unceta Gómez (Universidad Autónoma de Madrid): From Antiquity to the Present and Back. Reciprocal Influences between Heroes and Superheroes

Georg Eckert (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): Response

Sektion II: Gendered Heroism

Filippo Carlà-Uhink (Universität Potsdam): Cinematic Heroism and the Male Gaze

Monica Cyrino (University of New Mexico, Albuquerque): Casting Issues – Gender, Race, Stars, Text and the Epic Heroes in „Troy: Fall of a City”

Kerstin Droß-Krüpe (Universität Kassel) „A different kind of hero”? Heroism in Patty Jerkin's „Wonder Woman”

Sektion III: Negationen des Heroischen

Anastasia Bakogianni (Massey University, Palmerston): The Appeal of the Anti-Hero: Ajax, War Trauma, and the Screen Reception of the Greek Army at Troy

Krešimir Matijević (Europa-Universität Flensburg): Marcus Antonius im Film: Ein Held, der scheitert, oder ein Antiheld?

Sektion IV: Ästhetik von Heldenfiguren

Thomas Tode (Hamburg): Ich kam, sah und wurde gefilmt. Caesar im Film

Martin M. Winkler (Georg Mason University, Fairfax): Ad urbem conditam: Genre and Style in the Foundation of Rome

Anne Hemkendreis (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): Response