Dynamiken des Religiösen in Prozessen des Politischen

Dynamiken des Religiösen in Prozessen des Politischen

Organisatoren
Michael Seewald, Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“; Andreas Holzem, DFG-Forschungsgruppe „Katholischsein in der Bundesrepublik Deutschland. Semantiken, Praktiken, Emotionen in der westdeutschen Gesellschaft 1965–1989/90“
Ort
Montabaur
Land
Deutschland
Vom - Bis
08.03.2022 - 10.03.2022
Von
Melissa Marquart, Mittlere und Neuere Kirchengeschichte, Universität Tübingen; Josef Schmitt, Historisches Institut, Universität Potsdam

Im Gegensatz zu Amerika und Osteuropa sieht sich das Christentum in Westeuropa mit einem Bedeutungsverlust konfrontiert, der durch die Wahrnehmung der Kirchen als Refugium von Traditionalismus zementiert wird. Die Autoritätskrise, die durch die nur schleppend voranschreitende Missbrauchsaufarbeitung entstanden ist, verstärkt diesen Prozess. Im Zuge der Corona-Pandemie traten vor allem gesellschafts- und kulturpolitische Themen in den Hintergrund, die sowohl für die Forschungen des Exzellenzclusters als auch für die der DFG-Forschungsgruppe von zentraler Bedeutung sind. Auf der Tagung konnten sie nach langer Zeit wieder in Präsenz diskutiert werden. Der erste Tagungsteil gliederte sich in vier inhaltliche Panels und einen Abendvortrag. Vor allem Aspekte des religiösen Wandels in modernen Gesellschaften, der Einfluss von Religion auf die soziale Lebenswirklichkeit oder die Vernetzung religiöser Akteur:innen mit politischen oder sozialen Gruppen wurden thematisiert. Der zweite Teil der Tagung hob die methodische Relevanz von Emotionen, Gender, Recht und Generation als Größen der Religionsforschung in vier weiteren Panels hervor.

Die Veränderung des katholischen Milieus bis in die Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil bildete das Zentrum des ersten Panels. In seinem Statement machte sich DETLEF POLLACK (Münster) für die Säkularisierungsthese stark, um den Wandel des katholischen Milieus, den er als „Verflüssigung des Gottesglaubens“ beschrieb, darzustellen. Die Verengung des Religionsbegriffs erschien für ihn in der Folge als eine Notwendigkeit, um Wandlungsprozesse und Veränderungen aufzudecken. KARL GABRIEL (Münster) hielt dagegen, dass das Transformationsparadigma mit seiner konzeptionellen Offenheit für Dynamiken des Religiösen der geeignetere Ansatz zum Erfassen dieser Prozesse sei. WILHELM DAMBERG (Bochum) verdeutlichte in der Folge, dass aus der Sozialform des katholischen Milieus diversifizierte Sozialformen des Katholischseins hervorgingen, die den zentralen Untersuchungsgegenstand der DFG-Forschungsgruppe bildeten. BIRGIT ASCHMANN (Berlin) hob hervor, dass es wichtig sei, nicht zu starr an einem Wandel-Paradigma festzuhalten, sodass Kontinuitäten nicht mehr berücksichtigt würden. Das Verquicken von Wandel und Kontinuität und die dadurch aufgedeckten Widersprüchlichkeiten seien typisch für plurale Gesellschaften.

Das zweite Panel befasste sich mit der Theologie als einer Form sozialer Praxis. DOMINIK BURKARD (Würzburg) unterstrich drei Kennzeichen der Entwicklung katholischer Theologie. Die veränderte Buß- und Beichtpraxis seit den 1960er-Jahren diente ihm als Beispiel, dass kirchliche Lehren ihren dogmatisch verpflichtenden Charakter verloren hätten. Der Verlust an interkonfessioneller Differenz wich in diesem Zeitraum insbesondere einem Bedeutungszuwachs von innerkonfessionellen Problemen. Als dritten Aspekt führte Burkard die Verfestigung der praktischen Ausrichtung der Theologie an, die sich nicht nur in der Praktischen Theologie, sondern auch in anderen Fächern niederschlug. ARNULF VON SCHELIHA (Münster) verwies auf die Bedeutung der Theologie in den Reformationsprozessen des 16. Jahrhunderts sowie auf die wachsende Ausbildungsfunktion theologischer Fakultäten im 19. Jahrhundert. Synodal geprägte Kirchenverfassungen ermöglichten es theologischen Laien seit den 1920er-Jahren, stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil entstand eine ökumenische Theologie, die zur wechselseitigen Vertrauensbildung zwischen den Konfessionen beitrug. HANS-PETER GROSSHANS (Münster) unterstrich, dass es sich bei der evangelischen Theologie in erster Linie um eine hermeneutische Kunst handele, die wahrheitsorientiert sei. Der Streit um die Wahrheit führe zur sozialen Praxis der Theologie. Dominierend für das Verhältnis von katholischer Theologie und sozialer Praxis sah MICHAEL SEEWALD (Münster) den Verlust der Prägekraft des Dogmas. Transformationen des Katholischen waren dabei vor allem durch Aushandlungsprozesse zwischen sozialer Praxis und dogmatischen Ideen bedingt worden.

Im Abendvortrag stellte Birgit Aschmann einen emotionsgeschichtlichen Zugang zur Katholizismusforschung vor. Anhand der Enzyklika Humanae Vitae von 1968 verdeutlichte sie, wie die katholische Kirche ein emotional regime zur Kontrolle der Gläubigen aufbaute, das sich durch die Angst vor dem ungewollten Kind auszeichnete. Der Versuch, ein vermeintlich moralisch richtiges Verhalten zu erzeugen, führte zu einer Distanzierung von Teilen der Gläubigen von der katholischen Kirche. Ein geschicktes Management der Angst, so Aschmann, sollte die Katholiken zurück in den Beichtstuhl führen. Emotionale Bedürfnisse befriedigten die betroffenen Gläubigen fortan außerhalb des katholischen Wirkungskreises. Performative Elemente, die den Körper in den Mittelpunkt stellten, nahmen an Bedeutung zu. Während die Enzyklika eine Austrittswelle in Gang setzte, formierte sich in den 1970er-Jahren eine katholische Gegenbewegung, die vor allem von Jugendlichen getragen war. „Zeiten haben ihre emotionalen Signaturen“, so Aschmanns Fazit, die man jedoch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht übergeneralisieren solle.

THOMAS GROSSBÖLTING (Hamburg) unterstrich im dritten Panel, dass Rollen und Rituale zwar keinen neuen Zugang zur Historiografie darstellten, jedoch mit einer Ausweitung des Ritualbegriffs auf Formen von Ritualisierung ein Mehrwert für die Katholizismusforschung geschaffen werden könne. Die DFG-Forschungsgruppe sieht sich hier vor allem mit einer „Verflüssigung von Praxisformen“ konfrontiert. Nicht nur Rituale, auch Antirituale, so SANDRA FRÜHAUF (Hamburg), hatten ihren Platz in katholischen Wirkungsbereichen. Antirituale waren dabei keine Ablehnung von bestehenden Ritualen, sondern etablierten neue, eigene Rituale. So feierten Mitglieder von Priestersolidaritätsgruppen Eucharistiefeiern, die sich stark von der ritualisierten katholischen Form unterschieden. SARAH THIEME (Münster) deckte ebenso Veränderung im Rollenverständnis von Kirchen auf, indem sie, ausgehend vom Inthronisierungsgottesdienst von Bischof David Edward Jenkins, die neu definierte politische Rolle der Church of England vorstellte. Begünstigt wurde dieser Prozess durch eine zunehmende Professionalisierung, das Aufgreifen neuer Themenfelder wie der Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie intensive Debatten über die eigene politische und gesellschaftliche Rolle. Die Veränderungen von Ritualen und Rollenverständnissen stellen ein geeignetes Instrument zur Analyse des religiösen Feldes dar, da diese aus religionssoziologischer Sicht, so INES MICHALOWSKI (Münster), Erwartungen an bestimmte Gruppen von Menschen zum Ausdruck bringen. Rituale können so gesehen bestehende Systeme stützen, aber auch destabilisieren.

Das letzte thematische Panel widmete sich Fragen von Religion und Politik. Gesellschaftliche Reformen konfrontierten den Katholizismus in den 1970er-Jahren mit erheblichen Problemen, die eine Neuorientierung bedingten. Teile des deutschen Katholizismus reagierten mit einer Öffnung nach links und hoben die Ideen der Befreiungstheologie hervor, so MARIANO BARBATO (Münster). Mit der Polarisierung der Gesellschaft in dieser Zeit ging auch eine Polarisierung des Glaubens einher. So vollzog sich eine Hinwendung von Teilen der katholischen Gläubigen zu den neuen sozialen Bewegungen wie der Friedens- oder Umweltbewegung. Im Zuge dieser Neuausrichtung etablierten sich spezifische Praktiken wie das Beten oder Fasten für den Frieden. Eine Politisierung des Glaubens war die Konsequenz dieser Prozesse, die in den 1980er-Jahren ein neues katholisches Umwelt- und Schöpfungsbewusstsein hervorbrachten. Ein Engagement bei den Grünen, so fasste MARIA SCHUBERT (Bochum) zusammen, stellte für große Teile der Katholikinnen und Katholiken keine realistische Möglichkeit dar, da sich die Partei besonders in der Abtreibungsdebatte stark von katholischen Positionen entfernte. Impulse von THOMAS BRECHENMACHER (Potsdam) und CHRISTOPH KÖSTERS (Bonn) zeigten, dass der Katholizismus schon seit dem 19. Jahrhundert politisch war. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Anspruchs von Katholikinnen und Katholiken auf Mitgestaltung in der Bundesrepublik betonten beide jedoch die Distanz zum Sozialismus.

Nach dem thematischen Tagungsteil folgte der methodische Austausch. Im ersten dieser Panels befasste sich ALINA POTEMPA (Berlin) mit den Emotionen vor dem Hintergrund der Enzyklika Humanae Vitae und betonte, dass eine Emotionsgeschichte des Katholizismus nur vor dem Hintergrund der Körpergeschichte funktionieren könne. Zudem machte sie die Verbindung von Gender und Emotionen stark. CHRISTIAN SIEG (Münster) näherte sich den Emotionen aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Er hob die Rolle der Sprache für Emotionen hervor und warb dafür, Texte nicht nur als Ausdrucksmedien von Emotionsgeschichte, sondern ebenso als Ausgangspunkte für Rezeptionsforschungen zu betrachten. JUDITH GREBER (Tübingen) betonte die enge Verbindung von Ritualen, Praktiken und Emotionen. KLAUS GROSSE KRACHT (Münster) erkannte in den 1970er- und 1980er-Jahren einen emotion shift. Humanae Vitae habe einen Bruch erzeugt, der dafür gesorgt habe, dass sich einige Katholikinnen und Katholiken von der Kirche lösten und neue emotionale Ausdrucksformen suchten. In der anschließenden Diskussionsrunde sprach sich Detlef Pollack mit Blick auf die soziologische Erforschung für eine Trennung von Kommunikation und Emotion aus.

Im Panel zum Thema Gender schilderte OLAF BLASCHKE (Münster) zunächst die Polarisierung der Geschlechtscharaktere. Das Religiöse sei insgesamt als weiblich wahrgenommen worden, doch besonders im 19. Jahrhundert sei dahingehend eine Differenzierung von Protestantismus und Katholizismus zu beobachten; es habe eine Feminisierung des Katholizismus und eine Maskulinisierung des Protestantismus eingesetzt. Gegenwärtig sei eine solche Polarisierung der Geschlechtercharaktere jedoch nur noch rudimentär vorhanden. NICOLE PRIESCHING (Paderborn) schilderte eine Maskulinisierung der katholischen Kirche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zudem bemerkte sie, dass das Geschlechterbild eng mit dem Familienbild und damit mit dem Kirchenbild zusammenhänge. Am Beispiel Kardinal Lorenz Jägers verdeutlichte sie die Rolle des pater familias als Oberhaupt der Familie und die damit verbundene väterliche Erwartungshaltung an den Bischof. Eine Verbindung zwischen dem ansteigenden Bildungsniveau und den Forderungen der Frauenbewegung schilderte DERYA ÖZDEMIR (Paderborn). Sie ging auf das Verhältnis von Frauen zur katholischen Frauenbewegung ein und stellte außerdem die wissenschaftliche Beschäftigung mit katholischen Frauen als Desiderat der Zeitgeschichte, Religions- und Katholizismusforschung heraus. ALEXANDER BUERSTEDDE (Hamburg) fragte nach dem Beitrag eines geschlechtergeschichtlichen Blicks auf die katholische Priesterausbildung und die damit verbundenen Priesterbilder zu einer Geschichte des westdeutschen Katholizismus zwischen 1965 und 1989/90. Er beschrieb die Umbrüche der 1960er- und 1970er-Jahre: Linke Priesteramtskandidaten seien mitunter provokativ in Erscheinung getreten, hätten ostentativ ihre Freundin mitgebracht und so neue Konflikte über priesterliche Männlichkeit befeuert. Buerstedde sieht eine Polarisierung der Männlichkeit in linkspriesterliche und konservative Konzeptionen.

Mit dem Verhältnis von Staat und Kirche, insbesondere mit dem Staatskirchenrecht, befassten sich die Diskutanten des Podiums Recht und Religion. MICHAEL KISSENER (Mainz) näherte sich dem Thema am Beispiel des Mainzer Bischofs Albert Stohr. Er beschrieb Stohrs Vorstellungen von Volkssouveränität und dessen daraus abgeleitetes Verhältnis zur Demokratie sowie dessen Sicht auf die Rolle der Katholiken in Beziehung zu ihren Bischöfen. Als 1952 Stohrs Aufruf an katholische Eltern, die Einrichtung von Bekenntnisschulen zu fordern, desaströs scheiterte, wurde der Verlust der Bindungskraft der katholischen Hierarchie deutlich. Kißener fragte, ob es sich bei einem derartigen Autoritätsverlust des Bischofs um einen Ausbruch aus dem Milieu gehandelt habe, sofern es dieses überhaupt noch gegeben hat. ASTRID REUTER (Münster) sprach über das lange währende Unbehagen der katholischen Kirche gegenüber dem demokratischen Staat, das jedoch vom Laienkatholizismus nicht mitgetragen worden sei. Sie unterstrich die hohe Beständigkeit des Staatskirchenrechts und erläuterte die rechtliche Stellung von Religionsgesellschaften im Grundgesetz, die damit verbundene Rechtsprechung und die mit der Integration des Islams in das deutsche Staatskirchenrecht einhergehenden Herausforderungen. HENNING WACHTER (Paderborn) beschrieb das Staatskirchenrecht als ein auf allen Rezeptionsebenen im Wandel befindliches Prinzip. Besonders in Bezug auf die Staatsleistungen sah er die Zeit für Veränderungen gekommen.

Im letzten Panel der Tagung sprach CHRISTEL GÄRTNER (Münster) sich für eine konzeptionelle Verknüpfung von familialer und historischer Generation aus. Generation solle als Methode betrachtet werden. Die Weitergabe von Religion erfolge durch Interaktion in der familiären Sozialisation. Gärtner ging von der methodischen Grundannahme aus, dass sich familiäre und gesellschaftliche Bedingungen auf die Kontinuität und Diskontinuität des religiösen Wandels auswirken. MONIKA WIENFORT (Potsdam) fragte, ob Generation wenigstens zum Teil die besonderen Dynamiken des Religiösen in den 1960er- und 1970er-Jahren erkläre oder ob Dimensionen wie Konfession, Geschlecht, Ethnie etc. jeweils einzeln in Beziehung zu anderen Dimensionen wie der Generationszugehörigkeit gesetzt werden müssen. Sie hob zudem die Überlegung hervor, inwiefern sich die Beteiligten selbst einer Generation zugehörig fühlten oder ob es sich bei „Generation“ womöglich nur um einen Analysebegriff handle. Darüber hinaus erkannte sie einen beschleunigten Generationenwandel. CLAUDIA LEPP (München) stellte die Unterscheidung eines vertikalen und eines horizontalen Generationenverständnisses heraus. Vertikal wird Religion innerhalb der Familie weitergegeben; horizontal wird die Generation als Erinnerungsgemeinschaft verstanden. Als Denkanstoß stellte Lepp die Fragen in den Raum, ob es in Deutschland kirchenpolitische Generationen gebe und wie sich Generation in Bezug auf die Konfessionen verhalte. Zudem warb sie für einen Vergleich der familiären Sozialisation in Bundesrepublik und DDR. JOACHIM BÜRKLE (Würzburg) gab in seinem Kommentar zu bedenken, dass Generationen über Religion nur schwer zu definieren seien und die Frage nach den Akteurinnen und Akteuren im Zentrum stehen sollte. Zwei Generationen hätten sich nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gegenübergestanden: die im katholischen Milieu sozialisierte Generation und die Generation des religiösen Aufbruchs.

In seinem Abschlussstatement betonte JAN DE MAEYER (Leuven) die Chancen der Oral History, die sich durch den gewählten Untersuchungszeitraum ergeben und stärker genutzt werden sollten. Zudem fehle ihm der Blick auf die Orden, die eventuell einzubeziehen seien. Außerdem hob er die Bedeutung von Fotografien, Videoaufnahmen und Liedern für die Forschung hervor. Claudia Lepp resümierte, dass das „Katholischsein“ drei Aspekte habe. Der Begriff „Katholischsein“ umfasse einen Prozess- und Aushandlungscharakter und beinhalte eine gewisse Pluralität, und dem katholischen Individuum werde mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Ihr fehlte jedoch eine Betrachtung der Ungleichzeitigkeiten in den Entwicklungen im Vergleich zwischen Stadt und Land. Außerdem warb sie für eine Einbeziehung der DDR und des internationalen Kontextes in das Forschungsprojekt. Lepp gab unter anderem zu bedenken, auch Kontinuitäten wahrzunehmen sowie nicht nur das offensichtlich Katholische zu betrachten.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Andreas Holzem (Tübingen)

Thematischer Austausch

Panel I: Nach dem „Milieu“: Säkularisierung oder Transformation?

Eingangsstatements: Detlef Pollack (Münster) und Birgit Aschmann (Berlin)

Podium: Karl Gabriel (Münster), Wilhelm Damberg (Bochum), Detlef Pollack (Münster) und Birgit Aschmann (Berlin)

Moderation: Andreas Holzem (Tübingen)

Panel II: Theologie als soziale Praxis

Eingangsstatement: Dominik Burkard (Würzburg) und Arnulf von Scheliha (Münster)

Podium: Michael Seewald (Münster), Hans-Peter Großhans (Münster), Dominik Burkard (Würzburg) und Arnulf von Scheliha (Münster)

Moderation: Thomas Großbölting (Hamburg)

Abendvortrag

Birgit Aschmann (Berlin): „Stallgeruch statt kaltem Herz?“ Impulse für eine Emotionsgeschichte des Katholizismus „nach dem Boom“

Gespräch und Moderation: Andreas Holzem (Tübingen)

Panel III: Rollen und Rituale

Eingangsstatement: Thomas Großbölting (Hamburg)

Podium: Sandra Frühauf (Hamburg), Sarah Thieme (Münster), Thomas Großbölting (Hamburg) und Ines Michalowski (Münster)

Moderation: Benedict Dahm (Münster)

Panel IV: Religion und Politik

Eingangsstatement: Maria Schubert (Bochum) und Mariano Barbato (Münster)

Podium: Thomas Brechenmacher (Potsdam), Christoph Kösters (Bonn), Maria Schubert (Bochum) und Mariano Barbato (Münster)

Moderation: Markus Raasch (Mainz)

Methodischer Austausch

Panel I: Emotionen

Eingangsstatement: Alina Potempa (Berlin) und Christian Sieg (Münster)

Podium: Judith Greber (Tübingen), Klaus Große Kracht (Münster), Alina Potempa (Berlin) und Christian Sieg (Münster)

Moderation: Silke Mende (Münster)

Panel II: Gender

Eingangsstatement: Nicole Priesching (Paderborn) und Olaf Blaschke (Münster)

Podium: Alexander Buerstedde (Hamburg), Derya Özdemir (Paderborn), Nicole Priesching (Paderborn) und Olaf Blaschke (Münster)

Moderation: Claudia Lepp (München)

Panel III: Recht und Religion

Eingangsstatement: Michael Kißener (Mainz)

Podium: Astrid Reuter (Münster), Michael Kißener (Mainz) und Henning Wachter (Paderborn)

Moderation: Frank Kleinehagenbrock (Bonn)

Panel IV: Generationen

Eingangsstatement: Monika Wienfort (Potsdam) und Christel Gärtner (Münster)

Podium: Joachim Bürkle (Würzburg), Claudia Lepp (München), Monika Wienfort (Potsdam) und Christel Gärtner (Münster)

Moderation: Andreas Holzem (Tübingen)

Abschlussdiskussion – Ausblick

Abschlussstatements: Jan De Maeyer (Leuven) und Claudia Lepp (München)