Fremde im eigenen Land - Roma zwischen Stigmatisierung und Romantisierung. Zwei Tagungen zum Stigma 'Zigeuner'

Ort
Sibiu/Hermannstadt
Veranstalter
SFB 600, Universität Trier, Teilprojekt C 5 "Fremde im eigenen Land. Zur Semantisierung der ,Zigeuner' von 1850 bis zur Gegenwart"
Datum
21.06.2007
Von
Herbert Uerlings; Iulia-Karin Patrut

Sinti und Roma bilden heute mit 8-12 Millionen Menschen eine der größten und ältesten Minderheiten in Europa: Bereits ab dem 13.-14. Jahrhundert lebten Roma fast überall auf dem Kontinent, in Ost und West überwiegend als Verfolgte und Stigmatisierte. Auch heute ist der Teufelskreis von Stigmatisierung und Ausgrenzung noch nicht durchbrochen, Stereotype sind abrufbereit geblieben und Statistiken über Bildung, Gesundheit und weitere soziale Schlüsselfaktoren zeigen, dass es Roma vielerorts in Europa wesentlich schwerer haben als die jeweilige Mehrheitsbevölkerung. Historische und aktuelle expositorische, literarische oder politische Formen der Repräsentation von ‚Zigeunern’ bedürfen ebenfalls einer Aufarbeitung in einem gesamteuropäischen Kontext. Das von der DFG geförderte Projekt C 5 „Fremde im eigenen Land. Zur Semantisierung der ‚Zigeuner’ von 1850 bis zur Gegenwart“ des SFB 600 „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ an der Universität Trier hat in diesem Zusammenhang zwei interdisziplinäre Tagungen in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) veranstaltet, die der historischen und gegenwärtigen Repräsentation von Sinti und Roma im deutschsprachigen und osteuropäischen Raum gewidmet waren.

Das Bild des 'Anderen'
Die erste Tagung wurde am 19. Juni von dem Trierer SFB-Projekt an der Universität Hermannstadt/Sibiu in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR), dem Exzellenzzentrum „Paul Celan“ der Universität Bukarest und dem Lehrstuhl für Germanistik der Universität Sibiu veranstaltet.

Die Veranstaltung widmete sich dem „Bild des ‚Anderen‘ in Literatur und Gesellschaft“. Den Schwerpunkt bildete dabei die Stellung der Roma in Deutschland und Rumänien im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wurde deutlich, dass die begrenzte und partielle Inklusion der ‚Zigeuner‘ in die von den Deutschen dominierte Gesellschaft Siebenbürgens auf die dort vorherrschenden quasi-feudalen, patriarchalischen Verhältnisse zurückzuführen ist: Die Roma galten ebenso wie die Deutschen und andere Ethnien als ‚autochthone‘ Einwohner, sie wurden als Arbeitskräfte benötigt und es gab ihnen gegenüber eine Fürsorgepflicht.

Was die aktuelle politische Entwicklung betrifft, so stimmte der Historiker Franz Remmel (Hunedoara), der langjährige Berater des vormaligen Roma-Königs in Rumänien (Ion Cioabă), einen sarkastischen Abgesang an: Mit dem EU-Beitritt seines Landes zum 1. Januar 2007 sei unwiderruflich das Ende traditioneller Roma-Kulturen eingeläutet worden. Kaum eine der traditionellen Wirtschaftsformen der Roma sei nach EU-Recht zulässig und neue Formen der Nischenwirtschaft würden bald wieder verschwinden. So werde derzeit der Wechsel der Schmiede zum Eisenhandel durch dessen Einverleibung im Rahmen der Recycling-Industrie verhindert.

Einen anderen Weg der Inklusion, der nicht auf Assimilation zielt, sondern umgekehrt die Besonderheiten der eigenen Kultur und Geschichte betont, verkörpert Luminiţa Cioabă. Sie ist eine erfolgreiche und mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnete Roma-Schriftstellerin sowie Präsidentin einer Stiftung, welche sich die Förderung der Kultur der Roma zur Aufgabe macht. An der germanistischen Tagung nahm sie nicht nur als engagierte Diskutantin teil, sondern vor allem als Autorin, deren Werke auch in der Übersetzung ins Rumänische, Englische und Deutsche poetisch überzeugen. Beatrice Ungar (Hermannstadt), die den Ehrengast eingeladen und die Lesung organisiert hatte, gelang mit ihrem Vortrag „Literarische Einblicke in die Welt der Roma“ eine überzeugende Würdigung der Autorin, deren Werk sie selbst ins Deutsche übersetzt hat.

Von den übrigen Vorträgen widmeten sich vier Beiträge den ‚Zigeuner’-Bildern und den damit einhergehenden Inklusions- bzw. Exklusionsmustern in der deutschsprachigen Mehrheitsgesellschaft. Ein einleitender Vortrag des stellvertretenden Sprechers des SFB 600 und Leiter des Teilprojektes C5 Herbert Uerlings (Trier), der den theoretischen Rahmen absteckte, eröffnete die Tagung. Er bot einen systematischen Überblick über die verschiedenen stigmatisierenden Semantiken (religiöse, soziographische und ethnographische) sowie die damit zusammenhängenden Inklusion- und Exklusionsprozesse in deutschsprachigen Mehrheitsgesellschaften (insbesondere in Deutschland und der Schweiz). Stefani Kugler (Trier) interpretierte die ‚Zigeuner’-Figuren in Nikolaus Lenaus Gedichten (insbesondere „Die drei Zigeuner“) als Verkörperung des Kunstkonzeptes des Autors. Laut Kugler kommt Lenau eine zentrale Rolle für die Romantisierung der 'Zigeuner' im 19. und 20. Jahrhundert zu.

Anna-Lena Sälzer (Trier) thematisierte in ihrem Vortrag die ‚Zigeuner’-Bilder im Roman „Szepter und Hammer“ von Karl May. Sie beschrieb die Rolle der 'Zigeuner'-Figuren als mehrfach ambivalent: Auf der einen Seite werden stigmatisierende Stereotype (insbesondere das des Spions und des Schmugglers) neu inszeniert, auf der anderen Seite setzen sich die ‚Zigeuner’ in der Erzähllogik für die ‚gute Sache’ ein; sobald sie aber ihre katalytische Aufgabe erfüllt haben, werden sie wieder aus dem Handlungszusammenhang ausgeblendet.

Iulia-Karin Patrut (Trier) diskutierte das Spannungsverhältnis zwischen Theorien über eine angeblich angeborene besondere Befähigung der ‚Zigeuner’ zur Kunst und literarischen Texten, die solche Stereotype bereits im 19. Jahrhundert ironisch durchbrachen. Den Rollen, die ‚Zigeuner’ im kollektiven Imaginären Siebenbürgens einnehmen, war eine ganze Reihe von Vorträgen gewidmet: Maria Sass (Hermannstadt) analysierte den ethnographischen Blick Heinrich von Wlislockis auf die siebenbürgischen Roma um 1900, Joachim Wittstock (Hermannstadt) wies auf bislang in der Forschung unbeachtet gebliebene ‚Zigeuner’-Figuren der deutschsprachigen Literatur Rumäniens hin. Mariana Lăzărescu (Bukarest) schließlich legte die Tendenzen zur Instrumentalisierung der Roma in zeitgenössischen Texten Karin Gündischs und Astrid Bartels offen.

Udo-Peter Wagner (Hermannstadt) widmete sich dem für die Anfänge des siebenbürgischen Dramas zu Beginn des 19. Jahrhunderts bedeutsamen Schriftteller Daniel Roth. Dessen Texte erwiesen sich, wie es auch die Diskussion zeigte, als Gradwanderung zwischen Affirmierung und Reflexion ethnischer und geschlechtlicher Stereotype. Im Vortrag von Rodica Miclea (Hermannstadt) stand die Repräsentation von Rumänen in der „Chronik der Stadt Hermannstadt“ im Mittelpunkt. Das Werk, das den Zeitraum von 1100 bis 1929 umfasst, wurde von dem Volkskundler und Stadthistoriker Emil Sigerius herausgegeben. Dieser trug dazu bei, die Sichtweise der siebenbürgischen Deutschen auf die anderen kulturellen Gruppen zu kontextualisieren: Obgleich zahlenmäßig in der Minderheit, konnten die Deutschen aufgrund ihrer sozialen und ökonomischen Überlegenheit Inklusions- und Exklusionsprozesse nicht nur gegenüber den ‚Zigeunern’, sondern auch gegenüber den zahlenmäßig mehrheitlichen Rumänen in Siebenbürgen maßgeblich bestimmen.

„Das Bild des ‘Anderen’ in einer multiethnischen Landgemeinde Siebenbürgens“ lautete der Titel des Vortrags von Johanna Bottesch (Hermannstadt). Ausgehend von der Redewendung „Du bist wie der Andere“ aus dem Idiom der Siebenbürger Landler (eine seit dem 18. Jahrhundert dort lebende deutschsprachige Gruppe) zeigte Bottesch die Vielschichtigkeit wechselseitig exkludierender Projektionen auf und hob den Einfluss ethnisch festschreibender Leitbilder auf individuelle und familieninterne Identitätskonstruktion in der multikulturellen Gesellschaft Siebenbürgens hervor.

Sunhild Galter (Hermannstadt) wies in ihrem Beitrag „Veränderungen des Selbst- und Fremdbildes in sich extrem verändernden Lebensräumen“ auf den Einfluss zeitgenössischer Darstellungen ethnischer Alterität in deutschsprachiger Literatur und Presse sowie auf den damit zusammenhängenden Wandel kollektiver Selbstbilder hin.

Fremde im eigenen Land
Die zweite deutsch-rumänische Tagung mit dem Titel „Fremde im eigenen Land – Roma zwischen Stigmatisierung und Romantisierung“ fand am 21. Juni 2007 im Konferenzhaus des „Haus der Künste“ im Astra Museum Sibiu statt. Die erste Sektion widmete sich der Wissensproduktion über ‚Zigeuner’ im deutschsprachigen Raum ab dem 15. Jahrhundert (einschließlich dem rumänischen Siebenbürgen/Transsilvanien).

Herbert Uerlings (Trier) wies in seinem übergreifenden Vortrag auf zentrale Argumentationsmuster der Stigmatisierung hin. Er unterschied zwischen religiösen, sozialen und ethnischen Paradigmen, die er als Strategien der Ausgrenzung beschrieb. Je nach herrschenden Diskursen und Abgrenzungsbedürfnissen der Mehrheitsgesellschaften trugen diese Paradigmen im Laufe der Jahrhunderte dazu bei, die Exklusion von ‚Zigeunern’ zu etablieren und zu rechtfertigen bzw. gezielt eine Teilinklusion zu begründen. Dies gilt für die deutschen Sinti, für die ungarischen, siebenbürgischen und rumänischen Roma und auch für die Schweizer Jenischen sowie alle weiteren Gruppen, die man zunächst aufgrund ihrer Lebensweise stigmatisierte.

Iulia-Karin Patrut (Trier) beschrieb komplexe Formen inkludierender Exklusion, die aus widersprüchlichen Markierungen der als ‚Zigeuner’ geltenden Personen und Personengruppen resultieren – so etwa im 18. Jahrhundert als soziale und ethnische Gruppe oder im 19. Jahrhundert als ‚Arier’ und ‚Asoziale’.

Der Historiker Marian Zăloagă (Târgu Mureş) lieferte einen Beitrag zur religiösen Stigmatisierung der ‚Zigeuner’, indem er frühneuzeitliche Quellen zu den Hexenprozessen auswertete. Zaloagă skizzierte die von ihm nachgewiesenen Überschneidungen zwischen den in Hexenprozessen erhobenen Vorwürfen und dem ‚Wissen’ über angebliche Zauberei-Praktiken von 'Zigeunern' in frühen Chroniken und Kosmogonien.

Stefani Kugler (Trier) diskutierte aus literaturwissenschaftlicher Sicht die Romantisierung der ‚Zigeuner’ in der deutschsprachigen Populärkultur des 19. und 20. Jahrhunderts als exkludierende Kehrseite negativer Semantisierungen. Anhand eines (auch von der künstlerischen Qualität her) breiten Spektrums an Texten und Musikstücken von Lenau bis zu populärer Schlagermusik wies Kugler nach, wie selbst positiv gewendete Differenz letztlich (als Gegenpol des Bürgerlich-Lebbaren) auf Ausschluss zielte und zielt.

Einen zweiten Schwerpunkt der Tagung im Astra Museum Sibiu bildeten aktuelle ethnologische und ethnographische Untersuchungen zu den Roma in Osteuropa. Corneliu Bucur, der Leiter des Astra Museums, sprach über eine wertvolle Sammlung an Fotographien über Roma im Hermannstadt des 19. Jahrhunderts. Diese sind zum einen aufgrund der jeweiligen Arrangements und der nachgestellten Szenen aufschlussreich für die Erwartungshaltungen und Projektionen, mit denen die osteuropäischen Roma im ausgehenden 19. Jahrhundert konfrontiert wurden; zum anderen zeugen sie von einer starken Präsenz der Roma in vielen handwerklichen Berufszweigen des damaligen Siebenbürgens – und somit von recht hoher Integration.

In diese Richtung wies auch der Beitrag des Ethnologen Adrian Roman (Astra-Museum, Sibiu), der einen Überblick über die von osteuropäischen Roma häufig ausgeübten Berufe bot. Die landwirtschaftlichen und handwerklichen Berufe (insbesondere als Schmiede, die eine Vielzahl unentbehrlicher Bedarfsgegenstände herstellten) zeugen von dem festen Platz, den Roma trotz ihres vergleichsweise niedrigen sozialen Status insbesondere in der siebenbürgischen Gesellschaft innehatten.

Den dritten Schwerpunkt der Tagung machten Beiträge aus, die sich mit der aktuellen sozialen Lage und mit politischen Strategien der Inklusion von Roma befassten.

Der Soziologe und Philosoph Dan Oprescu Zenda, von der rumänischen Regierung berufener Leiter des Programms „Jahrzehnt der Inklusion von Roma“, das von der Weltbank finanziert und von neun osteuropäischen Regierungen ins Leben gerufen wurde, thematisierte in seinem Vortrag die Widersprüche, mit denen eine von bzw. für Roma entworfene Sozial- und Bildungspolitik umgehen müsse. Eine Möglichkeit sei die Bevorzugung der Roma beispielsweise durch speziell für diese Gruppe entworfene Programme. Ein Beispiel dafür ist die von der Regierung verabschiedete Strategie der „Positiven Diskriminierung“ von Roma (der Begriff wird nicht distanzierend verwendet), die beispielsweise Roma ein universitäres Studium ermöglicht und auf die Herausbildung einer Roma-Elite zielt. Eine solche Politik verfährt jedoch ethnisierend und wiederholt damit Muster der Segregation, die in Theoriedebatten längst verworfen wurden. Durch die Vermeidung von gesonderten Angeboten für Roma (etwa Schulunterricht in der eigenen Sprache Romanes) würde man jedoch ein anderes bereits verabschiedetes Handlungsmuster wiederholen: das der Auslöschung dessen, was die Mehrheit als fremd wahrnimmt – eine Vorgehensweise, die sich bereits in den radikalen Assimilationsversuchen Maria Theresias und Josephs des II. als Irrweg erwiesen habe. Den jetzigen Pfad, den das „Jahrzehnt der Inklusion von Roma“ einschlägt, beschrieb Zenda als Drahtseilakt zwischen diesen beiden Extremen.

Der Beitrag von Anna-Lena Sälzer (Trier) widmete sich didaktischen Konzepten, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit und über Sinti und Roma im deutschen Schulunterricht zu sprechen. Eine Bilanz der bisherigen Versuche fällt, gerade wenn man Ergebnisse der Befragungen von Schülerinnen und Schülern mitberücksichtigt, recht negativ aus: Stereotype werden eher reproduziert als abgebaut, die Ethnisierung von Sinti und Roma erscheint verstärkt und die historischen Hintergründe des Holocaust gegen diese Gruppe sind kaum differenziert.

Der Historiker Herbert Heuss (Sofia,) legte in seinem Vortrag das aktuelle Spannungsverhältnis zwischen einer Segregation erhaltenden bzw. Assimilation erzwingenden Sozial- und Bildungspolitik in Bulgarien dar. Er machte auf ungünstige Entwicklungen in Regionen mit sehr hohem Roma-Anteil wie der Gegend um die Stadt Plovdiv aufmerksam. Dort könne man beobachten, wie Roma-Viertel zunehmend verarmten und an Infrastruktur verlören, während einige Wenige mit Hilfe von Integrationsprogrammen der Regierung diese Stadtteile verließen und als ‚Erfolgsbeispiele’ zur Kaschierung der untragbaren Verhältnisse in Roma-Vierteln und in den dortigen Roma-Schulen fungierten.

Prominenter Gast und engagierter Diskussionsteilnehmer war König Florin Cioabă, anerkanntes Oberhaupt der Roma in Rumänien. Er war lange Roma-Vertreter im europäischen Parlament in Straßburg und ist derzeit erster Vizepräsident des Weltverbandes der Roma, der 1971 gegründeten und seit 1979 von den Vereinten Nationen anerkannten „International Romani Union“. Cioabă verwies auf die Unzulänglichkeiten der Roma-Politik in Europa (auch in Deutschland und Rumänien) und betonte die Notwendigkeit weiterer wissenschaftlicher Forschungen zu den Spezifika des Holocaust an Sinti und Roma. Cioabă arbeitet gemeinsam mit dem Direktor des Astra-Museums, Corneliu Bucur, an dem Projekt eines Kulturzentrums für Roma und ihre Geschichte in Sibiu/Hermannstadt.

Insgesamt zeigten die Tagungsbeiträge, dass neben einigen (gewichtigen) Unterschieden zwischen Deutschland und Rumänien zeigen, dass die Wissensproduktion des 19. und 20. Jahrhunderts über ‚Zigeuner’ als mittel- und osteuropäisches, insbesondere aber als deutsch-rumänisches ‚Gemeinschaftsprojekt‘ gelten kann: Deutsche Sprachforscher und Volkskundler reisten zu den ‚Zigeunern‘ nach Rumänien, während sich rumänische Wissenschaftler an den Ergebnissen der deutschen Kollegen orientierten. Literarische Texte scheinen dabei in Deutschland mehr als in Rumänien die Rolle einer kritischen Reflexion der damit verbundenen Stereotypenbildung, Stigmatisierung und Exklusion gespielt zu haben.

Eine Publikation der Beiträge ist in Vorbereitung. Auf der vom 18.-21. Oktober an der Universität Trier stattfindende Tagung „Repräsentation – Inklusion – Exklusion. Zur Semantisierung der ‚Zigeuner’“ werden im Anschluss an die Ergebnisse der hier umrissenen beiden Tagungen vor allem Aspekte der europäischen Wissens- und Diskursgeschichte sowie der literarischen Repräsentation der ‚Zigeuner’ im Mittelpunkt stehen.
Herbert Uerlings, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft; SFB 600/Teilprojekt C5, Universität Trier, E-Mail: <uerlings@uni-trier.de>
Iulia-Karin Patrut, SFB 600, Teilprojekt C 5, Universität Trier, E-Mail: <patrut@uni-trier.de>

Zitation
Tagungsbericht: Fremde im eigenen Land - Roma zwischen Stigmatisierung und Romantisierung. Zwei Tagungen zum Stigma 'Zigeuner', 21.06.2007 Sibiu/Hermannstadt, in: H-Soz-Kult, 07.09.2007, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-1703>.