Geschichtsdidaktik empirisch 09

Ort
Basel
Veranstalter
Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Aarau
Datum
03.09.2009 - 04.09.2009
Von
Nadine Ritzer, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Luzern

Die Fachdidaktiken stellen erst seit den 1990er-Jahren ein bedeutendes diskursives Feld innerhalb der Lehrerbildungsorganisation in der Schweiz dar. Entsprechend jung ist die empirische Forschung zur Geschichtsdidaktik.[1] Trotz Einsicht in die Wichtigkeit des Anliegens existiert in der Schweiz nach wie vor keine Professur für die Fachdidaktik Geschichte. Umso dringlicher erscheint ein koordinierter, wissenschaftlicher Austausch zwischen den laufenden Forschungsprojekten. Die Tagung „geschichtsdidaktik empirisch 09“ ermöglichte einen solchen Austausch. Sie versammelte Novizen und bereits etablierte Forscherinnen und Forscher aus dem deutschsprachigen Raum und aus der französischsprachigen Schweiz in Basel, um Einblicke in laufende empirische Forschungsprojekte im Bereich der Geschichtsdidaktik zu gewähren. Die Präsentationen wurden in nachfolgenden Diskussionen kritisch besprochen. Ein reger Austausch fand statt, welcher nicht selten die Forschungsdesigns und den aus den Untersuchungen resultierenden Nutzen für die Praxis thematisierte. Die Frage, welche Implikationen die Befunde für den Geschichtsunterricht beinhalten und wie die davon abgeleiteten Forderungen in der Praxis umgesetzt würden, dürfe, so der breite Tenor, nicht aus den Augen verloren werden.

Vor dem eigentlichen Beginn der Tagung öffnete eine Sektion aus der französisch-sprachigen Schweiz das weite Feld der empirischen, geschichtsdidaktischen Forschung. FRANÇOIS AUDIGIER, NADINE FINK und PHILIPPE HAEBERLI (Genf) präsentierten ein Forschungsprojekt, welches mittels Bildinterpretation durch Schülerinnen und Schüler die Zuordnung von bildlichen Repräsentationen zu einzelnen Schulfächern ermittelte. Dabei stellte sich heraus, dass der persönliche Hintergrund der Lernenden für deren Erklärung über die vorgenommene Zuordnung oft prägender ist, als die fächerspezifische Schulbildung. NADINE FINK untersucht in ihrem Dissertationsprojekt neun Klassen, welche eine Ausstellung zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in der Schweiz besuchten. Es interessiert sie die Frage, ob das von den Lehrpersonen eingesetzte didaktische Material eher auf Wissen abziele oder ob es auch zur Förderung historischen Denkens tauglich sei, ob die Unterlagen, anders ausgedrückt, dabei helfen können, Erinnerung und Geschichte differenziert zu betrachten.

Nach dem Panel aus der Romandie begrüsste BEATRICE ZIEGLER (Aarau) die Gäste. ANDREA BERTSCHI KAUFMANN (Aarau) eröffnete die Tagung, indem sie auf den Paradigmenwechsel in der Didaktik in den 1970er-Jahren hinwies, der die Schülerorientierung ins Zentrum rückte und für die Fachdidaktiken empirische Forschungsperspektiven eröffnete. Die empirische Wende forderte auch von der Geschichtsdidaktik qualitativ hochstehende Forschung, die nicht zuletzt durch interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert werden könne. Die Sozialwissenschaften zum Beispiel oder die Kognitionspsychologie könnten auch für die geschichtsdidaktische Forschung wertvolle Impulse liefern. Die Wirkung von (Geschichts-)Unterricht zu erfassen, bleibe ein zentrales Anliegen.

In jeweils zwei parallel geführten Sektionen wurden Einblicke in Fragestellungen, Erkenntnisinteressen und in Erhebungs- und Auswertungsmethoden gegeben. Im Dissertationsprojekt von WOLFGANG LABONDE (Köln) und dem DFG-Projekt von MARTIN MERKT (Tübingen) steht das historische Lernen mittels Darstellungen und Filmen im Zentrum. Labonde betont die Notwendigkeit der Sprachkompetenz von Lernenden für den Geschichtsunterricht, während Merkt fordert, dass der Umgang mit Filmen interaktiver und schülerzentrierter gestaltet werden sollte. Allerdings sei bisher noch nicht schlüssig nachgewiesen, unter welchen Bedingungen ein messbarer Mehrwert durch eine interaktive Auseinandersetzung mit Filmen gegenüber dem üblichen Videoeinsatz erzielt werden könne.

Das historische Lernen an außerschulischen Lernorten wurde in vier Referaten thematisiert. UWE DANKER und ASTRID SCHWABE (Flensburg) präsentierten empirische Befunde zum Verhalten von Besuchern eines virtuellen Museums und leiteten daraus „vorsichtige“ Rückschlüsse auf historisches Lernen ab, während BERIT PLEITNER (Oldenburg) in einer deutsch-britisch vergleichenden Studie mittels Leitfadeninterviews und teilnehmender Beobachtung sowohl die Lernenden als auch die Lehrpersonen und das Museumspersonal im Lernort Museum zum Gegenstand ihrer Untersuchung macht. Sie zeigte, dass die Erwartungen an sowie die Deutung von ablaufenden Lehr-/Lernprozessen zwischen den einzelnen untersuchten Gruppen divergieren. VICTORIA BISHOP KENDZIA (Berlin) zeigte in ihrem Referat, wie Lernende einen Besuch im Jüdischen Museum Berlin erfahren. Die ersten Resultate ihrer teilnehmenden Beobachtung sowie der ausgewerteten Fragebögen zeigen, dass die Architektur die Lernatmosphäre beeinflusst. Interessant ist der Befund, dass das Vorwissen der Lernenden bezüglich des Holocaust stark vom familiären Hintergrund beeinflusst wird und offenbar kaum schulabhängig ist. Es scheint, dass ein emotionales Engagement bei westdeutschen Schulkindern eher feststellbar ist als bei ostdeutschen Lernenden oder Migranten, die den Holocaust oft nicht als ihre Geschichte identifizieren. Die Untersuchung wurde kontrastiert mit Befunden zum Lernen in Gedenkstätten.

Fundierte Erkenntnisse darüber, ob und falls ja, wie in Gedenkstätten historisches Lernen stattfindet, fehlen bisher. Eine Lücke versucht die breit angelegte Studie von ALEXANDRA MARX und MICHAEL SAUER (Göttingen) zu schließen, welche die jugendlichen Besucher zweier unterschiedlicher Gedenkstätten (Moringen und Buchenwald) bezüglich ihres Lernzuwachses an Kenntnissen und Interessen sowie deren Urteile und Haltungen mittels Fragebogen im Pre-, Post- und Follow-up-Design erhob. Die ermittelten Lerneffekte scheinen eher marginal zu sein. Es gilt, so das Fazit der Diskussionen, in weiteren Untersuchungen zu klären, wie der Besuch eines Museums oder einer Gedenkstätte gestaltet werden muss, damit historisches Lernen stattfinden und ein Ausflug „vor Ort“ mehr als ein blosses Event oder eine „nette Abwechslung“ (Pleitner) sein kann. In der Diskussion wurde zudem kritisch angemerkt, dass Resultate aus Post-Befragungen auch durch den Effekt der sozialen Erwartbarkeit beeinflusst und deshalb verfälscht sein könnten.

In den Beiträgen von CAROLA GRUNER (Eichstätt) und MARKUS BERNHARDT (Freiburg) wurde der bisher nur wenig untersuchte bilinguale Geschichtsunterricht thematisiert. Bernhardt stellte anhand erster Untersuchungen die These zur Diskussion, dass die Teilnahme am bilingualen Unterricht als ein soziales Distinktionsmerkmal verstanden werden könne.

Den ersten Tag beendete PETER SEIXAS (University of British Columbia) mit der lebendigen Präsentation verschiedener Studien aus den letzten Jahren, die das historische Lernen in Kanada beleuchten. Schülerinnen und Schüler, so eine der Erkenntnisse, beurteilen jene Ereignisse als bedeutend für die nationale Geschichte, welche im Geschichtsunterricht thematisiert wurden. Die Narrationen, welche zur Begründung der als wichtig bezeichneten Ereignisse formuliert werden, seien, so Seixas, oft sehr persönlich gefärbt, ohne dass daraus ein tieferes Verständnis für Geschichte oder historisches Denken ablesbar wäre. Die eher ernüchternden Resultate und die mangelnde Reichweite dieser nur mit kleinen Stichproben durchgeführten Studien mündeten in die Entwicklung eines theoretischen Rahmenmodells von Konzepten des historischen Denkens für den Einsatz im Geschichtsunterricht.[2] Ziel ist der vertiefte Umgang mit Primärquellen, die Analyse von Ursachen und Wirkungszusammenhängen, die Identifikation von Kontinuität und Veränderungen, das Einüben der Perspektivenübernahme und der Aufbau eines Verständnisses von moralischen Fragen. Das sich noch im Aufbau befindende Konzept verspricht wertvolle Anregungen auch für die Geschichtsdidaktik im deutschsprachigen Raum. Es soll überdies zur Grundlage einer breit angelegten Untersuchung des historischen Denkens kanadischer Lernender und Lehrpersonen werden.

SIMONE RAUTHE (Köln), AXEL BECKER (Berlin) und PETER GAUTSCHI (Aarau) widmeten sich am zweiten Tag dem Geschichtsunterricht per se. Rauthe zielt mit ihrem Habilitationsprojekt darauf ab, mit einer experimentellen Studie die Wirkung eines kritischen Umgangs mit Historiografie auf die Herausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins und die narrative Kompetenz zu ermitteln, während Becker die Urteilsbildung (Analyse, Sachurteil, Werturteil) von Schülerinnen und Schülern, fassbar in der narrativen Begründung ihrer Urteile, fördern möchte. Das Ziel seines Dissertationsprojektes ist die Entwicklung eines Modells für die Unterrichtspraxis. Gautschi ermittelte mittels einer mehrperspektivischen, explorativen und deskriptiven Querschnittstudie Parameter, die auf der Basis der Einschätzung von Lehrenden, Lernenden und Expertinnen und Experten einen „guten Geschichtsunterricht“ charakterisieren. Demnach ist guter Geschichtsunterricht schülerbezogen, aufgabenbasiert und kompetenzorientiert.

Wie schon an der Tagung 2007 war die Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht Gegenstand mehrerer Untersuchungen und zahlreicher Voten in den Diskussionsrunden. MONIKA FENN (München) stellte eine Studie vor, die professionelle Handlungskompetenzen angehender Geschichtslehrer fördern soll. Fenn wies darauf hin, wie schwierig es ist, subjektive Theorien zu ändern. Eine Interventionsstudie, die projektartiges Lernen in der Lehrerbildung initiiert und auswertet, versucht Abhilfe zu schaffen. Die Untersuchung von MONIKA WALDIS und CORINNE WYSS (Aarau) zeigte, dass Lehrpersonen durch eine Weiterbildung, in welcher ein Kompetenzmodell vermittelt wurde, nur in begrenztem Maß zu einer Änderung der Unterrichtspraxis angeleitet werden können. Auch in dieser Studie erwiesen sich die internalisierten Beliefs als relativ stabil. FLORIAN BASEL (Eichstätt) untersucht in seinem Dissertationsprojekt, in welcher Weise Kompetenzdiagnosen die Planung und die Analyse von Geschichtsunterricht beeinflussen.

In der Diskussion wurde mehrfach hervorgehoben, wie schwierig es ist, subjektive Theorien erstens zu erfassen und zweitens zu ändern. Weiter wurde betont , dass spezifische geschichtsdidaktische Fertigkeiten von Lehrpersonen von allgemeindidaktischen oft nur schwer abzugrenzen seien. So deutete etwa die Studie von Waldis/Wyss darauf hin, dass Lehrpersonen, deren Aufmerksamkeit dem Classroom-Management gilt, durch den Einsatz neuer didaktischer Modelle eher verunsichert werden.

DANIEL EISENMENGER (Oldenburg) und STEFANIE SERWUSCHOK (Eichstätt) fokussieren in ihren Dissertationsprojekten auf historische Konzepte von Kindern und Jugendlichen. Eisenmenger stellt dabei die Vorstellung der Lernenden über Nation und Entstehungsprozesse ins Zentrum der Untersuchung, die mittels Fragebogen und darauf aufbauenden Einzel- und Gruppeninterviews durchgeführt wird und interessante Leitlinien für die Behandlung des Themas im Unterricht verspricht. Serwuschok nimmt das Geschichtsbewusstsein von Neunjährigen in den Blick, welches vor dem eigentlichen Geschichtsunterricht vorhanden ist. Das Kompetenzstrukturmodell der FUER-Gruppe bildet die Basis einer aus den Ergebnissen abgeleiteten Fördermaßnahme. BERNHARD SCHÄR und VERA SPERISEN (Aarau) präsentierten eine Untersuchung zum Einsatz des Lehrmittels „Hinschauen und Nachfragen“, welches hauptsächlich die Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg thematisiert. Mittels Interviews wurde die Beurteilung des Lehrmittels durch die Lehrkräfte sowie dessen Einfluss auf die Planung und Gestaltung des Unterrichts erhoben. Gewinnbringend ist die Auswertung einzelner videographierter Unterrichtslektionen, in welchen die interviewten Lehrpersonen das Lehrmittel einsetzten. Erste vorsichtig zu beurteilende Ergebnisse scheinen zu zeigen, dass Lehrpersonen oft in alten Argumentationsmustern verhaftet bleiben, auch wenn sie mit einem modernen Lehrmittel, welches ein neues Deutungsangebot der Vergangenheit macht, arbeiten. MICHELE BARRICELLI (Hannover) erhebt in seiner Untersuchung Einstellungen Studierender des Lehramts Geschichte mit interkulturellem Hintergrund mittels einer qualitativ-explorativen Studie.

Zum Abschluss fassten HILKE GÜNTHER-ARNDT und BODO VON BORRIES in einem kritisch würdigenden Tagungsrückblick die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Es zeigte sich dabei, dass die Tagung neben einem regen Austausch über die Empirie in der Geschichtsdidaktik generell auch zahlreiche Probleme und Fragen offenlegte, die einerseits methodischer Art waren, sich aber auch auf das viel diskutierte Verhältnis von „Theorie und Praxis“ bezogen. Erfreulich ist die Aussicht, dass die Tagung „geschichtsdidaktik empirisch“ 2011 eine Fortsetzung erleben wird und dann, so ist zu hoffen, einige der aufgeworfenen Fragen geklärt werden können.

Konferenzübersicht:

Sektion Suisse Romande
(Mod. Christine Pflüger)

François Audigier, Nadine Fink & Philippe Haeberli, Donner du sens aux images: se raconter des histoires, Université de Genève, Eigenmittel

Nadine Fink, Intentions didactiques d’enseignants et pensée historique scolaire, Université de Genève, Diss.

Keynote I, Andrea Bertschi Kaufmann, Institut Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule der FHNW

Sektion 1: Historisches Lernen mit Medien
(Mod. Mathias Martens)

Wolfgang Labonde, Sprachkompetenzförderung als Conditio sine qua non des historischen Lernens, Universität zu Köln, Diss.

Martin Merkt, Wissenserwerb mit interaktiven Unterrichtsfilmen im Fach Geschichte, Inst. für Wissensmedien Tübingen, DFG-Projekt

Sektion 2: Geschichtsunterricht
(Mod. Christian Mathis)

Simone Rauthe, Historiografie im Geschichtsunterricht, Universität zu Köln, Habil.

Axel Becker, Urteilsbildung im Geschichtsunterricht, Freie Universität Berlin, Diss.

Peter Gautschi, Guter Geschichtsunterricht: schülerbezogen, aufgabenbasiert, kompetenzorientiert, PH FHNW, Diss.

Sektion 3: Außerschulische Lernorte (I): Museum
(Mod. Waltraud Schreiber)

Uwe Danker, Astrid Schwabe, Empirische Besucherforschung in einem regionalhistorischen Virtuellen Museum IZRG, Universität Flensburg, Eigenmittel/ Diss.

Berit Pleitner, Historisches Lernen am außerschulischen Lernort Museum, Universität Oldenburg, Habil.

Sektion 3: Außerschulische Lernorte (II): Museum und Gedenkstätten
(Mod. Wolfgang Hasberg)

Victoria Bishop Kendzia, The Jewish Museum Berlin, Visitor Experience in the Context of Political Education, Humboldt-Universität, Berlin Diss.

Alexandra Marx, Michael Sauer, Historisch-politisches Lernen in Gedenkstätten, Universität, Göttingen, Drittmittel-Projekt

Keynote II, Peter Seixas, University of British Columbia

Sektion 4: Lehrpersonen (I): Kompetenzen
(Mod. Sabine Horn)

Monika Fenn, Förderung professioneller Handlungskompetenz von angehenden Geschichtslehrkräften, LMU München Studienprojekt, Habil.

Monika Waldis, Corinne Wyss, Verändern sich Wissen und Überzeugungen von Geschichtslehrpersonen durch Weiterbildung mit Unterrichtsvideos? PH FHNW, DORE-Projekt

Florian Basel, Lehrerkompetenzen: Diagnose und Förderung im Geschichtsunterricht – Empirische Studien zu Unterrichtsplanung und -analyse, Universität Eichstätt, Diss.

Sektion 4: Lehrpersonen (II): «Historische Identität»
(Mod. Sabine Horn)

Bernhard Schär, Vera Sperisen, Die Schweiz und der Holocaust im Geschichtsunterricht: Vom Erinnerungskonflikt zum Deutungskompromiss? Fallstudien zum Umgang von Geschichtslehrpersonen mit einem kontroversen Lehrmittel, PH FHNW, DORE-Projekt

Michele Barricelli, Hintergründige Geschichte – Perspektiven und Einstellungen von Studierenden des Lehramts Geschichte mit interkulturellem Hintergrund, Universität Hannover, Studienprojekt, Drittmittel

Sektion 5: Historische Konzepte von Kindern und Jugendlichen
(Mod. Christian Mathis)

Daniel Eisenmenger, Nation und Nationalismus als Begriffe in Schülervorstellungen, Universität Oldenburg, Diss.

Stefanie Serwuschok, Erhebung zu Ausprägungen von historischen Kompetenzen bei Grundschülern vor der unterrichtlichen Intervention im Heimat- und Sachunterricht, Universität Eichstätt, Diss.

Sektion 6: Bilingualer Geschichtsunterricht
(Mod. Christine Pflüger)

Carola Gruner, Studie zur Entwicklung und Förderung historischer Kompetenzen im bilingualen Geschichtsunterricht, Universität Eichstätt, Diss.

Markus Bernhardt, Bilingualität und Historisches Lernen. Förderung von historischen Kompetenzen oder soziales Differenzkriterium? PH Freiburg, Eigenmittel

Tagungsrückblick: Rapporteure: Bodo von Borries (Sektionen 1, 2, 5 und 6) Hilke Günther-Arndt (Sektionen 3 und 4 ); Moderation: Beatrice Ziegler

Vernissage „Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 07“. Grusswort von Peter Gautschi, Professur für die Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Pädagogische Hochschule FHNW

Anmerkungen:
[1] Vgl. Lucien Criblez, Fachdidaktik in der Schweiz: von der normativen Lehrdisziplin zur empirischen Unterrichtsforschung?, in: Jan Hodel, Béatrice Ziegler (Hrsg.), Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 07. Beiträge zur Tagung „geschichtsdidaktik empirisch 07“, Bern 2009, S. 21-37.
[2] Vgl. http://www.histori.ca/benchmarks/ (20.9.2009).

Zitation
Tagungsbericht: Geschichtsdidaktik empirisch 09, 03.09.2009 – 04.09.2009 Basel, in: H-Soz-Kult, 29.09.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2793>.