Granit und Konzentrationslager. Befunde – Positionen – Perspektiven

Ort
Flossenbürg
Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Datum
21.03.2018 - 23.03.2018
Von
Thomas Irmer, Berlin; Bernhard Bachinger, Graz

Wie können „unbequeme Denkmäler“ wie der Granitsteinbruch von Flossenbürg in die Erinnerungskultur integriert werden? Welche Erfahrungen wurden bisher bei vergleichbaren Fällen gemacht? 80 Jahre nach der Errichtung von Flossenbürg und Mauthausen waren dies die zentralen Fragen, welche die dreitägige Tagung im Bildungszentrum der Gedenkstätte Flossenbürg leitmotivisch durchzogen. Die im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 und in Kooperation mit der Universität Wien und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege stattfindende, auffallend interdisziplinär ausgerichtete Veranstaltung bestand aus fünf Panels mit 16 Referent/innen, unter ihnen Historiker/innen und Kunstwissenschaftler/innen aus Forschung, Gedenkstättenarbeit und Denkmalpflege sowie in der Erinnerungskultur tätige Architekt/innen.

Der Beginn stand ganz im Zeichen der historischen Einordnung jener in der Tagung fokussierten „KZs neuer Generation“, namentlich Mauthausen und Flossenbürg. Häufig wird das KZ-System, so JOHANNES TUCHEL (Berlin), aus der Perspektive der letzten NS-Herrschaftsjahre betrachtet, als es ein überbordendes Netz an Stamm- und Außenlagern mit mehreren hunderttausend Häftlingen gab. Er betonte, dass Konzentrationslager von Beginn an als außerordentliches Konzept angelegt waren, einerseits mit der Funktion als wirksamstes Mittel gegen „Volksfeinde“ aber andererseits auch als Ausbildungsort für SS-Totenkopfverbände. Die Häftlingszahlen betrugen selbst nach Ausweitung der Häftlingsgruppen 1936 erst etwa 4.500 Häftlinge bei gleichzeitig etwa 100.000 Gefangenen im regulären Strafvollzug. Vor dem Hintergrund der Kriegsvorbereitungen stieg ab 1937 die Anzahl an KZ-Insassen allerdings merklich an, neue Ziele wie die Ausschaltung des politischen Widerstands im besetzten Ausland wurden definiert. BERTRAM PERZ (Wien) und JÖRG SKRIEBELEIT (Flossenbürg) zeigten anschließend auf, dass hinter den Gründungen der KZs Mauthausen und Flossenbürg im März 1938 nach dem „Anschluss“ eine Parallelentwicklung stand, bei der der Granitabbau den Ausschlag gab, wollte doch die SS mit ihrer Gründung Deutsche Erd- und Steinwerke ökonomisch davon profitieren. Die Anzahl an Häftlingen in beiden KZs stieg mit Fortlauf des Kriegs beträchtlich, sowohl Flossenbürg als auch Mauthausen/Gusen wandelten sich ab 1943 zu einem „Zwangsarbeitskräftereservoir“ für die Rüstungsindustrie.

An diesem Punkt setzte das zweite Panel an, indem der Fokus auf die Entwicklung des Lagersystems während des Krieges gerichtet wurde. STEFAN HÖRDLER (Nordhausen) führte die Bedeutung des Jahres 1943 für den Funktionswandel der Konzentrationslager näher aus. Deutlich machte er das anhand der Expansion der KZ-Zwangsarbeit, dem unterschiedlichen Status von Fertigungs- und Bauhäftlingen, der Reorganisation des KZ-Systems und der sich ändernden Zusammensetzung der SS-Bewacher. Aus Sicht der SS funktionierte das Lagersystem relativ reibungslos. Drohende Kontrollverluste wurden mit Gewaltwellen beantwortet.

Ein anderes Kennzeichen des Funktionswandels waren die für Zwecke der SS und der privatwirtschaftlichen Rüstungsproduktion errichteten KZ-Außenlager, auf die ULRICH FRITZ (München) am Beispiel von Flossenbürg und dem Außenlager Mühldorfer Hart einging. Der Großteil der über 40 Außenlager von Flossenbürg entstand in Südsachsen und Nordostböhmen, häufig in stillgelegten Betrieben der Textilindustrie. Ein Problem vieler Außenlager war der Mangel an Bewacher/innen. Heute sei eine Besonderheit der ehemaligen Außenlager Flossenbürgs, dass sie in drei Staaten mit drei Landessprachen und jeweils einer eigenen Erinnerungskultur liegen. Nach 1945 wurden viele frühere Einsatzorte als Fabriken weitergenutzt, während der Umgang mit dem historischen Ort der KZ-Zwangsarbeit häufig durch Ignoranz bis zur politischen Instrumentalisierung gekennzeichnet gewesen sei.

Im dritten Panel stand der Umgang mit den historischen Orten nach 1945 im Vordergrund. BERTRAND PERZ befasste sich mit der Geschichte der Steinbrüche in Mauthausen und Gusen. Anders als die berüchtigte Todesstiege seien etwa die drei Steinbrüche in Gusen nicht unter Denkmalschutz gestellt worden. Der problematische Umgang mit dem Steinbruch offenbarte sich etwa 2000, als der „Wiener Graben“ als Ort für ein Konzert der Wiener Philharmoniker fungierte, die dort Beethovens Neunte darboten. Dieses zugespitzte Beispiel versinnbildlicht nicht nur den problematischen Umgang mit vielen Orten außerhalb der Lager, die aber Teil des Lagersystems waren, sondern zeigt auch den Eventcharakter einer Gedenkkultur auf, die wenig nachhaltig agiert.

JÖRG SKRIEBELEIT (Flossenbürg) ging zunächst auf die Entwicklung des Flossenbürger Steinbruchs in der Nachkriegszeit ein. Nach der Befreiung befanden sich dort das größte Werkstein-Vorkommen in Bayern sowie ein großes Betriebsvermögen. Für den Weiterbetrieb wurden Steinmetze in bayerischen Flüchtlingslagern angeworben. Heute müsse ein neuer Umgang mit den verschiedenen Überresten gefunden werden, insbesondere durch deren Kontextualisierung. Zu den Fragen, mit denen die Gedenkstätte sich befasse, zähle ferner, wie das Leid, das auch an auf den ersten Blick unscheinbaren Bestandteilen der Anlage geschah, erinnert werden kann. AXEL KLAUSMEIER (Berlin) betonte, generell müsse man in Anlehnung an den österreichischen Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Alois Riegl zwischen mit Willensakt gesetzten Denkmälern und durch zugeschriebene Bedeutung gewordenen Denkmalen unterscheiden. Gemäß Gabi Dolff-Bonekämper sei der Streitwert von belastetem, baulichem Erbe eine Qualität, der neben die wissenschaftliche Aussagekraft tritt.

WALTER IRLINGR (München) wies darauf hin, dass Bayern bereits 1973 als erstes deutsches Bundesland ein eigenes Denkmalschutzgesetz erlassen habe, wobei das KZ Dachau schon seit den 1970er-Jahren eingetragen war. Als Beispiel aktueller Denkmalpflege mit NS-Bezug führte Irlinger die Gedenkorte im Mühldorfer Hart an, bei dem das Ensemble von drei Gedenkorten die Sachgesamtheit gewähren und somit die Baustelle mit dem integrierten KZ-Außenlager verstehbar machen. Flossenbürg wiederum befindet sich erst seit 2006 in der bayerischen Denkmalliste. Im Fall des Steinbruchs sei es gelungen, eine Kombination von Bau- und Bodendenkmal zu etablieren.

ROMA SENDYKA (Krakau) arbeitet über Gedenkorte, die (noch) nicht als solche markiert bzw. offiziell anerkannt sind. Im Vordergrund ihrer Arbeit stehen nicht-markierte Gedenkorte in den „Bloodlands“. Viele diese „klandestinen Denkmäler“ wie Massengräber seien nur durch die Art der dort wachsenden Pflanzen markiert, manche nur durch Überlebende und Angehörige bekannt. Durch ihre Arbeit intendiert sie, dazu beizutragen, die Orte zu einem Bestandteil der Erinnerungskultur zu machen.

Ab wann wird ein Ort des Verbrechens zu einem Denkmal? An welche Zeitschicht wird erinnert? Diese Fragen standen am Anfang der anschließenden Diskussion. BERTRAND PERZ sprach sich für ein minimalistisches Vorgehen im Umgang mit historischen Orten aus. Im Hinblick auf den Flossenbürger Steinbruch empfahl JOHANNES TUCHEL, erst den Ort zu sichern. Entscheidungen zur Gestaltung müssten nicht sofort getroffen werden. Konzepte könnten sich später noch ganz anders darstellen. Auch WALTER IRLINGER vertrat die Auffassung, dass der zeitliche Abstand eine wichtige Bedeutung für die Bewertung eines Denkmals habe.

Das vorgezogene fünfte Panel befasste sich weniger mit den historischen Orten als mit Erfahrungen bei der Entwicklung von Denkmälern und Gedenkorten. PETER BRÜCKNER (Tirschenreuth/Würzburg) stellte mehrere durch ihn sanierte historische Gebäude anhand von Präsentationsvideos vor und konnte so Praxisbeispiele geben, wie nicht nur bewahrt, sondern auch neue Nutzung im Zuge des Umbaus gewährleistet werden kann. Vollständig neu errichtet wurde hingegen die 2017 eingeweihte Gedenkstätte für die Opfer des Massakers palästinensischer Terroristen bei den olympischen Sommerspielen in München 1972. Bei der Gestaltung griff er auch in die Landschaft des Olympiaparks ein. Thematisch sehr gut schloss sich daran der Beitrag von MASSIMILIANO AZZOLINI (Dublin/Parma) an, der einen weltweiten Schwenk über nach 1945 errichtete Gedenkorte und Denkmäler unternahm, von Oradour-sur-Glane über 9/11 bis Utoya. Er konzentrierte sich auf den Umgang der Architekt/innen mit Raum, Natur und Licht und der Wirkung des Denkmals auf den/die Betrachter/in. Mit nicht-realisierten Denkmälern befasste sich DANIELA ALLMEIER (Wien). Sie stellte zwei Szenarien von Studierenden vor, die sich mit dem Raum der heutigen Gedenkstätten jenseits der Relikte befassten. Dies verdeutlichte, dass auch aus nichtrealisierten und realisierbaren Projekten interessante Denkanstöße wie auch Lernprozesse entstehen können. GABU HEINDL (Wien) diskutierte die Frage von Teilhabe an Prozessen des Gedenkens im öffentlichen Raum am Beispiel mehrerer eigener Projekte in Österreich und Polen. Das prominenteste stellte das Gedenkprojekt anlässlich des Kulturhauptstadtjahres „Linz09“ dar, bei der die Putzfassade eines Brückenkopfgebäudes aus der NS-Zeit zeitweilig und teilweise entfernt wurde. Die Risse bildeten symbolisch Deportationswege verfolgter Linzer Jüdinnen und Juden ab. Der Beitrag machte deutlich, dass die Form des Temporären gerade im Hinblick auf die Einbeziehung der Öffentlichkeit eine spannende Erweiterung der Erinnerungsarbeit im öffentlichen Raum sein kann.

Unter dem Motto „Transformationen“ standen insgesamt vier Vorträge, die ANGELA KOCH (Linz) eröffnete. Historische Gelände – wie etwa Gedenkstätten – erklärte sie als narrativen Raum. Auffällig sei die Trennung der starren, institutionalisierten Gedenkstätte von seiner Umgebung, welche sich im Gegensatz dazu lebendig und dynamisch zeigt. Vor dem Hintergrund, dass die Umgebung von Gedenkstätten stets Räume der Gegenwart darstellen, sind sie schon allein durch ihre Angrenzung mit ihnen verflochten. Der Einbindung der Umgebung könne man, so Kochs Plädoyer, Rechnung tragen, da sich etwa durch künstlerische Arbeit die Möglichkeit ergibt, Wissensformate zu sprengen. KAI KAPPEL (Berlin) widmete sich der kunsthistorischen Bedeutung von Granit. Den Werkstoff könne man während der Weimarer Republik dem politisch konservativen und rechten Spektrum zuordnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Verwendung von Granitsteinen eine Möglichkeit zur Erinnerungsarbeit, das Flossenbürger Beispiel der Kapelle im „Tal des Todes“ eines von vielen. CHRISTIAN FUHRMEISTER (München) erhob in seinem Vortrag die wesentlichen Parameter für das Funktionieren von Gedenken. Fragen stellen sich für jede Generation zum einen bezüglich Inhalt und Motiv des öffentlichen Erinnerns, zum anderen, wer bei diesem Diskurs integriert bzw. exkludiert ist. STEFANIE WEINMAYR (Landshut) beleuchtete schließlich das Werk des Bildhauers Fritz Koenig (1924–2017) und gab Hintergrundinformationen über die Entstehung bedeutender Skulpturen, darunter etwa das Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland in Mauthausen. Zum Abschluss des Panels flammte eine lebhafte Debatte über die Vor- und Nachteile staatlicher Institutionalisierung von Erinnerung und Gedenken auf und nahm einige Aspekte der Abschlussdiskussion vorweg.

Der öffentliche Abendvortrag von MILICA TOMIĆ (Graz) gab Einblick in das Werk der in Belgrad geborenen Künstlerin. Der blutige Zerfall ihrer jugoslawischen Heimat prägt dabei seit jeher motivisch ihr Schaffen, das im Schnittpunkt von Fotografie, Film und Installation angesiedelt ist. Anhand dreier Beispiele erläuterte Tomić ihren spezifischen Zugang und die Umsetzung von kollektiv und investigativ angelegten Kunstprojekten. So sollte der Beschuss von Containern in verschiedenen Ländern an das Massaker von Dasht-i-Leili erinnern, die Kunstgruppe „Grupa Spomenik“ wiederum setzte bezüglich des Genozids in Bosnien mehrere Gedenkinitiativen und schließlich erörterte sie das KZ-Aflenz Memorial Project.

Bei der Abschlussdiskussion rekapitulierten FRANZISKA BRÜNING (Dresden), RUDOLF SCHEUVENS (Wien), GOTTFRIED FLIEDL (Graz) die verschiedentlich in den Vortagen bereits aufgekommenen Diskussionen und bekräftigten durch kurze Impulsstatements ihre Standpunkte. Während Brüning für ein Aufbrechen der konfektionierten Ausstellungssprache im Zusammenhang mit KZ-Gedenken plädierte, erläuterte Scheuvens die Notwendigkeit der Architektur, behutsam mit dem NS-Erbe, auch dem immateriellen im Sinne von raumgestalterischen Ideen, umzugehen. Anschließend bildete sich eine offene Debatte über die Vermittlungsmöglichkeiten und -aufgaben von KZ-Gedenkstätten heraus, die mitunter durch tagespolitische Querverweise sehr emotional geführt wurde. Die unterschiedlichen Zugänge für ein Erinnern an NS-Verbrechensstätten, beispielsweise Mahnmale, Gedenkorte, -stätten oder Museen können die Faktizität in der Gesamtheit per se nicht auflösen. Treuhänder für nächste Generationen, so der schlussendliche Tenor, müssen Institutionen und deren Träger trotz ständiger konzeptioneller Neudefinierung von Konzepten aber auf jeden Fall sein.

Die Tagung war ein offener, pointierter Diskussionsraum, in dem Vertreter/innen der verschiedensten Disziplinen ihre Perspektive artikulieren, aber zugleich über den Tellerrand blicken konnten. Dies hinterließ kein letztgültiges und einheitliches Ergebnis, dafür aber doch einen überwiegend sehr positiven Gesamteindruck. Auch das Beiprogramm – der Fotograf RAINER VIERTLBÖCK (Gauting) stellte Fotografien ehemaliger Konzentrationslager vor und es gab einen Rundgang durch den Granitsteinbruch des ehemaligen KZ Flossenbürg – trugen dazu bei. Bezogen auf den generellen Umgang mit Orten wie beispielsweise das KZ-Außengelände wurden die entscheidenden Pole markiert und eingeschlagen, nämlich die Spuren schnell zu sichern, sich aber bei der weiteren Gestaltung aus verschiedenen Gründen noch Zeit zu lassen. Gedenken und Erinnerung bedeutet stets, sich der gesellschaftlichen Diskussion über die Vergangenheit bewusst zu sein. Dass ein interdisziplinärer Austausch und der internationale Vergleich besonders anregend sind, versteht sich nahezu von selbst. KZ-Gedenkstätten wie Flossenbürg scheinen offenbar besonders dazu geeignet, den Diskurs über die globale Erinnerungskultur mitzugestalten. Sie sollten es jedenfalls häufiger tun.

Konferenzübersicht:

Befunde 1: Zur Historiographie von Konzentrationslagern

Johannes Tuchel (Berlin): Funktionswandel der Konzentrationslager 1938

Bertrand Perz (Wien): Standortwahl und Errichtung des Konzentrationslagers Mauthausen 1938

Jörg Skriebeleit (Flossenbürg): Standortwahl und Errichtung des Konzentrationslagers Flossenbürg 1938

Befunde 2: Zur Historiographie von Konzentrationslagern

Stefan Hördler (Nordhausen): Reorganisation und Transformation des KZ-Systems in der zweiten Kriegshälfte

Ulrich Fritz (München): Was vom Lager übrig blieb: Die spurlose (?) Expansion des Lagersystems am Beispiel Flossenbürg

Projektvorstellung

Rainer Viertlböck (Gauting): „Strukturen der Vernichtung“ - ein architektur-fotografisches Projekt

Positionen 1: Rezeptionen

Bertrand Perz (Wien) / Jörg Skriebeleit (Flossenbürg): Die Steinbrüche Mauthausen und Flossenbürg nach 1945

Walter Irlinger (München): Denkmal und Gedenkort - Zwei Aspekte eines Ortes: Erfassung am Beispiel des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg und des Außenlagers im Mühldorfer Hart

Roma Sendyka (Krakau): Non-sites of Memory and their Memoralisations

Positionen 3: Interpretationen und Interventionen

Peter Brückner (Tirschenreuth / Würzburg): „Baustein Geschichte“ - Realisierte Beispiele im Denkmalschutz

Massimiliano Azzolini (Dublin / Parma): Memory Works: Art and Architecture Talk

Daniela Allmeier (Wien): Erinnerungsorte in Bewegung - Über Zugänge zur Neugestaltung von Orten des nationalsozialistischen Verbrechen

Gabu Heindl (Wien): Teilhabe am Gedenken: post-repräsentative Memorials im öffentlichen Raum

Positionen 2: Transformationen

Angela Koch (Linz): Raum Erzählen - Das historische Gelände als narrativer Raum

Kai Kappel (Berlin): Das Versprechen von Authentizität, Materieller Transfer in der Memorialkultur nach 1945

Christian Fuhrmeister (München): Ort und Objekt - Gesellschaft, Politik und Wissenschaft

Stefanje Weinmayr (Landshut): Fritz Koenig. Erinnerungsstiftung: Zur Ausstellung in der Gedenkstätte Flossenbürg im Sommer 2018

Öffentlicher Abendvortrag

Milica Tomic (Graz): Towards an investigative Memorialization

Abschlussdiskussion: Konzeptionelle Perspektiven im Umgang mit materiellem und immateriellem Kulturerbe

Gottfried Fliedl (Graz) / Franziska Brüning (München) / Rudolf Scheuvens (Wien)

Zitation
Tagungsbericht: Granit und Konzentrationslager. Befunde – Positionen – Perspektiven, 21.03.2018 – 23.03.2018 Flossenbürg, in: H-Soz-Kult, 07.06.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7725>.