kudamm'31. eine unerhörte geschichte. audiowalk auf den spuren eines pogroms

kudamm'31. eine unerhörte geschichte. audiowalk auf den spuren eines pogroms

Veranstalter
Masterstudiengang Public History, Freie Universität Berlin
Veranstaltungsort
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 19 Uhr
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
14.03.2012 -
Von
Christine Bartlitz, Abteilung III »Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft«, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Einladung zur Präsentation des Projekts kudamm'31. eine unerhörte geschichte. audiowalk auf den spuren eines pogroms.

Am 14. März 2012 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23.

Am Abend des jüdischen Neujahrsfestes am 12. September 1931 wurde der Kurfürstendamm zum Schauplatz eines antisemitischen Pogroms. Hunderte junger Nationalsozialisten versammelten sich dort und verprügelten „jüdisch aussehende“ Passantinnen und Passanten.

Mit kudamm‘31. eine unerhörte geschichte. wird das Pogrom aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: Prozessakten berichten von der marginalen juristischen Aufarbeitung des Verbrechens, zeitgenössische Texte und Töne erzählen von dieser Zeit am Ende der Weimarer Republik, Experten erläutern die Umstände der Gewalttat. Gewagt wird auch ein Blick in die Gegenwart: jüdisches Leben am Kurfürstendamm und Formen von Antisemitismus im Jahr 2012 – rund 80 Jahre nach einem fast vergessenen Pogrom im „goldenen Westen“ von Berlin.

Bei der Abendveranstaltung im Literaturhaus mit anschließendem Empfang präsentieren die Studentinnen ausgewählte Hörblasen und geben Einblick in die Entstehung des Audiowalks. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, das Projekt auf dem Ku’damm zu erlaufen. Außerdem sind am 17./ 24./ 31. März von 11 bis 19 Uhr Hörspaziergänge auf dem Kurfürstendamm möglich. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Leihgeräten bitten wir um Anmeldung per Mail. Ab dem 15. März können Sie sich alternativ mit einem eigenen Android-fähigen Smartphone die App über unsere Website (<www.kudamm31.com>) herunterladen.

Den Audiowalk haben Studentinnen des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin mit Unterstützung von Christine Bartlitz (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Sebastian Brünger (Dramaturg, Rimini Protokoll) konzipiert. Das Projekt ist in Kooperation mit Radio Aporee, der Friede Springer Stiftung, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., dem Literaturhaus Berlin, Sony und dem Deutschen Rundfunkarchiv entstanden.

Programm

Kontakt

Violetta Rudolf

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam

kudamm1931@gmail.com

http://www.kudamm31.com