Die deutschen Dominikaner und Dominikanerinnen 1221-1515

Die deutschen Dominikaner und Dominikanerinnen 1221-1515

Veranstalter
Prof. von Heusinger, Lehrstuhl für Geschichte des Spätmittelalters an der Universität zu Köln; Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum
Veranstaltungsort
Universität zu Köln
Ort
Köln
Land
Deutschland
Vom - Bis
06.11.2014 - 08.11.2014
Deadline
30.11.2013
Von
Sabine von Heusinger

Der 1216 päpstlich bestätigte Prediger- oder Dominikanerorden entwickelte sich aus einer lokalen Predigergemeinschaft in Toulouse, nachdem Dominikus bereits einige Jahre zuvor eine erste Schwesternkommunität gegründet hatte, und breitete sich rasch über Europa aus. Im deutschen Sprachraum entstanden die mit 95 Konventen größte Ordensprovinz Teutonia und ab 1303 die am weitesten ausgedehnte Saxonia sowie zahlreiche Schwesternklöster.

Die Forschung der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts brachte bis in die jüngere Zeit zahlreiche Quellenpublikationen und Studien hervor. In den letzten Jahren gibt es dagegen nur wenig Forschung – und das zerstreut über verschiedene Disziplinen. Um hier einen Überblick zu gewinnen, verschiedene Forschende zusammen zu bringen und zukünftige Arbeiten anzuregen, veranstaltet der Lehrstuhl für Geschichte des Spätmittelalters an der Universität zu Köln und das Institut zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum eine interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung. Sie findet vom 6.–8. November 2014 in Köln. Vorgeschaltet wird ein Workshop für Nachwuchswissenschaftler/ innen am 6. November 2014.

Willkommen sind Beiträge, möglichst aus innovativer Perspektive und mit methodischen und/oder thematischen Neuansätzen, aus den folgenden Themenfeldern:

1. Innovation oder Tradition?
Gründung und Ausbreitung der Teutonia und Saxonia und ihrer Brüder- und Schwesternkonvente, Umgang des Ordens mit seinen Aufgaben und Zielen.

2. Wissen ist Macht:
Das dominikanische Studiensystem und die Predigt im deutschsprachigen Raum, Bildung bei den Dominikanerinnen.

3. Hören und Sehen:
Dominikanische Spiritualität – Mystik, Liturgie – Kunst, Kontemplation – Apostolat, die Rezeption dominikanischer Glaubensverkündigung.

4. Das Eigene und das Fremde:
Der Orden im Konflikt mit sich und anderen – Observanzstreit, Inquisition, Judenfeindschaft und Hexenwahn.

Bitte senden Sie einen Abstract von bis zu 300 Worten und einen kurzen akademischen Lebenslauf bis 30. November 2013 per e-mail (Subjekt: Tagung OP) an:
s.vonheusinger@uni-koeln.de

Programm

Kontakt

Sabine von Heusinger

Historisches Institut, Albertus Magnus Platz, Universität zu Köln, 50923 Köln

02214702417

s.vonheusinger@uni-koeln.de


Redaktion
Veröffentlicht am
29.08.2013
Klassifikation
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