Erinnerung und Emotion. Postkoloniale und geschlechtertheoretische Perspektiven. Internationale Jubiläumstagung des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) der Universität Trier

Erinnerung und Emotion. Postkoloniale und geschlechtertheoretische Perspektiven. Internationale Jubiläumstagung des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG) der Universität Trier

Veranstalter
Centrum für Postcolonial und Gender Studies, Universität Trier, Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann, Prof. Dr. Andrea Geier, Dr. Elisa Müller-Adams, PD Dr. Iulia-Karin Patrut
Ort
Trier
Land
Deutschland
Vom - Bis
02.07.2015 - 03.07.2015
Von
CePoG Universität Trier

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens veranstaltet das Centrum für Postcolonial und Gender Studies der Universität Trier eine Jubiläumstagung zum Thema "Erinnerung und Emotion. Postkoloniale und geschlechtertheoretische Perspektiven".
Ziel der Tagung ist es, Erinnerung und Emotion im interdisziplinären Dialog und im Gespräch mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus den Affect Studies und der Erinnerungsforschung erstmals systematisch mit Fragestellungen aus dem Bereich der Postcolonial und Gender Studies zu verknüpfen.

Programm


Donnerstag, 02. Juli 2015

15.30 Uhr
Begrüßung durch die Veranstalterinnen
Grußwort von Prof. Dr. Stephan Busch, Dekan des FB II der Universität Trier

Sektion 1 Zeit(en) des Ressentiments und Memoria in der Literatur

15.45 Uhr
Prof. Dr. Herbert Uerlings (Trier): Emotion, Erinnerung und Täterschaft im Genozid. Lukas Bärfuss’ Hundert Tage

16.30 Uhr
Prof. Dr. Andrea Geier (Trier): Erinnerungs- und Emotionalisierungsverfahren in Christian Krachts Imperium

17.30 Uhr
PD Dr. Jan Süselbeck (Marburg): „Kindermörder Israel“. Die Affektpoetik des literarischen Antisemitismus und der Judenhass der Gegenwart

18.15 Uhr
Podiumsdiskussion „Prostitution. Eine Kultur der verletzen Gefühle“ mit Assist.Prof. Dr. Swati Acharya (Pune), Prof. Dr. Anil Bhatti (Neu Delhi), Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann (Trier) und PD Dr. Iulia-Karin Patrut (Trier)

Freitag, 03. Juli 2015
Sektion 2 Widerstehen – umdeuten – distanzieren

09.30 Uhr
Prof. Dr. Alexander Honold (Basel): Weiße Blicke, schwarzer Klang. Kontrapunktisches Erzählen in Melvilles Benito Cereno

10.15 Uhr
Prof. Dr. Michaela Holdenried (Freiburg): Affekte und Entdecken. Zum First Contact von Kolumbus bis Michael Roes

11.15 Uhr
PD. Dr. Iulia-Karin Patrut (Trier): Zur Umwertung von Grenzüberschreitungen in der Literatur nach 1989

Sektion 3 Emotionale Codierungen

14.30 Uhr
Prof. Dr. Dirk Göttsche (Nottingham): Schreiben gegen Ressentiments. Erinnerungs- und Selbstbehauptungsstrategien in neuerer Literatur von afrikanischen Migranten und Schwarzen Deutschen

15.30 Uhr
Prof. Dr. Alexandra Karentzos (Darmstadt): Ironische Erinnerung. Postkoloniales Lachen in der zeitgenössischen Kunst

Sektion 4 Identität

16.15 Uhr
Dr. Silke Arnold-de Simine (London): Empathie und Erinnerung im Museum

17.00 Uhr
Prof. Dr. Astrid Fellner (Saarbrücken): Sovereign Erotics. Queer Affect, Crip Identities and Re-membering in North American Indigenous Cultures

17.45 Uhr
Abschlussdiskussion

Kontakt

Elisa Müller-Adams

CePoG - Centrum für Postcolonial und Gender Studies FBII, Germanistik, A435 54286 Trier

cepog@uni-trier.de

http://genderstudies.uni-trier.de