Regesten und Register, Netzwerke und Karten – Neues und altes Werkzeug des Historikers

Regesten und Register, Netzwerke und Karten – Neues und altes Werkzeug des Historikers

Veranstalter
Prof. Dr. Gerhard Lubich, Lehrstuhl für die Geschichte des Früh- und Hochmittelalters, Ruhr-Universität Bochum; in Kooperation mit der Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e.V. bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz)
Veranstaltungsort
Ruhr-Universität Bochum, NC 2/99
Ort
Bochum
Land
Deutschland
Vom - Bis
20.06.2017 - 20.06.2017
Deadline
13.06.2017
Von
Lisa Klocke, Mitarbeit am Regestenband Heinrichs IV., wie beispielsweise Erstellung des Registers, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Regestenabteilung, welche an der Ruhr-Universität Bochum ansässig ist

Die vergangenen Jahrzehnte haben die „digital humanities“ auch auf dem Feld der Geschichtswissenschaft zu einer eigenen Fachdisziplin werden lassen, die eigenständige Fragestellungen mit einem eigenen Instrumentarium beantwortet. Dies hat zu einer Entfernung von genuinen, traditionell historischen Forschungsinteressen geführt, wodurch sich eigenartige Parallelwelten abzeichnen, die nur noch begrenzt etwas miteinander zu tun haben. Kaum noch stellt sich die Frage danach, inwiefern der Import von IT-Lösungen den eingespielten historischen „Betrieb“ verändern und beschleunigen kann – beide Disziplinen scheinen eher zu koexistieren, denn zu kooperieren.
In einem Workshop, ausgehend von Akademieprojekten mit deutlichem digitalen Schwerpunkt, soll eine punktuelle Überprüfung von Perspektiven künftiger Zusammenarbeit anhand vorhandener Datenbestände, Programmen und Projekten vorgenommen werden.

Es wird um eine Anmeldung bis zum 13.06.2017 in Form einer kurzen E-Mail an: gerhard.lubich@rub.de gebeten.

Programm

10.00-12.30 Regesten und Register

Gerhard Lubich (Bochum): Zur Geschichte der Entwicklung von „digital humanities“ und digitalen Arbeitsmitteln der Historiker

Lisa Klocke (Bochum): Register als Problem: Was können und was wollen Historiker finden?

Andreas Kuczera (Digitale Akademie Mainz): Vom Registereintrag zur Netzwerkdarstellung. Konzepte, Ansätze und Möglichkeiten der Graph-Technologie

12:30–14:00 Mittagspause

14:00–15:30 Datenbanken, Kartographierung und Analyse

Alexander Watzinger (ÖAW): OpenAtlas - eine webbasierte Datenbank Anwendung für komplexe historische, archäologische und geospatiale Daten

Johannes Preiser-Kapeller (ÖAW): Von der mittelalterlichen Quelle zur komplexen Analyse historischer Daten: Erfahrungen und Instrumente aus verschiedenen Wiener Projekten

16:00–17:30 Round Table: Perspektiven künftiger Entwicklungen

Kontakt

Prof. Dr. Gerhard Lubich
Lehrstuhl für die Geschichte des Früh- und Hochmittelalters
Ruhr-Universität Bochum
GA 4/40
44801 Bochum

gerhard.lubich@rub.de


Redaktion
Veröffentlicht am
01.06.2017
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