AKKU-Nachwuchsworkshop 2017

AKKU-Nachwuchsworkshop 2017

Veranstalter
Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte
Veranstaltungsort
Goethe-Universität Frankfurt
Ort
Frankfurt am Main
Land
Deutschland
Vom - Bis
16.11.2017 - 17.11.2017
Deadline
16.10.2017
Von
Barrenscheen, Stina

Der zum vierten Mal stattfindende AKKU Nachwuchsworkshop diskutiert in diesem Jahr die Case-Study Methode als wirtschafts-, sozial- und unternehmenshistorische Lehr- und Forschungsmethode.
Klassische Quellenübungen und Textanalysen sind für DozentInnen der Geschichtswissenschaften bis heute die meistgenutzte Methode in der Lehre. In der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte kristallisiert sich jedoch ein neuer Trend heraus, der die Studierenden auf eine neue Art mit vergangenen Unternehmensentscheidungen, der Funktion von Märkten und die Einbettung in die internationale Wirtschaft konfrontiert: Die Harvard-Business-School Methode der Case Studies. Der Workshop möchte einige wesentliche Fragen und Methoden der Case Studies aufgreifen und gemeinsam diskutieren.
Wie immer bietet der Nachwuchsworkshop zudem die Möglichkeit verschiedene Promotionsthemen und NachwuchswissenschaftlerInnen im Feld kennenzulernen. Hierzu sollen einzelne Projekte von AbsolventInnen, DoktorandInnen und Postdocs vorgestellt werden sowie in Hinblick auf themenübergreifende Herausforderungen bei der unternehmenshistorisch orientierten Forschung diskutiert werden. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich in ihren Forschungsprojekten mit Unternehmens- oder Industriegeschichte (im weitesten Sinne) beschäftigen und damit in einen strukturierten Dialog über neue Forschungsprojekte, methodisch-theoretische Fragestellungen sowie die praktischen Aspekte der Finanzierung von Forschungsvorhaben treten möchten.
Nach einem Kennenlernen bei einem get-together steht der erste Tage im Zeichen der Case Studies. Hierzu haben wir Christina Lubinski, Associate Professor an der Copenhagen Business School, gewinnen können. Sowohl die Bearbeitung mehrerer Cases wie auch die Einbindung der Cases in die Lehre wird Thema sein. Im Anschluss werden wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit den ExpertInnen weiter ins Gespräch kommen.
Am zweiten Tag diskutieren wir im Kreise von NachwuchswissenschaftlerInnen – und somit „auf Augenhöhe“ – die Forschungsthemen und -ansätze der TeilnehmerInnen. Anschließend wird Werner Plumpe, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Frankfurt, einen Vortrag zu den „Perspektiven der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte“ halten.
Für die Vorstellung eigener Forschungsprojekte bitten wir um ein kurzes Paper zu Euch und zu Euren Themen (max. 1 Seite) bis zum 16. Oktober (stina.barrenscheen@staff.uni-marburg.de). Nach Annahme könnt ihr Euer Projekt auf dem Workshop in einem Kurzvortrag (max. 20 Minuten) vorstellen und ausgewählte Aspekte zur Diskussion stellen.
Reise- oder Übernachtungskosten können zum Teil und gegebenenfalls vom AKKU übernommen werden, falls keine eigene Finanzierung über Stelle, Stipendium oder Projektmittel möglich ist.
Der 1989 gegründete Arbeitskreis für Kritische Unternehmens- und Industriegeschichte (AKKU) ist ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen und StudentInnen, die sich inner- und außerhalb der Universitäten für Unternehmensgeschichte interessieren. Der Schwerpunkt des Vereins, der mittlerweile einen festen Platz unter den Organisationen der deutschen unternehmenshistorischen Forschung innehat, liegt insbesondere auf kritischer und theoriebezogener innovativer Forschung. Ein wichtiges Anliegen des AKKU ist es zudem, eine Plattform für WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen zu bieten und Diskussionsräume zu schaffen.
Eine Teilnahme am Workshop, am 16. und 17. November 2017, ist natürlich auch ohne eigenen Vortrag möglich. (Kontakt: stina.barrenscheen@staff.uni-marburg.de). Paper von NachwuchswissenschaftlerInnen, die ihr Dissertationsprojekt gerne vorstellen, diskutieren und im Kreise der Anwesenden weiterdenken möchten, können bis zum 16. Oktober 2017 eingereicht werden. Anmeldungen für den Workshop ohne eigene Präsentation sind bis zum 01. November 2017 möglich.

Der Workshop wird im Vorfeld der ebenfalls an der Goethe-Universität Frankfurt in stattfindenden Tagung „The ‚Nationality of the Company’: Historical Approaches to a Possible Paradox“ am 17. und 18. November stattfinden, so dass sich die Teilnahme der WorkshopteilnehmerInnen an der Tagung im Anschluss anbietet.

Organisation:
Stina Barrenscheen (stina.barrenscheen@staff.uni-marburg.de)
Maren-Sophie Fünderich
Vernessa Oberhansl
Eva-Maria Roelevink
Carla Thiel

Programm

16. November
10.00-10.30
Ankommen und get-together (Stehkaffee)
10.30-10.45
Einführung und Vorstellung der Teilnehmenden
10.45-12.15
Case Studies – Sinn und Zweck eines neuen Zugangs für die Unternehmensgeschichte
12.15-13.15
Mittagspause (Mensa Uni Frankfurt)
13.15-17.00
Case Studies – Bearbeitung und Kennenlernen einzelner unternehmenshistorischer Cases
19.30
Gemeinsames Abendessen und Austausch

17. November
09.00-11.00
Diskussion einzelner Dissertationsprojekte
11.00-13.00
Vortrag Werner Plumpe – „Perspektiven der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte“

Kontakt

Stina Barrenscheen

Wilhelm-Röpke-Straße 6c
35032 Marburg

stina.barrenscheen@staff.uni-marburg.de


Redaktion
Veröffentlicht am
19.09.2017
Klassifikation
Weitere Informationen
Land Veranstaltung
Sprach(en) der Veranstaltung
Deutsch
Sprache der Ankündigung