Perzeption und Konzepte von Zeitgeschehen und Zeit in frühneuzeitlichen Zeitungen / Perception and Concepts of Current Events and Time in Early Modern Newspapers

Perzeption und Konzepte von Zeitgeschehen und Zeit in frühneuzeitlichen Zeitungen / Perception and Concepts of Current Events and Time in Early Modern Newspapers

Veranstalter
Andreas Golob / Ingrid Haberl-Scherk, Projektteam "Participatory Journalism in Michael Hermann Ambros’ Periodical Media."
Ort
Graz
Land
Austria
Vom - Bis
19.09.2019 - 20.09.2019
Von
Golob, Andreas

Im Rahmen des FWF-Projekts "Participatory Journalism in Michael Hermann Ambros’ Periodical Media" findet ein internationaler und interdisziplinärer Workshop statt, der sich, ausgehend von der Medienlandschaft der Habsburgermonarchie im späten 18. Jahrhundert, mit Fragen der Zeitwahrnehmung in periodischen Medien der Frühen Neuzeit beschäftigt.

Programm

Donnerstag/Thursday, 19 September

9:00-10:30

Andreas Golob
Zur Einführung: Die Zeitung im Zeitstrom.

Respondent: Ivan Părvev

Moderation: Ingrid Haberl-Scherk

11:00 – 13:00 Intermediale Aspekte
Vorsitz: Christian Teissl

Rita Nagy
Der Historische Haus- und Wirtschafts-Kalender.

Misia Sophia Doms
Woche, Jahr und Ewigkeit.
Formen der Verzeitlichung und Periodisierung theologischer Bildung von Gryphius’ Perikopenzyklus Sonn- und Feiertagssonette (1639) bis zum interreligiösen Kalender "Der Oesterreichische Toleranz-Bote" (1788/89ff.)

Hedvig Ujvári
Feuilletonroman und Serialität bei Mór Jókai.

14:00-15:30 O tempora o mores!
Vorsitz: Yvonne Völkl

Ingrid Haberl-Scherk
Die Gier nach Neuem. Mode als Phänomen kulturellen Wandels in europäischen Frauenzeitschriften.

Alexandra Fuchs
Repräsentation der zeitgenössischen kulturellen Entwicklungen in den italienischen Moralischen Periodika.

16:00-17:30 Newspapers and the imponderable news stream
Chair: Zsuzsa Barbarics-Hermanik

Jan Hillgärtner
To Always Deliver the Latest News”. Some Remarks on ‘Contemporaneity’ and ‘Periphery’ in German Newspapers of the Seventeenth Century.

Réka Lengyel
Newspaper Writing and the Acceleration of Time – The Editorial Practice of Mátyás Rát and the "Magyar Hírmondó".

Freitag/Friday, 20 September

9:00 – 10:30 Tagesaktualität und Wirkung über den Tag hinaus
Vorsitz: Alois Kernbauer

Claudia Resch und Nina Rastinger
„Es will keine Bestättigung / oder Verlässigkeit einlangen“ – Aktualität und Authentizität in der frühneuzeitlichen "Wiener Zeitung".

Andrea Seidler
Aktualität und Originalität in gelehrten Medien des 18. Jahrhunderts.

11:00 – 12:30 Dimensionen zeitnaher und zeitverzögerter Berichterstattung
Vorsitz: Sabine Jesner

Nora Fischer
Zensur und „Stille Post“. Taktiken und Praktiken der Zeitverzögerung in der Berichterstattung im "Wien(n)erischen Diarium" des 18. Jahrhunderts.

Michael Pölzl
Heute fruhe haben ihro kays[erliche] Majestät.
Höfisches Zeitgeschehen im "Wien[n]erischen Diarium" im 18. Jahrhundert.

13:30 – 15:00 Ereignis und Zeitung
Vorsitz: Andreas Golob

András Döbör
Die Nachrichten von der französischen Revolution, die Nachrichten vom Türkenkrieg im Süden, und Unterweltdialoge als politische Publizistik im Jahre 1789 in der Zeitung der Aufklärungszeit "Magyar Kurír" ("Ungarischer Kurier").

Ilona Pavercsik
Die Krönung hat ihre Zeit...

15:00 – 15:30 Abschließende Bemerkungen und Diskussion / Concluding remarks and discussion

Kontakt

Andreas Golob

Institut für Geschichte. Frühe Neuzeit. Karl-Franzens-Universität Graz
8010 Graz, Attemsgasse 8/III

an.golob@uni-graz.at

https://amateurjournalist.uni-graz.at/
Redaktion
Veröffentlicht am
03.09.2019
Beiträger
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