I. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für Nachwuchswissenschaftler:innen

I. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für Nachwuchswissenschaftler:innen

Veranstalter
Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Universität Trier
Veranstaltungsort
Universität Trier / Online
Gefördert durch
Die Tagung wird vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Hans-Böckler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz, dem Graduiertenzentrum der Universität Trier (TriGUT), dem Freundeskreis der Trierer Universität e.V. sowie dem AStA der Universität Trier gefördert. Schirmherren der Tagung sind der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard, sowie Prof. Dr. Christian Jansen und Prof. Dr. Lutz Raphael (beide Universität Trier).
PLZ
54296
Ort
Trier
Land
Deutschland
Vom - Bis
08.10.2020 - 10.10.2020
Deadline
05.10.2020
Von
Andreas Borsch, Fachbereich III, Universität Trier

Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Universität Trier veranstaltet vom 08. bis 10. Oktober 2020 die I. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für Nachwuchswissenschaftler:innen an der Universität Trier. Die Tagung widmet sich gegenwärtigen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Das Phänomen soll durch die interdisziplinäre Ausrichtung anhand verschiedener Methoden und Zugänge erschlossen werden.

I. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für Nachwuchswissenschaftler:innen

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden nur die Vortragenden und einige zivilgesellschaftliche Akteure in Trier vor Ort an der Tagung teilnehmen können. Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit sich für den Livestream der Tagung anzumelden!

Das entsprechende Anmeldeformular gibt es hier: https://bit.ly/3fHa246
Das ausgefüllte Formular bitte an iia-tagung@uni-trier.de senden.
Anmeldungsschluss: 05.10.2020 23:59

Kurz vor Tagungsbeginn werden dann die Zugangsdaten für den Livestream versendet.

Aktuelle Informationen zur Tagung: Facebook (@iia.trier) / Twitter (@iia_trier)

1. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für Nachwuchswissenschaftler:innen

The Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Universität Trier (initiative for the interdisciplinary study of anti-Semitism at the University of Trier) is organizing an interdisciplinary conference on the subject of anti-Semitism from October 8 to October 10, 2020.

The conference is dedicated to current and historical manifestations of anti-Semitism. The phenomenon will be explored through an interdisciplinary approach using various methods and approaches.

Programm

Donnerstag, 08. Oktober 2020

10:00 Uhr / Ankommen & Anmeldung

10:30 Uhr / Eröffnung durch die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung -...

10:45 Uhr / Grußworte

Dieter Burgard (Beauftragter der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz)
Prof Dr. Michael Jäckel (Präsident der Universität Trier)

11:30 Uhr / Panel 1 / ANTISEMITISMUS IN KULTURELLEN ZUSAMMENHÄNGEN

Frederik Fuß (Universität Bielefeld): Antisemitismus im US-HipHop
Astrid Juckenack (Universität Marburg): Analysing Antisemitic Discourses In Far-Right Propaganda Video Games: A Search For The Needle In The “Pile of Garbage”

13:30 Uhr / Pause

14:00 Uhr / Panel 2 / ANTISEMITISMUS IN DER IDEENGESCHICHTE

Stefan Vennmann (Universität Duisburg-Essen): „Sie besitzen einen höchst intereßanten Staat in Palästina“ - Antisemitismus als Konstituens der politischen Philosophie Johann Gottlieb Fichtes
Stefan Hofmann (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig): Von Wagner zu Blüher: Antisemitismus und der Mimikry-Vorwurf im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
Lucas von Ramin (Technische Universität Dresden): Bürgerliche Ideologie und Antisemitismus

17:00 Uhr / Kaffeepause

18:00 Uhr / KEYNOTE VORTRAG

Dr. David Hirsh (University of London): Contemporary Left Antisemitism

Freitag, 09. Oktober 2020

10:00 Uhr / Panel 3 / INTERSEKTIONALITÄT

Kerstin Dembsky (Universität Münster): „In dieser Ehre, für Palästina zu kämpfen, sind sich Mann und Frau gleich“ - Antisemitismus und Geschlecht in der westdeutschen Neuen Frauenbewegung und die Potenziale ihrer Erforschung für die gegenwärtige anti-antisemitische Bildungsarbeit
Maria Kanitz: Die Intersektionalität antisemitischer und antifeministischer Ideologie – Über die „Alles-verschlingende Vulva“ und „warum die Juden den Feminismus erfunden haben“
Christian Kleindienst (Universität Leipzig): Antisemitismus und Geschlecht - Zur Integration und Kritik antisemitischer Ressentiments in der deutschen und US-amerikanischen Frauenbewegung (1980-2001)

13:00 Uhr / Pause

13:30 Uhr / Panel 4 / ISRAELBEZOGENER ANTISEMITISMUS

Nikolai Schreiter: Nicht an der Seite, an der Stelle Israels wollen sie sein - Der positive Bezug auf Israel durch extrem Rechte in Deutschland und Österreich im Verhältnis zum Antisemitismus
Emilie Wiedemann (University of London): The language of ‘Zionism is racism’ and its contexts

15:30 Uhr / Pause

16:00 Uhr / Panel 5 / PÄDAGOGIK

Kai E. Schubert (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin): Antisemitismus und Nahostkonflikt im Bildungsdiskurs
Laura Franke & Silke Bettina Kargl (Universität Köln): Digital gegen Antisemitismus! #NiewiederJudenhass

Samstag, 10. Oktober 2020

9:00 Uhr / Panel 6 / ANTISEMITISMUS IN DER GESCHICHTE

Lovro Kralj (Central European University Budapest): Entangled Histories of Antisemitism and “Fascistization”? A Quantiative Approach to Antisemitism in the Ustasha Movement (1929-1941)
Philipp Dinkelaker (Technische Universität Berlin): German authorities, Jewish honor courts and survivors of the Shoah accused as alleged »Jewish collaborators« in Cold War Berlin
Paula A. Oppermann (University of Glasgow): Imported Mass Murder, Home-made Hatred - The Destructive Impact of Antisemitism on Civil Society in the Example of Interwar Latvia

12:00 Uhr / Pause

12:30 Uhr / Panel 7 / OFFENES PANEL

Monty Aviel Zeev Ott (Universität Hannover): Der wandelnde Widerspruch. Queere Jüd*innen und die Verschränkung von Vergangenheitsabwehr, Homofeindlichkeit und Antisemitismus

13:00 Uhr / Vernetzungspause

14:00 Uhr / Abschlussdiskussion

mit Inputreferat von Roland Röder (Geschäftsführer der Aktion 3. Welt Saar)

Kontakt

iia-tagung@uni-trier.de

https://www.facebook.com/iia.trier
Redaktion
Veröffentlicht am
31.08.2020
Beiträger
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