Forschungsstipendium "Europäische Verwaltungsgeschichte" (MPI für europäische Rechtsgeschichte Frankfurt am Main)

Ort
Frankfurt am Main
Institution
Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Datum
01.01.2020 - 31.12.2020
Bewerbungsschluss
30.09.2019
Von
Anna Heym

[ENGLISH VERSION BELOW]

„JEV-Stipendium für europäische Verwaltungsgeschichte“

Prof. Dr. Erk Volkmar Heyen, bis zu seiner Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und europäische Verwaltungsgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Herausgeber des 1989-2008 erschienenen „Jahrbuchs für europäische Verwaltungsgeschichte“ (JEV), hat Ende 2012 im Rahmen der Deutschen Universitätsstiftung (Bonn) ein Forschungsstipendium auf dem Gebiet der europäischen Verwaltungsgeschichte gestiftet („JEV-Stipendium für europäische Verwaltungsgeschichte“).

Das Stipendium soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere Doktoranden und Habilitanden, zugutekommen, und zwar ausschließlich für die Abschlussphase ihres Forschungsprojekts und im Regelfall auf 6 Monate begrenzt. Die Höhe des Stipendiums orientiert sich an den für Promotionsstipendien üblichen Sätzen der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Soll ein Stipendium ins Ausland vergeben werden, sind die dortigen Verhältnisse maßgebend. Eine Berücksichtigung des Familienstands findet nicht statt; ebenso ist eine Erstattung von Reise- und Sachkosten ausgeschlossen.

Über die Vergabe entscheidet das Präsidium der Deutschen Universitätsstiftung auf Vorschlag einer Jury. Diese Jury hat ihren Sitz am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (MPI) in Frankfurt a. M.

Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland. Entsprechend der thematischen und methodischen Breite des JEV steht das Stipendium allen historischen Disziplinen offen, sofern das Forschungsprojekt einen Aspekt der europäischen Verwaltungsgeschichte oder Verwaltungsrechtsgeschichte aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert zum Gegenstand hat. Das Forschungsthema soll von übernationaler Relevanz sein. Vergleichende Fragestellungen sind besonders willkommen.

Bewerbungen für ein Stipendium ab Januar 2020 können bis zum 30. September 2019 erfolgen. Die Anträge in deutscher oder englischer Sprache sind in elektronischer Form zu richten an: PD Dr. Peter Collin, collin@rg.mpg.de. Dem Antrag, aus dem sich die gewünschte Laufzeit des Stipendiums ergeben muss, sind folgende Unterlagen beizufügen: ein tabellarischer Lebenslauf mit genauer Angabe der Art und des Verlaufs des Hochschulstudiums mitsamt den erreichten Examensnoten (Zeugnisse in Kopie beifügen) sowie ein Verzeichnis eventuell vorhandener wissenschaftlicher Publikationen; ausführliche Beschreibung des Forschungsprojekts mitsamt einer ausführlichen Gliederung des angestrebten Buches; ein ausführlichen Bericht über die bisherige Entwicklung des Projekts und dessen Niederschrift, einschließlich der Gründe für die Verzögerung in der Fertigstellung; umfangreiche Auszüge aus der bisherigen Niederschrift; Angaben über die bisherige Finanzierung des Forschungsprojekts und über bisher gestellte bzw. laufende Förderungsanträge; ein genauer Zeitplan für die Fertigstellung der Niederschrift des Buches innerhalb des Förderzeitraums. Ferner ist dafür Sorge zu tragen, dass mindesten ein Fachgutachten eines Hochschullehrers zu Person und Forschungsprojekt direkt an die Jury geschickt wird.

Das MPI eröffnet den Stipendiaten Arbeitsmöglichkeiten in seiner Bibliothek. Die Stipendiaten erhalten Gelegenheit, ihr Forschungsprojekt der Institutsöffentlichkeit vorzustellen und mit ihr zu diskutieren. Mit dem Auslaufen des Stipendiums erstattet der Stipendiat oder die Stipendiatin einen Bericht über den Stand der Buchniederschrift. Das MPI sorgt für die Veröffentlichung des geförderten Buches in einer seiner Schriftenreihen, sofern die institutsüblichen Qualitätsanforderungen erfüllt sind. In der Veröffentlichung ist auf die Förderung durch das „JEV-Stipendium für europäische Verwaltungsgeschichte“ im Impressum oder im Vorwort hinzuweisen.

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"JEV-Fellowship for European Administrative History"

At the end of 2012 Prof. Dr. Erk Volkmar Heyen, who served as Professor of Public Law and European Administrative History at the Ernst-Moritz-Arndt University of Greifswald until his retirement and as editor of the “Jahrbuch für europäische Verwaltungsgeschichte/Yearbook of European Administrative History” (JEV), which ran from 1989 to 2008, endowed a research fellowship in the field of European Administrative History ("The JEV-Fellowship for European Administrative History"). The fellowship falls within the framework of the German University Foundation (Bonn, Germany).
The scholarship is intended to benefit the next generation of scientific researchers, particularly doctoral and post-doctoral students, to enable them to complete their research project in as brief a period as possible, ordinarily up to a maximum of 6 months. The scholarship is based on the usual rates for doctoral fellowships of the German Research Foundation (DFG). Should a fellowship be awarded to a researcher outside Germany, local scholarship rates will be taken into consideration. Marital status will not be taken into account, nor will travel or overhead costs be reimbursed.
The Board of the German University Foundation awards the fellowship based on the recommendation of a jury, which is based at the Max Planck Institute for European Legal History (MPI) in Frankfurt.
Early stage researchers from Germany and abroad are invited to apply. In accordance with the thematic and methodological spectrum covered by the JEV, the scholarship is open to all historical disciplines, provided the research project addresses an aspect of European administrative history or history of administrative law from the sixteenth to the twentieth century. The relevance of the research topic should not be restricted to a particular national context. Comparative research questions are particularly welcome.
Applications for a scholarship commencing in January 2020 can be submitted until 30 September 2019. Applications in English or German should be sent in electronic form to: Priv.-Doz. Dr. Peter Collin, collin@rg.mpg.de. The application, which must also indicate the intended duration of the fellowship, should include: a tabular CV with details on the nature and course university education with copies of examination results and diplomas to be enclosed, a list of scientific publications, where applicable; a detailed description of the research project including a detailed outline, a detailed report on the current state of the project and writing progress, including the reasons for any delay in its completion; extensive excerpts from the manuscript; information on the project’s previous, current and planned financing arrangements; a precise timetable to complete the manuscript within the duration of the fellowship. Furthermore, at least one expert opinion on the research project and a personal reference from a university lecturer are to be submitted directly to the jury.
The MPI provides fellowship recipients with the opportunity to work in its library. Fellows are given the opportunity to present and discuss their research projects with members of the Institute. Upon expiration of the fellowship, the recipient is to submit a report on the status of the manuscript. The MPI provides for the publication of the manuscript in one of its book series, assuming it meets internal and scientific standards. The book is to acknowledge the support provided by the “JEV-Fellowship for European Administrative History” in the masthead or in the preface.

Kontakt

Dr. Peter Collin

collin@rg.mpg.de

Zitation
Forschungsstipendium "Europäische Verwaltungsgeschichte" (MPI für europäische Rechtsgeschichte Frankfurt am Main), 01.01.2020 – 31.12.2020 Frankfurt am Main, in: H-Soz-Kult, 20.08.2019, <www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-19020>.
Redaktion
Veröffentlicht am
20.08.2019
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