1 Wiss. Mitarb. "IRTG Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes" (Univ. Greifswald)

1 Wiss. Mitarbeiter/in TV-L13 (100%) Koordination "IRTG Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes"

Arbeitgeber
Universität Greifswald (IRTG Baltic Peripeties)
Arbeitstelle
IRTG Baltic Peripeties
Gefördert durch
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
PLZ
17489
Ort
Greifswald
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.04.2021 - 30.09.2025
Bewerbungsschluss
17.12.2020
Von
Alexander Drost, Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO), Universität Greifswald

Die Universität Greifswald schreibt eine wissenschaftliche Mitarbeiter/innenstelle zur Koordination des internationalen DFG-Graduiertenkollegs "IRTG Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes" aus.

1 Wiss. Mitarbeiter/in TV-L13 (100%) Koordination "IRTG Baltic Peripeties. Narratives of Reformations, Revolutions and Catastrophes"

Im interdisziplinär ausgerichteten Internationalen DFG Graduiertenkolleg "Ostsee-Peripetien. Reformationen, Revolutionen, Katastrophen" an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung ab 1.4.2021 befristet bis zum 31.9.2025 eine Stelle als vollzeitbeschäftigte/r wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Arbeitsaufgaben:
An dem von der Universität Greifswald, der Technischen Universität Trondheim in Norwegen und der Universität Tartu in Estland getragenen Internationalen Graduiertenkolleg wird die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Koordinator/in ausgeschrieben, die/der zentrale Aufgaben in der Organisation, Administration und Wissenschaftskommunikation übernimmt sowie den Sprecher bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Forschungs- und Studienprogramms unterstützt. Die Stelle ermöglicht mit ihrer Ausrichtung auf interdisziplinäre Forschungs- und Lehrinhalte auch die Weiterqualifizierung.

Die/der Koordinator/in fungiert als administratives und kommunikatives Zentrum des Kollegs, unterstützt den Sprecher und die beteiligten Professor/innen in allen das Kolleg betreffenden organisatorischen Belangen wie der Konzipierung, Organisation und Durchführung der Workshops und Konferenzen, der Betreuung des Gastwissenschaftler/innenprogramms, der Mittelbewirtschaftung und ist Ansprechpartner für Doktorand/innen. Sie/er ist darüber hinaus für die zielgruppenorientierte Dissemination der Forschungsinhalte und -ergebnisse sowie die Außendarstellung des internationalen Graduiertenkollegs zuständig. Die/der Koordinator/in unterstützt den Sprecher bei der Erstellung der Berichte und eventueller Fortsetzungsanträge. Am Kolleg sind in Greifswald die Fächer Neuere deutsche Literatur, Skandinavistik, Fennistik, Baltische und Slawische Philologien, Geschichts- und Politikwissenschaften sowie Philosophie beteiligt. In Trondheim und Tartu sind Vergleichende und Nordische Literaturwissenschaften, Ethnologie, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Theologie und Filmwissenschaften
vertreten.

Die vorliegende Ausschreibung wendet sich an Absolvent/innen der genannten Disziplinen, die Kenntnisse in der Ostseeraumforschung besitzen und Interesse an deren Weiterentwicklung im Rahmen unseres Ansatzes der "Ostsee-Peripetien" haben.

Das internationale Graduiertenkolleg "Ostsee-Peripetien" will den Peripetie-Begriff nutzen, um die Wahrnehmung des Ostseeraums durch Erzählen und Ereigniskonstruktion in den Mittelpunkt der Ostseeraumforschung zu rücken. Ereigniskonstruktionen werden hierbei über den Rahmen literarischen Erzählens hinaus verstanden und schließen den politischen und wissenschaftlichen Diskurs ebenso ein wie historische Narrative. Das Graduiertenkolleg nimmt das Konzept auf, verwendet es aber als interdisziplinär weiterentwickelten Sammelbegriff für Wendepunkte verschiedenster Art, für Revolutionen, Reformationen, Katastrophen und tipping points. Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-greifswald.de/peripeties .

Einstellungsvoraussetzungen:
Die/der Bewerber/in hat in einer der genannten Disziplinen promoviert, besitzt Erfahrung in der interdisziplinären Forschungszusammenarbeit und zeigt Begeisterung für die Arbeit in einem internationalen Arbeitsumfeld. Erwünscht sind Erfahrungen in Forschung und Lehre mit Bezug zum Ostseeraum bzw. zu den Gesellschaften und Kulturen, die den Ostseeraum prägen. Erfahrungen in der Administration und Mittelbewirtschaftung von Programmen in der strukturierten Doktorand/innenausbildung und/oder von Forschungsverbünden sind von Vorteil. Von der/dem Bewerber/in werden gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift erwartet. Weitere Kenntnisse anderer Sprachen des Ostseeraums sind hilfreich. Unbedingt erforderlich sind ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Effizienz und Verantwortungsbewusstsein sowie hohe soziale Kompetenz.

Von den Bewerber/innen wird ein Anschreiben erwartet, dass die Motivation der/des Bewerber/in und ihre/seine Erfahrungen in den zuvor genannten Bereichen der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Ostseeraumforschung und Administration widerspiegelt. Außerdem enthalten die Bewerbungsunterlagen einen tabellarischen Lebenslauf und Examenszeugnisse sowie als gesonderte Datei die (publizierte) Dissertation.

Im Anschluss an das Auswahlverfahren anhand der Bewerbungsunterlagen werden geeignete Kandidat/innen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.
Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.
Bewerbungen mit den geforderten Unterlagen sind in englischer oder deutscher Sprache per E-Mail (Bewerbungsunterlagen bitte in einer PDF-Datei; die Dissertation bitte in einer gesonderten Datei) unter Angabe der Stellenausschreibungsnummer 20/Si15 bis zum 16.12.2020 zu richten an:

Kontakt

Universität Greifswald
Institut für Deutsche Philologie
Prof. Dr. Eckhard Schumacher
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
17489 Greifswald
E-Mail: eckhard.schumacher@uni-greifswald.de

https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/stellenausschreibungen/wissenschaftliches-personal/stellenausschreibung/n/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-dfg-graduiertenkolleg-20si15-79593/
Redaktion
Veröffentlicht am
20.11.2020
Klassifikation
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