Review-Symposium Piketty „Das Kapital im 21. Jahrhundert“

Cover
Titel
Das Kapital im 21. Jahrhundert.


Autor(en)
Piketty, Thomas
Erschienen
München 2014: C.H. Beck Verlag
Anzahl Seiten
816 S.
Preis
€ 29,95
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Hartmut Kaelble, Berlin

Die eruptive Geschichte der Einkommensverteilung im 20. Jahrhundert: Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“

Thomas Piketty hatte mit der französischen und vor allem mit der englischen Version seines Buches einen außergewöhnlichen Erfolg. Man wundert sich, dass ein derart dickes Buch mit vielen Grafiken und Tabellen und sogar einer mathematischen Formel als zentrale These so viel gelesen oder zumindest diskutiert wird. Letztlich ist dies aber kein Zufall. Thomas Piketty gelingt es ungewöhnlich gut, komplizierte wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich darzustellen. Selbst die mathematische Grundformel seines Buches ist einfach zu verstehen. Das Buch ist eine schriftstellerische Meisterleistung.

Darüber hinaus behandelt Thomas Piketty in diesem Buch über Kapitalismus andere Themen als sonst in Büchern zu diesem Thema üblich: Piketty behandelt soziale Ungleichheit und trifft damit auf einen Trend in einer Zeit wachsender Sensibilität für soziale Ungleichheit.

Schließlich präsentiert Thomas Pikettys Buch eine undogmatische, stark historisch ausgerichtete Wirtschaftswissenschaft. Der Erfolg von Thomas Pikettys Buch ist ein starkes Signal dafür, dass wirtschaftsgeschichtlich orientierte Ökonomie gefragt ist. Er baut eine neue Brücke zwischen Wirtschaftswissenschaften und Geschichte.

In der Arbeitsteilung des Review-Symposions stellt diese Rezension sich die Frage, was das Buch Thomas Pikettys Neues für die Geschichte der Einkommensverteilung bringt. Es werden zuerst die Thesen und die Leistungen des Buches herausgestellt, dann auf die Lücken verwiesen, die das Buch lässt.

Die Thesen zur Einkommensverteilung

Was sind die Thesen Thomas Pikettys zur Geschichte der Einkommensverteilung im 20. Jahrhundert? Seine Thesen beschränken sich auf die Spitzeneinkommen, auf die obersten 10 Prozent oder sogar auf das oberste 1 Prozent der Einkommensempfänger im 20. Jahrhundert. Das 20. Jahrhundert war für ihn ein eruptives Jahrhundert mit mehreren Umbrüchen der Einkommensverteilung. Er diskutiert in seinem Buch vor allem zwei Umbrüche:

Erstens fasziniert ihn die Zeit der Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise, weil in dieser Zeit in Europa ebenso wie in den USA und Japan, auch in Indien und Indonesien die Einkommensungleichheit so stark abnahm wie niemals zuvor und danach. Die Spitzeneinkommen, die obersten 10 Prozent und mehr noch das oberste 1 Prozent der Einkommensempfänger, verloren einen erheblichen Anteil am Volkseinkommen. In der Zeit direkt nach dieser Epoche war die Einkommensungleichheit milder als jemals zuvor im 20. Jahrhundert, eine Art goldenes Zeitalter der Einkommensunterschiede. Dieser Umbruch hatte zudem nach Piketty die grundlegende Folge, dass in den obersten Einkommensgruppen die Rentiers, die nur von ihrem Vermögen lebten, zurückgingen und den Topmanagern Platz machten, deren Einkommen weniger aus Vermögenseinkommen, sondern vor allem aus Gehältern besteht. Daher unterscheiden sich die hohen Einkommen der Gegenwart grundlegend von den hohen Einkommen am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Diesen Umbruch der Einkommensverteilung belegt Piketty eindrucksvoll in Zeitreihen für die kontinentaleuropäischen Länder Frankreich, Deutschland und Schweden, für die angelsächsischen Länder USA, Großbritannien, Kanada und Australien und für die Schwellenländer Indien, Indonesien, Südafrika, Argentinien. Er erklärt diesen säkularen Umbruch durch die vielen Vermögensverluste und Unternehmenszusammenbrüche in diesen katastrophalen drei Jahrzehnten zwischen 1914 und 1945. Ausschlaggebend ist für ihn die Krise der Unternehmer und reichen Vermögensbesitzer. Eine Krise des Bürgertums generell sieht er nicht – eine ungewöhnliche These für deutsche Historiker, die vor allem an die Krise des Bürgertums denken.

Der zweite Umbruch, der Piketty fasziniert, ist die Wiederverschärfung der Einkommensunterschiede seit den 1970er-Jahren. Diese Wiederverschärfung wurde zuerst von Anthony B. Atkinson vorgetragen, mit dem Thomas Piketty eng zusammenarbeitet.[1] Thomas Piketty belegt die Wiederverschärfung für viele Länder, neben den schon genannten Ländern auch für China und für Kolumbien. Die Wiederverschärfung zu erklären, ist für ihn eine besondere Herausforderung. Ein entscheidender Grund war in seinen Augen die extreme Zunahme der Managergehälter, die man nicht aus der Bildung und aus Veränderungen aus Angebot und Nachfrage von Hochschulabsolventen erklären kann. Als wichtig für die Zunahme der Managergehälter sieht er den Wandel der öffentlichen Toleranz gegenüber sehr hohen Gehältern, die wachsende Macht der Topmanager, die von niemandem mehr kontrolliert wurden und daher ihre Gehälter beliebig erhöhen konnten, allerdings auch die niedrigen Steuersätze für Spitzeneinkommen an. Man gewinnt allerdings den Eindruck, dass er letztlich für eine gute Erklärung die Waffen des Ökonomen für zu stumpf hält und andere Disziplinen gefordert sieht.

In diesem Umbruch gingen allerdings in den Augen Thomas Pikettys die Entwicklungen in Kontinentaleuropa, in den angelsächsischen Ländern und in den Schwellenländern deutlich auseinander. In Kontinentaleuropa ebenso wie auch in Japan nahm die Einkommensungleichheit zwar spürbar, aber doch nur gebremst zu. Die Spitzeneinkommen erhielten nur einen um wenige Prozent höheren Anteil am Volkseinkommen. Vor allem blieben die Einkommensunterschiede in den letzten Jahrzehnten deutlich hinter den Unterschieden vor dem Ersten Weltkrieg zurück, als Europa der Kontinent besonders scharfer Einkommensungleichheit war. Kontinentaleuropa ist heute zusammen mit Japan im globalen Maßstab ein Raum ohne extreme Einkommensungleichheit.

In scharfem Kontrast dazu verlief die Entwicklung in den angelsächsischen Ländern, besonders in den USA. Dort wurde die Einkommensungleichheit wieder so stark oder sogar stärker als vor dem Ersten Weltkrieg. Der Anteil des obersten 1 Prozent der Einkommensempfänger erreichte in den USA um 2010 wieder das Niveau von 1910. Der Anteil der obersten 10 Prozent lag um 2010 sogar um rund 15 Prozentpunkte höher als um 1910. Die USA ist zu dem Land sozialer Ungleichheit par excellence geworden.

Die Schwellenländer, deren Statistiken Thomas Piketty allerdings mit Misstrauen gegenübersteht, lagen zwischen Kontinentaleuropa und den angelsächsischen Ländern. In diesen Ländern war die Verschärfung der Einkommensunterschiede seit den 1970er-Jahren fast so ausgeprägt wie in den angelsächsischen Ländern. Aber die Einkommensunterschiede blieben doch ähnlich wie in Kontinentaleuropa meist deutlich hinter dem Niveau der 1910er- und 1920er-Jahre zurück. Nur Südafrika kommt an die Einkommensungleichheiten der USA heran. Thomas Piketty schließt allerdings nicht aus, dass in China die Einkommensungleichheit sehr viel größer sein könnte als es die vorhandenen Statistiken zeigen. Er bedauert auch sehr, dass in Indien in den letzten Jahren die Einkommensstatistiken nicht mehr aussagekräftig sind.

Das sind die beiden Hauptthesen, die sich allerdings nur etwas mühsam aus der genaueren Lektüre des Buches erschließen lassen. Man sollte hinzufügen, dass Thomas Piketty daneben für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg weitere Trendverschiebungen sieht, auf die er nur kurz eingeht. In dem für Europa repräsentativen Fall Frankreichs nahm die Einkommensungleichheit wegen des Wirtschaftsbooms bis 1968 zu. Sie ging dann ab 1968 aufgrund der Einführung eines Mindestlohnes wieder zurück, bevor ab den 1980er-Jahren die ausführlich diskutierte Wiederverschärfung der Einkommensunterschiede einsetzte.

Die Vorzüge des Buches für die Geschichte der Einkommensverteilung

Die Bedeutung dieses Buches eines Ökonomen für die Geschichte der Einkommensverteilung liegt nicht in einem neuartigen mathematischen Modell oder einem neuartigen theoretischen Ansatz. Die in einer mathematischen Formel ausgedrückte Hauptthese des Buches vom dauerhaft größeren Wachstum der Vermögen im Vergleich zum Wachstum der Wirtschaft hat wenig mit den Thesen zur Geschichte zur Einkommensverteilung zu tun. Das Hauptthema des Buches ist ohne Zweifel die Konzentration der Vermögen. Aber Thomas Piketty behauptet nicht, dass diese Konzentration der Vermögen die Einkommensverteilung bestimmt. Bezogen auf die Spitzeneinkommen veränderte sich vielmehr die Bedeutung der Vermögen grundlegend. Das Gewicht der allein vom Vermögen Lebenden nahm, wie schon erwähnt, im 20. Jahrhundert unter den Spitzeneinkommen ab.

Nach Thomas Piketty sieht die Geschichte der Einkommensverteilung aus vier Gründen erheblich anders als bisher angenommen aus. Er bietet erstens für die Abmilderung der Einkommensverteilung im 20. Jahrhundert eine völlig neue Periodisierung. In der jahrzehntelangen Forschungsdebatte über diese Abmilderung der Einkommensverteilung, die von dem amerikanischen Ökonomen Simon Kuznets angestoßen wurde, standen meist die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg im Zentrum.[2] Thomas Piketty stellt dagegen die beiden Weltkriege und die Zwischenkriegszeit als die eindeutig wichtigste Periode der Abmilderung heraus. Diese These ist überzeugend belegt. Mit dieser abweichenden Periodisierung kommen andere Erklärungen für die Abmilderung ins Spiel. Kriege und Wirtschaftskrisen spielen eine wichtigere Rolle. Strukturwandel und Wirtschaftspolitik treten dagegen eher in den Hintergrund.

Darüber hinaus bietet Thomas Piketty (angekündigt schon in früheren Aufsätzen) ganz neue Perspektiven für den internationalen Vergleich. Natürlich wusste man, dass die Einkommensverteilung in den USA und Großbritannien in den letzten Jahrzehnten ungleicher war als auf dem europäischen Kontinent und vor allem ungleicher war als in Skandinavien. Aber die soeben geschilderten Kontraste in der Entwicklung seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts sind ebenso neu wie der Vergleich mit den Schwellenländern in der südlichen Hemisphäre. Die globale und westliche Geschichte der Einkommensverteilung im 20. Jahrhundert ist von Thomas Piketty gründlich umgeschrieben worden. Er hat auch Europazentrik abgebaut.

Diese beiden neuen Perspektiven konnte Thomas Piketty nur entwickeln, weil er drittens die Statistiken der Einkommensverteilung sprunghaft verbesserte. Wir wissen durch seine empirischen Untersuchungen nicht nur besser, wie sich der Einkommensanteil der obersten 10 Prozent entwickelte. Neu ist vor allem, dass er vergleichende Zeitreihen für das oberste 1 Prozent der Einkommensempfänger oft für das gesamte 20. Jahrhundert aufgebaut hat. Seine Datenbank, im Internet leicht zugänglich, ist eine Fundgrube und geht über das Buch hinaus.[3] Thomas Piketty geht gleichzeitig mit diesen Zeitreihen sehr vorsichtig um, vorsichtiger als viele andere Sozialwissenschaftler. Er ist sich durchaus bewusst, dass die Datenlage zum Süden und Osten Europas weiterhin dünn ist und dass diejenige zu den Schwellenländern der südlichen Hemisphäre viel zu wünschen übrig lässt.[4]

Man gewinnt bei der Lektüre dieses Buches schließlich den Eindruck, dass Thomas Piketty in der Debatte über die Wiederverschärfung der Einkommensunterschiede eine bestimmte, originelle Position einnimmt. Er scheint sich zwar mit theoretischen Aussagen dazu zurückzuhalten. Aber bei den Erklärungen, die er für die Wiederverschärfung der Einkommensverteilung anbietet, stellt er die Managergehälter, die Steuerpolitik und die Mindestlohnpolitik besonders stark in das Zentrum. Von Strukturwandel, etwa von Globalisierung oder von Finanzialisierung, oder von neuen varieties of capitalism liest man in seinem Buch dagegen wenig.[5]

Lücken

Dieses Buch lässt allerdings auch Lücken. Das Buch ist erstens ganz konzentriert auf die höchsten Spitzen der Gesellschaft. Über die andere Seite der Einkommensverteilung erfährt man wenig, weder über die umstrittene Bedrohung der Mittelschichten noch über die Entwicklung der Armut während der Kriege und der Zwischenkriegszeit oder während der Wiederverschärfung der Einkommensungleichheit seit den siebziger Jahren. Piketty schreibt eine Geschichte der Einkommen der höchsten Kreise, aber nicht der übrigen Gesellschaft. Für eine Geschichte der Einkommensverteilung braucht man aber auch diese andere Perspektive von der Mitte und von unten. Soziale Ungleichheit ohne Mittelschichts- und Armutsanalyse ist unvollkommen.

Thomas Piketty schenkt der Abmilderung von der sozialen Ungleichheit jenseits der katastrophalen dreißig Jahre zwischen 1914 und 1945 zu wenig Aufmerksamkeit. Er übersieht sie nicht, behandelt sie aber nur kursorisch. Diese andere Abmilderung vor allem in den 1950er- bis 1970er-Jahren ist aber letztlich für die aktuelle Diskussion wichtiger als die Kriegs- und Zwischenkriegszeit, weil sie nicht eine exzentrische Epoche der Kriege war, sondern den Einfluss von normalen Instrumenten der Wirtschaftspolitik und von normalem Strukturwandel auf die Einkommensverteilung erschließt.[6]

Das Verständnis Thomas Pikettys von sozialer Ungleichheit ist eng. Es ist beschränkt auf Vermögen und Einkommen und lässt andere Dimension der sozialen Ungleichheit wie Bildung, Wohnen, Gesundheit und soziale Trennlinien völlig außer Acht.[7] Thomas Piketty scheint auch nicht zu begründen, warum ihm diese Engführung richtig erscheint. Vieles spricht aber dafür, soziale Ungleichheit mit einem breiteren Konzept anzugehen, weil sich andere Dimensionen der sozialen Ungleichheiten anders entwickelt haben können als Vermögen und Einkommen und deshalb die soziale Ungleichheit insgesamt anderen Trends unterworfen gewesen sein kann. Das ist kein theoretisches Argument. In der Prosperitätszeit der 1950er- bis 1970er-Jahre war das so.

Schließlich ist auch das Erklärungskonzept von Thomas Piketty für die Wiederverschärfung der sozialen Ungleichheit seit den 1980er-Jahren enger als bei anderen Ökonomen, auch enger etwa als bei Joseph Stiglitz. Neben der Steuer- und Lohnpolitik spielt bei Stiglitz Bildung und Wohlfahrtsstaat, aber auch Konsumverhalten eine wichtige Rolle.[8] Thomas Piketty wertet die Bedeutung der Bildung für soziale Ungleichheit etwas zu schnell ab, stützt sich dabei auf wenig Forschung. Die Bedeutung des Wohlfahrtsstaates für soziale Ungleichheit diskutiert er in seinem Kapitel zu diesem Thema erstaunlicherweise kaum. Die gesellschaftliche Einstellung zur sozialen Ungleichheit, auch im Konsum, lässt er ganz beiseite.

Trotz dieser Lücken bleibt Thomas Pikettys Buch ein Epochenwerk, das die Geschichte der Einkommensverteilung neu vermessen hat und an dem sich die zukünftige Forschung und auch die Politik abarbeiten müssen.

Anmerkungen:
[1] Anthony B. Atkinson, Income Inequality in OECD Countries. Data and Explanations (February 2003). CESifo Working Paper Series No. 881. Available at SSRN: <http://ssrn.com/abstract=386761> (25.02.2015); vgl. auch Anthony B. Atkinson / Thomas Piketty (Hrsg.), Top incomes over the 20th century. A Contrast between European and English-Speaking Countries, Oxford 2006.
[2] Simon Kuznets, Economic Growth and Income Inequality, in: The American Economic Review 45 (March 1955), S. 1–28 (https://www.aeaweb.org/aer/top20/45.1.1-28.pdf [25.02.2015]).
[3] The World Top Incomes Database: <http://topincomes.g-mond.parisschoolofeconomics.eu/> (25.02.2015).
[4] Vgl. zum östlichen Europa: Philipp Ther, Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa, Berlin 2014, S.160ff.
[5] Mit Finanzialisierung werden Prozesse gesellschaftlichen Wandels bezeichnet, die wegen des Bedeutungszuwachses der Kredit- und Kapitalmärkte zunehmend Sphären jenseits des Finanzsystems einbeziehen. Als Hauptvertreter des letztgenannten Ansatzes gelten die Ökonomen Peter A. Hall und David Soskice durch die Herausgabe des Buchs: Varieties of Capitalism. The Institutional Foundations of Comparative Advantage. Oxford 2001.
[6] Vgl. Hartmut Kaelble, Abmilderung der sozialen Ungleichheit? Das westliche Europa während des Wirtschaftsbooms der 1950er und 1960er Jahre, in: Geschichte und Gesellschaft 40 (2014), S.591–609.
[7] Ein breiterer Zugang: Hans-Ulrich Wehler, Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland, München 2013; Richard Wilkinson / Kate Picket, The spirit level. Why equality is better for everyone, London 2010.
[8] Siehe Joseph Stiglitz, The Price of Inequality. How Today’s Divided Society Endangers Our Future. New York City 2012; dts. Ausgabe: Der Preis der Ungleichheit. Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht, Berlin 2012.

Redaktion
Veröffentlicht am
04.03.2015
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