Strategies, Dispositions and Resources of Social Resilience. A Dialogue between Medieval History and Sociology

Ort
Trier
Veranstalter
DFG-Forschungsgruppe 2539 „Resilienz. Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie“
Datum
12.03.2018 - 15.03.2018
Von
Nils Bock, Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

„Die Deutschen sind Weltmeister in der Resilienz, keiner kann Krisen so gut bewältigen wie wir“. Zu diesem Ergebnis kommt der Soziologe Thomas Druyen in seiner aktuellen Studie über die Veränderungsfähigkeit der Deutschen. In einem Zeitungsinterview erklärt er: „Man kann uns mit allem heimsuchen, wir können uns darauf einstellen. Insofern sind wir veränderungsfähig. Aber – und hier liegt das Problem: Wir sind nicht veränderungsbereit. Wir sind Reaktionsweltmeister, aber wir sind völlig leidenschaftslos, wenn es um Prävention geht, um Antizipation, um Vorwegnahme kommender Herausforderungen.“[1]

Dieser zeitgenössische Spiegel führt die doppelte Problematik der im Jahr 2016 an der Universität Trier konstituierten DFG-Forschergruppe 2539 „Resilienz – Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie“ vor: Inwiefern kann erstens das mit Blick auf moderne Gesellschaften erarbeitete Konzept der Resilienz auf historische Kontexte des 13. bis 16. Jahrhunderts angewandt werden? Zweitens, können die empirischen und konzeptionellen Ergebnisse der Trierer Forschergruppe zur Typen- und Theoriebildung innerhalb der Resilienzforschung beitragen, die in immer mehr wissenschaftlichen Teilbereichen Anwendung findet?

Zentrale Institution der internationalen Resilienzforschung ist das Stockholm Resilience Centre, auf das LUKAS CLEMENS (Trier), Sprecher der Forschergruppe, in seiner Einführung der Tagung verwies, das aber auch eine klare Ausrichtung auf governance und management von Resilienz besitzt. Demgegenüber orientiert sich die Trierer Gruppe stärker an einem Verständnis der Prozesshaftigkeit von Resilienz, die mittels des Dreiklangs von coping, adaptive potentials und potentials of transformation beschrieben werden soll und an dessen Ende ein neues gesellschaftliches equilibrium steht. Weiter verfeinert wird das Instrumentarium der Forschergruppe durch die Begrifflichkeit von resilience strategies, disposition und resources. Mittels dieses Werkzeugkastens soll das Konzept der Resilienz zur Beschreibung von Handlungsweisen und ihrer Reflexivität vor dem Hintergrund von Herausforderungen genutzt werden, welche spätmittelalterliche Gesellschaften bewältigen mussten.

Diese Konzeption und Methodik macht bereits darauf aufmerksam, dass ein essentialistisches Verständnis von Resilienz – so zum Beispiel "Die Deutschen sind Weltmeister der Resilienz" – zunächst unzureichend ist, wie in der ersten konzeptuellen Sektion des soziologischen Teilprojekts ausgeführt wurde. Vielmehr beginnt das Forschungsfeld erst dort, wo wir Deutschen anscheinend "leidenschaftslos" sind: im Nachdenken über sowie in der Prävention und Antizipation von Ereignissen – wobei 'deutsches Kontinuitätsbeharren' auch eine Strategie sein kann.[2]

Um sich nicht alleine in einer Beschreibung von Strategien zu ergehen, hat die Forschergruppe das sogenannte adaptive cycle-Modell übernommen, das von BENJAMIN RAMPP (Trier) vorgestellt wurde.[3] Das Modell nutzt das Verständnis von panarchy, um ein essentialistisches Verständnis von Resilienz durch ein Wechselspiel zwischen Wandel und Beharrlichkeit, zwischen Vorhersehbarem und Unvorhersehbarem zu ersetzen. Wer in dieser Weise auf eine historische Gesellschaft schaut, besitzt einen Beobachtungspunkt zweiter Ordnung, der helfen kann, eine agency- sowie eine strukturorientierte Perspektive miteinander zu verbinden.

Darauf folgten Überlegungen von MARTIN ENDREß (Trier), der auf den sozialen Konstruktionscharakter der Resilienz hinwies, den er mit der Unterscheidung von historischer und systematischer Perspektive operationalisieren möchte. Dies meint zunächst, dass die Reaktion auf Herausforderungen die gesellschaftlichen Strukturen konditionieren, die wiederrum das Nachdenken über sich wandelnde Umweltbedingungen beeinflussen. Interessant ist dann zu beobachten, ob Differenzen zwischen Erfahrung und Erwartung artikuliert werden, die zu Änderungen langfristiger Handlungsmuster einer Gesellschaft führen und mit Reinhard Koselleck als 'Verzeichtlichung' bezeichnet werden können.

Die zweite Sektion zum Thema der ‘Jüdischen Resilienz‘ eröffnete JULIA ITIN (Halle), die Narrative über die große Pestepidemie von 1348 und spätere Ausbrüche der Epidemie sowie über antijüdische Verfolgungen in Quellen vor allem von askenasischen Juden, dann aber auch von Sepharden und schließlich von Mitgliedern der Prager Judengemeinde des 18. Jahrhunderts untersuchte. Mittels eines analytischen Dreischritts von Wahrnehmung, Interpretation und Erinnerung konnte Itin zeigen, dass ausgewählten biblischen Narrativen eine wichtige Funktion als Mechanismus in der Bewältigung von Epidemien und Verfolgung zukam, weshalb sie sich über die Zeit hinweg als besonders stabil erwiesen haben. Diesen Narrativen schrieb Itin eine therapeutische Funktion zu, die wiederrum als eine Ressource von Resilienz beschrieben werden könne.

CHRISTOPH CLUSE (Trier) stellte die Überlegungen des Teilprojekts zur Resilienz jüdischer Gemeinden im Reich während der zweiten Hälfte des 14. und der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vor. Von der Beobachtung ausgehend, dass sich die Forschung bis dato vor allem auf die Ereignisse und Auswirkungen von Verfolgungs- und Ausweisungswellen konzentriert habe, fokussierte das Projekt Dynamiken innerhalb der Gemeinden, die zunächst mittels prosopographische Tiefenschnitten beobachtbar gemacht wurden. Diese Mikrostudien werden dann unter Anwendung des bereits genannten adaptive cycle-Modells analysiert, um davon ausgehend Aussagen über Resilienzstrategien und -ressourcen jüdischer Gemeinden am Niederrhein zu treffen.

Im Zentrum der dritten Sektion standen reale und potentielle Katstrophen. TIM SOENS (Antwerpen) führte in die Strategien mittelalterlicher Gesellschaften der Küstenregionen der Nordsee angesichts immer wiederkehrender Flutkatastrophen ein und unterstrich, dass mittelalterliche Küstengesellschaften als resilient in konservativer Weise, im Sinne der Absorptionsfähigkeit eines Naturereignisses gelten könnten. Diese Resilienzkapazität steht aber im Verhältnis zur politischen Autonomie der Küstengemeinschaften, bewährte Strategien umsetzen zu können, welche am Ende des Mittelalters von Grundbesitzern oder politischen Akteuren immer häufiger zugunsten 'neuer' institutioneller oder technologischer Veränderungen ersetzt wurden, welche die Resilienzkapazitäten der Gesellschaften minderten.

Der folgende Beitrag von SABINE BLUM (Freiburg) nahm die Ausarbeitung der Strategie des Worst-Case-Thinking mit ihrem prominentesten Vertreter, Herman Kahn, und die Diskussion über diese Strategie im Umkreis der US-amerikanischen Präsidenten der 1960er-und 1970er-Jahre in den Blick, die eine sehr moderne Form der Rationalisierung des Unbekannten darstelle. Gleichzeitig führte Blum die Unterscheidung einer Rationalität der Wahrscheinlichkeit und einer solchen der Möglichkeit ein, die ganz unterschiedliche Wirkungen hätten: Während Wahrscheinlichkeitsüberlegungen zur Prävention tendierten, könnten Möglichkeitsüberlegen dazu führen, über Resilienzstrategien nachzudenken.

Es folgte der Abendvortrag von MARK EDWARDS (Jönköping), der einerseits durch die Resilienzforschung der vergangenen 30 Jahre führte und sich andererseits aufgrund der großen Varietät von Resilienzkonzepten nachdrücklich für eine Metatheorie aussprach. Will die Resilienzforschung zur Bewältigung der großen Herausforderungen des Anthropozens beitragen, bedarf es sogenannter archetectonics of resilience, die das Ziel haben, a) explizite und implizite Beobachtungsblickwinkel zu bieten, b) auf konzeptuelle Stärken und Schwächen des Konzepts hinzuweisen und c) Möglichkeiten zur pluralistischen Integration von Resilienzkonstruktionen bereitzustellen.Die gesamte Resilienzforschung aufgerufen, daran mitzuarbeiten.

Die vierte Sektion der Tagung war der Rechtsgeschichte gewidmet, die danach fragt, ob bestimmte Rechte Ressourcen von Resilienz seien können. Mit Bezug auf den Aspekt der Existenzsicherung von Resilienz stellte HEIKKI PIHLAJAMÄKI (Helsinki) diese Frage für das skandinavische, hier vor allem das schwedische Gewohnheitsrecht, das sowohl in Schweden als auch in Finnland seine Anwendung fand. Es zeigt sich, dass das Gewohnheitsrecht die skandinavischen Gesellschaften vor dem Hintergrund des sozialen Wandels und der Einführung von Rechtsneuheiten (Inquisitionsverfahren) im späten Mittelalter stabilisierte. THOMAS RÜFNER (Trier) hob in seinem Beitrag zunächst hervor, dass Resilienz in der rechtsgeschichtlichen Forschung nur wenig Aufmerksamkeit erfahren habe, obwohl dem Recht eine stabilisierende wie destabilisierende Wirkung zugeschrieben werden könne. Wolle man sich dann aber dem Thema annehmen, schließe sich direkt die Frage an, ob Zeitgenossen bewusst auf Herausforderungen mittels der Einführung rechtlicher Regeln zu reagieren suchten. Was auf der Makroebene schwierig zu beantworten sei, erlauben Beobachtungen auf der Mikroebene. Am Beispiel eines Rechtsgutachtens (consilium) des Baldus de Ubaldis im Bereich des sogenannten Zahlkraftrechts konnte Rüfner den Rechtsgelehrten Schritt für Schritt über die Schulter schauen, wie er mittels des römischen und in bewusster Weise nicht mittels des kanonischen Rechts politischen, sozialen und monetären Herausforderungen seiner Zeit begegnete.

In der fünften Sektion wurden Überlegungen zur Übertragung des Trierer Resilienzkonzepts auf die Unternehmensgeschichte sowie auf die geschichtliche Landeskunde vorgestellt. MARKUS DENZEL (Leipzig) stellte in sehr strukturierter Weise das von ihm entworfene Konzept des Resilienzmanagements vor, dessen bewusste und stringente Umsetzung durch zeitgenössische Unternehmer in einem Vergleich unterschiedlicher spätmittelalterlicher Gesellschaften überprüft werden soll. Ein solches Resilienzmanagement würde vorliegen, wenn Unternehmer Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erhalts der Gesellschaft getroffen hätten und sich gegen externe Einflüsse zu schützen sowie die eigene Verwundbarkeit im Fall disruptiver Ereignisse einzuschränken wussten, wofür die Unternehmensstruktur gegebenenfalls angepasst wurde.

Basierend auf den Ergebnissen der älteren Agrargeschichte sowie der neueren Umweltgeschichte untersuchte PETER RÜCKERT (Stuttgart / Tübingen) unterschiedliche Strategien der Lebenssicherung der Stadt- und Landbevölkerung des deutschen Südwestens, unter denen Mobilität in ihrer Bedeutung heraussteche. Geschickte Grundherren nutzten diesen Umstand aus und rekrutierten mobile Gruppen für den von ihnen angestoßenen Wandel der Kulturlandschaften, der in zeitgenössischen Karten nicht nur dokumentiert sei, sondern auch zum Ausdruck bringe, dass man die Landschaft nach einschneidenden Ereignissen wieder „im Griff hat“.

Die sechste Sektion zu Resilienz und Literaturwissenschaften sah durch den kurzfristigen Ausfall des Vortrags von Martin Przybilski, nur den Vortrag von BEATRICE VON LÜPKE (Tübingen), in dem sie die literarischen Zeugnisse über den Ersten Markgrafen Krieg (1449/50) als Ressource von Resilienz analysierte. Diese Funktion von Dichtung macht von Lüpke an vier Punkten fest: Es handelt sich um die Fähigkeit, mittelbare und unmittelbare Schäden des Krieges durch Einordnung und Übertragung auszugleichen, selber zum Handeln aufzufordern, die Reichweite und die Bedeutung der Ereignisse zu verstärken und schließlich zu ihrer Erinnerung beizutragen. Damit lieferte die Untersuchung literarischer Quellen Hinweise auf den Prozess der Deutung und die Überführung von Herausforderungen in das kollektive Gedächtnis zeitgenössischer Gesellschaften.

Die siebte und letzte Sektion fragte nach Formen der Resilienz im Italien des 13. und 14. Jahrhunderts. GERRIT JASPER SCHENK (Darmstadt) führte nach Florenz auf die Baustelle des Ponte Vecchio. Nachdem der ältere hölzerne Vorgängerbau 1333 infolge eines Hochwassers eingestürzt war, wurde der 'neue' Ponte Vecchio zwischen 1333 und 1345 in der Weise aus Stein errichtet, wie er – bis auf den sogenannten Vasarikorridor – heute noch zu besichtigen ist. Besitzt die Brücke zunächst eine bauliche Funktion, versteht Schenk sie auch als Ausdruck einer ‘räumlich-institutionellen Konstellation‘. So sind Planung, Finanzierung, Bau und Ausstattung des Ponte Vecchio nur innerhalb der politisch-sozialen Kräfteverhältnisse der Kommune zu verstehen. Resilienz artikulierte sich in diesem Zusammenhang als Eigenschaften (resistence, recover und creativity), welche die Kommune von Florenz durch den Neubau in Stein, die Art der Finanzierung und die symbolische Ausstattung mittels Inschriften und Weihungen bewiesen habe.

Im zweiten Beitrag der Sektion untersuchte Lukas Clemens die Strategien der Herrschaftssicherung der letzten Staufer und der ersten Könige aus dem Haus Anjou innerhalb des Regnum Siciliae, das west- und mitteleuropäische 'Eroberer' immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt hatte. Als Startpunkt und Blaupause setzte Clemens bei Friedrich II. an und verglich dessen Resilienzstrategien – hier die Beteiligung des lokalen Adels, Klerus und der Städte an der Herrschaft sowie die Behandlung der muslimischen Bevölkerung des Königreichs – mit den von Karl I. von Anjou getroffenen sozio-politischen und sozio-ökonomischen Maßnahmen sowie mit jenen Karls II. nach der Übernahme des um Sizilien geminderten Erbes seines Vaters. Das Nebeneinander unterschiedlicher Strategien und der ständige Wechsel zwischen ihnen stellt die Frage, wie viel Intervention von oben (top-down) möglich war und wie Kontinuitätsbestrebungen lokaler Akteure zu bewerten sind. Den aus den unterschiedlichen Strategien im Umfeld herrschaftlicher und wirtschaftlicher Umbrüche erwachsenen Interaktionen kommt eine besondere Bedeutung für das Projekt zu.

Sowohl in den Diskussionen im Anschluss an die einzelnen Panels als auch in der durch Benjamin Rampp und OLIVER IBERT (Berlin) animierten Abschlussdiskussion wurde deutlich, dass das Thema der Resilienz das Potential hat, mehr zu sein als nur ein neues 'Modethema'. Hierfür müssen aber Anstrengungen unternommen werden, um das Konzept der Resilienz zur Beschreibung von Umbruchphasen im Spätmittelalter anwendbar zu machen. Dessen Mehrwert kann dann darin liegen, ein komplexeres Panorama einer dynamischen Epoche zu zeichnen. Das ist nicht einfach, weil das Bild des Spätmittelalters durch zwei Narrative geprägt ist: Einerseits fokussiert der Blick des Historikers allzu leicht auf evolutionäre oder gar teleologische Prozesse wie die 'Staatsbildung'. Andererseits denken wir unweigerlich an die 'Krise' des Spätmittelalters, für die strukturell und sinnbildlich die auch in den Beiträgen thematisierte Pestepidemie von 1348/49 steht.

Diesen Herausforderungen haben sich die Mitglieder der Forschergruppe wie auch die Gastreferenten eindrucksvoll gestellt und dabei gezeigt, dass mittels der gemeinsamen Analysekategorie Phasen gesellschaftlicher Herausforderungen in systematischer Weise analysiert und dargestellt werden können. Auf die Ergebnisse zu diesen Fragestellungen kann nicht nur die Resilienzforschung, sondern auch die Mediävistik sowie die Soziologie gespannt sein.

Konferenzübersicht:

Lukas Clemens (Trier): Welcome and Opening

Session 1: Strategies, Dispositions and Resources – Theoretical Considerations

Benjamin Rampp (Trier): Strategies, Dispositions and Resources in Multi-level / Multi-layer Figurations

Martin Endreß (Trier): Strategies, Dispositions and Resources as Socio-historical Constructions

Session 2: Jewish Resilience

Julia Itin (Halle): Fractured History: Jewish Sources and Narratives of Black Death and Black Death Persecutions

Christoph Cluse (Trier): Picking up the Pieces: Modelling the Fragmentary Evidence for Jewish Resilience in the German Kingdom during the Second Half of the 14th Century

Session 3: Resilience in the Face of Catastrophes

Tim Soens (Antwerp): Resilient Societies, Vulnerable People: Coastal Flood Disasters in the North Sea Area before 1800

Sabine Blum (Freiburg): Strategic Worst Case-Thinking and the Question of Survival in the Nuclear Age

Lecture

Mark Edwards (Jönköping): Mapping Resilience. Metatheoretical Reflections

Session 4: Resilience and the Law

Heikki Pihlajamäki (Helsinki): Medieval Nordic Laws: Instruments of Resilience?

Thomas Rüfner (Trier): Tipping the Scales of Justice: Roman Law as a Resource in Medieval Legal Discourse

Session 5: Resilience and Economy

Markus A. Denzel (Leipzig): Resilience-Management as a Topic of Historical Research on Resilience: Methodological Questions and Case Studies

Peter Rückert (Stuttgart): Disruptive Environmental Change and Resilience: The German South-West in the Later Middle Ages

Session 6: Resilience and Literary Studies

Beatrice von Lüpke (Tübingen): Fueling or Defusing Conflict? The Literary Reception of the First Margrave War (1449/50)

Session 7: Resilience in Medieval Italy

Gerrit Jasper Schenk (Darmstadt): More Resilient with Mars or Mary? Constructing a Myth and Reclaiming Public Space after the Destruction of the Old Bridge of Florence 1333-1345

Lukas Clemens (Trier): Resources and Strategies of New Rulers: Early Angevin Rule in Southern Italy

Anmerkungen:
[1] Der Druck des hier zugrundeliegenden Interviews mit Prof. Dr. Thomas Druyen erfolgte erst im Anschluss der Tagung und konnte den Tagungsteilnehmern daher nicht vorliegen. Sämtliche Hinweise auf den Inhalt des Interviews liegen in der Verantwortung des Autors der Rezension. Druyen, Thomas: "Die Deutschen sind Reaktionsweltmeister", in: Die Zeit, 07.04.2018, S. 5.
[2] Ebd.
[3]http://www.resalliance.org/panarchy (17.05.2018).

Zitation
Tagungsbericht: Strategies, Dispositions and Resources of Social Resilience. A Dialogue between Medieval History and Sociology, 12.03.2018 – 15.03.2018 Trier, in: H-Soz-Kult, 04.06.2018, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7729>.