Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein

Zeitschriftentitel 
Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein
Herausgeber
für den Beirat für Geschichte in der Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holsteins e.V.: Robert Bohn, Susanne Bohn, Uwe Danker, Sebastian Lehmann, Astrid Schwabe, Dirk Stegmann, Sebastian Lotto-Kusche
Erscheint 
jährlich
Preis
Für Mitglieder des Beirats für Geschichte als Jahresgabe kostenlos, für Nichtmitglieder 25 Euro.
 

Kontakt

Institution
Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein
Land
Deutschland
c/o
Redaktion DG, Schweitzer Str. 58, 23714 Malente Frau Christel Fischer Tel.: 04523/8809712 und Dr. Sebastian Lehmann und Astrid Schwabe Tel.: 04621/861894 E-Mail: info@beirat-fuer-geschichte.de

„Will man Geschichte von ‚oben‘, aus der Sicht also der Herrschenden, der Mächtigen, der Etablierten, oder Geschichte von ‚unten‘, aus der Sicht der Abhängigen, der Unterdrückten, der Opfer? Das ist nicht immer so dramatisch gemeint, wie es sich in der schlagwortartigen Zuspitzung anhört. Aber es ist eine andere Betrachtungsweise.“
Kurt Hamer (1926-1991), Mitinitiator und erster Sprecher des Beirats, Rede zum 40. Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Heimat- und Landesforschung.

Eine „Geschichte von unten“– schleswig-holsteinische Geschichtsschreibung aus einer anderen Perspektive, das ist eine Aufgabe, der sich der Beirat für Geschichte gestellt hat. Seit seiner Gründung 1984, damals noch als „Beirat für Geschichte der Arbeiterbewegung und Demokratie in Schleswig-Holstein“, hat der Beirat seine Themenschwerpunkte beständig erweitert und vertieft. Nicht mehr allein die politische Geschichte der schleswig-holsteinischen Arbeiterbewegung, sondern auch moderne sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtliche Ansätze bilden das Arbeitsspektrum des Beirats. Gleich geblieben ist der Anspruch, die Erforschung der Geschichte der Demokratie, der Menschen in diesem Land, ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen, der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen zu fördern – als Forum und als ein Angebot zur Mitwirkung für Fachleute wie für „Laien“ gleichermaßen.

Dies geschieht durch Publikationen wie etwa dem Jahrbuch „Demokratische Geschichte“, durch Fachtagungen, Seminare und andere wissenschaftliche und populäre Veranstaltungen. Der Beirat ist ein offener Kreis von Wissenschaftlern und historisch Interessierten. Er ist überparteilich und nicht festgelegt auf bestimmte Methoden, Fragestellungen und Forschungsansätze. Pluralismus, Offenheit und Diskussionsbereitschaft sind rote Fäden, die sich durch alle Aktivitäten des Beirats ziehen: die Veranstaltungen, Seminare und die Publikationen.

Demokratische Geschichte

Das „Flaggschiff“ des Beirats ist das Jahrbuch „Demokratische Geschichte“ (DG), das erstmals 1986 erschien. „DG“ ist ein Forum der Erforschung und wissenschaftlichen wie populären Darstellung der Geschichte Schleswig-Holsteins vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Die Perspektive ist dabei mehrfach demokratisch: Wissenschaftler und Laien publizieren allgemein verständlich zur Geschichte der Demokratie im Lande. Das breite Themenspektrum reicht von der Schlacht bei Hemmingstedt bis zum Konflikt um Brokdorf, von der Hexenverfolgung bis zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Das Nebeneinander von traditionellen und unorthodoxen Herangehensweisen, von Anfängern und Fortgeschrittenen macht den besonderen Reiz von „DG“ aus. Besonderes Kennzeichen des Jahrbuches ist die attraktive und reichhaltige Illustrierung der Beiträge. Neben Fachwissenschaftlern sind Heimatforscher ebenso eingeladen, Manuskripte einzureichen, wie Studierende, die sich im Rahmen ihrer Examens- oder Magisterarbeit mit regionalgeschichtlichen Themen befassen. Die Herausgeber wollen ebenfalls die Vermittlung von heimat- und regionalgeschichtlichen Inhalten in der Schule unterstützen. Wir laden Lehrkräfte aller Schularten ein, entsprechende Konzepte, Erfahrungsberichte und Schülerarbeiten in unserem Jahrbuch zu veröffentlichen. Für alle Autoren gilt: Lediglich die Kriterien Belegbarkeit und Lesbarkeit sowie der regionale Bezug auf Schleswig-Holstein liefern die Grundlage für eine Aufnahme der Beiträge in das Jahrbuch.

Der Beirat für Geschichte bietet die Möglichkeit, sämtliche bisher erschienenen rund 280 Beiträge im Jahrbuch „Demokratische Geschichte“ zu recherchieren, im Volltext zu durchsuchen und – für jede und jeden kostenfrei – als PDF-Dokumente herunterzuladen.

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Redaktion
Veröffentlicht am
01.09.2003
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Sprache Beitrag
Bestandsnachweise 0932-1632