Fürsorgerische Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz

Gnädinger, Beat; Rothenbühler, Verena (Hrsg.): Menschen korrigieren. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen im Kanton Zürich bis 1981. Zürich  2018. ISBN 978-3-0340-1478-6

Lengwiler, Martin; Gabriel, Thomas; Hauss, Gisela (Hrsg.): Fremdplatziert. Heimerziehung in der Schweiz, 1940–1990. Zürich  2018. ISBN 978-3-0340-1440-3

Ziegler, Béatrice; Hauss, Gisela; Lengwiler, Martin (Hrsg.): Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung. Zwangsmassnahmen an Minderjährigen in der Schweiz im 20. Jahrhundert. Zürich  2018. ISBN 978-3-0340-1490-8

Rezensiert für die Historische Bildungsforschung Online bei H-Soz-Kult von:
Michèle Hofmann, Universität Zürich, Institut für Erziehungswissenschaft

Für die so genannten fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen, wie sie in der Schweiz von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis ins späte 20. Jahrhundert verfügt und vollzogen wurden, begann sich erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine breite Öffentlichkeit zu interessieren. Ab 2009 erfuhren zunächst die «Verdingkinder» mit einer Ausstellung größere Aufmerksamkeit.[1] 2013 entschuldigte sich die Schweizer Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei allen von fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen Betroffenen. Im selben Jahr berief der Schweizerische Bundesrat einen Runden Tisch ein, an dem nebst Betroffenen der Bund, die Kantone, Städte, Gemeinden, Institutionen, Kirchen und die Wissenschaft vertreten waren.[2] Seit 2014 wurden im Schweizer Parlament eine finanzielle Wiedergutmachung für die Betroffenen sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas diskutiert und 2016 definitiv bestätigt. Was die wissenschaftliche Aufarbeitung betrifft, lancierte der Bundesrat zwei umfangreiche Forschungsprojekte: Zwischen 2015 und 2019 beschäftigte sich eine Unabhängige Expertenkommission (UEK) mit den Administrativen Versorgungen.[3] Die anderen fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen werden seit 2018 im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms (NFP) 76 «Fürsorge und Zwang» erforscht.[4] Unabhängig von den Forschungen auf nationaler Ebene wurden weitere Projekte in Angriff genommen, die zum Teil von Kantonen in Auftrag gegeben wurden. Bislang sind etliche Publikationen erschienen, die sich mit der Geschichte einzelner Heime oder so genannter Anstalten befassen.[5] Die öffentliche Diskussion mitgeprägt haben außerdem mehrere Dokumentar- und Spielfilme sowie zahlreiche Bücher, in denen die Biografien von Betroffenen zur Sprache gebracht wurden.[6]

Diese Ereignisse bilden einen wichtigen Bezugsrahmen für die drei vorliegenden Sammelbände, die alle 2018 im Chronos Verlag erschienen sind. Der von Gisela Hauss, Thomas Gabriel und Martin Lengwiler herausgegebene Sammelband basiert auf einem größeren Nationalfondsprojekt, das zwischen 2014 und 2017 durchgeführt wurde.[7] Der von Beat Gnädiger und Verena Rothenbühler verantwortete Band geht aus einem Forschungsprojekt hervor, das der Kanton Zürich 2016 angestoßen hat. Und das dritte, von Béatrice Ziegler, Gisela Hauss und Martin Lengwiler herausgegebene Buch ist das Ergebnis zweier Tagungen, die 2015 und 2016 am Zentrum für Demokratie Aarau organisiert wurden. Die Arbeit an diesen Publikationen fand somit in jener Zeit statt, in der zwar die fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen große öffentliche Aufmerksamkeit erfuhren, die wissenschaftliche Erforschung der Thematik jedoch erst begonnen hatte. Entsprechend liegt der Fokus der drei Bände – wie die Herausgeberinnen und Herausgeber in den Einleitungen darlegen – darauf, den Forschungsstand zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen abzubilden, diese Forschung um einzelne Aspekte zu erweitern und damit gleichzeitig die Basis für aktuelle und künftige Forschungsprojekte zu festigen. Letzteres äußert sich auch darin, dass mehrere Autorinnen und Autoren in ihren Beiträgen Forschungsdesiderate herausarbeiten.

Die drei Bände setzen unterschiedliches Vorwissen voraus und nehmen entsprechend unterschiedlich deutliche Begriffsklärungen vor. Die beiden Bände «Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung» und «Fremdplatziert» enthalten wenig einführende Erläuterungen zum Thema, mit dem sie sich befassen. Das heißt, auf zentrale Begrifflichkeiten und Konzepte wird nicht näher eingegangen. Um ein Beispiel zu nennen: Der von Hauss et al. herausgegebene Band trägt den Obertitel «Fremdplatziert», der Untertitel lautet «Heimerziehung in der Schweiz, 1940–1990». Die beiden Begriffe «Fremdplatzierung» und «Heimerziehung» werden kaum und ihr Verhältnis zueinander gar nicht thematisiert. Das Wissen um die Bedeutung dieser Begriffe setzen die Herausgebenden bei ihrer Leserschaft größtenteils voraus. Anders sieht es im Fall der dritten Publikation aus. Der Sammelband «Menschen korrigieren» setzt weniger Vorwissen voraus und spricht gerade auch Schwierigkeiten, die mit bestimmten (Quellen-)Begriffen verbunden sind, explizit an.

Im Buch «Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung» stehen das im Zusammenhang mit den fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen begangene «Unrecht» und das von den Betroffenen erfahrene «Leid» sowie die gesellschaftliche Auseinandersetzung damit im Zentrum des Interesses. Der historischen Forschung wird in dieser Auseinandersetzung eine wichtige Funktion zugeschrieben: Sie soll nicht nur Wissen zur Verfügung stellen, sondern auch einen gesellschaftlichen Diskurs anregen. Letzteres bedeutet auch, «aus der Geschichte orientierenden Sinn für das gesellschaftliche Handeln bereitzustellen» (S. 15) – Loretta Seglias spricht in ihrem Beitrag auch davon, dass die «wissenschaftliche Aufarbeitung Teil eines Rehabilitationsprozesses» sei, Geschichte werde dadurch zur «Rehabilitationswissenschaft» (S. 30). Das Buch stellt insgesamt die Betroffenen, verstanden als «Opfer» von Zwangsmaßnahmen, in den Mittelpunkt – wobei allerdings die Adressierung der Betroffenen ausschließlich als «Opfer» durchaus auch kritisch hinterfragt wird (vgl. dazu insbesondere den Beitrag von Urs Hafner). Hafner merkt an, dass eine solche einseitige Adressierung «dem Leben und der Persönlichkeit der Betroffenen nicht gerecht» (S. 202) werde. Diese Darstellungsweise, die die Betroffenen einzig als Opfer versteht, lässt sich treffend mit einem Ausdruck beschreiben, den Jacqueline Häusler, die Kuratorin der Ausstellung «Verdingkinder reden», verwendet. Häusler, die im Buch von Béatrice Ziegler zur eben genannten Ausstellung interviewt wird, bezeichnet das Vorgehen, «bewusst die Opfer ins Zentrum» zu stellen, als «monoperspektivisch» (S. 209). Sie bemerkt weiter, diese Herangehensweise sei 2009, als die Ausstellung eröffnet wurde, «legitim» gewesen. «Damals gab es kaum Forschungsarbeiten zum Thema. […] Heute, wo mehr Forschungsresultate vorliegen, müsste man das Thema multiperspektivisch behandeln» (ebd.).

Um einen solchen «multiperspektivischen Blick» auf Heimerziehung (S. 156) respektive um eine «mehrdimensionale Bearbeitung der Geschichte von Fremdplatzierung und Heimerziehung» (S. 21) geht es im Sammelband «Fremdplatziert». Die Herausgeberin und die Herausgeber schreiben in ihrer Einleitung, dass die bisherige Forschung zur Geschichte der Fremdplatzierung gezeigt habe, «dass pädagogische Diskurse, behördliche Rhetorik und die Realität der Betroffenen weit auseinanderklafften» (S. 11). Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität ist eine der großen Herausforderungen, die sich der Forschung zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen stellen. Vor diesem Hintergrund ist das für den Sammelband «Fremdplatziert» gewählte Vorgehen vielversprechend. Der Band verortet «die Heimerziehung in einem Raum, der von drei Achsen konturiert wird», das sind «Erziehung und staatliches Handeln», «Pädagogik» sowie «Heimkind». Diese Achsen – die auch die Publikation in drei Teile gliedern – «verbinden Ergebnisse auf den Ebenen des Diskurses, der institutionellen Praxis und des biografischen Erlebens» (S. 19). Gerade die Verbindung dieser drei Ebenen zielt darauf, die angesprochene Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität zu bearbeiten. Diese Diskrepanz kommt denn in den einzelnen Beiträgen auch deutlich zum Ausdruck. Ein zentrales Spannungsfeld bilden dabei bürgerliche Norm- und Wertvorstellungen (insbesondere die Familie und die Geschlechterrollen betreffend), wie sie im 20. Jahrhundert vorherrschend waren, auf der einen und der von Betroffenen geschilderte Heimalltag auf der anderen Seite. Es ist ein Verdienst des vorliegenden Bandes, auf die Bedeutsamkeit der Familie für das hier untersuchte Thema hinzuweisen und verschiedene Facetten dieses Aspekts zu beleuchten. Yves Collaud und Mirjam Janett etwa beschäftigen sich in ihrem Beitrag mit dem sogenannten Familienmodell, das verschiedene Heime im 20. Jahrhundert einführten und «das die Erziehung der Kinder in familienähnlichen Kleingruppen vorsah» (S. 195). Dieser Text und andere Beiträge machen deutlich, wie prägend die bürgerliche Familienvorstellung (liebevolles Zusammenleben in einer Kleinfamilie mit klar verteilten, geschlechtsspezifischen Elternrollen) für die Heime selbst, aber auch für die dort untergebrachten Kinder und Jugendlichen war. Diese Vorstellung bildet die Folie, vor der Heimerziehung gesehen wurde und bis heute gesehen wird. Darauf, dass auch heute der «familiär[e] Wohlfühlraum» stark idealisiert wird und dass vor diesem Hintergrund «die Misshandlung und Ausbeutung von hilfslosen Kindern umso mehr als Skandal» erscheinen (S. 203), macht Urs Hafner in seinem Beitrag im Band «Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung» aufmerksam. Hafner verweist außerdem darauf, dass «nicht alle Heimeinweisungen widerrechtlich [waren], und manche […] den Kindern den Schutz vor desaströsen Familienverhältnissen und elterlicher Gewalt» brachten (S. 198). Diese Feststellungen sind wichtig, wenn es darum geht, die angesprochene Diskrepanz in den Blick zu nehmen. Das soll keinesfalls bedeuten, die schlimmen Erfahrungen, von denen zahlreiche Betroffene berichten, zu negieren oder zu relativieren, sondern die Diskrepanz zwischen diesen Erfahrungen und dem (pädagogischen) Anspruch der Heime zu kontextualisieren und zu diskutieren. Ein solches Vorgehen würde etwa bedeuten, danach zu fragen, ob es auch andere Erfahrungen gegeben hat. Diese und andere Fragen zu stellen und damit die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität der Heimerziehung weiterzuarbeiten, ist etwas, das künftigen Forschungen überlassen bleibt.

Ein weiterer Aspekt, für den die vorliegenden Publikationen das Feld ebnen, ist die Einordnung des Themas fürsorgerische Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen in einen größeren geschichtswissenschaftlichen Forschungszusammenhang. Im Sammelband «Fremdplatziert» betrifft diese Einordnung die Geschichte des schweizerischen Sozialstaates. Der Band verortet die Geschichte der Heimerziehung innerhalb der Sozialstaatsgeschichte und liefert damit «Ergebnisse in einem Bereich, dessen Handlungslogik sich von denjenigen anderer Bereiche wie Sozialversicherung und Armenfürsorge unterscheidet» (S. 345), wie Gisela Hauss im Rahmen ihrer zusammenfassenden Überlegungen am Schluss des Buches festhält. Die Handlungslogik der Fremdplatzierung zeichne sich dadurch aus, dass «der Sozialstaat direkt in die sozialen Beziehungen und biografischen Zusammenhänge der Betroffenen [eingreift], vermittelt über die Interaktion fürsorgerischer Behörden und erzieherischen Personals» (ebd.). Der Sammelband «Menschen korrigieren», genauer der Beitrag von Tanja Rietmann, Urs Germann und Flurin Condrau, schlägt einen Bogen zur Psychiatriegeschichte. Die Untersuchung fokussiert auf die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich und zielt darauf ab, dieses «Fallbeispiel über die Problematik der Zwangsfürsorge hinaus in den Kontext der ‹therapeutischen Revolution› einzuordnen, die die Psychiatrie […] in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfasste» (S. 202). Die Studie von Rietmann, Germann und Condrau ist – abgesehen von der Einleitung – einer von gesamthaft vier Beiträgen in diesem Band. Diese Beiträge sind ausgesprochen gut aufeinander abgestimmt und geben einen umfassenden Überblick über die administrative Anstaltsversorgung und die fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen im Kanton Zürich im späten 19. und 20. Jahrhundert. Dieser Überblick beinhaltet auch den wichtigen und bislang in der Forschung noch wenig beachteten ökonomischen Aspekt der fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen (vgl. den Beitrag von Alix Heiniger, Matthieu Leimgruber und Sandro Buchli). Die Autorin und die Autoren stellen fest, dass die finanzielle Situation einer Anstalt «beträchtliche Auswirkungen auf die in ihr herrschenden Lebensbedingungen» hatte (S. 157). Nicht zuletzt von den finanziellen Ressourcen hing also ab, wie die Realität für die Betroffenen innerhalb der Heime und Anstalten aussah. Auch der ökonomische Aspekt böte somit einen Anknüpfungspunkt, um das zuvor angesprochene Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Realität weiter zu untersuchen.

Insgesamt arbeiten die hier besprochenen Sammelbände verschiedene Forschungsdesiderate zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen heraus und erweitern die historische Auseinandersetzung zu diesem Thema um einzelne bislang wenig beachtete Aspekte. Forschungsdesiderate betreffen etwa das Zusammenspiel von Bund, Kantonen und Kommunen im Bereich von fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen innerhalb der Schweiz sowie eine vergleichende Forschung zu diesem Bereich im internationalen Kontext. Als bislang wenig beachtete Aspekte sind insbesondere die Familie (unter anderem familiäre Verhältnisse der von Fremdplatzierung betroffenen Kinder, bürgerliche Familienvorstellungen) und die ökonomische Dimension von fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen zu nennen. Des Weiteren verorten die Bände das Thema in einem größeren geschichtswissenschaftlichen Forschungszusammenhang (Geschichte des schweizerischen Sozialstaates, Psychiatriegeschichte). Sie schaffen damit eine ausgezeichnete Grundlage, auf der aktuelle und künftige Forschungsprojekte aufbauen können.

Anmerkungen:
[1] Für die Wanderausstellung «Verdingkinder reden», die von 2009 bis 2017 an zwölf Standorten in der Schweiz Halt machte, waren ehemalige «Verding»- und Heimkinder interviewt worden. Die Ausstellung wurde von über 150’000 Personen besucht, vgl. https://verdingkinderreden.ch (12.02.2020).
[2] Vgl. https://www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch/de/runder_tisch.html (12.02.2020).
[3] Vgl. https://www.uek-administrative-versorgungen.ch (12.02.2020).
[4] Vgl. http://www.nfp76.ch/de (12.02.2020).
[5] Vgl. z.B. Sabine Lippuner, Bessern und Verfahren. Die Praxis der administrativen Versorgung von «Liederlichen» und «Arbeitsscheuen» in der thurgauischen Zwangsarbeitsanstalt Kalchrain (19. und frühes 20. Jahrhundert), Frauenfeld 2005; Anne-Françoise Praz / Pierre Avvanzino / Rebecca Crettaz, Enfants placés à l’Institut Marini de Montet (FR). Discriminations, maltraitances et abus sexuels, Fribourg 2016; Kevin Heiniger, Krisen, Kritik und Sexualnot. Die «Nacherziehung» männlicher Jugendlicher in der Anstalt Aarburg (1893–1981), Zürich 2017.
[6] Dokumentarfilme vgl. z.B. «Das Kinderzuchthaus Rathausen» (2010); «Man kann das Erlebte nicht ungeschehen machen» (2016); Spielfilme vgl. z.B. «Der Verdingbub» (2011); «Lina» (2016); Biografien vgl. z.B. Philipp Gurt, Schattenkind, Haldenstein 2016; Lisbeth Herger, Unter Vormundschaft. Das gestohlene Leben der Lina Zingg, Baden 2016.
[7] Vgl. http://www.placing-children-in-care.ch (12.02.2020).

Redaktion
Veröffentlicht am
24.02.2020
Redaktionell betreut durch
Kooperation
Die Rezension ist hervorgegangen aus der Kooperation mit der Historischen Bildungsforschung Online. (Redaktionelle Betreuung: Philipp Eigenmann, Michael Geiss und Elija Horn). http://www.fachportal-paedagogik.de/hbo/
Klassifikation
Region(en)
Weitere Informationen
Sprache Publikation
Sprache Publikation
Sprache Publikation
Sprache Beitrag