Die Bedeutung Trojas in der späten Bronzezeit (Tübingen, 14.-15.02.2002)

Ort
Tübingen
Veranstalter
Universität Tübingen
Datum
14.02.2002 - 15.02.2002
Von
Sehlmeyer, Markus

Das Tübinger Symposion "Die Bedeutung Trojas in der späten Bronzezeit" hatte - trotz des zunächst speziell klingenden Titels - einiges zu der Frage beizutragen, wie man vormoderne Städte charakterisieren kann, also wichtige Methodenfragen nicht nur für die Wirtschaftsgeschichte. Die Aussagekraft prähistorischer und archäologischer Befunde für die Geschichte früher Zeiten stand zur Debatte. Zunächst sind jedoch einige Vorbemerkungen zur Korfmann-Kolb-Kontroverse notwendig, die im Sommer letzten Jahres durch die fundamentale Kritik des Tübingers Althistorikers Frank Kolb an der Troja-Ausstellung [1] entbrannte, die Manfred Korfmann, prähistorischer Archäologe an selbiger Universität, durch seine Ausgrabungen in Troja seit 1988 entscheidend prägte. Danach sollen die 13 Vorträge kurz resümiert werden. Neben dem großen Interesse der Presse ist der Einsatz des Internets in der Kontroverse in den Blick zu nehmen - es ist wohl die erste altertumswissenschaftliche Frage, der man auf deutschen Internetseiten großen Raum geschenkt hat (s. Anm. 2, 3, 6, 15, 18, 21).

Der Streit begann mit einem Interview, das Kolb der "Berliner Morgenpost" am 17. Juli 2001 gab und das zahlreiche weitere Zeitungsberichte zur Folge hatte.[2] Kolb übte scharfe Kritik an dem in der Ausstellung gezeigten Modell Trojas, das die Öffentlichkeit irreführe, da nur der geringste Teil ausgegraben sei. Vor allem die Unterstadt sei bisher nicht verifizierbar, die Bezeichnung Trojas als Handelsmacht nicht zu rechtfertigen. In der Folgezeit verschärfte Kolb seine Vorwürfe auch in einer Weise, die von Korfmann als persönliche Beleidigung angesehen wurde - Kolb bezeichnete ihn etwa als einen "Däniken der Archäologie" und nannte seine Deutungen "völlig absurd" oder "Fiktion". Die Schärfe der Vorwürfe weckte das Interesse der Presse, doch war eine sachliche Auseinandersetzung dadurch zunächst verbaut. Korfmann reagierte u.a. mit einer online am 27.7. verbreiteten Stellungnahme.[3] Vertreter verschiedenster Disziplinen bezogen nun Stellung, selbst die oft zögerlichen Rezensionszeitschriften reagierten.[4] Im Herbst sah sich die Universität Tübingen dann genötigt, die Presse um ein Moratorium zu bitten [5] und ein Symposion im Frühjahr 2002 anzukündigen, das die offenen Fragen klären sollte. Auch Kolb legte seine Auffassung nun im Internet nieder und verwies auf die kommende Tagung zum Thema.[6]

Erst Anfang Februar 2002 gab die Universitätsleitung recht kurzfristig die Vorträge des Symposions bekannt, dessen Programm online verbreitet wurde.[7] Hierbei wurde bewußt auf die Parität geachtet - in jedem der fünf Themenkreise mindestens ein Referent der beiden Parteien. Das Interesse der Wissenschaft, Presse und Öffentlichkeit war so groß, daß nicht einmal alle Gäste im Audimax Platz fanden; der Ton wurde deshalb in einen weiteren Raum übertragen.[8] Zur chronologischen Orientierung sei gesagt, daß die Schicht Troja VI etwa 1700-1300 v. Chr. angesetzt wird, Troja VII a 1300-1200 v. Chr.

I. Troia aus dem Blickwinkel des prähistorischen Archäologen

Manfred Korfmann antwortete zunächst auf die primären Anwürfe, indem er die Charakteristika nannte, die seines Erachtens die Bezeichnung Unterstadt rechtfertigten, z.B. Graben, Tor, Bebauung. Der Plan des Tores der Nordost-Bastion im Begleitband (Anm. 1, S. 349) lasse durch Verkleinerung nicht erkennen, daß die eine Torseite Rekonstruktion sei - der Originalplan weise aber darauf hin. Die Einwohnerzahl der Unterstadt sei mit 5000-10000 Einwohnern zu schätzen. Die Bezeichnung Trojas als Metropole sei nur in Bildunterschriften zu finden, die er nicht zu verantworten habe. Peter Jablonka, der Assistent Korfmanns, ging auf die Details der "Archäologie der Unterstadt von Troia" ein. Die Pläne der Nordost-Bastion, die Mauern in Planquadrat M 17, sowie der Verlauf des Grabens, von dem noch die Rede sein wird, wurden anhand von Photos und Umzeichnungen vorgeführt.[9] Harald Hauptmann aus Heidelberg referierte über "Troia und Anatolien im 2. Jahrtausend v. Chr." Regionale Zentren wie Mari und Ebla wiesen Archive auf, die in Troja fehlten. Die Oberstadt könnte der Sitz eines lokalen Fürsten gewesen sein. Die Grabungen in der Unterstadt reichten noch nicht aus, um auf eine so hohe Bevölkerung (über 5000 Ew.) zu schließen. Bernhard Hänsel aus Berlin verglich in dem Vortrag "Südosteuropa und Troia" Befunde seiner Grabungen mit dem bisherigen Erkenntnisstand in Troja. Er verwies auf die Definition von Stadt durch Jürgen Friedrichs[10] (dichte Bebauung, Abgrenzung zum Land, Befestigung und Straßen, soziale Gliederung, Fernhandel). Anhand der Funde von Kupferbarren läßt sich Trojas Einbindung nur vermuten, noch nicht sicher bestätigen.

II. Troja aus dem Blickwinkel der Ausgrabungswissenschaften und der Klassischen Archäologie

Hans-Peter Uerpmann, ebenfalls beteiligt am Troja-Projekt, wollte referieren über "Troia: Naturwissenschaft im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Archäologie." Anstatt einer Behandlung des erwarteten Spezialgebietes von U., der Pferdehaltung, folgte eine Polemik gegen Kolb, die zudem die Alte Geschichte völlig abwertete: Ihre Quellen seien erschöpft, sie erzähle nur "alte Geschichten". Aber die Archäologie besäße die "Wahrheit". Ferner ging es um Details des schon erwähnten Grabens, den Kolb als Abwasserkanal (einer Abdeckerei ?) ansehe. Uerpmann verteidigte die Position Korfmanns, der technisch aufwendige, in den Fels gehauene Graben um die Unterstadt habe zur Verteidigung derselben gedient. Dieter Hertel aus München fragte: "Troia VI eine Residenz(stadt)? Der archäologische Befund von Burg und Untersiedlung". Er bemängelte, daß in der Oberstadt mit der Burg wichtige Architekturelemente fehlten, die für eine Residenzstadt sprächen, z.B. Wandmalerei, aufwendigere Fußböden, Archive oder Magazinräume. Der Interpretation der von Jablonka vorgeführten Befunde zur Unterstadt (NO-Bastion, Planquadrat M 17 mit Bauresten/Haus) könne er nicht immer folgen: Der in seiner Bedeutung umstrittene Graben sei um 1300 v. Chr. verfüllt worden, zur Verteidigung dann also in keinem Fall mehr geeignet gewesen. Wolf-Dietrich Niemeier aus Athen behandelte "Troia und das westliche Kleinasien in der zweiten Hälfte des 2. Jtds. v. Chr.: Archäologischer Befund und historische Quellen." Der Bezug Kretas zu Milet lasse sich nach seinen Grabungen jetzt als historisch erweisen.[11] Vieles spreche dafür, daß Ahhijawa mit dem Reich Thebens (in Böotien) gleichzusetzen wäre - Milet hätte dabei als Brückenkopf in Kleinasien gedient; dazu paßten Reminiszenzen aus mykenischer Zeit, die man bei Homer finde.

III. Troia aus dem Blickwinkel der Altorientalisten

Frank Starke, Tübingen, sprach "Zur Kritik an der Gleichsetzung Wilusas mit (W)Ilios/Troia." Im Grunde genommen bot er eine Rezension der Seiten 53-60 von Hertels Büchlein über Troja.[12] Dabei wurden Hertels Ansichten über die Staaten Kleinasiens in der Hethiterzeit und den Manapa-Tarhundas-Brief stark in Zweifel gezogen. Man hat den Eindruck, daß Starke den Archäologen Hertel in dieser Frage für inkompetent hält, er greift ihn jedenfalls an, weil Hertel kein hethitisch könne. Susanne Heinhold-Krahmer, Salzburg: "Wilusa=(W)ilios und TARUISA=TROIA? Zur historischen Geographie Westkleinasiens", vertrat gegenüber Hertel und Starke eine noch skeptischere Auffassung, was wir über Kleinasiens Geographie wissen können. Sie sieht nur bei vier Orten im Hethiterreich die Lage als gesichert an und verweist auf die ganz verschiedenen Karten in den jüngsten Publikationen.[13]

IV. Troja aus dem Blickwinkel der Althistoriker

Gustav Adolf Lehmann, Göttingen, referierte über "Homer und die bronzezeitlichen Palastzentren und Mächte (13./12.Jh. v. Chr.): Zu den historischen Hintergründen der Troia-Sage." Die Fremdvölkerliste auf dem Sockel einer Statue Ramses' II. von 1275 v. Chr. verweise auf ein Land Dardany, das mit den bei Homer genannten Dardanern in Beziehung zu bringen sei. Die zwischen Ägypten, den Hethitern und Ugarit gehandelten Waren finde man größtenteils auch unter den Funden von Troja. Beides spreche für eine Einbindung Trojas in die damalige Staatenwelt. Der zweite Veranstaltungstag begann mit dem Vortrag von Frank Kolb, "Handelsmetropole - Handelsstadt - Stadt? Überlegungen zu den wirtschaftlichen Grundlagen Trojas und seiner Funktion im Handelssystem des zweiten Jahrtausends v. Chr." Er verglich Troja mit den bekannten Handelszentren wie z.B. Ugarit und kam zu dem Schluß, daß Troja eher agrarisch orientiert war und möglicherweise nicht mehr als 1000 Einwohner gehabt habe. [14] Kolb stellte also die Einbeziehung Trojas in den Fernhandel in Frage und damit auch den städtischen Charakter.

V. Troja aus dem Blickwinkel der Homerforschung

Die letzte Sektion galt der Historizität von Homers Ilias. Joachim Latacz aus Basel faßte unter dem Titel "Zur Bedeutung der neuen Troia-Forschung für die Homer-Philologie" einige Kernargumente seines Buches "Troia und Homer" zusammen:[15] Die Homer-Philologie erwartete seit langem archäologische Belege für anscheinend Mykenisches bei Homer. Diese seien nun durch Beobachtungen zur Metrik gegeben, die es wahrscheinlich machten, daß mündlich überlieferte Lieder in Linear B als Quelle gedient hätten.[16] Wolfgang Kullmann, Freiburg, brachte in seinem Vortrag "Homer und Troia in der späten Bronzezeit" in der Linie seiner Rezension zu Latacz[17] die gewichtigen Argumente bei, die Homers Ilias in der archaischen Welt des 8. Jh. verorten; Reminiszenzen der mykenischen Zeit seien demgegenüber für gering zu veranschlagen.

Die Referate und die sich anschließenden Diskussionen, die hier nicht im einzelnen behandelt werden können, ließen im Verlauf der beiden Tage deutlich werden, wie groß der Interpretationsspielraum in den beteiligten Disziplinen ist. Methodisch problematisch daran ist, daß noch nicht endgültig geklärte Hypothesen bereits verwendet werden, um die Bedeutung Trojas zu bestimmen. Das wurde auch in der abschließenden Podiumsdiskussion deutlich, die im SWR übertragen wurde und deren Schlußworte online verfügbar sind.[18] Hier soll nur ein einzelner Diskussionsbeitrag aufgegriffen werden, der die verfahrene Situation deutlich macht. Hans-Joachim Gehrke, Freiburg, forderte mehr interdisziplinäre Verständigung über grundlegende Theorien zu Themen wie Handel und Stadt. An und für sich hätte ein Symposion wie das in Tübingen den Rahmen dafür abgeben können, aber statt dessen verlegte man sich auf Apologetik. Das war nicht nur an den Vorträgen von Uerpmann und Starke deutlich, die die Chance verpaßten, ihre noch wenig bekannten Fächer Archäobiologie und Hethitologie einem größeren Kreis zu präsentieren. Vermittelnde Vorträge waren selten, etwa die von Hauptmann oder Hänsel. Auch die Diskussionsbeiträge waren zumeist polarisiert; viele Teilnehmer hatten schon entsprechende Folien mitgebracht, weshalb man in der Presse von "Diaprojektoren als Waffe" las.[19] Bemängelt wurde von den Zuhörern vielfach, daß kaum neue Ideen zur Deutung der Funde vorgetragen wurden. Könnte der von Korfmanns Team gefundene Graben nicht auch etwas anderes als ein Verteidigungs- oder Entwässerungsgraben sein? Neues Fundmaterial wurde nicht vorgestellt, obwohl doch in sehr vielen Punkten von den Diskutanten Zweifel an Korfmanns Deutungen vorgetragen wurden, die man mit aussagekräftigen Befunden hätte widerlegen können.

Wenn man die Beiträge der Medien durchsieht, ist mitunter von einem "Patt" die Rede,[20] nach dem Eindruck vieler Veranstaltungsteilnehmer waren aber die Einwände der Kolb-Seite sehr gewichtig, Korfmann mußte in vielen Fragen zurückstecken, ja er relativierte seine Thesen selbst (Größe der Unterstadt, Umfang des Handels). Die bessere Internetarbeit hat aber vermutlich Korfmann geleistet, der die ganze Kontroverse akribisch im Internet dokumentierte und verständlicherweise auch seine eigene Meinung dort darlegte. Zu den Positionen seiner Kombattanten findet man dort weiteres Material.[21]

Anmerkungen

[1] Die Ausstellung "Troia. Traum und Wirklichkeit" (www.troia.de) wurde vom 17.3.-17.6. 2001 in Stuttgart gezeigt, vom 14.7.-14.10. 2001 in Braunschweig und ist noch bis zum 1. April 2002 in Bonn zu sehen. Der Begleitband zur Ausstellung ist unter demselben Titel erschienen (Darmstadt 2001).
[2] Der Text des Interviews ist dokumentiert auf http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/pressereview.html.
[3]http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/stellungnahme.html
[4] Die Historische Zeitschrift ging bereits vor Ausbruch der eigentlichen Kontroverse auf Troja ein: Im April 2001 (HZ 272, 422f.) rezensierte J. Cobet sehr kritisch das Buch von M. Korfmann und D. Mannsperger: Troia. Ein historischer Überblick und Rundgang, Stuttgart 1998; die altertumswissenschaftliche Rezensionszeitschrift Gnomon druckte unverzüglich ab, was W. Kullmann zu den Publikationen von J. Latacz über Homer und Troja beizutragen hatte (Gnomon 73 (2001) 648-63, auch zum Ilias-Kommentar von Latacz u.a.). In diesem Zusammenhang ist ebenfalls Uwe Walters Konfrontierung der Bücher von Latacz (Anm. 15) und Hertel (Anm. 12) zu sehen (FAZ, 23.7.2001).
[5]http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/pm/pm496.html (29.11.2001).
[6]http://www.uni-tuebingen.de/dekanat-geschichte/ag/alte-geschichte.htm, dort unter "Aktuelles". Ergänzend sind zwei Leserbriefe von Althistorikern dort einzusehen, die die FAZ nicht drucken mochte.
[7]http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/symposium.html.
[8] Die vorbildliche Organisation kann hier nur gelobt werden; Rainer Funke von der Universität und eine Vielzahl (studentischer) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, u.a. vom Troja-Projekt Korfmanns, haben die notwendigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Richard Kannicht und Wolfgang Röllig moderierten die Diskussionen nach den Vorträgen, Georg Wieland die Abschlußdiskussion.
[9] Die relevanten Materialien finden sich alle im Begleitband zur Troja-Ausstellung (Troia. Traum und Wirklichkeit, Darmstadt 2001); der stärker Interessierte sei ferner auf die Publikationsreihe "Studia Troica" verwiesen. Ein großformatiger Gesamtplan der Ausgrabung liegt noch nicht vor.
[10] Jürgen Friedrichs: Stadtanalyse. Soziale und räumliche Organisation der Gesellschaft, 3. Aufl., Opladen 1994. S. 48-97.
[11] Niemeier spricht sich für die Historizität von Ephoros aus (Fragment bei Jacoby, FGrHist 70 F 127). Die Grabungen N.s sind anscheinend noch nicht publiziert, vgl. aber seine Kurzdarstellung: Hattussa und Ahhijawa im Konflikt um Millawanda/Milet, in: Die Hethiter und ihr Reich. Das Volk der 1000 Götter (Ausstellungskatalog Bonn, 18. Januar bis 28. April 2002), Darmstadt 2002, S. 293-98.
[12] D. Hertel: Troia. Archäologie, Geschichte, Mythos, München (April) 2001, wo S. 53-60 gegen F. Starke, Studia Troica 7 (1997) 447-87 verschiedene Einwände erhoben werden. Zuvor hatte Starke in selber Sache einen Leserbrief an den Focus gerichtet (http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/focusbriefe.html). Die Gleichsetzung von Wilusa und Ilios vertreten inzwischen manche Hethitologen (J.D. Hawkins, Anatolian Studies 48 [1998] 1-32), andere erwägen sie zumindest (T. Bryce: The kingdom of the Hittites, Oxford 1998, S. 392-404).
[13] Daß so genaue Karten wie die von F. Starke (Die Hethiter [Anm. 11] S. 302-9) heute schon möglich sind, stellt Heinhold-Krahmer damit zumindest implizit in Frage. - Zur Ausstellung "Die Hethiter. Das Volk der 1000 Götter" in Bonn vgl. http://www.kah-bonn.de/ausstellungen/hethiter/.
[14] Ausführlichere Hinweise in dem zeitgleich mit dem Symposion erschienenen Aufsatz von F. Kolb: Ein neuer Troia-Mythos ? Traum und Wirklichkeit auf dem Grabungshügel von Hisarlik, in: H.-J. Behr/ G. Biegel / H. Castritius (Hrsg.): Troja - Traum und Wirklichkeit. Ein Mythos in Geschichte und Rezeption, Braunschweig 2002, S. 8-39, dort v.a. S. 21-30.
[15] J. Latacz: Troia und Homer. Der Weg zur Lösung eines alten Rätsels, München Berlin 2001. Gegen die Rezension Kullmanns (Anm. 4) hat Latacz sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch im Internet repliziert: Bryn Mawr Classical Review 2002.02.15 (http://ccat.sas.upenn.edu/bmcr/2002/2002-02-15.html); die dt. Fassung (pdf) ist, wie nicht anders zu erwarten, auf Korfmanns Internetseiten zu finden (http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/lataczentgegnung.pdf).
[16] Latacz bezieht sich dabei auf die nicht unumstrittenen Aussagen von J. Bennet, in: I. Morris/ B. Powell (eds.): The New Companion to Homer, Leiden 1997, S. 511-33.
[17] S. Anm. 4. Kullmann selbst hat bedeutende Bücher zum Thema verfaßt, z.B. Die Quellen der Ilias, Wiesbaden 1960.
[18] Auf den Internetseiten des Schwäbischen Tagblatts: http://www.cityinfonetz.de/tagblatt/archiv/ 2002/das.magazin/07/artikel1.html.
[19] Ralph Bollmann, taz vom 18.2.2002. Einen Pressespiegel findet man unter http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/brand01.html; ein recht ausgewogener Artikel ist der von B. Seewald in der Welt vom 18.2.2002, S. 29. Auch Alexander Menden, SZ 18.12.2002, ist informativ.
[20] Z.B. Berlin Online 17.2.2002 mit Rückgriff auf dpa online.
[21]http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/positionen.html.

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Zitation
Tagungsbericht: Die Bedeutung Trojas in der späten Bronzezeit (Tübingen, 14.-15.02.2002), 14.02.2002 – 15.02.2002 Tübingen, in: H-Soz-Kult, 02.03.2002, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-9>.
Redaktion
Veröffentlicht am
02.03.2002
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