Einführungen in die NS-Geschichte

: Geschichte des Nationalsozialismus. . Stuttgart  2008. ISBN 978-3-8252-2914-6

Süß, Winfried; Süß, Dietmar (Hrsg.): Das »Dritte Reich«. Eine Einführung. München  2008. ISBN 978-3-570-55044-1

Caplan, Jane (Hrsg.): Nazi Germany. . Oxford/New York  2008. ISBN 978-0-19-927686-8

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Kim Christian Priemel, Europa-Universität Viadrina

Gegenwärtig gibt es einen bescheidenen, aber doch bemerkbaren Boom an Gesamt- und Sammeldarstellungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, der sich in zweierlei Weise deuten lässt. Zum einen ist die bemerkenswerte Zahl an Neuveröffentlichungen – zumindest jener in deutscher Sprache – auf die fortdauernde Umstellung auf BA- und MA-Studiengänge zurückzuführen bzw. auf die damit einhergehende Modularisierung und Vereinheitlichung der Lehrpläne, die Erarbeitung regelmäßiger workloads sowie die inhaltliche Raffung der Studiengänge. Hier entsteht ein neuer Teilmarkt für wissenschaftliche Literatur, der nach übersichtlich aufbereiteter, zügig erlernbarer Information verlangt, die zugleich differenziert argumentiert: eine Verknüpfung von Ereignisgeschichte und Quellenanalyse, methodisch reflektiert und in den aktuellen Forschungsstand eingebettet. Während einige Verlage bereits etablierte Marken wie die unter Studierenden beliebte UTB-Reihe entsprechend erweitern – etwa durch den hier zu besprechenden Band von Michael Wildt oder die vor kurzem aufgelegte Short Oxford History of Germany [1] –, bemühen sich andere Häuser darum, ihre Produkte auf dem neuen Markt zu platzieren. So auch der Siedler Verlag, dessen neues Paperbacklabel Pantheon das akademische Publikum ansprechen soll wie der vorliegende, von Dietmar und Winfried Süß dezidiert mit Blick auf das BA-Studium edierte Band.

Zum anderen mag man im jetzigen Trend zur Gesamtdarstellung auch den Ausdruck eines gewissen Grundkonsenses vermuten, der sich nach den großen Forschungswellen der letzten rund 15 Jahre – zur deutschen Besatzungsherrschaft in Osteuropa und zu den Tätern der Vernichtungspolitik, zur Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte des Dritten Reiches – nun gesetzt hat.[2] Mit unzähligen Dissertationen, vielbeachteten Großerzählungen (u.a. Kershaw, Evans, Friedländer) sowie dem Abschluss wichtiger Forschungs- und Editionsprojekte, darunter 'Das deutsche Reich' und 'Der Zweite Weltkrieg', die Studien zur Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und zahlreiche unternehmensgeschichtliche Auftragsarbeiten, hat sich der Wissenstand sowohl erweitert als auch vertieft, sind zahlreiche weiße Flecken auf der historischen Karte des Dritten Reiches vermessen worden.

Ist die erste Perspektive für die universitäre Lehre die relevantere, so interessiert die zweite vor allem aus forschungstheoretischen Gründen, erlaubt sie doch, einen Blick auf den state of the art der NS-Historiographie zu werfen. Der Aufgabe, das immens dichte Feld aufzuschließen, die wichtigsten Forschungsfragen zu skizzieren sowie zentrale Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren, nähern sich die drei Neuerscheinungen in formaler Hinsicht in unterschiedlicher Weise. Der UTB-Band präsentiert sich als konzentrierte, aus einer Feder geschriebene Kompaktdarstellung, die auf wenig mehr als 200 kleinformatigen Seiten die Herausforderung einer „Geschichte des Nationalsozialismus“ angeht. Hingegen sind die von Jane Caplan bzw. von Dietmar und Winfried Süß herausgegebenen Studien zu „Nazi Germany“ bzw. dem „Dritten Reich“ als Sammelbände konzipiert, in denen ausgewiesene Fachleute das Gesamtbild mosaikartig zusammensetzen. Im ersteren Fall sind dies vor allem britische und nordamerikanische Autoren, im zweiten die – laut Verlagswerbung – „besten Köpfe der jüngeren Historikergeneration“, was man angesichts des Umstandes, dass sich zwei Drittel der Beiträger in ihren 40ern und 50ern befinden, als ironischen Kommentar auf die gerontokratische Struktur des akademischen Betriebes lesen mag.

Gleichwohl zeigen sich bereits beim ersten Lesen signifikante Ähnlichkeiten der beiden Anthologien untereinander, aber ebenso mit Wildts Monographie, die in konventioneller Form chronologisch erzählt ist und deren Einleitungs- und Schlusskapitel Forschungsdiskussion, Fragestellung, Ergebnissicherung und Ausblick mustergültig exerzieren. Einer groben zeitlichen Ordnung folgen auch die Sammelbände, wenn sie ihren Ausgangspunkt in der Genese der nationalsozialistischen Ideologie und der europäischen Faschismen der Zwischenkriegsjahre nehmen, um jeweils mit der Nachgeschichte von Erinnerung und Aufarbeitung zu enden. Eine bemerkenswerte Differenz besteht indes in der Süß’schen Zurückhaltung als Herausgeber. Anders als Caplan und Wildt verzichten sie auf eine umfangreiche Einleitung, die den Forschungsstand dar- und den eigenen Ansatz ausführlich vorstellt. Statt dessen bescheiden sie sich mit einem gerade einmal dreiseitigen Agendasetting, das jedoch mit Nachdruck eine multiperspektivische Ausrichtung einfordert, die den Nationalsozialismus (a) als „Teil einer europäischen Gewaltgeschichte der Moderne“, (b) mit einer zeitlich verschobenen Schwerpunktsetzung auf das Radikalisierungsjahr 1939 in (c) sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive erfassen soll (S. 9-11). Die mehr an- als ausformulierte Form stellt ein Wagnis mit Blick auf die Kohärenz der einzelnen Beiträge dar, jedoch eines, das am Ende in weiten Teilen aufgeht. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: Denn in dem Kapitel, das die Herausgeber als Autoren beitragen (‚Volksgemeinschaft‘ und Vernichtungskrieg. Gesellschaft im nationalsozialistischen Deutschland, S. 79-100) werden dann doch jene Fragen, die den Band quergliedern, expliziert, und so wird der Leser gut daran tun, diesen Abschnitt gleichsam vor die Klammer zu ziehen.

Auf dieser Basis wird dann auch deutlich, was die drei Bände in beinahe verblüffender – obschon durch die Vorarbeiten der Autoren und Herausgeber nicht ganz fernliegender [3] – Einmütigkeit verbindet. Allen gemeinsam ist der analytische Fluchtpunkt der ‚Volksgemeinschaft‘ und somit die gesellschaftsgeschichtliche Prämisse, den Nationalsozialismus als Netz von Regeln, Strukturen und Praktiken zu interpretieren, die sich im Wechselspiel von Inklusion und Exklusion definieren. Alle zentralen Begriffe und Formen, Dynamiken und Objektiven der nationalsozialistischen Herrschaft werden letztlich aus diesem Blickwinkel beleuchtet: der Rassismus als soziales Ordnungsprinzip und der „Antisemitismus der Tat“ (Wildt, S. 20), Hegemonialanspruch und Lebensraum-Gewinnung, der Führergedanke und die Überwindung der Klassengesellschaft durch ethnische Homogenisierung und politische Gleichschaltung, nicht zuletzt das geringe Maß an Widerstand gegen Diktatur, Verfolgung und Vernichtungspolitik.

Wildt nutzt dieses Paradigma gekonnt, um seine drei Leitfragen chronologisch zu ordnen und argumentativ miteinander zu verbinden. Fragt er im ersten Teil danach, welchen Anteil die Propaganda von der Volksgemeinschaft am Aufstieg des Nationalsozialismus hatte, zeichnet er im zweiten Anspruch und Ausmaß der Transformation der deutschen Gesellschaft in eben jene Volksgemeinschaft nach, um im dritten Hauptteil die mörderische Zuspitzung der Volksgemeinschafts-Idee in Krieg und Völkermord sowie ihre Auflösung in der totalen Niederlage darzulegen. Dieser Struktur immanent ist dabei bereits die grundlegende These, dass es eine solche Gemeinschaft überhaupt gegeben habe, die erst den Genozid anstreben und dann selbst zerfallen konnte. Als „Zielprojektion“ (Süß/Süß, S. 80) bejahen dies auch die Herausgeber der beiden Sammelbände, unterscheiden jedoch im Zusammenspiel mit den Einzelbeiträgen stärker zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Insbesondere im Oxforder Band melden Adam Tooze und Jill Stephenson, deren Aufsatz gemeinsam mit jenem von Nikolaus Wachsmann zum NS-Repressionsapparat den analytischen Kern der Sammlung darstellt, erhebliche Zweifel an Reichweite und Effektivität der Inklusionsmechanismen an. Und Peter Fritzsche weist in seinem bestechenden Beitrag zurecht darauf hin, dass das Deutungsschema „Volksgemeinschaft“ auch die Gefahr birgt, “to sweep – perhaps a bit too easily – a great many Germans into the enthusiastic compact of the […] people’s community” (Caplan, S. 51).

Dem Reiz der Volksgemeinschaft verschließt sich das Gros der Autoren indes ebenso wenig wie die Zeitgenossen, erlaubt der Ansatz doch Zustimmung zu und Funktionalität des NS-Staates in unterschiedlichsten Politikfeldern zu erklären. Entsprechend nehmen nahezu alle Kapitel der Sammelbände den Begriff auf und versuchen, ihn für ihre Fragestellungen fruchtbar zu machen – mit Ausnahme der Artikel von Philipp Gassert (Süß/Süß) und Gerhard L. Weinberg (Caplan), die sich mit der Außenpolitik einem Feld widmen, das sozialgeschichtlichen Ansätzen nur bedingt zugänglich ist. In den übrigen Kapiteln jedoch taucht die Volksgemeinschaft leitmotivisch immer wieder auf. In vielen dient sie als interpretatorischer Leitfaden, so etwa bei Stephenson und Wachsmann oder in den mit der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik befassten Artikeln von Alan Steinweis (Süß/Süß) und Doris Bergen (Caplan). In anderen ist der Leser geneigt, darin einen eher randständigen Bezugspunkt zu erblickten, so im Exkurs zu den Volksprodukten in Rüdiger Hachtmanns wissenschaftsgeschichtlichem Beitrag, in Christiane Kullers Ausführungen zur „kämpfenden Verwaltung“, wo die Brücke über die rassistisch kontaminierten Prinzipien der staatlichen Wohlfahrtsbürokratie geschlagen wird, oder auch in Robert Moellers Text, der die vielzitierte Mitscherlich-Diagnose der deutschen Unfähigkeit, den Verlust des „Führers“ zu betrauern, auch auf den Untergang der Volksgemeinschaft bezieht (Caplan, S. 247). Dass die grundlegenden Ergebnisse der drei Bände streckenweise fast identisch ausfallen, kann daher kaum überraschen. Wachsmanns Schlussfolgerung, “[t]he Nazi leaders realized that a sizeable minority of collaborators, and an often passive population, was enough to allow them to pursue an ever more radical policy of exclusion” (Caplan, S. 145) findet sich in anderen Fassungen auch bei Wildt und im Süß-Sammelband – vielleicht auch ein Echo der bereits vor vielen Jahren von Ian Kershaw geprägten Formel, „[that] the road to Auschwitz was built by hate but paved with indifference“. [3]

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Beobachtungen zur Auflösung der Volksgemeinschaft. Ihre unzureichende Umsetzung und mangelnde soziale Durchdringung, die Diskreditierung durch das Desaster des Krieges und nicht zuletzt die Unehrlichkeit nicht weniger Mitglieder der nationalsozialistischen Führung dienen etwa Stephenson und Bergen als Anhaltspunkte, um den völligen, inneren und äußeren Zerfall der nationalsozialistischen Herrschaft zu begründen und den Spannungsbogen in die materiellen wie moralischen Trümmer des Jahres 1945 zu lenken. Auch Dietmar und Winfried Süß zeichnen das Ende der Volksgemeinschaft als „ausgezehrte und fragmentierte ‚Zusammenbruchsgesellschaft’“ (Süß/Süß, S. 98) und rekurrieren damit ebenso auf Christoph Kleßmann wie Wildt, der die Volksgemeinschaft erst in die Zusammenbruchsgesellschaft überführt, um sie dann in Westdeutschland als „Konsum- und Marktgesellschaft der Nachkriegszeit“ mit stabilen rechtsstaatlichen und demokratischen Strukturen wiedererstehen zu lassen (S. 207, 211). Die Rückkehr zu einem inkludierenden Verständnis von Volksgemeinschaft allerdings wird nur angedeutet: Ob Markt und Konsum tatsächlich als Substitute für Nation und Volk dienen konnten, bleibt im Ungewissen und wird im Falle der Darstellungen Wildts wie auch Caplans wohl Aufgabe der Folgebände zum geteilten Deutschland sein.

Auch die verhandelten Themen der einzelnen Beiträge gleichen sich vielfach, teils sind die Zuschnitte nahezu identisch wie bei den Kapiteln zur Außenpolitik (Weinberg bzw. Gassert), zum Verhältnis von Staat, Partei und Führer (Jeremy Noakes bzw. Armin Nolzen), zur Kirchenpolitik (Richard Steigmann-Gall bzw. Christoph Kösters), zur NS-Wirtschaft (Tooze bzw. Michael C. Schneider) oder zur Nachgeschichte des Dritten Reiches (Moeller bzw. Christoph Classen) – mit oft sehr ähnlichen Thesen und Ergebnissen. Die parallele Lektüre lohnt aber gerade dort, wo die Ausarbeitung der Themenkomplexe erkennbar variiert. So bietet Kösters eine vorzügliche Zusammenfassung, in der er die eigentümliche Janusköpfigkeit der kirchlichen Vertreter zwischen Resistenz und Widerstand auf der einen, Anpassung, Duldung und Mitverantwortung auf der anderen skizziert, ohne auf allzu schlichte Kategorien zurückzufallen. Noch reizvoller ist gleichwohl der Ansatz Steigmann-Galls, dessen Artikel auch die verfolgten Kirchen prominent behandelt und somit die komparative Perspektive beträchtlich erweitert. Insgesamt sind die Beiträge in der von Caplan herausgegebenen Sammlung meist breiter gefasst als im Pantheon-Band, gelegentlich auch etwas souveräner in ihrer Diktion und im Zugriff auf Literatur und Quellen. Andererseits finden sich im Unterschied zur Oxforder Sammlung, wo etwa Tooze und Moeller im Wesentlichen Zusammenfassungen ihrer Monographien anbieten, in der deutschen Edition einige besonders spannende und innovative Kapitel. Dazu zählt neben Hachtmanns Beitrag etwa jener von Waltraud Sennebogen, welche die „Gleichschaltung der Worte“ sprachgeschichtlich analysiert. Martin Baumeisters instruktiver Essay über den historischen Ort des Nationalsozialismus im Kontext der europäischen Faschismen stellt ebenfalls ein Plus gegenüber dem englischsprachigen Band dar – verlangt seinen mutmaßlich studentischen Lesern allerdings einiges ab, etwa wenn er Stanley Paynes Faschismus-Kriterien „Nationalismus, autoritäre[s] Staatsdenken, Korporatismus und Syndikalismus, Imperialismus, Idealismus, Voluntarismus, Romantizismus, Mystizismus, Militarismus und Gewalt“ argumentativ schon voraussetzt statt sie selbst einzuführen (S. 22).

Hierin liegt auch der einzige Kritikpunkt des deutschen Sammelbandes. Einerseits richtet er sich an Studierende der frühen Semester und will diese durch das Dickicht der oft abschreckend komplexen NS-Geschichtsschreibung geleiten. Andererseits verfolgen die Herausgeber darüber hinausgehende Ziele, die sie in ihrem einleitenden Analyseschema skizzieren. Diese anspruchsvolle Doppelaufgabe löst der Band sehr weitgehend, aber nicht vollständig. So werden der sozial- und kulturgeschichtliche Zugriff überzeugend umgesetzt und die internationale Perspektive in mehreren Beiträgen prominent eingeführt – im Unterschied zu den beiden anderen Veröffentlichungen, die selten über die Grenzen des „Reiches“ hinausschauen. [5] Hingegen bleiben die chronologische Neubalancierung bzw. die daraus resultierenden Folgen für die historische Interpretation eher undeutlich. Zudem führt das paradigmatische Anliegen, gemessen am Adressatenkreis, mitunter zu sprachlicher Überkomplexität, etwa wenn die Herausgeber feststellen, dass die Monopolpartei NSDAP „die sozialen Konflikte entinstitutionalisierte und bis dahin getrennte Wertsphären fusionierte, indem sie in die deutsche Gesellschaft ein engmaschiges Organisationsgeflecht hineinwob, das weit in den Bereich des Privaten hineinragte“ (S. 81).

In dieser Hinsicht mögen die zentralen Aussagen der von Caplan verantworteten Zusammenstellung studentischen Lesern trotz englischer Sprache etwas leichter zugänglich sein. Ganz sicher gilt dies für Wildts Monographie, die eine Art erweitertes Abiturwissen bietet, was keineswegs abwertend zu verstehen ist. Vielmehr entspricht eine solche Darstellung eben jenen Anforderungen, die der Bachelor in der Lehre vermehrt stellt, was immer man davon halten mag. Diese auf so bemerkenswertem Niveau zu befriedigen, wie es Wildt gelingt, ist daher nicht hoch genug einzuschätzen. Nicht weniger zu empfehlen sind die beiden Sammelbände, die Einführungsveranstaltungen in die Geschichte des Dritten Reiches durchgängig kompetentes, auf hohem Niveau argumentierendes und vor allem vielfältiges Material an die Hand geben. Auch aus der Forschungsperspektive überzeugen die beiden bemerkenswerten Editionen vollauf, findet sich doch hier in der Tat der state of the art der NS-Forschung. Angesichts der grundlegend ähnlichen Interpretationslinien steht zu vermuten, dass sich daran so schnell nichts ändern wird.

Anmerkungen:
[1] Anders als der Reihentitel andeutet, existiert bislang keine Oxford History of Germany. Die im Aufbau befindliche Edition bietet Short Histories Frankreichs, Italien, der Britischen Inseln sowie Europas in einheitlicher Gestaltung.
[2] Wegweisend unter anderem: Götz Aly / Susanne Heim, Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung, Hamburg 1991; Christopher Browning, Ordinary Men. Reserve Police Battalion 101 and the Final Solution in Poland, New York 1992; Dieter Pohl, Von der „Judenpolitik“ zum Judenmord. Der Distrikt Lublin des Generalgouvernements 1939-1944, Frankfurt a. M. 1993; Winfried Schulze, Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 1920-1995, Berlin 1995; Lothar Gall / Gerald Feldman / Harold James u.a., Die Deutsche Bank 1870-1995, München 1995.
[3] Vgl. Timothy Mason, Nazism, Fascism and the Working Class. Essays by Tim Mason, Jane Caplan (Hrsg.), Cambridge 1995; Winfried Süß, Der „Volkskörper“ im Krieg. Gesundheitspolitik, Gesundheitsverhältnisse und Krankenmord im nationalsozialistischen Deutschland 1939-1945, München 2003; Michael Wildt, Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939, Hamburg 2007.
[4] Ian Kershaw, Popular Opinion and Political Dissent in the Third Reich, Oxford 1983, S. 277.
[5] Allen drei Bänden gemeinsam ist allerdings die Beinahe-Abwesenheit Österreichs in dem hier beschriebenen Dritten Reich. Vgl. die ebenfalls neue Darstellung von Kurt Bauer, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, Wien/Köln/Weimar 2008.

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23.10.2008
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