Westpreußen-Jahrbuch 69/70 (2019/2020)

Titel der Ausgabe 
Westpreußen-Jahrbuch 69/70 (2019/2020)
Weiterer Titel 
Westpreußen-Jahrbuch 69/70 (2019/2020)

Erschienen
Münster 2023: Westpreußen-Verlag
Erscheint 
Jährlich oder (bei Doppelbänden) zweijährlich
ISBN
978-3-9814101-0-5
Anzahl Seiten
230 S.
Preis
€ 25,90 (für Mitglieder der Gesellschaft € 21,90)

 

Kontakt allgemein

Institution
Westpreußische Gesellschaft
Abteilung
Redaktion
Land
Deutschland
PLZ
48167
Ort
Münster-Wolbeck
Straße
Mühlendamm 1
Von
Annelie Kürsten

Das „Westpreußen-Jahrbuch“ erschließt die Geschichte und Kultur der ehemaligen preußischen Provinz „Westpreußen“ in ihrer ganzen Vielfalt und betrachtet sie dabei vor dem Horizont der fortgeschrittenen europäischen Einigung. Darauf verweist der Untertitel, der ab dem Jahrgang 69/70 Studien zur europäischen Kulturregion an der unteren Weichsel lautet.

Überdies erweitern bzw. vertiefen die Beiträge nicht nur das geschichtliche Wissen über Westpreußen, sondern fragen auch kritisch nach den Voraussetzungen, die die historiographische Praxis in früheren Jahren geprägt haben, und diskutieren attraktive neuere Ansätze und Methoden der Geschichtsschreibung.

Da in den Jahrbüchern auch die Erträge der Westpreußen-Kongresse veröffentlicht werden, gruppieren sich schließlich mehrere Beiträge jeweils um ein thematisches Zentrum und verleihen den einzelnen Bänden, die selbstverständlicherweise auch „freie Beiträge“ bieten, eine höhere Kohärenz.

Jedem Beitrag folgen eine deutsche und eine polnische Zusammenfassung.

Inhaltsverzeichnis

Zur Einführung

GRUNDSATZREFERATE:

Bettina Schlüter: Historische Wahrheit 2.0 – Geschichtskonstruktionen im analogen und digitalen Zeitalter (S. 15–28)

Jörg Hackmann: Zwischen Preußen und Pommern: Bezeichnungen für die Region an der unteren Weichsel im deutsch-polnisch-kaschubischen Spannungsfeld (S. 30–48)

Hans-Jürgen Bömelburg: Die untere Weichselregion und Westpreußen in der Perspektive einer deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte und einer europäischen Kulturgeschichte (S. 50–68)

BEITRÄGE ZUR ZERKLÜFTETEN DEUTSCH-POLNISCHEN BEZIEHUNGSGESCHICHTE SEIT DEM KAISERREICH:

Christian Pletzing: Preußen, Deutsche und Polen in Westpreußen zwischen Völkerfrühling und Kulturkampf (S. 71–85)

Martin Koschny: Der „Geist von Rache und Erniedrigung“. Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg und der „Friedensvertrag“ von 1919 (S. 88–103)

Frank Golczewski: Konzepte der Wiederherstellung Polens nach dem Ersten Weltkrieg (S. 104–115)

Beata Dorota Lakeberg: Neuer Staat, alte Nachbarn – Deutsch-polnische Konfliktlinien und Verständigungsansätze während der Zwischenkriegszeit im Spiegel der deutschen Minderheitenpresse (S. 117–133)

Daniel Brewing: Der Beginn des „Polenfeldzugs“ – ein Bruch mit Grundregeln der Zivilisation (S. 135–150)

Axel Dornemann: Heimwehland: „Flucht – Vertreibung – Erinnerung“ als Sujet eines „literarischen Lesebuchs“ (S. 152–162)

Christoph Bergner: Das Epochenjahr 1989 und seine Aktualität für die deutsch-polnischen Beziehungen (S. 165–179)

FREIE BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE DER REGION:

Filip Emanuel Schuffert: Zwei Städte, eine Seuche: Danzig und Königsberg im Angesicht der Pest (S. 183–208)

Rainer Zacharias: Regno Redintegrato – Die westpreußische Huldigung Friedrichs II 1772 in Marienburg (S. 210–223)

ERGÄNZENDE INFORMATIONEN:

Die Autorinnen und Autoren

Abbildungsnachweise

Weitere Hefte ⇓
Redaktion
Veröffentlicht am