Kunstchronik 76 (2023), 7

Titel der Ausgabe 
Kunstchronik 76 (2023), 7
Weiterer Titel 
Themenheft: PROVENIENZFORSCHUNG UND KUNSTGESCHICHTE – EINE AUTOPSIE

Erschienen
Nürnberg 2023: Fachverlag Hans Carl
Preis
Jahresabo: € 76,90; Studentenabo: € 48,40; Einzelheft: € 8,00

 

Kontakt

Institution
Kunstchronik. Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege
Land
Deutschland
Ort
München
c/o
Kunstchronik Zentralinstitut für Kunstgeschichte Katharina-von-Bora-Str. 10 80333 München Tel.: +49 (0)89 289 27558 Fax: +49 (0)89 289 27607 Email: kunstchronik@zikg.eu
Von
Gabriele Strobel, Redaktion Kunstchronik, Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Das diesjährige Themenheft der Kunstchronik unterzieht die Provenienzforschung zwischen Kunstgeschichte, Zeitgeschichte, Recht und Moral einer kritischen Autopsie. Es geht bei dieser Bilanz um Reibungsverluste zwischen Akademisierungsgefahr, Binnenlogiken und Begründungszirkeln im Elfenbeinturm bis zum erklärten politischen und gesellschaftlichen Auftrag, zwischen Legitimationskrise und Raubtierkapitalismus, zwischen Nonchalance und zivilgesellschaftlicher Erinnerungskultur.

KUNSTCHRONIK
Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege
Herausgegeben vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München
Themenheft

76. Jahrgang / Juli 2023 / Heft 7

Inhaltsverzeichnis

PROVENIENZFORSCHUNG UND KUNSTGESCHICHTE – EINE AUTOPSIE

EDITORIAL

Museale Standardaufgabe oder rhizomorphe Wissenschaft? Zur Provenienzforschung zwischen Kunstgeschichte, Zeitgeschichte, Recht und Moral
Christian Fuhrmeister, Christine Tauber
322

ESSAYS
Provenienzforschung als Disziplin und ihr Stellenwert in der Wissenschaftslandschaft und universitären Lehre
Meike Hopp
324

Auf einmalspielt die Welt eine Rolle? Zum Verhältnis von Kunstgeschichte und Provenienzforschung
Christian Fuhrmeister
330

Jewish Perspectives on Provenance Research and the Art World
Deidre Berger
337

Provenienzforschung im Werkverzeichnis?
Aya Soika, Ingrid Pérez de Laborda
340

Das Beste aus zwei Welten
Benjamin Lahusen
346

Bridging Past and Present: the Holocaust Claims Processing Office and the Function of Provenance Research in a Restitution Claim
Anna B. Rubin, Rebecca Friedman
350

Kunsthandel, Kommerz, Provenienzforschung: Washington und die Folgen
Agnes Thum
357

Bedingt gute Rahmenbedingungen. Zur digitalen Provenienzforschung
Theresa Sepp
363

REZENSIONEN

Restitutionsdebatten um kleine Dinge und Meisterwerke
Carolin Lange, Der Raub der kleinen Dinge. Belastetes Erbe aus Privatbesitz: ein Leitfaden für Museen; Julius H. Schoeps, Wem gehört Picassos „Madame Soler“? Der Umgang des Freistaates Bayern mit einem spektakulären NS-Raubkunstfall; Fair und gerecht? Restitution und Provenienz im Kunstmarkt. Praxis. Probleme. Perspektiven; Eva Reifert/Tessa Rosebrock (Hg.), Zerrissene Moderne. Die Basler Ankäufe „entarteter Kunst“; Anita Haldemann/Judith Rauser (Hg.), Der Sammler Curt Glaser. Vom Verfechter der Moderne zum Verfolgten
Susanne Meyer-Abich
371

On the Importance of In-Depth Case Studies
Meike Hoffmann/Andreas Hüneke (Hg.), „Entartete Kunst“ in Breslau, Stettin und Königsberg
Ewa Manikowska
379

Die Rückgabe von NS-Raubkunst: eine Frage der Moral oder des Rechts?
Sophie Schönberger, Was heilt Kunst? Die späte Rückgabe von NS-Raubkunst als Mittel der Vergangenheitspolitik; Sophie Schönberger, Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der
Nostalgie
Sabine Rudolph
382

Ausstellungskalender
389

Impressum
400

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Redaktion
Veröffentlicht am