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Das Archiv. Zeitung für Wolfsburger Stadtgeschichte 7 (2022), 24

Titel der Ausgabe 
Das Archiv. Zeitung für Wolfsburger Stadtgeschichte 7 (2022), 24
Weiterer Titel 
Alvar Aaltos Bauten in Wolfsburg

Herausgeber
Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation der Stadt Wolfsburg (Redaktion: Anita Placenti-Grau, Alexander Kraus, Aleksandar Nedelkovski)
Erschienen
Wolfsburg 2022: Selbstverlag
Erscheint 
einmal im Quartal (Mai, August, November, Februar)
Anzahl Seiten
24 S.
Preis
kostenlos

 

Kontakt

Institution
Das Archiv. Zeitung für Wolfsburger Stadtgeschichte
Land
Deutschland
c/o
Stadt Wolfsburg, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, Goethestraße 10a, 38440 Wolfsburg, E-Mail: <izs-stadtarchiv@stadt.wolfsburg.de> / <alexander.kraus@stadt.wolfsburg.de>
Von
Alexander Kraus, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS), Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Kultur

„Wenn man Wolfsburg bedauert, weil es ohne Tradition und noch dazu im Schatten einer einzigen Fabrik habe aufwachsen müssen“, wog der Journalist Wolf Schneider in seinem anlässlich der Einweihung des Kulturzentrums erschienen Artikel in der Süddeutschen Zeitung die Vor- und Nachteile der vielzitierten Traditionslosigkeit ab, „so könnte man es auch beneiden dafür, daß es die einzigarte Chance hat, große Konzeptionen zu verwirklichen […].“ Mit seinem Die Kunst, eine Stadt zu werden überschriebenen Artikel erklärte er den vermeintlichen Malus rasch zu einem spezifischen Standortvorteil. Auch Hannelore Schubert schlug in der Welt mit Blick auf das 1962 eingeweihte kulturelle Zentrum der Volkswagenstadt, für das der finnische Architekt Alvar Aalto verantwortlich zeichnete, in dieselbe Kerbe: „Selbst noch ohne jede Tradition und von dem Stigma der Goldgräberstadt gezeichnet, suchte man nach dem Einmaligen, um dem Mittelmaß und den Moden ein Gegengewicht zu geben, ein Zeichen der Urbs zu schaffen.“

Welche Zuschreibungen Stadt wie Gebäude im Rahmen der feierlichen Einweihung desselben erfuhr und wie die Verantwortlichen selbst beide gelesen haben wollten, zeichnet Fabian Köster ebenso nach wie den Weg zum architektonischen Meilenstein der Stadtgeschichte. Inwiefern das Kulturzentrum in es gesetzte und mit ihm verbundene Hoffnungen einzulösen vermochte, steht im Beitrag Gernot Graeßners im Zentrum, der von 1972 bis 1974 als Pädagogischer Mitarbeiter für Politische Bildung an der Volkshochschule Wolfsburg in Aaltos Bau wirkte. Sofia Singler und Maximilian Sternberg wiederum lenken den Blick auf die beiden durch Aalto in Wolfsburg realisierten Kirchen, die gemeinsam mit dem Kulturzentrum eine bedeutende Gebäudegruppe des Architekten markieren. Zu guter Letzt danken wir dem Institut Heidersberger wie auch dem Alvar Aalto Museumsarchiv in Jyväskylä, Finnland, für die wunderbare Kooperation, ohne die diese Ausgabe nicht so bildgewaltig hätte ausfallen können.

Inhaltsverzeichnis

Fabian Köster
Anziehungskraft des Uneindeutigen. Die Eröffnung von Alvar Aaltos Kulturzentrum in Wolfsburg
S. 1-8

Gernot Graeßner
Bildung zwischen Demokratie und Öffentlichkeit. Das Kulturzentrum Alvar Aaltos
S. 9-16

Sofia Singler/Maximilian Sternberg
Zwischen Innen und Außen. Alvar Aaltos Wolfsburger Kirchen
S. 17-24

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