Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007), 10

Titel der Ausgabe 
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007), 10
Weiterer Titel 
Die Ständige Ausstellung des Deutschen Historischen Museums

Erschienen
Erscheint 
monatlich

 

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Institution
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht
Land
Deutschland
c/o
Prof. Dr. Michael Sauer Universität Göttingen Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte Didaktik der Geschichte Waldweg 26 37073 Göttingen Tel. 0551/39-13388 Fax 0551/39-13385
Von
Sauer, Michael

Inhaltsverzeichnis

Inhalt der Ausgabe

ABSTRACTS (S. 562)

EDITORIAL (S. 563)

BEITRÄGE
Hans-Jörg Czech
Von der Konzeption zur Realisation
Der Publikumsmagnet Ständige Ausstellung des Deutschen Historischen Museums (S. 564)

Katja Köhr/Karl Heinrich Pohl
Affirmation statt Kritik?
Das Deutsche Historische Museum in Berlin und seine Ständige Ausstellung (S. 578)

Uwe Danker/Astrid Schwabe
Orientierung in der Geschichte der Deutschen?
Die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums (S. 591)

INFORMATIONEN NEUE MEDIEN
Gregor Horstkemper/Alessandra Sorbello Staub
Historische Quellen zum Anfassen?
Virtuelle Ausstellungen und Museumsangebote (S. 607)

LITERATURBERICHT
Magnus Brechtken
Geschichte des Nationalsozialismus, Teil II (S. 609)

NACHRICHTEN (S. 624)

AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER
Julia Meike/Henning Schluß
Die Ambivalenz des DDR-Schulsystems
Video-Dokumentationen von DDR-Unterricht werden rekonstruiert (S. 630)

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Abstracts

Hans-Jörg Czech
Von der Konzeption zur Realisation
Der Publikumsmagnet Ständige Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
GWU 58, 2007, H. 10, S. 564-577
Mit seiner 2006 eröffneten Ständigen Ausstellung im Berliner Zeughaus ist es dem DHM gelungen, einen Überblick über die deutsche Geschichte in Ausstellungsform zu schaffen, der auf anhaltend reges Interesse und viel Zustimmung bei einem internationalen Publikum stößt. Der Beitrag skizziert aus der Perspektive des Museums die Entwicklungsgeschichte, die inhaltlichen Leitprinzipien sowie die methodischen und strukturellen Merkmale des vielbeachteten Projektes. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Rolle des Objektes als historisches Zeugnis innerhalb der Präsentationen.

Katja Köhr/Karl Heinrich Pohl
Affirmation statt Kritik?
Das Deutsche Historische Museum in Berlin und seine Ständige Ausstellung
GWU 58, 2007, H. 10, S. 578–590
Der Aufsatz analysiert die Dauerausstellung des DHM in kritischer Absicht. Der selbstformulierte Anspruch der Ausstellungsmacher, ein innovatives Museum gestalten zu wollen, das über nationale Grenzen hinausweist und zur Ausbildung eines reflektierten und selbstreflexiven Geschichtsbewusstseins beiträgt, wird dabei an der konkreten Umsetzung der Museumskonzeption gemessen. Als Analysekriterien dienen grundsätzliche fachwissenschaftliche, didaktische und pädagogische Anforderungen, wie z.B. die Transparenz der Fragestellung(en), die Präsentation eines „offenen“ Geschichtsbildes, eine multiperspektivische und kontroverse Darstellung oder die Einhaltung eines Überwältigungsverbotes. Das Ergebnis zeigt, dass die Dauerausstellung des DHM diesen Anforderungen nur sehr partiell genügt.

Uwe Danker/Astrid Schwabe
Orientierung in der Geschichte der Deutschen?
Die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums
GWU 58, 2007, H. 10, S. 591–606
Seit Juni 2006 zeigt das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin seine Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“. Der Beitrag versucht die zentrale museologische Schau zur deutschen Geschichte aus fachdidaktischer Perspektive unter der Fragestellung, ob und wie die Ausstellung historisches Lernen ermöglicht, kritisch zu würdigen. Er zeichnet zunächst die Geschichte des DHM nach, um anschließend die Präsentation des 20. Jahrhunderts in der Ausstellung an fachdidaktischen Kriterien zu messen, die aus Stellungnahmen und Publikationen des DHM selbst abgeleitet werden.

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