Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 66 (2017), 1

Titel der Ausgabe 
Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 66 (2017), 1
Weiterer Titel 

Erschienen
Erscheint 
erscheint als vierteljährliches Periodikum
ISBN
978-3-87969-421-1
Anzahl Seiten
154 S.
Preis
€ 72,- für das Jahr, € 23,- für das Einzelheft (25% Rabatt für Studierende)

 

Kontakt

Institution
Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung (ZFO) / Journal of East Central European Studies (JECES)
Land
Deutschland
Ort
-
c/o
Verantwortlicher Redakteur: Dr. Christoph Schutte, Gisonenweg 7 35037 Marburg Tel. 06421/184-129 Fax 06421/184-139 E-Mail: <christoph.schutte@herder-institut.de>
Von
Schutte, Christoph

Die „Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung“ (ZfO) erscheint mit diesem Jahrgang unter dem neuen Paralleltitel „Journal of East Central European Studies“ (JECES) und mit einem neu gestalteten Cover. Angesichts der jüngsten politischen, intellektuellen und wissenschaftlichen Entwicklungen ist das Interesse an der Region Ostmitteleuropa noch einmal deutlich gewachsen. Dies betrifft auch die Bereiche Geschichte, Kunstgeschichte und Cultural Studies, die angesichts der dynamischen Veränderung politischer Diskurse für etliche Länder eine Neubewertung erfahren haben.
Daher möchte die ZfO stärker als bisher auch aktuelle Fragen der Geisteswissenschaften und Digital Humanities aufgreifen und eine Plattform des Austausches bieten. Dazu dient die neue Rubrik „Forum“, die in einem der kommenden Hefte eröffnet wird. Sie soll in kürzeren Texten aktuelle Fra¬gen fokussieren, zur Diskussion einladen und auch jenseits disziplinärer Grenzen Forschungsfelder vermessen. Dies möchte sie auch in Hinblick auf den Bereich der East European Studies in Großbritannien, den USA und Kanada tun. Der dritte Schritt, der mit dem neuen Erscheinungsbild der Zeit¬schrift markiert wird, betrifft die digitale Verfügbarkeit. Im vergangenen Jahr konnte die Zeitschrift ihre Sichtbarkeit durch den neuen Online-Auftritt (www.zfo-online.de), der ab sofort auch einen Zugriff als E-Abonnement erlaubt, noch einmal deutlich steigern.
So steht der neue Paralleltitel insgesamt nicht so sehr für eine umfassende inhaltliche Neuausrichtung, sondern vielmehr für den verstärkten Brückenschlag zwischen der deutschsprachigen Forschung, den Forschungslandschaften in Ostmitteleuropa und der internationalen scientific community. Er soll nicht nur die Bedeutung der Zeitschrift als kompetentes Forum für den wis¬senschaftlichen Austausch unterstreichen, sondern auch die eine oder andere Diskussion initiieren und Inspiration geben für die dynamische Weiterentwicklung und Vernetzung der Forschung zu Ostmitteleuropa.

The ‘Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung’ (ZfO) appears with this year under a new parallel title, the ‘Journal of East Central European Studies’ (JECES), and with a new cover design. In the light of recent political, intellectual and scientific developments, interest in the region of East Central Europe has grown significantly. This applies to the fields of his¬tory, art history and cultural studies, which have experienced a reassessment in the light of the dynamic change in political discourse regarding a number of countries.
In response, JECES seeks to do more than ever to address current questions of the (digital) humanities and provide a platform for exchange. This is the task of the new ‘Forum’ section, which will be launched in one of the upcoming issues. It will focus on current debates from the perspective of the (digital) humanities in shorter texts, invite you to join the discussion, and assess new fields of research that go beyond disciplinary boundaries. The aim is to do this also in terms of East European studies in the United Kingdom, the United States and Canada. The new look and feel of the journal also marks a third step forward: digital availability. Last year, the journal significantly boosted its visibility through a new online presence (www.zfo-online.de), which is now accessible by e-subscription.
So the new parallel title stands not so much for a comprehensive substan¬tive new orientation, but rather for strengthening the bridges between Ger¬man-language research, the research landscape in Eastern Europe, and the international scientific community. The intention behind the new title is not only to emphasize the importance of the journal as an expert forum for scientific exchange, but also to spark new debates, and to inspire the dynamic development and networking of research on East Central Europe.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Přemysl Bar
A Tortuous Path to Reconciliation and Justice: Sigismund of Luxembourg as Arbiter in the Dispute between the Teutonic Knights and Poland (1412–1420)
(3–40)

Daniel Mahla
„Diejenigen, welche Brüder entzweien“. Über die Anfänge politischer Organisation orthodoxer Juden in der Zweiten Polnischen Republik
(41–69)

Paweł Zajas
Aus der Vorgeschichte der Ostpolitik. Literaturtransfer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen im kulturpolitischen Kontext (1960–1970)
(70–98)

Besprechungen

Deutsch-Polnische Erinnerungsorte, Bd. 1–5
Andrew Demshuk, Claudia Kraft
(99–106)

Reval/Tallinn
Andreas Fülberth
(107–108)

Anti Selart
Livonia, Rus’ and the Baltic Crusades in the Thirteenth Century
Marek Tamm
(108–109)

Jürgen Heyde
Transkulturelle Kommunikation und Verflechtung
Maria Cieśla
(109–110)

Schöffenbuch der Kulmer Stadtfreiheit 1407–1457
Heiner Lück
(110–112)

Die baltischen Länder und Europa in der Frühen Neuzeit
Otto-Heinrich Elias
(112–113)

Wojciech Tygielski
Italians in Early Modern Poland
Andrea Mariani
(114–116)

Eckhard Jäger
Die Insel Rügen auf alten Karten
Jürgen Lafrenz
(116–117)

Hermann Zeitlhofer
Besitzwechsel und sozialer Wandel
Thomas Winkelbauer
(117–119)

Richard Šípek
Die Jauerer Schlossbibliothek Ottos des Jüngeren von Nostitz
Detlef Haberland
(120–121)

Von Breslau nach Leipzig
Ruth Leiserowitz
(121–122)

A History of the Polish Intelligentsia
Witold Molik
(123–126)

Sławomira Walczewska
Damen, Ritter und Feministinnen
Angelique Leszczawski-Schwerk
(126–127)

Robert Spät
Die „polnische Frage“ in der öffentlichen Diskussion im Deutschen Reich, 1894–1918
Stefan Dyroff
(127–129)

Gebrochene Kontinuitäten
Kerstin S. Jobst
(129–130)

Religion und Nation
John Connelly
(131–132)

White Spots – Black Spots
Bernd Bonwetsch
(132–134)

Bella Gutterman
Fighting for Her People
Klaus-Peter Friedrich
(134–135)

Volker Mohn
NS-Kulturpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren
Radka Šustrová
(135–137)

Gideon Greif, Itamar Levin
Aufstand in Auschwitz
Karin Orth
(137–139)

Anna Cichopek-Gajraj
Beyond Violence
Svenja Bethke
(139–141)

Imke Hansen
„Nie wieder Auschwitz!“
Karin Orth
(141–143)

War die „Vertreibung“ Unrecht?
Christian König
(143–145)

Kinga Pozniak
Nowa Huta
Anna Pelka
(145–147)

Spielplätze der Verweigerung
Mike Plitt
(147–149)

Piotr Pęziński
Na rozdrożu
Klaus-Peter Friedrich
(149–151)

Anzeigen
(152–154)

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