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Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 29 (2018), 3

Titel der Ausgabe 
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 29 (2018), 3
Weiterer Titel 
Biographien und Migrationen / Biographies and Migrations

Herausgeber
Herausgeberinnen dieses Bands: Johanna Gehmacher / Klara Löffler / Katharina Prager
Erschienen
Innsbruck 2018: StudienVerlag
Erscheint 
drei Bände pro Jahr
ISBN
978-3-7065-5684-2
Anzahl Seiten
244
Preis
32

 

Kontakt

Institution
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften/Austrian Journal of Historical Studies (OeZG)
Land
Austria
c/o
Redaktionsanschrift: Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universität Wien Universitätsring 1 A-1010 Wien oezg.journal@univie.ac.at
Von
Oliver Kühschelm

Wenn es um die Relationen zwischen Biographien und Migrationen geht, sind klare Verhältnisse kaum zu erwarten – schon eher Heterogenitäten, Gleichzeitigkeiten und Widersprüchlichkeiten. Dieser Mehrdimensionalität und den Interdependenzen zwischen Biographien und Migrationen und damit der beständigen Interaktion und Bewegung zwischen diesen Dimensionen menschlichen Lebens, Erlebens und Darstellens als eines prinzipiell nie abgeschlossenen Prozesses gilt das Interesse dieses Bandes. Ob die jeweilige Forschungsperspektive nun Formen des biographischen Erzählens, der Mobilität und Migration zum Ausgangspunkt hat – grundsätzlich sollte dem Gefüge zwischen menschlichen Erfahrungen des Ortswechsels in spezifischen historischen und sozialen Konstellationen und deren Resonanzen und Spiegelungen in Formen biographischen Erzählens in ihrer engen Verschränkung mit der Kategorie Geschlecht systematische Aufmerksamkeit zukommen.

Inhaltsverzeichnis

7
Johanna Gehmacher / Klara Löffler / Katharina Prager
editorial: leben in bewegung. interdependenzen zwischen biographie, migration und geschlecht

17
Levke Harders
Migration und Biographie. Mobile Leben beschreiben

37
Katharina Prager
„Amerika ist trotz allem grossartig“ – Die transkulturellen Leben und autobiographischen Praktiken der Familie Viertel

58
Philipp Strobl
„Ich habe nie die Absicht gehabt, autobiographische Arbeiten zu schreiben“ – Exil und Autobiographie im transnationalen Leben von Paul Hatvani-Hirsch

80
Sven-Philipp Brandt
Flavius Josephus – zwischen Historiographie und Autobiographie

97
Jessica Richter
Brüchigkeit als Normalität. Mobilitäten und Stellenwechsel in Selbstzeugnissen von Hausgehilfinnen (Österreich, ca. 1900–1938)

120
Kathrin Pavic
Schnittstelle Diskurs und Biographie. Wie gesellschaftliche Diskurse die Lebensgeschichte von serbischen Immigrantinnen und Immigranten in der Schweiz beeinflussen

148
Laura Ritter
Schreiben, um zu berichten. Schreiben, um zu kitten. Das Tagebuch des Generals Aleksej von Lampe als Spiegel der Emigrationserfahrung, 1919–1965

166
Daniel Bißmann
Umsiedler als Übersetzer. Anmerkungen zu Selbstpräsentation und Gewalt von Angehörigen der deutschbaltischen Minderheit in Sicherheitspolizei und SD

Forum

189
Vida Bakondy
Objekte der Erinnerung – Erzählungen zur Migration. Ein Sammlungsprojekt und eine Ausstellung zur Migrationsgeschichte im Wien Museum

202
Marcel Amoser / Karl C. Berger / Gerhard Hetfleisch / Christina Hollomey-Gasser
Migration sammeln, vermitteln, ausstellen und archivieren. Das Beispiel einer Kooperation aus Tirol

215
Françoise Kreissler
Zur Biographie eines Illegalen im französischen Exil: Felix Kreissler (1917–2004)

228
Klemens Kaps / Oliver Kühschelm
Unser tägliches Reich gib uns heute? Pieter Judsons Habsburg. Geschichte eines Imperiums

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