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Militärgeschichtliche Zeitschrift 64 (2005), 2

Titel der Ausgabe 
Militärgeschichtliche Zeitschrift 64 (2005), 2
Weiterer Titel 

Herausgeber
Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam, Hans Ehlert und Beatrice Heuser
Erschienen
München 2005: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
halbjährlich
Preis
Jahresabonnement: 30,00 €, ermäßigt: 21,00 €. Einzelheft: 18,00 €

 

Kontakt

Institution
Militärgeschichtliche Zeitschrift
Land
Deutschland
c/o
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Redaktion MGZ Zeppelinstraße 127/128 14471 Potsdam Tel. 0331 / 9714-0 Fax 0331 / 9714-509
Von
Jaroschka, Gabriele

Liebe Listenmitglieder,

das neueste Heft der MGZ ist kürzlich erschienen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Jaroschka
Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Inhaltsverzeichnis

AUFSÄTZE
Dieter Krüger; Nationaler Egoismus und gemeinsamer Bündniszweck. Das „NATO Air Defence Ground Environment Programme“ (NADGE) 1959 bis 1968

Eine halbwegs wirksame Luftkriegführung im Nuklearzeitalter machte die Unterstellung der Luftverteidigungskräfte der NATO in Europa unter den Supreme Allied Commander Europe bereits im Frieden erforderlich. Dies gelang erst 1960. Allerdings entzog sich Frankreich einer vollständigen Integration. Nachdem die organisatorischen Grundlagen geschaffen waren, galt es ein modernes Fliegermelde und -leitsystem zu schaffen. Auf der Grundlage elektronischer Datenverarbeitung und moderner Radaranlagen sollte die Luftverteidigung des Bündnisses mit geringstmöglichem Zeitverzug reagieren können. Erst 1962 einigte sich das Bündnis auf ein „NATO Air Defence Ground Environment Programme“. Da fast jeder Mitgliedsstaat mit einem Minimum an finanziellem Beitrag ein Maximum an Nutzen für die eigene Sicherheit und die eigene Industrie anstrebte, zog sich die Implementierung bis Anfang der 1970er Jahre hin. Nur mit Mühe gelang es den Gremien der NATO, den gemeinsamen Bündniszweck gegen den nationalen Egoismus durchzusetzen. Realisiert wurde dann auch nur ein suboptimales System, das die Grenzen einer intergouvernemental verfassten transnationalen Militärbündnisses beleuchtet.

In order to be able to conduct a reasonably effective air warfare in the nuclear age, it was necessary to subordinate the NATO Air Defense Forces in Europe to the Supreme Allied Commander Europe already in peace-time. This was not achieved before 1960. However, France evaded a complete integration. After the organisational foundation had been created, the task was to establish a modern control and reporting system. Based on electronic data processing and modern radar systems, the Alliance Air Defence was to be enabled to response within the shortest possible time lag. Only in 1962 did the Alliance agree on a »NATO Air Defence Ground Environment Programme«. Since each member state wanted to gain maximum benefit for its own security and domestic industry while making a minimum financial contribution, the implementation was not achieved until the early 1970s. The NATO bodies had to make some effort to carry out the Alliance purpose against national egoism. The final result was a sub-optimal system which throws light on the limits of an intergovernmentally founded transnational military alliance.

Robert G. Moeller; Kämpfen für den Frieden: 08/15 und westdeutsche Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg

Der Beitrag bietet eine Analyse von Paul Mays dreiteiligem Spielfilm 08/15, der Verfilmung der außerordentlich erfolgreichen Romantrilogie gleichen Namens von Hans Hellmuth Kirst. Mitte der fünfziger Jahre sahen Millionen von Westdeutschen den Dreiteiler im Kino. Mays Filme bieten – so das Argument – Einblicke in die Art und Weise, wie Westdeutsche den Zweiten Weltkrieg ein Jahrzehnt nach dessen Ende selektiv erinnert haben. In der entschärften Version des Kriegsgeschehens von 08/15 ist das Töten und Sterben weitgehend von der Leinwand verbannt – gezeigt werden tapfere Deutsche. In einer Auseinandersetzung, die sie weder beabsichtig noch betrieben hatten, kämpften sie für Anstand und Ehre. Das Deutschland, das aus dem Krieg hervorging, wies – so scheint es in dem Film – wenig Narben auf, ja es war im Mai 1945 bereits auf dem Weg zu Erholung und Erneuerung. In dem Beitrag wird die kritische Auseinandersetzung mit dem Film ausgelotet, die sich insbesondere in einer Vielzahl von Filmbesprechungen in der Massenpresse niederschlug. Filmkritiker sind zwar kein Ersatz für „das“ Publikum, ihre Stellungnahmen lassen jedoch den Prozess erkennen, wie die Deutschen die Vergangenheit des Zweiten Weltkriegs „bewältigten“ und welche Teile dieser Vergangenheit sie bereit waren, in ihre Gegenwart aufzunehmen.

This article offers an analysis of Paul May’s movie trilogy, 08/15. The movies were based on Hans Hellmut Kirst’s enormously popular novels of the same name, and they were seen by millions of West Germans in the mid-1950s. The article argues that May’s movies offer insights into the ways in which West Germans selectively remembered the Second World War a decade after the end of the conflict. In 08/15’s sanitized version of the shooting war, killing took place off screen and brave Germans fought to preserve their dignity and honor, fighting a conflict that was not of their making. The war leaves Germany little scarred and well on its way to recovery and renewal by May 1945. The article explores the critical reception of the movie, particularly as it registered clearly in a wealth of film reviews in the popular press. Although critics are no stand in for the »public«, their responses can illuminate the process by which West Germans »came to terms with« the past of the Second World War and indicate which parts of that past they were willing to bring into the present.

Rainer Pöppinghege; „Kriegsteilnehmer zweiter Klasse“? Die Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener 1919-1933

Als wichtigste Veteranenorganisation der deutschen Kriegsgefangenen etablierte sich bereits kurz nach Kriegsende die Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener (ReK). Während es dem Verband zunächst um die Wiedereingliederung und rentenrechtliche Ansprüche ihrer Mitglieder ging, fand Mitte der zwanziger Jahre die ideologische Neuausrichtung statt. Fortan stand die moralische „Wiedergutmachung“, also die nachträgliche Anerkennung der Kriegsgefangenen als gleichberechtigte Frontkämpfer im Zentrum der Verbandspolitik. Gleichzeitig gewannen Volkstumsideale zumindest auf der Führungsebene der ReK an Einfluss. Der aus dem Lager bekannte vermeintlich klassenlose Kameradschaftsgedanke prädestinierte die Kriegsgefangenen demnach in besonderer Weise als Protagonisten des zeitgenössischen Überparteilichkeitsideals. Erfüllung fanden die Wünsche der ReK erst durch die Nationalsozialisten: Reichskanzler Adolf Hitler bestätigte den Frontkämpferstatus der Kriegsgefangenen, was diese geradezu euphorisch begrüßten.

The Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener (Reich Association of former Prisoners of War – ReK) became the most influential veterans’ organisation of German prisoners of war shortly after the end of the war. While the association initially focused on the social re-integration of its members and accordingly on pension claims, an ideological re-adjustment began to take place in the middle 1920s. From then on the moral recompense i.e. the acceptance of POWs as fullfledged combatants was the ReK’s major goal. At that time the völkisch ideals and notions gained more and more acceptance at least among senior ReK members. The presumably classless comradeship, which the former prisoners had experienced in the camps, seemed to qualify them in a particular manner as protagonists of the contemporary popular ideal of political neutrality. The ReK’s aims were fulfilled by the National Socialists: Reich Chancellor Adolf Hitler confirmed the prisoners’ status as combatants which met with an enthusiastic response.

Stephen Schröder; „Ausgedehnte Spionage“ – Benno von Sieberts geheime Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt (1909-1926)

Zwischen dem russischen Diplomaten Benno von Siebert und dem Berliner Auswärtigen Amt entwickelte sich vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg eine geheime und bis heute weithin unbekannte Zusammenarbeit, die im ersten Teil des Aufsatzes anhand unveröffentlichter Materialien aus deutschen, britischen und vereinzelt russischen und amerikanischen Archiven nachgezeichnet wird. Drei zeitlich wie inhaltlich von einander getrennte Phasen lassen sich unterscheiden. Während die Kooperation in den Jahren 1909 bis 1914 durch den Verrat von über 5000 russischen Dokumenten gekennzeichnet war, welche der an der zarischen Botschaft in London tätige Siebert damals nach Berlin gelangen ließ, bezog sie sich während des Weltkriegs auf die Tätigkeiten eines deutschen Gewährs- und Vertrauensmanns. Siebert, der nach Kriegsausbruch aus dem diplomatischen Dienst ausgeschieden war, gab 1917/18 wertvolle Informationen über die damalige Kriegslage vor allem in England und Russland preis und reiste zudem in die von deutschen Truppen besetzten Ostseeprovinzen, um im Auftrag der Wilhelmstraße die Stimmung der Bevölkerung zu erkunden. Nach Kriegsende war die Zusammenarbeit durch diverse Aktivitäten im Dienste der Erforschung der „Kriegsschuldfrage“ geprägt, welche Siebert in Abstimmung oder im Auftrag des Auswärtigen Amts bis zu seinem Tod Ende April 1926 ausübte. Das zentrale Motiv, das ihn zu der riskanten Kooperation veranlasste, ist in Sieberts deutschfreundlicher Haltung zu sehen: Der Kurländer wollte jenem Land nutzen, aus dem seine Familie stammte und dem er sich verbunden fühlte.
Der zweite Teil des Aufsatzes konzentriert sich auf die erste und in allgemeinhistorischer Perspektive wichtigste Phase der Zusammenarbeit. Anhand von vier Fallbeispielen aus den Jahren 1912 bis 1914 wird rekonstruiert, welche Kenntnisse den eingeweihten Personen in der Wilhelmstraße dank der geheimen Meldungen aus London zur Verfügung standen und welche Auswirkungen diese Informationen auf die Gedankenwelt und Politik der deutschen Außenpolitiker zeitigten. Dabei zeigt sich sowohl im Kontext des serbisch-bulgarischen Bündnisvertrags vom März 1912 als auch hinsichtlich der deutschen Einschätzung des italienischen und englischen Verhaltens im Kriegsfall, dass durch die geheimen Berichte keine gänzlich neue Situation geschaffen wurde. Das zugespielte Material übte vielmehr einen bestätigenden und verstärkenden Einfluss aus. Ähnliches gilt auch für das vierte Beispiel; denn auch die Verhandlungen über eine englisch-russische Marinekonvention vom Frühjahr und Sommer 1914 bestätigten und intensivierten die bereits im Vorfeld angelegte deutsche Einschätzung einer nach wie vor festen englischen Stellung innerhalb der Tripelentente. Allerdings versetzten sie zugleich den vormals vorhandenen optimistischen Elementen der deutschen Wahrnehmung einen schweren Rückschlag. Diese Einzelergebnisse führen zu dem Befund, dass die Siebertschen Berichte in ihrer Wirkung zwar nicht dramatisiert werden sollten, dass sie jedoch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Lagebeurteilung der eingeweihten Außenpolitiker ausübten. Von der Geschichtswissenschaft sollte der „Faktor Siebert“ deshalb nicht ganz außer Acht gelassen werden.

The secret contacts between the Russian diplomat Benno Alexandrowitsch von Siebert and the German Foreign Office are still largely unknown amongst historians. Based on hitherto unused material from the archives, the first part of the article examines this co-operation from its beginning in the years before the outbreak of the First World War to its end in 1926, when Siebert died. It can be divided into three phases: Firstly, the period from 1909 until 1914, when Siebert as a member of the Russian embassy in London leaked more than 5000 documents to the Germans. Secondly, Siebert’s activities as a German informant and source during the war, and, thirdly, the various forms of co-operation after the war, regarding the question of war guilt. The main reason why Siebert was willing to participate in this perilous operation has to be seen in the light of his favourable attitude towards Germany: Siebert, a Baltic German, wanted to support his ancestors’ home land. For the German Foreign Office, Siebert’s leaking of the Russian documents was his most important function. By looking at four case studies of the pre-war years, the concrete impact of the documents on the assessment and policies of the German politicians and diplomats is examined in the second part of the article. The analysis shows that the Russian material rather than completely changing the German minds, often just supported prevailing assessments of the international situation.

Albert Fischer; Die Lufthansa als Instrument der geheimen Rüstungspolitik? Ziviler Luftverkehr und Militarisierung in der Weimarer Republik

Die Lufthansa hatte ihre Gründung nicht zuletzt rüstungspolitischen Zielsetzungen zu danken. In der Folgezeit oblagen ihr und überhaupt dem (zivilen) Luftverkehr bis zum Ende der Weimarer Republik während des „Dritten Reiches“ ohnehin militärische Funktionen. In der vorliegenden Darstellung war zu klären, welches Gewicht dem beizumessen war, welche Rolle die Lufthansa in der Rüstungspolitik des Deutschen Reiches spielte; es stellte sich die Frage nach einem etwaigen Primat des Militärischen. Im Ergebnis wurde die Existenz eines solchen Primates negiert. Das rüstungspolitische Moment war stets nur eines unter mehreren, genoss dabei keineswegs Vorrang. Schon die Gründung der Lufthansa hatte sich zwar auch, aber eben nicht in erster Linie unter militärischen Aspekten vollzogen. Später kooperierten Lufthansa, Reichsverkehrsministerium und Reichswehr insoweit und vor allem deshalb, weil sich ihre Interessen deckten. Traten Zielkonflikte zutage, verhalfen Verkehrsministerium und Fluggesellschaft regelmäßig den zivilen resp. den eigenen Intentionen zum Durchbruch. Wird nun bedacht, dass der zivile Luftverkehr vor allem aufgrund seiner militärischen Funktionen derart umfänglich subventioniert wurde, wie geschehen, so ist eher eine Instrumentalisierung der Regierung und speziell der Militärs durch die Fluggesellschaft(en) auszumachen als umgekehrt.

The founding of Lufthansa was due not least to German armaments policies. Once it was established, until the end of the Weimar republic and certainly during the »Third Reich«, military functions were incumbent on Lufthansa and all (civilian) air transport. This paper discusses the relative importance of these factors, what role Lufthansa played in German armaments policies, and it also asks for a potential primacy of the military in this context, coming to the conclusion that this primacy did not exist. Armaments policies were one aspect among many, and they did not play a predominant role. Even in the founding of Lufthansa military aspects had not been the predominant factor. Later, Lufthansa, the Reich Ministry of Transport and the Army co-operated only as much as their common aims dictated. In any clash of interests, the Ministry of Transport and Lufthansa jointly assured that their own, civilian positions prevailed. Thus, the substantial funding of civilian air transport for ist military aspects appears as an exploitation of the government and the military by the air lines, rather than vice versa.

MISZELLE

Rudolf J. Schlaffer; Anmerkungen zu 50 Jahren Bundeswehr: Soldat und Technik in der „totalen Verteidigung“

NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG

Cynthia Flohr; Quellen zur Geschichte des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion im Bundesarchiv-Militärarchiv
Esther-Beate Körber; Bericht über die Tagung der Arbeitsgemeinschaft zur Preußischen Geschichte vom 11. bis 13. Oktober 2004 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar
Annika Mombauer; An improbable war? The Outbreak of World War I – Reconsidered. International conference at Emory University, Atlanta, Georgia, 13-16 October 2004
Oliver von Wrochem; „Zwischen Anpassung, Kollaboration und Widerstand: Loyalitäts- und Legitimitätskonflikte im Zweiten Weltkrieg“, Tagung, 17. und 18. Juni 2005 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

REZENSIONEN

Wilm Hosenfeld, "Ich versuche jeden zu retten". Das Leben eines deutschen Offiziers in Briefen und Tagebüchern. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Thomas Vogel; Christof Dipper
Jeremy Black, Rethinking Military History; Beatrice Heuser
Urs Graf, Die Zeichnungen im Kupferstichkabinett Basel. Bearb. von Christian Müller; Matthias Rogg
Die Herrscher Sachsens. Markgrafen, Kurfürsten, Könige 1089-1918. Hrsg. von Frank-Lothar Kroll; Clemens Heitmann
Gerhard Kunze, "Die Saxen sind Besien". Die Erschießung von sieben sächsischen Grenadieren bei Lüttich am 6. Mai 1815; Walter Fellmann
Das Militär und der Aufbruch in die Moderne 1860 bis 1890. Armeen, Marinen und der Wandel von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Europa, den USA sowie Japan. Im Auftr. des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und der Otto-von-Bismarck-Stiftung hrsg. von Michael Epkenhans und Gerhard P. Groß; Sönke Neitzel
Germany and the Middle East 1871-1945. Ed. by Wolfgang G. Schwanitz; Martin Kröger
G.R. Searle, A New England? Peace and War 1886--1918; Michael Fröhlich
Rainer Hering, Konstruierte Nation. Der Alldeutsche Verband 1890 bis 1939; Peter Walkenhorst
Cord Eberspächer, Die deutsche Yangtse-Patrouille. Deutsche Kanonenbootpolitik in China im Zeitalter des Imperialismus 1900-1914; Georg Lehner
John H. Morrow, Jr., The Great War: an imperial history; Ulrich van der Heyden
Janet S.K. Watson, Fighting Different Wars: Experience, Memory, and the First World War in Britain; Michael Fröhlich
Maureen Healy, Vienna and the Fall of the Habsburg Empire. Total War and Everyday Life in World War I; Martin Moll
Wolfgang Mühl-Benninghaus, Vom Augusterlebnis zur Ufa-Gründung. Der deutsche Film im 1. Weltkrieg; Philipp Stiasny
Thomas Boghardt, Spies of the Kaiser. German Covert Operations in Great Britain during the First World War Era; Stephen Schröder
Tami Davis Biddle, Rhetoric and reality in air warfare. The evolution of British and American ideas about strategic bombing, 1914-1945; Horst Boog
Hermann Weber, Andreas Herbst, Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945; Armin Wagner
Siegfried Grundmann, Dr. Felix Bobek. Chemiker im Geheimapparat der KPD (1932-1935); Armin Wagner
François Cochet, Les soldats de la drôle de guerre. Septembre 1939-Mai 1940; Detlef Vogel
Gerd R. Ueberschär, Für ein anderes Deutschland. Der deutsche Widerstand gegen den NS-Staat 1933-1945; Winfried Heinemann
Bryan Mark Rigg, Hitler´s Jewish Soldiers. The Untold Story of Nazi Racial Laws and Men of Jewish Descent in the German Military
Bryan Mark Rigg, Hitlers jüdische Soldaten; Aleksandar-S. Vuletić
Martin Cüppers, Wegbereiter der Shoah. Die Waffen-SS, der Kommandostab Reichsführer-SS und die Judenvernichtung 1939-1945; Martin Moll
Manfred Oldenburg, Ideologie und militärisches Kalkül. Die Besatzungspolitik der Wehrmacht in der Sowjetunion 1942; Bernhard Chiari
Klaus Jochen Arnold, Die Wehrmacht und die Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Kriegführung und Radikalisierung im "Unternehmen Barbarossa"; Gert Lübbers
Michael Wedekind, Nationalsozialistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945; Rolf Wörsdörfer
Henry Frei, Guns of February. Ordinary Japanese Soldiers' Views of the Malayan Campaign and the Fall of Singapore 1941-42; Johannes Berthold Sander-Nagashima
Kto byl dlja fronta mal... Sbornik dokumentov i materialov [Wer für die Front zu klein war... Ein Sammelband von Dokumenten und Materialien. Bearb.: V. I. Markov, L. N. Pril‘, B. P. Trenin; Georg Wurzer
Frederick Taylor, Dresden. Tuesday 13 February 1945; Horst Boog
Verbrechen der Wehrmacht. Bilanz einer Debatte. Hrsg. von Christian Hartmann, Johannes Hürter und Ulrike Jureit; Jost Dülffer
Stufen zum Galgen. Lebenswege vor den Nürnberger Urteilen. Hrsg. von Kurt Pätzold und Manfred Weißbecker; Bernd Jürgen Wendt
John Gillingham, European Integration, 1950-2003. Superstate or New Market Economy?; Dieter Krüger
Thomas Gomart, Double détente: les relations franco-soviétiques de 1958 à 1964; Hans-Joachim Harder
Winfried Vogel, Karl Wilhelm Berkhan. Ein Pionier deutscher Sicherheitspolitik nach 1945; Winfried Heinemann
James H. Critchfield, Partners at the Creation. The men behind postwar Germany's defense and intelligence establishments; Winfried Heinemann
Günther Rall, Mein Flugbuch. Erinnerungen 1938-2004. Hrsg. von Kurt Braatz; Heiner Möllers
Horst Loßin, Klar Schiff. Streng geheim – ganz offen; Paul Heider
Die Truppenluftabwehr der NVA. Hrsg. von Paul Kneiphoff und Michael Brix; Heiner Bröckermann
Dokumente zur Deutschlandpolitik. Teilbd 1: 1. Januar 1971 bis 31. Dezember 1972. Bearb. von Hans-Heinrich Jansen und Monika Kaiser; Teilbd 2: Die Bahr-Kohl-Gespräche 1970-1973. Bearb. von Daniel Hofmann und Hanns Jürgen Küsters; Ursula Hüllbüsch

ANNOTATIONEN

Legendäre „lange Kerls“. Quellen zur Regimentskultur der Königsgrenadiere Friedrich Wilhelms I., 1713-1740. Bearb. von Jürgen Kloosterhuis; Heinz Stübig
Joseph J. Ellis, Seine Exzellenz George Washington. Eine Biographie; Michael Vollert
Josef Ossadnik, Land zwischen den Mächten. Das ehemalige Österreichisch-Schlesien ("Westschlesien") 1740-1945 und die Schlacht von Mährisch-Ostrau vom 16.3. bis 7.5.1945; Richard Lakowski
Detlev Niemann, Bewertungs-Katalog Orden und Ehrenzeichen Deutschland 1871-1945; Peter Haug
Albert Hopman, Das ereignisreiche Leben eines ‚Wilhelminers‘. Tagebücher, Briefe, Aufzeichnungen 1901 bis 1920. Im Auftr. des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Michael Epkenhans; Richard Lakowski
Die deutsche Seekriegsleitung im Ersten Weltkrieg. Dokumentation. Vierter Band. Bearb. von Gerhard Granier; Axel Grießmer
Richard Smith, Jamaican volunteers in the First World War. Race, masculinity and the development of national consciousness; Christian Koller
Hugh Ragsdale, The Soviets, the Munich Crisis, and the Coming of World War II; Michael Fröhlich
Wibke Bruhns, Meines Vaters Land. Geschichte einer deutschen Familie; Winfried Heinemann
Axel Kellmann, Generaloberst Alfred Jodl. Ein Beitrag zur Diskussion über das Verhältnis zwischen Wehrmacht und NS-Regime; Kirstin Schäfer
Rudolf Günter Huber, Gerd von Rundstedt. Sein Leben und Wirken im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse und persönlicher Standortbestimmung; Konrad Fuchs
Kooperation und Verbrechen. Formen der "Kollaboration" im östlichen Europa 1939-1945. Hrsg. von Christoph Dieckmann, Babette Quinkert und Tatjana Tönsmeyer; Alexander Brakel
Sowjetische Partisanen in Weißrußland. Innenansichten aus dem Gebiet Baranoviči 1941-1944. Eine Dokumentation. Hrsg. und eingel. von Bogdan Musial; Alexander Brakel
Hubert Speckner, In der Gewalt des Feindes. Kriegsgefangenenlager in der „Ostmark“ 1939 bis 1945; Rüdiger Overmans
Helmut Blocksdorf, Das Kommando der Kleinkampfverbände der Kriegsmarine. Die "Sturmwikinger"; Konrad Fuchs
Helmut Vogt, Wächter der Bonner Republik. Die Alliierten Hohen Kommissare 1949-1955; Ursula Hüllbüsch

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Redaktion
Veröffentlicht am
18.01.2006
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Bestandsnachweise 0026-3826