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Militärgeschichtliche Zeitschrift 76 (2017), 2

Titel der Ausgabe 
Militärgeschichtliche Zeitschrift 76 (2017), 2
Weiterer Titel 

Herausgeber
Militärgeschichtliches Forschungsamt durch Hans-Hubertus Mack und Michael Epkenhans.
Erschienen
Erscheint 
2 x jährlich Print oder online
Preis
€ 39,80, Printeinzelheft: € 22,80, Print + online: € 39,80

 

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Institution
Militärgeschichtliche Zeitschrift
Land
Deutschland
c/o
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Redaktion MGZ Zeppelinstraße 127/128 14471 Potsdam Tel. 0331 / 9714-0 Fax 0331 / 9714-509
Von
Jaroschka, Gabriele

Inhaltsverzeichnis

AUFSÄTZE

Jürgen Huck
Gegen Frankreich. Untersuchung zu Schlieffens Planung von Westfeldzügen 1905 und 1912

Die operativen Überlegungen des Chefs des preußischen Generalstabes von 1891 bis 1905, Alfred Graf von Schlieffen, sind seit jeher Gegenstand kontroverser Debatten. Die wichtigste Quellengrundlage stellt seit 1956 das Buch »Der Schlieffenplan« des Historikers Gerhard Ritter dar. Der vorliegende Aufsatz unternimmt den Versuch, die Entwicklung der Überlegungen Schlieffens auf der Basis einer Neuordnung der von Ritter edierten Quellen neu zu deuten.
Nicht die Denkschrift von 1905 – der »Schlieffenplan« –, sondern der Aufmarschplan für 1906/07 war Schlieffens letzter Plan für den Bündniskrieg. Die Analyse der Entwürfe zur Denkschrift zeigt, dass Schlieffen hier einen Angriffskrieg beurteilt, wie er in der ersten Marokkokrise 1905/06 im Auswärtigen Amt ins Auge gefasst worden war. 1912 macht Schlieffen ein letztes Mal Vorschläge zur Organisation und zum Einsatz des Heeres im erwarteten Krieg; auch diese Denkschrift ist kennzeichnend für Schlieffens Umgang mit operativen und strategischen Problemen.

The operational thinking of the Chief of the Imperial German General Staff between 1891 and 1906, Alfred Count von Schlieffen, has been a controversial issue ever since. In this debate, the most important source is the book »Der Schlieffen-Plan« published by the historian Gerhard Ritter in 1959. This article proposes a reassessment of Schlieffen’s operational thinking on the basis of a rearrangement of the documents edited by Ritter.
Following this reading, Schlieffen’s last plan for a war of alliance was not the memorandum of 1905 – the »Schlieffen Plan« – but the deployment plan for 1906/07. The analysis of Schlieffen’s drafts demonstrates that the memorandum of 1905 was an estimation for an offensive war against France, as it was taken into consideration within the German foreign office during the first Moroccan crisis. In 1912, Schlieffen proposes changes in the organization and deployment of the army in view of a coming war for the last time. This memorandum, too, is characteristic of Schlieffen’s way of dealing with operational and strategic problems.

Lukas Grawe
Offizier-Erkundungsreisen als Mittel der deutschen Feindaufklärung vor dem Ersten Weltkrieg

Erkundungsreisen durch Offiziere waren gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine beliebte und international übliche Methode, um an militärische Informationen über ausländische Staaten und deren Armeen zu gelangen. Auch der preußisch-deutsche Generalstab machte im Vorfeld des Ersten Weltkrieges ausgiebig von der Möglichkeit Gebrauch, Offiziere mit bestimmten Aufträgen in bisher unbekannte Gebiete zu schicken. Rekognoszierungen dienten u.a. dazu, fremde Festungen auszuspähen, Terrainstudien zu betreiben, die Dislokation des Gegners festzustellen oder den Zustand von Garnisonen und Truppen zu evaluieren. Gerade mit den verdeckt durchgeführten Reisen ging allerdings ein großes Risiko einher, da die Festsetzung der betreffenden Offiziere rasch außenpolitische Spannungen verursachen konnte, die das deutsche Auswärtige Amt vermieden wissen wollte. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges setzte sich die Behörde daher beim Generalstab und beim Kriegsministerium mit ihrem Wunsch durch, die risikoreichen Reisen einzuschränken oder teilweise ganz zu verbieten

Reconnaissance missions by staff officers were a popular and conventional method for receiving military information about foreign states and their armies at the end of the 19th and at the beginning of the 20th century. In the forefront of the First World War, also the Prussian-German General Staff made extensive use of sending officers with a special order in uncharted areas. Reconnaissances provide a basis for spying out foreign fortresses, for charting unknown terrain, for fixing troop dislocations or for evaluating the condition of garrisons and its personal. However, especially the covered officer’s missions were accompanied by an enormous risk. The imprisonment of spying officers could easily provoke international friction, which the German Foreign Office was struggling to avoid. In front of the break-out of the First World War, the ministry was able to push a restriction or even a partial prohibition of these risky reconnaissances against the will of the General Staff and the Ministry of War.

Ernst Wolfgang Becker
Soldatentum und demokratischer Neubeginn. Theodor Heuss und seine Haltung zum Militär nach 1945

Vom ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss ist vor allem der zivile, bildungsbürgerliche Habitus in Erinnerung geblieben, der eine große Distanz zu allem Militärischen nahelegt. Entsprechend hat sich die Forschung der letzten Jahre, die den Facettenreichtum seiner Biografie in den Kontext der Geschichte des 20. Jahrhunderts einbettet, der Haltung von Heuss zum Soldatentum nur marginal widmet. Dies ist umso erstaunlicher, als er sich zeit seines Lebens mit militärischen Themen auseinandergesetzt hat. Dieser Beitrag fragt deshalb nach den Vorstellungen von Heuss über das Soldatentum und wie er diese als Bundespräsident in die Debatten über Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung eingespeist hat. Vier Politikfelder werden dabei näher in Augenschein genommen: 1. die Geschichtspolitik zwischen Traditionskritik und Traditionsaneignung; 2. die Integrationspolitik zugunsten ehemaliger Soldaten; 3. die Versuche einer Interventionspolitik im Zuge der Wiederbewaffnung; 4. die Erziehungspolitik, die den Soldaten als Bürger in der Demokratie verortet. Vor allem im Traditions- und Demokratieverständnis von Heuss zeigen sich Konvergenzen zum Reformkonzept der Inneren Führung und des »Staatsbürgers in Uniform«, sodass die Militärreformer einen moralischen Rückhalt im Bundespräsidenten hatten.

Considering the legacy of the first German Federal President Theodor Heuss, his habitus of civility and Bildungsbürgertum is still remembered today. Therefore, it seems reasonable that he kept a big distance from the military. Accordingly, recent research, which has emphasized the richness and diversity of Heuss’s biography in the context of 20th century history, has still marginalized his attitude towards soldiery. This is astonishing, because Heuss worked on military topics throughout his life. Therefore, this article asks about his ideas of soldiery and how he, as Federal President, implemented them in the debates about the past and the rearmament of West Germany. The article focuses on four different fields of politics: 1. policies concerning Germany’s past between criticism and appropriation of tradition; 2. integration policy for former soldiers; 3. attempts of an intervention policy in the context of rearmament; 4. educational policy which situated soldiers as citizens in democracy. In general, Heuss’s understanding of tradition and democracy corresponds with a contemporary concept of military reform: »leadership development and civic education« (Innere Führung) and »citizen in uniform« (Staatsbürger in Uniform). Therefore, when the Federal President referred to this concept, military reformers benefitted from his moral support.

NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG

Daniel Schilling
»60 Jahre Luftwaffe«.
5. Militärhistorische Tagung der Luftwaffe (HisTaBLw), Berlin, 30./31.3.2016

Raffael Parzefall und Konrad Zrenner
»Das Regensburger Lager im Kontext der deutsch-französischen Beziehungen«.
Internationale Tagung, Regensburg, 16. bis 18. Juni 2016

Olivia Spiridon
»Der Rumänienfeldzug 1916/17. Erfahrung und Erinnerung«.
Internationale Tagung der Freien Universität Berlin, der Konstantin-Preslavski-Universität (Šumen, Bulgarien), der Hl. Kyrill und Method-Universität (Veliko Tarnovo, Bulgarien), der Fritz Thyssen Stiftung und dem Beauftragten der Deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien, Veliko Tarnovo, Bulgarien, 26. bis 28. September 2016

Jannes Bergmann
»Jugend ans Gewehr« – Wehrerziehung in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.
Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam, 27. Januar 2017

BUCHBESPRECHUNGEN

Allgemeines

Globale Machtkonflikte und Kriege. Festschrift für Stig Förster zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Flavio Eichmann, Markus Pöhlmann und Dierk Walter
Christian Koller

Geheime Netzwerke im Militär 1700–1945. Hrsg. von Gundula Gahlen, Daniel Marc Segesser und Carmen Winkel
Winfried Heinemann

Deutsche Offiziere. Militarismus und die Akteure der Gewalt. Hrsg. von Galili Shahar
Martin Moll

Markus Pöhlmann, Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945
Martin Moll

Jann M. Witt, 125 Jahre Deutscher Marinebund. Vom Marine-Ehemaligenverband zur größten maritimen Interessenvertretung Deutschlands
Dieter Hartwig

100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte 1915–2015. Festschrift. Hrsg. von Christian Westerhoff
Gabriele Bosch

Joachim Wachtel und Günther Ott, Im Zeichen des Kranichs. Die Geschichte der Lufthansa von den Anfängen bis 1945. Unter Mitarbeit von Werner Bittner. Mit Sonderheft »Die Lufthansa und ihre ausländischen Arbeiter im Zweiten Weltkrieg« von Lutz Budraß
Michael Ph. Vollert

Lutz Budrass, Adler und Kranich. Die Lufthansa und ihre Geschichte 1926–1955
Harald Potempa

Nikolaus Faulstroh, Die Balkankrisen von 1908–1914 und die Jugoslawienkonflikte von 1991–1999 im Beziehungsgeflecht der Großmächte. Das Verhalten von internationalen Akteuren bei der Ausbreitung von Konflikten auf dem Balkan
Hans Hecker

Lexikon zur Überseegeschichte. Hrsg. von Hermann Hiery
Axel Grießmer

Gudrun Krämer, Der Vordere Orient und Nordafrika ab 1500
Rolf Steininger

Rolf Steininger, Deutschland und der Nahe Osten. Von Kaiser Wilhelms Orientreise 1898 bis zur Gegenwart
Martin Rink

Altertum und Mittelalter

Thukydides, Der Peloponnesische Krieg. Vollständige Ausgabe. Übertr. von August Horneffer. Durchges. von Gisela Strasburger
Loretana de Libero

Frühe Neuzeit

Stefan Xenakis, Gewalt und Gemeinschaft. Kriegsknechte um 1500
Hiram Kümper

Markus Somm, Marignano. Die Geschichte einer Niederlage
Hiram Kümper

Therese Schwager, Militärtheorie im Späthumanismus. Kulturtransfer taktischer und strategischer Theorien in den Niederlanden und Frankreich (1590–1660)
Daniel Hohrath

Konrad Repgen, Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Friede. Studien und Quellen. Hrsg. von Franz Bosbach und Christoph Kampmann
Hiram Kümper

Benjamin van der Linde, Das Leibregiment der friesischen Statthalter. Kriegsgerichte, Offizierslaufbahnen und militärische Lebenswelten in den Garnisonsstädten Leeuwarden, Groningen und Emden 1666–1752
Max Plassmann

Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau, Einrichtung des Krieges-Wesens für die Preußische Infanterie zu Friedens-Zeiten (1773), Bd 1: Text; Bd 2: Pläne und Figuren. Bearb. und eingel. von Martin Winter
Max Plassmann

Ulrike Ludwig, Das Duell im Alten Reich. Transformation und Variationen frühneuzeitlicher Ehrkonflikte
Wolfgang Burgdorf

1789–1870

Die Völkerschlacht bei Leipzig. Verläufe, Folgen, Bedeutungen 1813 – 1913 – 2013. Hrsg. von Martin Hofbauer und Martin Rink
Heinz Stübig

Das Jahr 1813, Ostmitteleuropa und Leipzig. Die Völkerschlacht als (trans)nationaler Erinnerungsort. Hrsg. von Marina Dmitrieva und Lars Karl, unter Mitarbeit von Paweł Gorszczyński
Heinz Stübig

Jan Ganschow und Olaf Haselhorst, 1815 – Die Befreiungskriege und das Ende des Napoleonischen Zeitalters. Vorgeschichte – Verlauf – Folgen
Peter Andreas Popp

1871–1918

Konrad Canis, Die bedrängte Großmacht. Österreich-Ungarn und das europäische Mächtesystem 1866/67–1914
Martin Moll

Wilhelm Hartmut Pantenius, Alfred Graf von Schlieffen. Stratege zwischen Befreiungskriegen und Stahlgewittern
Jürgen Huck

Marcus Mühlnikel, »Fürst, sind Sie unverletzt?« Attentate im Kaiserreich 1871–1914
Winfried Heinemann

Europa 1914. Wege ins Unbekannte. Hrsg. von Nils Löffelbein, Silke Fehlemann und Christoph Cornelißen
Martin Moll

The Next Great War? The Roots of World War I and the Risk of U.S.-China Conflict. Ed. by Richard N. Rosecrance and Steven E. Miller
Andreas Lutsch

Rolf Steininger, Der Große Krieg 1914–1918 in 92 Kapiteln
Bernd Jürgen Wendt

Aus dem Großen Hauptquartier. Kurt Riezlers Briefe an Käthe Liebermann 1914–1915. Hrsg. von Guenther Roth und John C.G. Röhl
Michael Epkenhans

Verdun 1916. Eine Schlacht verändert die Welt. Hrsg. von Michael Hörter und Diego Voigt
Florian Reichenberger

Kathrin Orth und Eberhard Kliem, »Wir wurden wie blödsinnig vom Feind beschossen«. Menschen und Schiffe in der Skagerrakschlacht 1916
Michael Epkenhans

Martin Schmitz, »Als ob die Welt aus den Fugen ginge«. Kriegserfahrungen österreichisch-ungarischer Offiziere 1914–1918
Matthias Egger

Christian Koch, Giftpfeile über der Front. Flugschriftpropaganda im und nach dem Ersten Weltkrieg
Christian Koller

Dwight R. Messimer, The Baltimore Sabotage Cell. German Agents, American Traitors, and the U-Boat Deutschland during World War I
Axel Grießmer

Hans Werner Neulen, Die Adler des Kaisers im Orient 1915–1919. Unser Freund, der Feind
Rolf Steininger

Mihran Dabag und Kristin Platt, Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich
Rolf Hosfeld

1919–1945

Erinnern an den Ersten Weltkrieg. Archivische Überlieferungsbildung und Sammlungsaktivitäten in der Weimarer Republik. Hrsg. von Rainer Hering, Robert Kretzschmar und Wolfgang Zimmermann
Gabriele Bosch

Uta Jungcurt, Alldeutscher Extremismus in der Weimarer Republik. Denken und Handeln einer einflussreichen bürgerlichen Minderheit
Björn Hofmeister

Lars Lüdicke, Hitlers Weltanschauung. Von »Mein Kampf« bis zum »Nero-Befehl«
Martin Moll

Helmut Maier, Chemiker im »Dritten Reich«. Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS-Herrschaftsapparat
Martin Meier

Heinrich Gerlach, Durchbruch bei Stalingrad 1944. Hrsg. von Carsten Gansel
Christian Adam

Richard Lakowski, Ostpreußen 1944/45. Krieg im Nordosten des Deutschen Reiches
Georg Wurzer

Marco Büchl, Dogface Soldiers. Die Frontsoldaten der US-Infanterie und der Krieg gegen Hitlers Wehrmacht im Mittelmeerraum und in Nordwesteuropa
Detlef Vogel

Frank van Lunteren, Spearhead of the Fifth Army. The 504th Parachute Infantry Regiment in Italy from the Winter Line to Anzio
Detlef Vogel

Norman Polmar and Edward Whitman, Hunters and Killers, vol. 2: Anti-Submarine Warfare from 1943
Axel Niestlé

Peter Steinbach, Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Wagnis – Tat – Erinnerung
Winfried Heinemann

Verräter? Vorbilder? Verbrecher? Kontroverse Deutungen des 20. Juli 1944 seit 1945
Winfried Heinemann

Klemens von Klemperer, Der einsame Zeuge. Von der existentiellen Dimension des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Hrsg. von Ekkehard Klausa
Winfried Heinemann

Christian König, Adler über See. Bordflugzeuge und Küstenaufklärer Arado Ar 196
Harald Potempa

Ludger Tewes, Rotkreuzschwestern. Ihr Einsatz im mobilen Sanitätsdienst der Wehrmacht 1939–1945
Reimund Haas

Franziska A. Zaugg, Albanische Muslime in der Waffen-SS. Von »Großalbanien« zur Division »Skanderbeg«
Jens Westemeier

Nach 1945

1945 bis heute. Die globalisierte Welt. Hrsg. von Akira Iriye
Martin Rink

Jens Westemeier, Hans Robert Jauß. Jugend, Krieg und Internierung
Christian Adam

Christian Adam, Der Traum vom Jahre Null. Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945
Jens Ebert

Christian Th. Müller, Aschaffenburg als amerikanischer Militärstandort. Vom Kriegsende bis zur Konversion
Max Plassmann

Michael Heinlein, Die Erfindung der Erinnerung. Deutsche Kriegskindheiten im Gedächtnis der Gegenwart
Dieter H. Kollmer

Gunnar Maus, Erinnerungslandschaften: Praktiken ortsbezogenen Erinnerns am Beispiel des Kalten Krieges
Winfried Heinemann

Militärisch-Industrieller Komplex? Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg. Hrsg. von Dieter H. Kollmer
Thomas Riegler

Ökonomie im Kalten Krieg. Hrsg. von Bernd Greiner, Christian Th. Müller und Claudia Weber
Dieter H. Kollmer

Österreich im Kalten Krieg. Neue Forschungen im internationalen Kontext. Hrsg. von Maximilian Graf und Agnes Meisinger. Unter Mitarb. von Sophie Bitter-Smirnov, Florentine Kastner und Isabella Lehner
Martin Moll

Rudolf J. Schlaffer und Marina Sandig, Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. Analysen, Bilder und Übersichten
Reiner Pommerin

Moritz Brake und Heinrich Walle, 60 Jahre Deutsche Marine im Bild
Dieter Hartwig

Northern Europe in the Cold War, 1965–1990. East-West Interactions of Trade, Culture, and Security. Ed. by Poul Villaume
Oliver Bange und Lilla Támasi

Lawrence Wright, Dreizehn Tage im September. Das diplomatische Meisterstück von Camp David
Rolf Steininger

Adolf Brüggemann, Als Offizier der Bundeswehr im Auswärtigen Dienst. Meine Erinnerungen als Militärattaché in Seoul (Republik Korea) 1978–83 und in Prag (Tschechoslowakei/Tschechien) 1988 93
Heiner Möllers

Die Einheit. Das Auswärtige Amt, das DDR-Außenministerium und der Zwei-plus-Vier-Prozess. Hrsg. von Horst Möller [u.a]. Bearb. von Heike Amos und Tim Geiger
Oliver Bange

Thomas Kunze und Thomas Vogel, Das Ende des Imperiums. Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde
Hans Hecker

Stabilisierungseinsätze als gesamtstaatliche Aufgabe. Erfahrungen und Lehren aus dem deutschen Afghanistaneinsatz zwischen Staatsaufbau und Aufstandsbewältigung (COIN). Hrsg. von Robin Schroeder und Stefan Hansen
Martin Rink

Douglas Porch, Counterinsurgency. Exposing the Myths of the New Way of War
Lukas von Krshiwoblozki, Asymmetrische Kriege. Die Herausforderung für die deutsche Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Martin Rink

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Redaktion
Veröffentlicht am
05.02.2018
Klassifikation
Weitere Informationen
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Bestandsnachweise 0026-3826