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Militärgeschichtliche Zeitschrift 71 (2012), 1

Titel der Ausgabe 
Militärgeschichtliche Zeitschrift 71 (2012), 1
Weiterer Titel 

Herausgeber
Militärgeschichtliches Forschungsamt durch Hans-Hubertus Mack und Michael Epkenhans.
Erschienen
München 2012: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
2 x jährlich Print oder online
Preis
€ 39,80, Printeinzelheft: € 22,80, Print + online: € 39,80

 

Kontakt

Institution
Militärgeschichtliche Zeitschrift
Land
Deutschland
c/o
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Redaktion MGZ Zeppelinstraße 127/128 14471 Potsdam Tel. 0331 / 9714-0 Fax 0331 / 9714-509
Von
Hoppe, Florian

Anfang November erscheint das Heft 71/1 der Militärgeschichtlichen Zeitschrift gedruckt. Online ist es bereits jetzt verfügbar. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Florian Hoppe
Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Inhaltsverzeichnis

AUFSÄTZE

Tanja Bührer
Ein »Parlamentsheer« ohne »preußische Erbstücke«? Die zivil-militärischen Konflikte um die Führungsorganisation der Kaiserlichen Schutztruppen
Die Kaiserlichen Schutztruppen waren im Unterschied zur Preußischen Armee und zur Marine der Kaiserlichen Kommandogewalt weitgehend entzogen. Dieser Bruch mit der konservativen Militärpolitik wurde dadurch ermöglicht, dass die politischen und militärischen Eliten in der Gründungsphase der Schutzgebiete und -truppen den absoluten Primat auf die kontinentale Sicherheit legten und ein ernsthaftes Engagement der etablierten Streitkräfte an der Peripherie entschieden ablehnten. Den Führungsspitzen der Armee und der Marine missfiel es aber grundsätzlich, dass die leitenden Stellen der zivilen Kolonialbehörden militärische Kernkompetenzen ausübten. Durch die ganze Institutionsgeschichte der Schutztruppe hindurch sollten sie daher in einem Konflikt mit den Kolonialbehörden über die konstitutionelle Stellung dieser militärischen Formation stehen. Zwar blieb die zivile Kontrolle über das Militär in den Kolonien auf dem Papier erhalten, sie konnte in ausgeprägten Bedrohungslagen dem Druck der Militärs jedoch nicht standhalten. So ignorierte der Kommandeur der ostafrikanischen Schutztruppe, von Lettow-Vorbeck, alle verfassungsrechtlichen Hindernisse und übernahm die militärische Macht im Schutzgebiet. Obwohl es sich dabei letztlich um einen Militärputsch handelt, war Lettow-Vorbecks Handlungsweise zutiefst in der preußischen Militärtradition verankert und machte es möglich, dass der Kommandeur zum Kriegshelden wurde.

In contrast to the extra-constitutional position of army and navy in Imperial Germany, the German colonial troops were not under the exclusive command of the Kaiser. This contradicted Prussian military traditions. The specific constitutional position of Germany’s colonial troops was largely the result of a lack of interest by army and navy. To the latter the colonial fringe was of little importance in a future war. Yet, as a matter of principle, the military authorities insisted on denying civilian administrators a say in military affairs. Consequently army and navy fought a long battle with the colonial office over the constitutional position of the colonial troops. In the end the notion of civilian control over the military in the colonies prevailed. But this victory over the traditions of Prussian militarism remained on paper. When crisis struck in summer of 1914, the military commander in German East Africa, von Lettow Vorbeck, ignored all constitutional obstacles and simply took control of the war effort. Although this action ended up in a coup it was deeply rooted in Prussian military tradition and therefore made it possible for Lettow Vorbeck to become a war hero.

Alaric Searle
Internecine Secret Service Wars Revisited: The Intelligence Career of Count Gerhard von Schwerin, 1945–1956
For many years, the former general Count Gerhard von Schwerin was celebrated in Aachen as a man who sought to save the city from destruction in September 1944. Recently, however, his reputation has come under attack through a report produced by three historians at the University of Aachen. According to the report, his anti-Nazi credentials are also questionable since they are based purely upon Schwerin’s own post-war testimony. This article argues that any final verdict on Schwerin must take into account British and American source material relating to his post-war career in intelligence. Not only was Schwerin involved in the foundation of two intelligence organisations while serving as Konrad Adenauer’s adviser on rearmament (May October 1950), he also worked as an agent for the Central Intelligence Agency (1951-3) and advised Kurt Schumacher and Franz Josef Strauß on intelligence questions. A determined critic of Reinhard Gehlen, Schwerin’s behind-the-scenes campaign for strong democratic control of the intelligence services, and the trust he was accorded by Allied intelligence officials, suggests that current views on his career require revision.

Über Jahrzehnte galt General Gerhard Graf von Schwerin als der »Retter von Aachen«, ein Mann, der im September 1944 versucht hatte, die Stadt vor der Zerstörung zu retten. Allerdings ist seine Version der Ereignisse anhand eines Berichts von drei Historikern der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen infrage gestellt worden. Demnach sei Schwerins mutmaßliche Widerstandshaltung auch deshalb fraglich, weil sie nur auf seinen eigenen Darstellungen aus der Zeit nach 1945 basiert. Dieser Aufsatz argumentiert, dass ein abschließendes Urteil über Schwerin britische und amerikanische Akten einbeziehen muss. Dazu gehören besonders die Quellen, die seine nachrichtendienstlichen Aktivitäten in der Nachkriegszeit betreffen. Schwerin war nicht nur an der Gründung zweier Geheimdienste beteiligt, sondern er arbeitete auch als Agent der CIA (1951-1953) sowie als Nachrichtendienst-Berater für Kurt Schumacher und Franz Josef Strauß. Seine exponierte Kritik an Reinhard Gehlen, seine Kampagne für eine starke parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste der Bundesrepublik sowie die Tatsache, dass er das Vertrauen von alliierten Geheimdienstlern genoss, suggeriert, dass das derzeitige Urteil über seine Karriere revidiert werden sollte.

Birgit Schwelling
»Hilf Dir selbst …« Selbsthilfe-Initiativen von ehemaligen Kriegsgefangenen im Siedlungsbau der Bundesrepublik in den 1950er und 60er Jahren
Der Beitrag untersucht Selbsthilfe-Initiativen von ehemaligen Kriegsgefangenen im Siedlungsbau der Bundesrepublik der 1950er und 60er Jahre aus erfahrungs- und erinnerungsgeschichtlicher Perspektive. Diese Initiativen von Heimkehrern innerhalb des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermißtenangehörigen Deutschlands e.V. (VdH) können einerseits als Reaktionen auf die verheerende Wohnungsnot in der frühen Bundesrepublik verstanden werden. Andererseits boten sie jedoch auch einen Raum für die Verarbeitung der Erfahrung der Kriegsgefangenschaft, und dies auf vielfältige Weise. Denn nicht nur die eigenen Erfahrungen in den Kriegsgefangenenlagern wurden im Rahmen dieser Bauaktivitäten bearbeitet, sondern es wurden im Rekurs auf die Zwischenkriegszeit auch Erinnerungen an ein anderes Kriegsende und andere Veteranen (re-)aktiviert. Insofern bietet der Beitrag nicht nur einen Einblick in bisher von der Forschung nicht thematisierte Aktivitäten von Veteranen, sondern ermöglicht auch die Entwicklung einer theoretischen Perspektive, die sich als eine erweiterte Erfahrungs- und Erinnerungsgeschichte des Krieges verstehen lässt.

This article analyzes self-help projects of former POWs in the early Federal Republic of Germany. Returning POWS organized in the Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermißtenangehörigen Deutschlands e.V. (Association of Returnees, VdH) had been active in housing development during the 1950s and 60s, building settlements for their families and themselves on a self-help basis. These rather unusual initiatives represented an answer to the tremendous housing shortage in postwar Germany. Furthermore, they offered a space for coping with experiences and memories of war and captivity. This included not only their own experiences and memories but also those related to Germany’s interwar period and to veterans of the First World War. By highlighting these multi-layered references to wars, captivities, and homecomings, this article offers new conceptual possibilities for a history of experiences and memories.

NACHRICHTEN AUS DER FORSCHUNG

Marie-Christin Lux und Philipp Schulte
»De l’État-Nation à l’Europe. Histoire du ministère de la Défense et des armées en France et en Allemagne aux XIXe et XXe siècles«. Tagung des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP), des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) und des Institut de Recherche Stratégique de l’École Militaire (IRSEM), 20. Juni 2011 in Paris

Sven Petersen und Stefan Droste
»Militärische Wissenskulturen in der Frühen Neuzeit«. 9. Jahrestagung des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit vom 1. bis 3. Dezember 2011 in Göttingen

Florian Reichenberger
»Guerres futures, guerres imaginées: vers une histoire culturelle de l’avant-1914. Colloque international co-organisé par le Centre International de Recherche de l’Historial de la Grande Guerre et l’Institut historique allemand«, 9. November 2011, Péronne und 10. November 2011, Paris

Antje Dierking
»Für Frieden und Freiheit oder Shareholder Value und Auslastungsquote? Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg«. Workshop des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, 8. bis 9. November 2011 in Potsdam

Janine Doerry
»Captivité de guerre au XXième siècle. Des archives, des histoires, des mémoires«. Internationale Tagung des Institut historique du temps présent (IHTP), des Centre national de la recherche scientifique (CNRS), des Institut de Recherche Stratégique de l’École Militaire (IRSEM) und der London School of Economics and Political Science (LSE), 17. bis 18. November 2011 in Paris

Flavio Eichmann
»Freibeuter der Moderne – Politisch-militärische Akteure an den Rändern von Souveränität und Legitimität«. Kolloquium zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Stig Förster, 20. bis 21. Oktober 2011 in Bern

Stefan M. Brenner
Die Achillesferse der NATO: Die Nordatlantische Allianz und der griechisch-türkische Binnenkonflikt 1952–1989. Ein Überblick zum Stand der Forschung

BUCHBESPRECHUNGEN

Allgemeines

Handbuch Kriegstheorien. Hrsg. von Thomas Jäger und Rasmus Beckmann (Dieter Langewiesche)

The Changing Character of War. Ed. by Hew Strachan and Sibylle Scheipers (Martin Rink)

Niall Ferguson, Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen (Klaus-Jürgen Bremm)

Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Detlef Brandes, Holm Sundhaussen und Stefan Troebst in Verb. mit Kristina Kaiserová und Krzysztof Ruchniewicz (Jost Dülffer)

Gerhard Krebs, Das Moderne Japan 1868-1952. Von der Meiji-Restauration bis zum Friedensvertrag von San Francisco (Johannes Berthold Sander-Nagashima)

Altertum und Mittelalter

Militärgeschichte des pharaonischen Ägypten. Altägypten und seine Nachbarkulturen im Spiegel aktueller Forschung. Hrsg. von Rolf Gundlach und Carola Vogel (Martin Rink)

Medieval Warfare 1300-1450. Ed. by Kelly DeVries (Marie-Luise Heckmann)

Malte Prietzel, Jeanne d'Arc. Das Leben einer Legende (Gerd Krumeich)

Katherine Allen Smith, War and the Making of Medieval Monastic Culture (Hiram Kümper)

Frühe Neuzeit

Martin Guddat, Handbuch zur preußischen Militärgeschichte 1688-1786 (Carmen Winkel)

Andree Brumshagen, Das Bremer Stadtmilitär im 17. und 18. Jahrhundert (Carmen Winkel)

The Fiscal-Military State in Eighteenth-Century Europe. Essays in honour of P.G.M. Dickson. Ed. by Christopher Storrs (Martin Meier)

Nie war es herrlicher zu leben. Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784. Übers. und hrsg. von Hans Pleschinski (Michael Epkenhans)

Unter Canadiensern, Irokesen und Rebellen. Das Tagebuch des Hessen-Hanauer Jägers Philipp Jakob Hildebrandt aus den Jahren 1777 1781. Für den Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. und das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde hrsg. von Holger Th. Gräf und Lena Haunert unter Mitarb. von Stefanie Funck (Carmen Winkel)

Allergnädigster Vater. Dokumente aus der Jugendzeit Friedrichs II. [Hrsg., mit einem Vorw. und mit Einf. zu den Kapiteln vers. von Frank Schumann]

Kriegsgericht in Köpenick! Anno 1730: Kronprinz – Katte – Königswort. Bearb. von Jürgen Kloosterhuis und Lothar Lambacher
Uwe A. Oster, Sein Leben war das traurigste der Welt. Friedrich II. und der Kampf mit seinem Vater
Wolfgang Burgdorf, Friedrich der Große. Ein biografisches Porträt
Karin Feuerstein-Praßer, »Ich bleibe zurück wie eine Gefangene«. Elisabeth Christine und Friedrich der Große
Tillmann Bendikowski, Friedrich der Große
Jürgen Luh, Der Große. Friedrich II. von Preußen
Jacob Burckhardt, Das Zeitalter Friedrichs des Großen. Aus dem Nachlaß unter Mitw. von Bernd Klesmann und Philipp Müller erstmals ediert und bearb. von Ernst Ziegler. Mit einem Essay von Hans Pleschinski (Carmen Winkel)

Daniel Hohrath, Friedrich der Große und die Uniformierung der preußischen Armee von 1740 bis 1786 (Carmen Winkel)

1789–1870

Dominic Lieven, Russland gegen Napoleon. Die Schlacht um Europa (Alexander Querengässer)

Wolfgang Gülich, Die Sächsische Armee zur Zeit des Deutschen Bundes 1815–1867 (Michael Vollert)

Hans-Joachim Bartmuß und Josef Ulfkotte, Nach dem Turnverbot. »Turnvater« Jahn zwischen 1819 und 1852 (Heinz Stübig)

Ernst Rainer Gramm, Karl Mack von Leiberich. Ein General gegen Napoleon (Heinz Stübig)

Orlando Figes, Krimkrieg. Der letzte Kreuzzug (Klaus-Jürgen Bremm)

1871–1918

Otto von Bismarck. Gesammelte Werke. Neue Friedrichsruher Ausgabe. Hrsg. von Holger Afflerbach [u.a.], Abteilung IV: Gedanken und Erinnerungen. Bearb. von Michael Epkenhans und Eberhard Kolb (Bruno Thoß)

Felix Schnell, Räume des Schreckens. Gewalträume und Gruppenmilitanz in der Ukraine 1905–1933 (Bernhard Chiari)

William Mulligan, The Origins of the First World War (Bernd Jürgen Wendt)

Christian Stachelbeck, Militärische Effektivität im Ersten Weltkrieg. Die 11. Bayerische Infanteriedivision 1915 bis 1918 (Deniza Petrova)

Tamara Scheer, Zwischen Front und Heimat. Österreich-Ungarns Militärverwaltungen im Ersten Weltkrieg (Günther Kronenbitter)

Daniela Schanes, Serbien im Ersten Weltkrieg. Feind- und Kriegsdarstellungen in österreichisch-ungarischen, deutschen und serbischen Selbstzeugnissen (Michael Peters)

Fedor A. Guščin i Sergej S. Žebrovskij, Plennye generaly Rossijskoj imperatorskoj armii 1914–1917 [Gefangene Generäle der kaiserlichen russischen Armee] (Reinhard Nachtigal)

Simon Robbins, British Generalship during the Great War. The Military Career of Sir Henry Horne (1861-1929) (Max Plassmann)

1919–1945

Christian Kehrt, Moderne Krieger. Die Technikerfahrungen deutscher Militärpiloten 1910–1945 (Dorothee Hochstetter)

Frank Golczewski, Deutsche und Ukrainer 1914–1939 (Klaus-Jürgen Bremm)

Diana Carmen Albu-Lisson, Von der k.u.k. Armee zur Deutschen Wehrmacht. Offiziere und ihr Leben im Wandel politischer Systeme und Armeen (Martin Moll)

Oswald Überegger, Erinnerungskriege. Der Erste Weltkrieg, Österreich und die Tiroler Kriegserinnerung in der Zwischenkriegszeit (Benjamin Ziemann)

Rüdiger Bergien, Die bellizistische Republik. Wehrkonsens und »Wehrhaftmachung« in Deutschland 1918–1933 (Martin Moll)

Handbuch zum Widerstand gegen Nationalsozialismus und Faschismus in Europa 1933/39 bis 1945. Hrsg. von Gerd R. Ueberschär unter Mitarb. von Peter Steinkamp (Winfried Heinemann)

Es lebe das ›Geheime Deutschland‹! Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Person – Motivation – Rezeption. Beiträge des Sigmaringer Claus von Stauffenberg-Symposiums vom 11. Juli 2009. Hrsg. von Jakobus Kaffanke OSB, Thomas Krause und Edwin Ernst Weber im Auftr. der 10. Panzerdivision, des Landkreises Sigmaringen und der Erzabtei St. Martin Beuron (Linda von Keyserlingk)

Stefanie Schüler-Springorium, Krieg und Fliegen. Die Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg (John Zimmermann)

Michael Jonas, NS-Diplomatie und Bündnispolitik 1935–1944. Wipert von Blücher, das Dritte Reich und Finnland (Agilolf Keßelring)

Dieter Hartwig, Großadmiral Karl Dönitz. Legende und Wirklichkeit (Johannes Berthold Sander-Nagashima)

Stephen G. Fritz, Ostkrieg. Hitler’s War of Extermination in the East (Martin Moll)

Neville Wylie, Barbed Wire Diplomacy. Britain, Germany, and the Politics of Prisoners of War, 1939–1945 (Rüdiger Overmans)

Kerstin von Lingen, SS und Secret Service. »Verschwörung des Schweigens«: Die Akte Karl Wolff (John Zimmermann)

Mikkel Kirkebæk, Beredt for Danmark. Nationalsocialistisk Ungdom 1932–1945 [Bereit für Dänemark. Nationalsozialistische Jugend 1932–1945]
Dennis Larsen, Fortrængt grusomhed. Danske SS-vagter 1941–45 [Verdrängte Grausamkeit. Dänische SS-Wachen 1941–1945] (Martin Meier)

Hanns-Peter Bruchhäuser, Heinrich Abel – Eine deutsche Karriere (Helmut Müller-Enbergs)

Rolf Keller, Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42. Behandlung und Arbeitseinsatz zwischen Vernichtungspolitik und kriegswirtschaftlichen Zwängen (Georg Wurzer)

Robert Asahina, Just Americans. How Japanese Americans Won a War at Home and Abroad. The Story of the 100th Battalion/442d Regimental Combat Team in World War II
Bill Yenne, Rising Sons. The Japanese American GIs who fought for the United States in World War II (Takuma Melber)

Gerhard Krebs, Japan im Pazifischen Krieg. Herrschaftssystem, politische Willensbildung und Friedenssuche (Johannes Berthold Sander-Nagashima)

David Hobbs, The British Pacific Fleet. The Royal Navy’s Most Powerful Strike Force (Gerhard Krebs)

Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges. Hrsg. von Rainer Rother und Judith Prokasky (Dorothee Hochstetter)

Die Farben des Krieges. Die Belagerung Warschaus in den Fotografien von Julien Bryan = The Colors of War. The Siege of Warsaw in Julien Bryan's Color Photographs (Bernhard Chiari)

Ian Baxter, Retreat to Berlin
Ian Baxter, Final Days of the Reich (Richard Lakowski)

Anne-Katrin Henkel, Vom Krieg und von Büchern. Evakuierung, Rückführung und Beschlagnahme von Bibliotheksbeständen der Vormals Königlichen und Provinzialbibliothek Hannover während und nach dem Zweiten Weltkrieg (Gabriele Bosch)

Nach 1945

Simone Selva, Integrazione internazionale e sviluppo interno. Stati Uniti e Italia nei programmi di riarmo del blocco atlantico (1945–1955) (Dieter Krüger)

Mit reinem Gewissen. Wehrmachtrichter in der Bundesrepublik und ihre Opfer. Hrsg. von Joachim Perels und Wolfram Wette (Clemens Vollnhals)

Karsten Wilke, Die »Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit« (HIAG) 1950–1990. Veteranen der Waffen-SS in der Bundesrepublik (Axel Schildt)

An Lac Truong Dinh, Von der Fremdenlegion zu den Viet Minh. Der Schweizer Überläufer Emil Selhofer im französischen Indochinakrieg (Christian Koller)

Thomas Mergel, Propaganda nach Hitler. Eine Kulturgeschichte des Wahlkampfs in der Bundesrepublik 1949–1990 (Ursula Hüllbüsch)

Christian Th. Müller, US-Truppen und Sowjetarmee in Deutschland. Erfahrungen, Beziehungen, Konflikte im Vergleich (Helmut R. Hammerich)

Frederick Kempe, Berlin 1961. Kennedy, Chruschtschow und der gefährlichste Ort der Welt (Rolf Steininger)

Tetsuji Senoo, Ein Irrweg zur deutschen Einheit? Egon Bahrs Konzeptionen, die Ostpolitik und die KSZE 1963–1975 (Oliver Bange)

Zweiter Kalter Krieg und Friedensbewegung. Der NATO-Doppelbeschluss in deutsch-deutscher und internationaler Perspektive. Hrsg. im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und des Deutschen Historischen Instituts Washington von Philipp Gassert, Tim Geiger und Hermann Wentker (Bruno Thoß)

Clausewitz goes global – Carl von Clausewitz in the 21st Century. Commemorating the 50th Anniversary of the Clausewitz Society. Ed. for the Clausewitz-Society by Reiner Pommerin (Heinz Stübig)

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Redaktion
Veröffentlicht am
04.11.2012
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Bestandsnachweise 0026-3826