Fotogeschichte 32 (2012), 123

Titel der Ausgabe 
Fotogeschichte 32 (2012), 123
Weiterer Titel 
Fotografie und Avantgarde

Erscheint 
erscheint vierteljährlich
Anzahl Seiten
80 S.
Preis
Einzelheft: 20 €, Abo: 64 €

 

Redaktion Fotogeschichte:

Institution
Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie
Land
Deutschland
PLZ
1160
Ort
Wien
Straße
Herbststraße 62/18
c/o
Einzelbestellung, Abonnement und Archivsuche: http://www.fotogeschichte.info; Verlag: Jonas Verlag für Kunst und Literatur GmbH, Eselsweg 17, D-99441 Kromsdorf (bei Weimar); E-Mail: <info@jonas-verlag.de>; Tel.: 0049 (0) 3643 830314; Fax: 0049 (0) 3643 830313; www.jonas-verlag.de
Telefon
++43-1-2186409
Von
Redaktion Fotogeschichte

Fotografie und Avantgarde

Das Jahr 1929 gilt oft als Höhepunkt der fotografischen Avantgarde im deutschsprachigen Raum. In Stuttgart findet in diesem Jahr die bekannte Fotoausstellung „Film und Foto“ (FiFo) statt, die der Deutsche Werkbund organisiert. Die Zeit des Aufbruchs dauert freilich in Deutschland nicht lange. Wenige Jahre später schon setzt der Nationalsozialismus den fotografischen Experimenten ein Ende.

Die Beiträge des vorliegenden Heftes beschäftigen sich mit einzelnen Facetten der Avantgardebewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nicht allseits bekannte und oft ausgestellte Fotografen und ihre Werke stehen im Mittelpunkt. Vielmehr werden weniger bekannte Aspekte und Bildbeispiele vorgestellt. Die Autoren beschränken sich zudem nicht auf die Zeit um 1930, sondern erweitern den Blick auf die weniger bekannte Vor- und Nachgeschichte der Avantgarde.

Hinweis: Das gesamte Fotogeschichte-Archiv (1981–heute) ist nun über eine Themen- und Stichwortsuche online erschlossen (<http://www.fotogeschichte.info/index.php?id=359>).

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS

Beiträge:

Ulrich Hägele: Montage, Groteske, Propaganda. Die Vorgeschichte der Avantgarde: Medieninnovation in der französischen Illustrierten J'ai vu… 1914 bis 1920, S. 5-20.

Herbert Molderings: Mendelsohn, Amerika und der „Amerikanismus“, S. 21-28.

Nanni Baltzer: Die Montage als Propagandainstrument. Die gestreckte Hand bei Terragni, Klutsis, Carboni und Heartfield, S. 29-36.

Birgit Hammers: Der vergessene Fotograf. Sasha Stone und die Borinage, S. 37-50.

Anton Holzer: Avantgarde und gemäßigte Moderne. Fotografische Aufbrüche in Österreich um 1930, S. 51-60.

Wolfgang Born: Gedanken über Photographie (1929), S. 61-62.

Uwe Fleckner: Montierte Reproduktionen – demontierte Kunst. Nationalsozialistische Versuche, die Avantgarden mit avantgardistischen Mitteln zu schlagen, S. 63-73.

Rezensionen:

Markus Bauer: Friedrich Seidenstücker. Von Nilpferden und anderen Menschen. Fotografien 1925-1958. Of Hippos and other Humans. Photographs 1925–1958, Ostfildern: Hatje Cantz, 2011.

Katarzyna Gorska: Susanne Meyer-Büser (Hg.): Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde, Köln: Dumont, 2011.

Matthias Weiß: Marion Beckers, Elisabeth Moortgat: Eva Besnyö 1910–2003. Fotografin. Budapest - Berlin - Amsterdam, Berlin: Hirmer, 2011.

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