Historische Zeitschrift 282 (2006), 3

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Historische Zeitschrift 282 (2006), 3
Zeitschriftentitel 
Weiterer Titel 

Erschienen
München 2006: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Preis
Jahresabo € 385,00 (für Mitglieder des Historikerverbands und Studenten € 148), Einzelheft € 79,00

 

Kontakt

Andreas Fahrmeir
Institution
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Abteilung
Redaktion Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
PLZ
60323
Ort
Frankfurt am Main
Straße
Norbert-Wollheim-Platz 1
Von
Hubert, Cordula

Das Heft 282/3 der Historischen Zeitschrift erscheint voraussichtlich Ende Juni.

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Bruno Bleckmann
Alkibiades und die Athener im Urteil des Thukydides
Thukydides sieht die Niederlage Athens im Peloponnesischen Krieg als Ergebnis von innenpolitischen Fehlentscheidungen und Führungsproblemen, für die Alkibiades maßgeblich verantwortlich war. Aufgrund seiner Charaktereigenschaften und seiner persönlichen Verhaltensweisen gelang es diesem nicht, dauerhaften Rückhalt in der Volksversammlung zu gewinnen. Bei seiner Rückkehr 408 hatten seine Anhänger nur eine Mehrheit hinter sich vereinen können, die wegen der von ihm provozierten Ressentiments äußerst knapp war und die nach den ersten Rückschlägen in den folgenden Strategenwahlen sofort wieder verlorenging. Die Unfähigkeit des Alkibiades, seine Führung zu sichern, sollte sich vor dem Hintergrund schwerer politischer und militärischer Fehler seiner Nachfolger für Athen als fatal erweisen.

Hans-Henning Kortüm
„Wissenschaft im Doppelpaß“? Carl Schmitt, Otto Brunner und die Konstruktion der Fehde
Der Aufsatz skizziert die geistige Nähe und zumindest teilweise inhaltliche Beeinflussung von Brunners Hauptwerk „Land und Herrschaft“ (1939) durch Carl Schmitt. Beide Personen eint die vorbehaltslose Bejahung des „Krieges“, der aus Gründen verletzter „Ehre“ geführt wird und der damit seine nicht zu hinterfragende Rechtfertigung erfährt vor dem Hintergrund einer durch den Ausgang des Ersten Weltkrieges in ihrer „Ehre“ verletzten deutschen Nation. Das Verständnis der „Fehde“ als angeblich von der mittelalterlichen Gesellschaft akzeptiertes Mittel zur Wiederherstellung verletzter Ehre führt bei Brunner zu einer gewollten Verharmlosung des Krieges im Allgemeinen und mittelalterlicher Kriege im Besonderen. Die Brunner-spezifische Deutung des Mittelalters als einer „Gesellschaft ohne Staat“ erklärt sich durch die dezidierte Ablehnung eines schwachen und zudem vom Liberalismus „zersetzten“ Weimarer Verfassungsstaates, wobei sich Brunner einmal mehr von seinem geistigen Mentor Schmitt abhängig zeigt. Zu diesem hielt er auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges weiterhin Kontakt. Brunner, der nach seiner Zwangspensionierung – im Unterschied zu Schmitt – bereits 1954 ins akademische Milieu zurückkehren konnte, beeinflusst mit seinen Grundthesen über ein angeblich „staatsfernes“ Mittelalter und über die prinzipielle Harmlosigkeit damals geführter „Fehden“ bzw. Kriege Teile der mediävistischen Forschung bis heute.

Horst Dippel
Die kurhessische Verfassung von 1831 im internationalen Vergleich
Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit durchweg aus der Binnensicht des deutschen Frühkonstitutionalismus erfolgten Betrachtungen der Verfassung von Hessen-Kassel von 1831 geht der Aufsatz von der These aus, daß in der zweiten Welle der Verfassungsgebungen in Deutschland zwischen 1830 und 1833 aufgrund der Auseinandersetzung mit bestehenden, insbesondere außerdeutschen Verfassungen die Ideen des modernen Konstitutionalismus nach Deutschland eindringen konnten. Dieser dank der Verfassungspublikationen von Pölitz und anderen erweiterte politische Diskurs beflügelte zumal in Kreisen der Liberalen trotz des starren von der Bundesakte des Wiener Kongresses von 1815 und der Wiener Schlußakte von 1820 auferlegten verfassungsrechtlichen Korsetts und der in der Folge damit einhergehenden massiven politischen Pressionen auf die deutschen Mittel- und Kleinstaaten durch Österreich und Preußen die Bemühungen, Grundprinzipien des modernen Konstitutionalismus allen Widerständen zum Trotz in den Verfassungen dieser Jahre, wo immer es ging, zu verankern. Eine sorgfältige Lektüre der kurhessischen Verfassung von 1831 offenbart, daß dies ungeachtet aller Schwierigkeiten, teils auf verschlungenen Wegen, teils verdeckt oder indirekt, durchaus erreicht werden konnte. Von den zehn Prinzipien des modernen Konstitutionalismus lassen sich auf diese Weise in der kurhessischen Verfassung ansatzweise bis eindeutig acht nachweisen, mehr als in jeder anderen deutschen Verfassung der Zeit. Allein aus dieser Tatsache begründet sich inhaltlich die herausragende Stellung der hessen-kasselschen Verfassung von 1831 als liberalster deutscher Verfassung des Vormärz.

Dieter Hertz-Eichenrode
Wilhelminischer Neuadel? Zur Praxis der Adelsverleihung in Preußen vor 1914
Der Aufsatz knüpft an die Diskussion in der jüngeren historischen Elitenforschung an, ob im Kaiserreich eine neue Oberschicht entstanden sei. Anhand einer Gruppe von dreizehn Berliner Unternehmern, die von Wilhelm II. nobilitiert worden sind, wird der Diskussion neues Material zugeführt. Zunächst wird erörtert, weshalb Bürgerliche den Adelstitel erstrebt haben (gesellschaftlicher Status der Familie, persönlicher Ehrgeiz), inwieweit finanzielle Vorleistungen eine Rolle bei der Nobilitierung gespielt haben und ob sich die breitere Öffentlichkeit für diese Auszeichnung interessiert hat (u.a. am Beispiel von Georg Siemens). Danach wird der Blickwinkel verändert und gefragt, ob der König und die Regierung auf die Oberschicht mit der Nobilitierung einwirken wollten. Es zeigt sich, dass Wilhelm II. zu einschlägigen Initiativen neigte, sie jedoch nicht konsequent verfolgte, und die Regierung gelegentlich den Adelstitel als Belohnung oder Anreiz einsetzte. Aber größere Wirkungen blieben aus, weil der erfasste Personenkreis zu schmal war. So ergibt sich im Rahmen dieser Untersuchung, dass die Nobilitierung von Unternehmern nicht nennenswert zur Formung einer „wilhelminischen“ Oberschicht beigetragen hat.

Neue Historische Literatur

Arne Karsten und Julia Zunckel
Perspektiven der Romforschung
Besprochene Bücher:
B. Emich, Territoriale Integration in der Frühen Neuzeit. Ferrara und der Kirchenstaat
M. A. Visceglia, La città rituale. Roma e le sue cerimonie in età moderna
G. Brunelli, Soldati del papa. Politica militare e nobiltà nello Stato della Chiesa (1560–1644)
M. Faber, Scipione Borghese als Kardinalprotektor. Studien zur Römischen Mikropolitik in der Frühen Neuzeit
G. Signorotto/M. A. Visceglia (Eds.), Court and Politics in Papal Rome, 1492–1700
E. Fasano Guarini/M. Rosa (Eds.), L’informazione politica in Italia (secoli XVI–XVIII)
J. Zunckel/H. v. Thiessen/G. Metzler u.a., Römische Mikropolitik unter Papst Paul V. Borghese (1605–1621) zwischen Spanien, Neapel, Mailand und Genua. Eingel. u. hrsg. v. W. Reinhard
A. Spagnoletti, Le dinastie italiane nella prima età moderna
M. C. Giannini, L’Oro e la Tiara. La costruzione dello spazio fiscale italiano della Santa Sede (1560–1620)
C. Ossola/M. Verga/M. A. Visceglia (Eds.), Religione cultura e politica nell' Europa dell’età moderna. Studi offerti a Mario Rosa dagli amici
M. Bernasconi, Il cuore irrequieto dei papi. Percezione e valutazione ideologica del nepotismo sulla base dei dibattiti curiali del XVII secolo
M.-L. Rodén, Church Politics in Seventeenth-Century Rome. Cardinal Decio Azzolino, Queen Christina of Sweden, and the Squadrone Volante
S. Ricci, Il sommo inquisitore. Giulio Antonio Santori tra autobiografia e storia (1532–1602)
M. Gotor, I beati del papa. Santità, Inquisizione e obbedienza in età moderna
M. A. Visceglia (Ed.), La nobiltà romana in età moderna. Profili istituzionali e pratiche sociali

Buchbesprechungen

Allgemeines

V. Depkat/M. Müller/A. U. Sommer (Hrsg.), Wozu Geschichte(n)? Geschichtswissenschaft und Geschichtsphilosophie im Widerstreit (S. Jordan)
B. Stollberg-Rilinger (Hrsg.), Was heißt Kulturgeschichte des Politischen? (D. Hildebrand)
M. Steinicke/S. Weinfurter (Hrsg.), Investitur- und Krönungsrituale. Herrschaftseinsetzungen im kulturellen Vergleich (H.-W. Goetz)
M. Grübel/G. Mölich (Hrsg.), Jüdisches Leben im Rheinland. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart (J. Heil)
M. Greschat, Protestantismus in Europa. Geschichte – Gegenwart – Zukunft (F. W. Graf)
P. Johanek (Hrsg.), Sondergemeinden und Sonderbezirke in der Stadt der Vormoderne (J. Eibach)
A. Menninger, Genuss im kulturellen Wandel. Tabak, Kaffee, Tee und Schokolade in Europa (16.–19. Jahrhundert) (P. Albrecht)
N. Stulz-Herrnstadt, Berliner Bürgertum im 18. und 19. Jahrhundert. Unternehmerkarrieren und Migration – Familien und Verkehrskreise in der Hauptstadt Brandenburg-Preußens – Die Ältesten der Korporation der Kaufmannschaft zu Berlin (R. Roth)
J. Kusber, Eliten- und Volksbildung im Zarenreich während des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Studien zu Diskurs, Gesetzgebung und Umsetzung (J. Ganzenmüller)
Max Weber Gesamtausgabe. Abt. 1: Schriften und Reden. Bd. 22: Max Weber. Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaft und die gesellschaftlichen Ordnungen und Mächte. Nachlaß. Teilbd. 4: Herrschaft. Hrsg. v. E. Hanke in Zusammenarb. mit T. Kroll
J. Eckel, Hans Rothfels. Eine intellektuelle Biographie im 20. Jahrhundert (T. Hertfelder)
J. Hürter/H. Woller (Hrsg.), Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte (G. Jasper)

Altertum

J.-U. Krause, Kriminalgeschichte der Antike (C. Gizewski)
M. Trundle, Greek Mercenaries. From the Late Archaic Period to Alexander (L. Burckhardt)
C. Tuplin (Ed.), Xenophon and his World With Contrib. from V. Azoulay, E. Badian, H. Bowden et al. (L. Burckhardt)
R. V. Munson, Black Doves Speak. Herodotus and the Languages of Barbarians (J. Cobet)
A. Becker/P. Scholz (Hrsg.), Dissoi Logoi. Zweierlei Ansichten. Ein sophistischer Traktat. Text – Übersetzung – Kommentar (K. Trampedach)
J. Wintjes, Das Leben des Libanius (R. Scholl)
S. B. Zoumbaki, Prosopographie der Eleer bis zum 1. Jh. v. Chr. (J. Roy)
J. Edmondson/S. Mason/J. Rives (Eds.), Flavius Josephus and Flavian Rome (W. Ameling)
E. Stein-Hölkeskamp, Das römische Gastmahl. Eine Kulturgeschichte (K. Vössing)
D. S. Potter, The Roman Empire at Bay, AD 180–395 (H. Leppin)
S. Berrens, Sonnenkult und Kaisertum von den Severern bis zu Constantin I. (193–337 n. Chr.) (U. Hartmann)

Mittelalter

N. Fryde/P. Monnet/O. G. Oexle (Hrsg.), Die Gegenwart des Feudalismus (W. Hechberger)
A. Castagnetti/G. M. Varanini (Eds.), Storia del Trentino III: L’età medievale (R. Härtel)
V. Huth, Staufische ,Reichshistoriographie‘ und scholastische Intellektualität. Das elsässische Augustinerchorherrenstift Marbach im Spannungsfeld von regionaler Überlieferung und universalem Horizont (I. Eberl)
J. W. Braun (Bearb.), Urkundenbuch des Klosters Sankt Blasien im Schwarzwald. Von den Anfängen bis zum Jahr 1299. T. 1: Edition. T. 2: Einführung, Verzeichnisse, Register (I. Eberl)
S. Schröder, Macht und Gabe. Materielle Kultur am Hof Heinrichs II. von England (B. Weiler)
Westfälisches Urkundenbuch, Bd. 11: Die Urkunden des Kölnischen Westfalen 1301–1325. Lief. 3: 1321–1325, Indices. Bearb. v. M. Wolf (M. Groten)
J. Langdon, Mills in the Medieval Economy. England 1300–1540 (G. Fritz)
R. Biskup/M. Glauert (Hrsg.), Die Domkapitel des Deutschen Ordens in Preußen und Livland (J. Sarnowsky)
R. Braun, Die älteste Rechnung des Bürgerspitals von 1495 (B. Scheller)
A. Jamme/O. Poncet (Eds.), Offices et papauté (XIVe–XVIIe siècle). Charges, hommes, destins (W. Reinhard)

Frühe Neuzeit

W. J. Connell/G. Constable, Sacrilege and Redemption in Renaissance Florence. The Case of Antonio Rinaldeschi (W. Reinhard)
H. Rawlings, The Spanish Inquisition (K. Schüller)
R. Hildebrandt (Hrsg.), Quellen und Regesten zu den Augsburger Handelshäusern Paler und Rehlinger 1539–1642. Wirtschaft und Politik im 16./17. Jahrhundert. T. 1: 1539–1623, T. 2: 1624–1642 (H. Pohl)
D. Sieber, Jesuitische Missionierung, priesterliche Liebe, sakramentale Magie. Volkskulturen in Luzern 1563–1614 (P. Blickle)
M. Daumas, Le mariage amoureux. Histoire du lien conjugal sous l’Ancien Régime (P. Fuchs)
M. Kaiser/M. Rohrschneider (Hrsg.), Membra unius capitis. Studien zu Herrschaftsauffassungen und Regierungspraxis in Kurbrandenburg (1640–1688) (A. Gotthard)
R. Babel (Hrsg.), Le diplomate au travail. Entscheidungsprozesse, Information und Kommunikation im Umkreis des Westfälischen Friedenskongresses (H. Schilling)
J.-C. Waquet, François de Callières. L’art de négocier en France sous Louis XIV (H. Duchhardt)
J. Robertson, The Case for the Enlightenment. Scotland and Naples 1680–1760 (P. Fuchs)
T. Barth, Adelige Lebenswege im Alten Reich. Der Landadel der Oberpfalz im 18. Jahrhundert (P. Fuchs)
J. Overhoff, Die Frühgeschichte des Philanthropismus (1715–1771). Konstitutionsbedingungen, Praxisfelder und Wirkung eines pädagogischen Reformprogramms im Zeitalter der Aufklärung (N. Hammerstein)
F. Kuster, Rousseau – Die Konstitution des Privaten. Zur Genese der bürgerlichen Familie (P. Blickle)

19./20. Jahrhundert

F. J. Bauer, Das ,lange‘ 19. Jahrhundert (1789–1917). Profil einer Epoche (T. Maentel)
J. N. Heuer, The Family and the Nation. Gender and Citizenship in Revolutionary France, 1789–1830 (A. Fahrmeir)
T. Moos, Staatszweck und Staatsaufgaben in den protestantischen Ethiken des 19. Jahrhunderts (F. W. Graf)
S. Scholz, Der deutsche Katholizismus und Polen (1830–1849). Identitätsbildung zwischen konfessioneller Solidarität und antirevolutionärer Abgrenzung (H. Hürten)
Z. Yangwen, The Social Life of Opium in China (S. Dabringhaus)
G. L. Schlaber, Sozialpolitik im Schleswiger Land 1840–1880 (F. Tennstedt)
J. Müller, Deutscher Bund und deutsche Nation 1848–1866 (H. Seier)
D. Wetzel, Duell der Giganten. Bismarck, Napoleon III. und die Ursachen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 (R. Schmidt)
D. Ramuschkat, Berlin – Bremen via Wittenberge – Lüneburg – Buchholz. Eine Eisenbahnlinie entsteht (R. Roth)
H. Altrichter/W. L. Bernecker, Geschichte Europas im 20. Jahrhundert (H. Kaelble)
J. Kreiner (Hrsg.), Der Russisch-Japanische Krieg (1904/05) (G. Schöllgen)
H. Afflerbach (Bearb.), Kaiser Wilhelm II. als Oberster Kriegsherr im Ersten Weltkrieg. Quellen aus der militärischen Umgebung des Kaisers 1914–1918 (F.-J. Kos)
K. Schönhoven/B. Braun (Hrsg.), Generationen in der Arbeiterbewegung (K. K. Patel)
S. Lechner, „Die Eroberung der Fremdstämmigen“. Provinzfaschismus in Südtirol 1921–1926 (R. Lill)
J. Frackowiak, Soziale Demokratie als Ideal. Die Verfassungsdiskussionen in Sachsen nach 1918 und 1945 (K. H. Pohl)
R. Bavaj, Von links gegen Weimar. Linkes antiparlamentarisches Denken in der Weimarer Republik (E. Kolb)
J. Lilla (Bearb.), Der Preußische Staatsrat 1921–1933. Ein biographisches Handbuch. Mit einer Dokumentation der im „Dritten Reich“ berufenen Staatsräte (R. Zilch)
E. Michels, Von der Deutschen Akademie zum Goethe-Institut. Sprach- und auswärtige Kulturpolitik 1923–1960 (N. Hammerstein)
B. Biester, Tagebuch der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg 1926–1929. Annotiertes Sach-, Begriffs- und Ortsregister (D. Wuttke)
S. Mecking/A. Wirsching (Hrsg.), Stadtverwaltung im Nationalsozialismus. Systemstabilisierende Dimensionen kommunaler Herrschaft (F. Bajohr)
S. H. Lindner, Hoechst. Ein I. G. Farben Werk im Dritten Reich (W. Abelshauser)
H.-U. Eggert, Schul-Zeit 1938 bis 1949. Zur Vorgeschichte des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums Münster im NS-Staat und in der Nachkriegszeit. Red.: R. Link (R. Morsey)
E. Mühle, Für Volk und deutschen Osten. Der Historiker Hermann Aubin und die deutsche Ostforschung (W. Oberkrome)
H. Trüper, Die Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und ihr Herausgeber Hermann Aubin im Nationalsozialismus (W. Oberkrome)
V. P. O’Hara, The German Fleet at War, 1939–1945 (M. Salewski)
G. Botsch, „Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „Deutschen Auslandswissenschaften“ im Einsatz 1940–1945 (F.-R. Hausmann)
N. Kunz, Die Krim unter deutscher Herrschaft (1941–1944). Germanisierungsutopie und Besatzungsrealität (B. Chiari)
F. Schlingensiepen, Dietrich Bonhoeffer 1906–1945. Eine Biographie (J. Scholtyseck)
W. Gelfand, Deutschland-Tagebuch 1945–1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten. Ausgew. u. komm. v. E. Scherstjanoi (J. Schmädeke)

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