Historische Zeitschrift (HZ) 283 (2006), 2

Titel der Ausgabe 
Historische Zeitschrift (HZ) 283 (2006), 2
Zeitschriftentitel 
Weiterer Titel 

Erschienen
München 2006: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Preis
Jahresabo € 385,00 (für Mitglieder des Historikerverbands und Studenten € 148), Einzelheft € 79,00

 

Kontakt

Andreas Fahrmeir
Institution
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Abteilung
Redaktion Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
PLZ
60323
Ort
Frankfurt am Main
Straße
Norbert-Wollheim-Platz 1
Von
Hubert, Cordula

Das Heft 283/2 der Historischen Zeitschrift erscheint voraussichtlich Mitte Oktober. Wir laden Sie ein, sich vorab über den Inhalt zu informieren.

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Wolfgang Reinhard, Schwäche und schöner Schein. Das Rom der Päpste im Europa des Barock 1572–1676
Das Rom des Barock setzte in Kunst und Kultur weltweit gültige Maßstäbe, zum Teil bis heute. Gleichzeitig begann ein Abstieg der politischen Bedeutung des Papsttums, der sich seit dem Dreißigjährigen Krieg mehr und mehr beschleunigte. Neuere Forschungen über Details des römischen Herrschaftssystems sind geeignet, diesen widersprüchlichen Befund aufzuhellen. Papst und Kurie stellten ein geschlossenes soziales und kulturelles System dar, das weitgehend nach den Spielregeln von Familienpolitik funktionierte. Kulturelle Repräsentation der Papstherrschaft und der jeweiligen Papstfamilie gingen Hand in Hand und wurden mit denselben kirchlichen Mitteln finanziert. Das war möglich, weil der Kirchenstaat bis ins 17. Jahrhundert eine höchst moderne Monarchie mit einem effizienten Finanzsystem darstellte und zunächst auch noch zusätzliche Einkünfte aus katholischen Ländern nach Rom flossen. Auf diese Weise ließ sich politische Schwäche durch schönen Schein wirkungsvoll kompensieren. Freilich war nicht alles Schwäche, denn die Päpste verstanden es, sich zur Ikone der tridentinischen Erneuerung des Katholizismus zu stilisieren und durch kluge kirchenpolitische Maßnahmen langfristig ihre vollständige Kontrolle über die römisch-katholische Konfessionskirche vorzubereiten. Auch dazu dient(e) der Glanz des Barock.

Matthias Steinbach, „Der Staat hat heute einen unsinnig dicken Bauch“. Politisches Denken und Nationalstaatskritik bei Friedrich Nietzsche
Nietzsches „politisch-soziale Maikäfer“ verdienen vor allem in ihren konkreten Bezügen zur deutschen Geschichte Beachtung. Zunächst noch am Liberalismus als wohlfahrtsstaatlicher Bewegung orientiert und dem Werden eines deutschen Nationalstaates unter Preußens Führung verpflichtet, änderte sich Nietzsches Stimmungslage nach dem Krieg gegen Frankreich, insbesondere wegen der in seinen Augen verspielten Möglichkeit, vom besiegten Gegner kulturell zu lernen. Angeekelt von ihren „Krankheiten“, unter denen er den neuen Antisemitismus für die gefährlichste hielt, wandte er sich ab von den Deutschen. Die Schweiz und das helvetische Basel mit ihren kommunalstaatlichen Sozial- und Bildungssystemen boten ihm eine Freistätte gegenüber der „Zwangsanstalt des Reiches“. Nietzsches kritische Beobachterperspektive erwies sich hier als die eines Intellektuellen par excellence, der Deutschlands Weg und in gewisser Weise Sonderweg aus Europa wie das nationalstaatliche Prinzip generell bitter beklagte und im Exil des Südens ein feines Gespür für die „Schattenlinien“ (Nipperdey) des Nordens entwickelte. Verbunden mit der Überzeugung eines aristokratischen Liberalismus, wonach Individualität und wirkliche Handlungsfreiheit nur jenseits des Staates, notfalls gegen ihn, durchzusetzen waren, beschwor er unentwegt die Antike (auch und gerade politisch) als Maßstab und Gegenwelt. Nirgendwo sonst zeigte sich Nietzsches radikalliberales Denken deutlicher als im Mißtrauen gegenüber „Mehrheiten“ und jeglicher Form repräsentativer Demokratie. Nietzsches apolitischer und partiell antimilitaristischer Elitarismus schließlich erscheint als etwas höchst Politisches insoweit, als sich daraus die Aufforderung zum Widerstehen und sich Verweigern auch gegenüber jenen „kollektiven Phantasmen“ (Theodor Lessing) ableiten läßt, denen die Entmächtigung des einzelnen und zuletzt die Abschaffung des besungenen „Einsamen“ folgen sollte.

Marcus Gräser, Weltgeschichte im Nationalstaat. Die transnationale Disposition der amerikanischen Geschichtswissenschaft
Wie kaum eine der europäischen Historiographien hat die amerikanische Geschichtswissenschaft in den zurückliegenden Jahren das Interesse an World History/Global History forciert und zugleich eine transnationale Perspektive auf die Geschichte des eigenen Landes eröffnet. Ermöglicht wird dies durch die hohe Internationalität der Historikerinnen und Historiker (und der Studierenden) an amerikanischen Universitäten. Auch die Verunsicherung der Geschichtswissenschaft durch Poststrukturalismus, Postcolonial Studies und den Vorwurf der „Syntheseunfähigkeit“ haben dazu beigetragen: Die ‚Aufhebung’ der Nationalgeschichte in transnationalen Zusammenhängen mag als Versuch einer Synthese ‚neuen Typs’ erscheinen. Die Ursachen für das transnationale Interesse der amerikanischen Geschichtswissenschaft aber sind älter und verweisen auf die Zeit zwischen 1890 und 1920, in der sich die professionalisierte Geschichtswissenschaft konstituierte: Die Einbettung der Nation in den größeren Zusammenhang einer „Civilization“ (auch als Ausdruck des Zweifels am Gewicht der eigenen, jungen Nationalgeschichte), die Herausbildung einer partikularen Geschichtskultur in der Einwanderergesellschaft, schließlich der geringe institutionelle Nexus zwischen dem hochschulpolitisch desinteressierten Nationalstaat und der überwiegend an privaten Universitäten betriebenen historischen Forschung (und Lehre) haben zur Herausbildung einer stabilen transnationalen Disposition in der amerikanischen Geschichtswissenschaft beigetragen.

Neue Historische Literatur

Nils Freytag, Deutsche Umweltgeschichte – Umweltgeschichte in Deutschland. Erträge und Perspektiven

Buchbesprechungen

Allgemeines

J. Fried, Der Schleier der Erinnerung. Grundzüge einer historischen Memorik (M. Kerner)
S. Breuer, Max Webers tragische Soziologie. Aspekte und Perspektiven (G. Schöllgen)
M. Foucault, Analytik der Macht. Hrsg. v. D. Defert u. F. Ewald unt. Mitarb. v. J. Lagrange. Auswahl u. Nachw. v. T. Lemke (D. Hildebrand)
M. Sehlmeyer/U. Walter, Unberührt von jedem Umbruch? Der Althistoriker Ernst Hohl zwischen Kaiserreich und früher DDR (M. Willing)
J. Wiesehöfer (Hrsg.), Theodor Mommsen: Gelehrter, Politiker und Literat. Unt. Mitarb. v. H. Börm (H. Kloft)
M. Lyles, A Call for Scientific Purity: Axel Hägerström’s Critique of Legal Science (J. Schröder)
A. Biernath, Mißverstandene Gleichheit. Die Frau in der frühen Kirche zwischen Charisma und Amt (H. Omerzu)
G. Schwerhoff, Zungen wie Schwerter. Blasphemie in alteuropäischen Gesellschaften 1200–1650 (J. Rüdiger)
P. Freedman/M. Bourin (Eds.), Forms of Servitude in Northern and Central Europe. Decline, Resistance, and Expansion (P. Blickle)
K. Wilson (Ed.), A New Imperial History. Culture, Identity, and Modernity in Britain and the Empire, 1660–1840 (P. Wende)
P. Blickle/R. Schlögl (Hrsg.), Die Säkularisation im Prozess der Säkularisierung Europas (M. Pohlig)
W. Clark, Academic Charisma and the Origins of the Research University (N. Hammerstein)
T. A. Howard, Protestant Theology and the Making of the Modern German University (F. W. Graf)
K. H. Metz, Ursprünge der Zukunft. Die Geschichte der Technik in der westlichen Zivilisation (C. Kleinschmidt)
N. Etherington (Ed.), Missions and Empire (B. Stuchtey)

Altertum

O. Hekster/R. Fowler (Eds.), Imaginary Kings. Royal Images in the Ancient Near East, Greece and Rome (M. Schuol)
K. Bringmann, Geschichte der Juden im Altertum. Vom babylonischen Exil bis zur arabischen Eroberung (M. Schuol)
J.-J. Aubert/Z. Várhelyi (Eds.), A Tall Order. Writing the Social History of the Ancient World. Essays in Honor of William V. Harris (E. Baltrusch)
V. Nutton, Ancient Medicine (H. Schlange-Schöningen)
L. Scott, Historical Commentary on Herodotus Book 6 (U. Walter)
H. T. Wallinga, Xerxes’ Greek Adventure. The Naval Perspective (B. Meißner)
J. Ober, Athenian Legacies. Essays on the Politics of Going On Together (C. Mann)
L. D. Loukopoulou/M. G. Parissaki/S. Psoma u. a. (Eds.), Inscriptiones antiquae partis Thraciae quae ad ora maris Aegaei sita est (Praefecturae Xanthes, Rhodopes et Hebri) (M. Zahrnt)
T. P. Wiseman, The Myths of Rome (H. Beck)
K. Zimmermann, Rom und Karthago (H. Heftner)
K. Bringmann, Krise und Ende der römischen Republik (133–42 v. Chr.) (J. Spielvogel)
K.-W. Welwei, Res publica und Imperium. Kleine Schriften zur römischen Geschichte. Hrsg. v. M. Meier u. M. Strothmann (A. Hartmann)
C. Howgego/V. Heuchert/A. Burnett (Eds.), Coinage and Identity in the Roman Provinces (F. Berger)
H. Papageorgiadou-Bani, The Numismatic Iconography of the Roman Colonies in Greece. Local Spirit and the Expression of Imperial Policy. With the contribution of A. Iakovidou (K. Ehling)
M. R.-Alföldi, Phoenix aus der Asche. Die Liburna, ein Gründungsmonument von Constantinopolis (B. Isele)

Mittelalter

C. Märtl, Die 101 wichtigsten Fragen. Mittelalter (M. Borgolte)
J. Story (Ed.), Charlemagne. Empire and Society (M. Kerner)
L. Weinrich (Hrsg.), Heiligenleben zur deutsch-slawischen Geschichte. Adalbert von Prag und Otto von Bamberg. Unt. Mitarb. v. J. Strzelczyk (B. Schütte)
W. Hechberger, Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter (C. Ehlers)
R. Berndt SJ (Hrsg.), Schrift, Schreiber, Schenker. Studien zur Abtei Sankt Viktor in Paris und den Viktorinern (A. Fidora)
T. Weller, Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert (K. van Eickels)
D. Coulon, Barcelone et le grand commerce d’Orient au Moyen Âge. Un siècle de relations avec l’Égypte et la Syrie-Palestine (ca. 1330–ca. 1430) (K. Herbers)
M. Bertram (Hrsg.), Stagnation oder Fortbildung? Aspekte des allgemeinen Kirchenrechts im 14. und 15. Jahrhundert (H.-J. Gilomen)
K. Militzer, Die Geschichte des Deutschen Ordens (J. Sarnowsky)

Frühe Neuzeit

R. C. Müller, Franken im Osten. Art, Umfang, Struktur und Dynamik der Migration aus dem lateinischen Westen in das Osmanische Reich des 15./16. Jahrhunderts auf der Grundlage von Reiseberichten (D. Jäckel)
P. C. Hartmann, Das Heilige Römische Reich deutscher Nation in der Neuzeit 1486–1806 (P. Fuchs)
S. Westphal (Hrsg.), In eigener Sache. Frauen vor den höchsten Gerichten des Alten Reiches (K. O. Frhr. v. Aretin)
D. Hacke, Women, Sex and Marriage in Early Modern Venice (D. Girgensohn)
F. Jürgensmeier/R. E. Schwerdtfeger (Hrsg.), Orden und Klöster im Zeitalter von Reformation und katholischer Reform 1500–1700 (H. Noflatscher)
M. Groten (Hrsg.), Hermann Weinsberg (1518–1597). Kölner Bürger und Ratsherr. Studien zu Leben und Werk (G. Fouquet)
C. Karnehm (Bearb.), Die Korrespondenz Hans Fuggers von 1566 bis 1594. Regesten der Kopierbücher aus dem Fuggerarchiv. Bd. 1: 1566–1573. Unt. Mitarb. v. M. Gräfin v. Preysing. Bd. 2/1–2: 1574–1594 (M. Häberlein)
R. von Mallinckrodt, Struktur und kollektiver Eigensinn. Kölner Laienbruderschaften im Zeitalter der Konfessionalisierung (L. Böhringer)
T. C. W. Blanning, Das Alte Europa 1660–1789. Kultur der Macht und Macht der Kultur (P. Fuchs)
V. Seresse, Politische Normen in Kleve-Mark während des 17. Jahrhunderts. Argumentationsgeschichtliche und herrschaftstheoretische Zugänge zur politischen Kultur der frühen Neuzeit (M. Szameitat)
H. M. Albrecht, Wesen und Einheit der Kirche nach der Lehre des Johannes Musäus (1613–1681). Lutherische Orthodoxie und kirchliche Wiedervereinigung (R. Dürr)
R. Rebitsch, Rupert von der Pfalz (1619–1682). Ein deutscher Fürstensohn im Dienst der Stuarts (M. Rüde)
W. Adam/M. Fauser (Hrsg.), Geselligkeit und Bibliothek. Lesekultur im 18. Jahrhundert (P. Fuchs)
P. Hoffmann, Gerhard Friedrich Müller (1705–1783). Historiker, Geograph, Archivar im Dienste Rußlands (K. Fuchs)
H. Dilly/H. Zaunstöck (Hrsg.), Fürst Franz. Beiträge zu seiner Lebenswelt in Anhalt-Dessau 1740–1817 (T. Töpfer)
W. Greiling/A. Klinger/C. Köhler (Hrsg.), Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Ein Herrscher im Zeitalter der Aufklärung (H. Duchhardt)

19./20. Jahrhundert

S. Berger (Ed.), A Companion to Nineteenth-Century Europe 1789–1914 (A. Fahrmeir)
B. Hilton, A Mad, Bad, and Dangerous People? England 1783–1846 (P. Wende)
E. Weis, Montgelas. Bd. 2: Der Architekt des modernen bayerischen Staates 1799–1838 (E. Fehrenbach)
C. Würtz, Johann Niklas Friedrich Brauer (1754–1813). Badischer Reformer in napoleonischer Zeit (F. Engehausen)
Quellen zu den Reformen der Rheinbundstaaten. Hrsg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bd. 7: Württemberg 1797–1816/19. Quellen und Studien zur Entstehung des modernen württembergischen Staates. Von I. U. Paul. 2 Teilbde. (E. Treichel)
A. Groh, Die Gesellschaftskritik der Politischen Romantik. Eine Neubewertung ihrer Auseinandersetzung mit den Vorboten von Industrialisierung und Modernisierung (H.-C. Kraus)
R. Roth, Das Jahrhundert der Eisenbahn. Die Herrschaft über Raum und Zeit 1800–1914 (U. Bartelsheim)
S. Hummel, Der Borromäusverein 1845–1920. Katholische Volksbildung und Büchereiarbeit zwischen Anpassung und Bewahrung (W. Loth)
Bibliografia dell’Età del Risorgimento 1970–2001. Vol. 1–4 (R. Lill)
M. Bentley, Modernizing England’s Past. English Historiography in the Age of Modernism, 1870–1970 (P. Wende)
K. O’Donnell/R. Bridenthal/N. Reagin (Eds.), The Heimat Abroad: The Boundaries of Germanness (A. Fahrmeir)
T. Lekan/T. Zeller (Eds.), Germany’s Nature. Cultural Landscapes and Environmental History (M. Wettengel)
U. van der Heyden/H. Stoecker (Hrsg.), Mission und Macht im Wandel politischer Orientierungen. Europäische Missionsgesellschaften in politischen Spannungsfeldern in Afrika und Asien zwischen 1800 und 1945 (H. Gründer)
U. von Hehl (Hrsg.), Sachsens Landesuniversität in Monarchie, Republik und Diktatur. Beiträge zur Geschichte der Universität Leipzig vom Kaiserreich bis zur Auflösung des Landes Sachsen 1952 (N. Hammerstein)
P. Löser/C. Strupp (Hrsg.), Universität der Gelehrten – Universität der Experten. Adaptionen deutscher Wissenschaft in den USA des neunzehnten Jahrhunderts (M. Schalenberg)
H. Schneider, Neues vom Reichstagsbrand? Eine Dokumentation. Ein Versäumnis der deutschen Geschichtsschreibung. Mit ein. Geleitw. v. I. Fetscher u. Beitr. v. D. Deiseroth, H. Fischler, W.-D. Narr (J. Schmädeke)
W. Benz, Paul Carell. Ribbentrops Pressechef Paul Karl Schmidt vor und nach 1945 (J. Schmädeke)
S. F. Kellerhoff, Hitlers Berlin. Geschichte einer Haßliebe (J. Schmädeke)
H. Gruber, Katholische Kirche und Nationalsozialismus 1930–1945. Ein Bericht in Quellen (H. Wolf)
M. Grüttner, Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik (N. Hammerstein)
F.-J. Brüggemeier/M. Cioc/T. Zeller (Eds.), How Green Were the Nazis? Nature, Environment, and Nation in the Third Reich (M. Wettengel)
J. Graf zu Dohna, Die „jüdischen Konten“ der Fürstlich Castell’schen Credit-Cassen und des Bankhauses Karl Meyer KG (D. Ziegler)
F. J. Coppa, The Papacy, the Jews, and the Holocaust (H. Wolf)
W. Benz/B. Distel (Hrsg.), Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 2: Frühe Lager – Dachau – Emslandlager. Red.: A. Königseder (K. Orth)
A. Leugers (Hrsg.), Berlin, Rosenstraße 2–4: Protest in der NS-Diktatur. Neue Forschungen zum Frauenprotest in der Rosenstraße 1943 (T. Breuer)
H. Fehrenbach, Race after Hitler. Black Occupation Children in Postwar Germany and America (R. Pommerin)
K. Kleinen, Ringen um Demokratie. Studieren in der Nachkriegszeit. Die akademische Jugend Kölns (1954–1950) (N. Hammerstein)
A. Nützenadel, Stunde der Ökonomen. Wissenschaft, Politik und Expertenkultur in der Bundesrepublik 1949–1974 (K. Borchardt)
B. Hein, Die Westdeutschen und die Dritte Welt. Entwicklungspolitik und Entwicklungsdienste zwischen Reform und Revolte 1959–1974 (J. Scholtyseck)
T. Diedrich/I.-S. Kowalczuk (Hrsg.), Staatsgründung auf Raten? Zu den Auswirkungen des Volksaufstandes 1953 und des Mauerbaus 1961 auf Staat, Militär und Gesellschaft in der DDR (A. Bauerkämper)
R. Grütz, Katholizismus in der DDR-Gesellschaft 1960–1990. Kirchliche Leitbilder, theologische Deutungen und lebensweltliche Praxis im Wandel (T. Großbölting)
A. Suppan/G. Stourzh/W. Mueller (Hrsg.), Der österreichische Staatsvertrag 1955. Internationale Strategie, rechtliche Relevanz, nationale Identität (P. Ruggenthaler)
A. Kähönen, The Soviet Union, Finland and the Cold War. The Finnish Card in Soviet Foreign Policy, 1956–1959 (J. Dülffer)
R. D. Johnson, Congress and the Cold War (J. Dülffer)
O. A. Westad, The Global Cold War. Third World Interventions and the Making of Our Times (J. Dülffer)

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