Historische Zeitschrift 304 (2017), 1

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Historische Zeitschrift 304 (2017), 1
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Erschienen
München 2017: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
erscheint 6-mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band, Publikationsform: Print und Online (http://www.degruyter.com/view/j/hzhz)
Preis
Einzelheft: € 122,00, Online-Abo: € 665,00 (Institutionen)/€ 176,00 (Einzelkunden), Print-Abo: € 665,00

 

Kontakt

Andreas Fahrmeir
Institution
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Abteilung
Redaktion Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
PLZ
60323
Ort
Frankfurt am Main
Straße
Norbert-Wollheim-Platz 1
Von
Hoppe, Florian

In Kürze erscheint Heft 304/1 der Historischen Zeitschrift. Wir wünschen anregende Lektüre!

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Aufsätze

Gregor Rohmann
Jenseits von Piraterie und Kaperfahrt. Für einen Paradigmenwechsel in der Geschichte der Gewalt im maritimen Spätmittelalter
[S. 1]

Gewalthandeln auf See wird auch in der Forschung noch immer oft unter dem populären Rubrum „Piraterie“ zusammengefasst. Dagegen möchte ich für eine grundlegende Revision unserer Maßstäbe für die Untersuchung von „Seeraub“ plädieren. Ausgehend von methodischen Überlegungen und vergleichenden Blicken auf den wesentlich besser erforschten Mittelmeerraum werden anhand von Beispielfällen aus dem Hanseraum um 1400 die kategorialen Anachronismen, quellenkritischen Unwägbarkeiten und vorwissenschaftlichen Implikationen der bis heute geläufigen Begriffe in den Blick genommen. Sinnvoller wäre es, neutral von Gewalthandeln und Güterwegnahme im maritimen Raum zu sprechen, um dann die Akteure, die Normen, Praktiken und Funktionen ihres Handelns und vor allem den diachronen Wandel dieser Faktoren differenziert erforschen zu können.

Until today scholars tend to denote every individual use of force at sea as „piracy“. In contrast, I would like to advocate a general revision of our measures of understanding force and violence in pre-modern maritime history. By methodological considerations, comparisons with the Mediterranean and three exemplary case studies from the Baltic around the year 1400, the current concepts of research will be scrutinised regarding their anachronistic and unscholarly implications and the basic lack of reliability of the sources. Instead, we should consider the use of force and the privation of goods as neutral phenomena, in order to be able to ascertain precisely actors, norms, practices and functions, as well as their diachronic change.

Julian Strube
Revolution, Illuminismus und Theosophie. Eine Genealogie der „häretischen“ Historiographie des frühen französischen Sozialismus und Kommunismus
[S. 50]

Historische Studien, die sich in den 1830er und frühen 1850er Jahren mit der Geschichte von Sozialismus und Kommunismus beschäftigten, haben diese in eine dezidiert religiöse, „häretische“ Tradition gestellt. Diese wurde entweder von Kritikern als eine Verfälschung des Christentums dargestellt, oder aber von Sozialreformern als Kern des wahren Christentums, das den korrumpierten Kirchen entgegengesetzt wurde. In diesen Narrativen nahmen die Bezeichnungen illuminisme, théosophie und mysticisme eine bemerkenswert zentrale Stellung ein. Im Artikel soll daher die Genealogie dieser unklaren Bezeichnungen im gegebenen Kontext nachgezeichnet werden. Es wird argumentiert, dass sich die damit verbundenen Narrative bis in freimaurerische und theologische Diskurse des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen lassen, die sich um die Frage nach der „wahren“ Religion drehten. Im Zuge der Französischen Revolution erfuhren diese Narrative eine vielgestaltige Politisierung. Die Betrachtung dieser Entwicklungen erlaubt abschließend grundsätzliche Überlegungen zur Historiographie des Sozialismus sowie zum Verhältnis von Religion und Politik vor dem Hintergrund eines genealogischen Ansatzes.

In the twentieth century, historiographers of socialism have usually paid little attention to the religious ideas of the first socialist schools in France. This stands in stark contrast to contemporary historiographies of socialism and communism, published between the 1830s and 1850s, which had discussed those recently emerged movements against the background of a decidedly religious tradition: socialists and communists were widely regarded as the heirs of a heretical tradition reaching back to the late ancient environment of early Christianity. This tradition was allegedly handed down to medieval and early modern mystical heretics, referred to as illuminés and théosophes, who were thought to be responsible for the French Revolution and, eventually, the emergence of socialism and communism. As strange as this narrative might seem from today’s perspective, it was enthusiastically propagated both polemically and self-referentially. While socialists would argue that certain heresies represented a tradition of „true? Christianity set against a corrupted Church, critics regarded their ideas as sectarian aberrations from the Christian doctrine. Following a genealogical approach, this article discusses the emergence and the meaning of the terms illuminisme and théosophie in the context of the historiography of socialism and communism. It will be shown that central narratives and motifs can be traced back to theological and freemasonic polemics of the eighteenth century, which revolved around disputes about religious legitimacy. Those polemics entered political discourse in the aftermath of the French Revolution in the form of diverse conspiracy theories that sought to explain the social upheavals by the machinations of illuminés and théosophes. Despite the largely fictional character of those theories, they served as important sources for nineteenth-century historiographers. From a historical perspective, this process is not only of interest because it adds a barely noted chapter to the history of socialism and communism by showing its entanglement with the history of religion. It also renders possible new insights into processes of the contingent discursive construction of meaning and identity.

Anne Friedrichs
Zwischen Nationalisierung und Universalisierung. Narrative und Funktionen der britischen und der französischen Geschichtswissenschaft im Vergleich (1919–1939)
[S. 90]

Seit einigen Jahren nimmt das Interesse an einer Zusammenführung der geschichtswissenschaftlichen Traditionen unter Berücksichtigung konkurrierender Richtungen und ihrer diskursiven, institutionellen und politischen Zusammenhänge deutlich zu. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen nicht zuletzt in den laufenden Bemühungen um eine Neukonzeption der akademischen Geschichtsschreibung in Verbindung mit den viel debattierten Prozessen der „Globalisierung“ und „Europäisierung“. In diesem Zusammenhang divergieren die Positionen über die Bedeutung der Nation und des Nationalstaats als Bezugspunkte für die europäischen Geschichtswissenschaften insbesondere für die Zeit vor 1945. Vor dem Hintergrund dieser Auseinandersetzungen, aber auch im Hinblick auf die fortwährende Präsenz geschichtlicher „Meistererzählungen“ soll der vorliegende Aufsatz zu einem Verständnis der Konstruktionsprinzipien der leitenden Erzählungen der britischen und der französischen Historiographie sowie zur Reflexion einer von einigen Fachvertretern wahrgenommenen und beanspruchten Funktion beitragen. Im britischen wie im französischen Fall boten Historiker in den rund fünfzehn bis zwanzig Jahren nach dem Ersten Weltkrieg Sinnkonstruktionen an, die sich keineswegs ausschließlich auf die Nation und den Nationalstaat richteten. Vielmehr lagen ihren Erzählungen Prinzipien, Normen und Verfahren wie Freiheit, Partizipation, soziale Verantwortung, Ausgleich der Interessen oder Erziehung zum Bürger zugrunde, die sie teils als partikulares, teils als universalistisches Wissen konturierten. So zeigt sich nicht nur, dass die Traditionsbildung in größerem Maßstab eine Rolle in manchen europäischen Historiographien schon vor 1945 spielte. Auch lassen sich in beiden Fällen mehrere nebeneinander bestehende Richtungen erkennen, deren Vertreter sich immer auch zu imperialen Fragen und Prozessen in Übersee positionierten und Kompetenzen von außen zum Teil einbezogen.

In recent years, interest in integrating various historiographical traditions by considering competing approaches and their discursive, institutional, and political contexts has increased. Such integration has occurred for various reasons and is based not least upon continued endeavours to expand the historical sciences toward accounting for the much-debated processes of globalisation and Europeanisation. Yet, in this respect, scholarly positions diverge regarding the importance of the nation and nation state as reference points for writing history in Europe, particularly prior to 1945. Amid both these disputes and the persistence of historical master narratives, this study aims to contribute to an understanding of the principles that guided the construction of narratives in British and French historiography, as well as to reflect on the role claimed by some historians. For both the British and French during the nearly twenty years following World War I, historians constructed meanings that by no means focussed exclusively on the nation and the nation state. Instead, their narratives were based upon principles, norms, and processes such as freedom, participation, social responsibility, a balance of interests, and civic education, all of which they presented partly as particular knowledge and partly as universalist knowledge. This trend demonstrates not only that the construction of large-scale traditions was an integral part of some European historiographies, even before 1945. Moreover, several approaches coexisted whose proponents also commented on imperial questions as well as on overseas processes, while partly drawing on expertise from outside.

Neue historische Literatur

Schwerpunkt Globalgeschichte und Globalisierung

The Cambridge World History. 7 Volume Set in 9 Pieces
(M. Borgolte/R.Schulz/B. Stuchtey)
[S. 123]

Martin Pitts/Miguel John Versluys (Eds.)
Globalisation and the Roman World. World History, Connectivity and Material Culture
(H. Leppin)
[S. 147]

Ute Schüren/Daniel Marc Segesser/Thomas Späth (Eds.)
Globalized Antiquity. Uses and Perceptions of the Past in South Asia, Mesoamerica, and Europe
(H. Leppin)
[S. 147]

Wolfgang Reinhard
Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415–2015
(B. Stuchtey)
[S. 157]

Ulrich Menzel
Die Ordnung der Welt
(W. Reinhard)
[S. 161]

Allgemeines

Geschichte des Deutschen Bergbaus.
Hrsg. v. Klaus Tenfelde (†), Stefan Berger u. Hans-Christoph Seidel. Bd. 1: Der alteuropäische Bergbau. Von den Anfängen bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Hrsg. v. Christoph Bartels u. Rainer Slotta. Red.: Joana Seiffert u. Jens Adamski. Bd. 2: Salze, Erze und Kohlen. Der Aufbruch in die Moderne. Hrsg. v. Wolfhard Weber. Red.: Jens Adamski
(M. Matzke)
[S. 164]

Deutsch-Polnische Erinnerungsorte.
Hrsg. v. Hans-Henning Hahn u. Robert Traba unt. Mitarb. v. Maciej Górny u. Kornelia Ko?czal [Bd. 1–4] bzw. Robert Traba u. Peter Oliver Loew [Bd. 5]. Bd. 1: Geteilt / Gemeinsam. Bd. 2: Geteilt / Gemeinsam. Bd. 3: Parallelen. Bd. 4: Reflexionen. Bd. 5: Erinnerung auf Polnisch. Texte zu Theorie und Praxis des sozialen Gedächtnisses
(K. Lambrecht)
[S. 171]

Rudolf Stöber/Michael Nagel/Astrid Blome u. a. (Hrsg.)
Aufklärung der Öffentlichkeit – Medien der Aufklärung
(F. Schock)
[S. 176]

Anke Fischer-Kattner
Spuren der Begegnung. Europäische Reiseberichte über Afrika 1760–1860
(W. Speitkamp)
[S. 178]

Altertum

John F. Donahue
Food and Drink in Antiquity. Readings from the Graeco-Roman World. A Sourcebook
(W. Tietz)
[S. 180]

Mireille M. Lee
Body, Dress, and Identity in Ancient Greece
(B. Wagner-Hasel)
[S. 181]

Michael Vickers
Aristophanes and Alcibiades. Echoes of Contemporary History in Athenian Comedy
(P. J. Rhodes)
[S. 183]

Linda-Marie Günther
Bürgerinnen und ihre Familien im hellenistischen Milet. Untersuchungen zur Rolle von Frauen und Mädchen in der Polis-Öffentlichkeit. Mit einem Beitrag v. Lara S. Köcke
(J. Blok)
[S. 185]

James G. Keenan/J. G. Manning/Uri Yiftach-Firanko (Eds.)
Law and Legal Practice in Egypt from Alexander to the Arab Conquest. A Selection of Papyrological Sources
(N. Grotkamp)
[S. 187]

Johannes Christian Bernhardt
Das Nikemonument von Samothrake und der Kampf der Bilder
(R. von den Hoff)
[S. 189]

Jaclyn Neel
Legendary Rivals. Collegiality and Ambition in the Tales of Early Rome
(J. Fugmann)
[S. 191]

Richard Alston
Rome’s Revolution. Death of the Republic and Birth of the Empire
(K. Weggen)
[S. 193]

Jan Bernhard Meister
Der Körper des Princeps. Zur Problematik eines monarchischen Körpers ohne Monarchie
(G. Seelentag)
[S. 194]

J. L. Lightfoot
Dionysius Periegetes: Description of the Known World. With Introduction, Text, Translation and Commentary
(A. Harder)
[S. 196]

Mittelalter

Daniel G. König
Arabic-Islamic Views of the Latin West. Tracing the Emergence of Medieval Europe
(A. Obenaus)
[S. 199]

Anders Winroth
The Age of the Vikings
(H. Kamp)
[S. 200]

Kerstin P. Hofmann/Hermann Kamp/Matthias Wemhoff (Hrsg.)
Die Wikinger und das Fränkische Reich. Identitäten zwischen Konfrontation und Annäherung
(S. Kaschke)
[S. 202]

Tina Bode
König und Bischof in ottonischer Zeit. Herrschaftspraxis – Handlungsspielräume – Interaktionen
(A. Bihrer)
[S. 203]

Chris Wickham
Sleepwalking into a New World. The Emergence of Italian City Communes in the Twelfth Century
(C. Dartmann)
[S. 205]

Frank-Michael Kaufmann/Peter Neumeister (Hrsg.)
Glossar zur Buch’schen Glosse. T. 1–3
(H.-G. Hermann)
[S. 206]

André Heinzer
Pfründen, Herrschaft, Gottesdienst. Lebenswelten der Mönche und Weltgeistlichen am Kloster und Kollegiatstift St. Leodegar in Luzern
(C. Kleinjung)
[S. 208]

Renate Blumenfeld-Kosinski
The Strange Case of Ermine de Reims. A Medieval Woman Between Demons and Saints
(A. B. Mulder-Bakker)
[S. 209]

Christof Rolker
Das Spiel der Namen. Familie, Verwandtschaft und Geschlecht im spätmittelalterlichen Konstanz
(K.-H. Spieß)
[S. 212]

Konstantin Moritz A. Langmaier
Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich
(C. Antenhofer)
[S. 214]

Christian Hagen
Fürstliche Herrschaft und kommunale Teilhabe. Die Städte der Grafschaft Tirol im Spätmittelalter
(H. Obermair)
[S. 215]

Parfums et odeurs au Moyen Âge. Science, usage, symboles.
Textes réunis par Agostino Paravicini Bagliani
(R. Jütte)
[S. 216]

Frühe Neuzeit

Sandra Cavallo/Tessa Storey
Healthy Living in Late Renaissance Italy
(E. C. Spary)
[S. 219]

Luca d’ Antonio degli Albizzi/Francesco Soderini
Legazione alla corte di Francia. 31 agosto 1501 – 10 luglio 1502. A cura di Emanuele Cutinelli-Rendina e Denis Fauchard
(V. Reinhardt)
[S. 221]

Peter Geffcken/Mark Häberlein (Hrsg.)
Rechnungsfragmente der Augsburger Welser-Gesellschaft (1496–1551). Oberdeutscher Fernhandel am Beginn der neuzeitlichen Weltwirtschaft. Eingel. v. Peter Geffcken u. Mark Häberlein
(P. R. Rössner)
[S. 224]

Daniela Blum
Multikonfessionalität im Alltag. Speyer zwischen politischem Frieden und Bekenntnisernst (1555–1618)
(K. Andermann)
[S. 226]

Daniel Gehrt/Vera von der Osten-Sacken (Hrsg.)
Fürstinnen und Konfession. Beiträge hochadliger Frauen zur Religionspolitik und Bekenntnisbildung
(M. Schattkowsky)
[S. 227]

Deutsche Reichstagsakten. Reichsversammlungen 1556–1662. Hrsg. v. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Maximilian Lanzinner. Der Reichstag zu Regensburg 1556/57. 2 Teilbde.
Bearb. v. Josef Leeb
(A. Tischer)
[S. 229]

Horst Bredekamp (Hrsg.)
Galileis denkende Hand. Form und Forschung um 1600
(M. Valleriani)
[S. 231]

Kate Loveman
Samuel Pepys and his Books. Reading, Newsgathering, and Sociability, 1660–1703
(J. Hillgärtner)
[S. 233]

Andreas Kalipke
Verfahren im Konflikt. Konfessionelle Streitigkeiten und Corpus Evangelicorum im 18. Jahrhundert
(A. Gotthard)
[S. 235]

Annika Schmitt
Naturnutzung und Nachhaltigkeit. Osnabrücker Markenwirtschaft im Wandel (1765–1820)
(M. Hille)
[S. 236]

19.–21. Jahrhundert

Wolfram Siemann
Metternich. Stratege und Visionär. Eine Biografie
(M. Stickler)
[S. 238]

Georg Eckert
Zeitgeist auf Ordnungssuche. Die Begründung des Königreiches Württemberg 1797–1819
(A. Gotthard)
[S. 240]

Klaus Ries (Hrsg.)
Europa im Vormärz. Eine transnationale Spurensuche
(P. Burg)
[S. 242]

Bernt Ture von zur Mühlen
Gustav Freytag. Biographie
(H.-W. Hahn)
[S. 244]

Tim Buchen/Malte Rolf
Eliten im Vielvölkerreich. Imperiale Biographien in Russland und Österreich-Ungarn (1850–1918)
(M. Stadelmann)
[S. 245]

Sven Steinberg
Unternehmenskultur im Industriedorf. Die Papierfabriken Kübler & Niethammer in Sachsen (1856–1956)
(C. Kopper)
[S. 247]

Dieter Kürschner
Leipzig als Garnisonsstadt 1866–1945/49. Aus dem Nachlass hrsg. v. Ulrich von Hehl u. Sebastian Schaar
(H. Thoß)
[S. 249]

Joachim Lilla
Föderalismus in historisch vergleichender Perspektive. Bd. 1: Der Bundesrat 1867–1919. Ein biographisches Nachschlagewerk
(V. Stalmann)
[S. 250]

Ulrich Wyrwa
Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus. Das Deutsche Kaiserreich und das Liberale Italien im Vergleich
(M. Thöndl)
[S. 252]

Max Weber-Gesamtausgabe. Im Auftrag der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hrsg. v. Horst Baier, Gangolf Hübinger, M. Rainer Lepsius u. a. Abt. 2: Briefe. Bd. 3: Briefe 1895–1902.
Hrsg. v. Rita Aldenhoff-Hübinger in Zusammenarb. mit Uta Hinz
(G. Schöllgen)
[S. 254]

Max Weber-Gesamtausgabe. Im Auftrag der Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hrsg. v. Horst Baier, Gangolf Hübinger, M. Rainer Lepsius u. a. Abt. 1: Schriften und Reden. Bd. 9: Asketischer Protestantismus und Kapitalismus. Schriften 1904–1911.
Hrsg. v. Wolfgang Schluchter in Zusammenarb. mit Ursula Bube
(G. Schöllgen)
[S. 254]

Maurice Ruben Hayoun
Leo Baeck. Repräsentant des liberalen Judentums. Aus dem Franz. v. Alexandra Linder
(U. Wyrwa)
[S. 256]

Patrick J. Houlihan
Catholicism and the Great War. Religion and Everyday Life in Germany and Austria-Hungary, 1914–1922
(M. Egger)
[S. 258]

Lothar Höbelt
„Stehen oder Fallen?“ Österreichische Politik im Ersten Weltkrieg
(V. Moritz)
[S. 259]

Nicola Labanca/Oswald Überegger (Hrsg.)
Krieg in den Alpen. Österreich-Ungarn und Italien im Ersten Weltkrieg (1914–1918)
(F.-J. Kos)
[S. 260]

Lutz Musner
Die verletzte Trommel. Der Krieg im slowenisch-triestinischen Karst 1915–1917
(C. Nübel)
[S. 262]

Pierluigi Pironti
Kriegsopfer und Staat. Sozialpolitik für Invaliden, Witwen und Waisen des Ersten Weltkriegs in Deutschland und Italien (1914–1924)
(N. Löffelbein)
[S. 263]

Daniel Schmidt/Michael Sturm/Massimiliano Livi (Hrsg.)
Wegbereiter des Nationalsozialismus. Personen, Organisationen und Netzwerke der extremen Rechten zwischen 1918 und 1933
(S. Breuer)
[S. 265]

Karina Urbach
Go-Betweens for Hitler
(G. Niedhart)
[S. 266]

Horst Möller
Regionalbanken im Dritten Reich. Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Staatsbank und Vereinsbank in Hamburg 1933 bis 1945
(R. Ahrens)
[S. 268]

Andrea Bambi/Axel Drecoll (Hrsg.)
Alfred Flechtheim. Raubkunst und Restitution. In Zusammenarb. mit Andrea Baresel-Brand
(O. Peters)
[S. 269]

Markus Roth
„Ihr wisst, wollt es aber nicht wissen“. Verfolgung, Terror und Widerstand im Dritten Reich
(S. Müller)
[S. 270]

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Hrsg. im Auftrag des Bundesarchivs, des Instituts für Zeitgeschichte, des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und des Lehrstuhls für Geschichte Osteuropas an der Freien Universität Berlin v. Susanne Heim, Ulrich Herbert, Michael Hollmann, Horst Möller, Gertrud Pickhan, Dieter Pohl, Simone Walther u. Andreas Wirsching. Bd. 9: Polen: Generalgouvernement August 1941–1945.
Bearb. v. Klaus-Peter Friedrich
(L. Apel)
[S. 272]

Johannes Koll
Arthur Seyß-Inquart und die deutsche Besatzungspolitik in den Niederlanden (1940–1945)
(P. Romijn)
[S. 274]

Jens-Christian Wagner
Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora. Hrsg. im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
(K. Orth)
[S. 275]

Alvin H. Rosenfeld
Das Ende des Holocaust. Übers. v. Manford Hanowell
(T. Kühne)
[S. 277]

Marc Junge/Bernd Bonwetsch (Hrsg.)
Bolschewistische Ordnung in Georgien. Der Große Terror in einer kleinen kaukasischen Republik
(A. Oberender)
[S. 279]

Ma?gorzata Ruchniewicz
Das Ende der Bauernwelt. Die Sowjetisierung des westweißrussischen Dorfes 1944–1953. Aus dem Poln. übers. v. Sabine Stekel u. Markus Krzoska
(B. Chiari)
[S. 280]

Rolf-Dieter Müller
Der Zweite Weltkrieg
(T. Kühne)
[S. 282]

Sebastian Brandt/Christa-Irene Klein/Nadine Kopp u. a. (Hrsg.)
Universität, Wissenschaft und Öffentlichkeit in Westdeutschland (1945 bis ca. 1970)
(K. Jedlitschka)
[S. 283]

Yong Suk Jung
Strukturwandel im sozialen Feld. Bergarbeiterfamilien im Ruhrgebiet 1945 bis 2000
(J. Schmidt)
[S. 285]

Sebastian Voigt
Der jüdische Mai ’68. Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich
(A. Kwaschik)
[S. 287]

Elisabeth Martin
„Ich habe mich nur an das geltende Recht gehalten.“ Herkunft, Arbeitsweise und Mentalität der Wärter und Vernehmer der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen
(I.-S. Kowalczuk)
[S. 288]

Ann-Judith Rabenschlag
Völkerfreundschaft nach Bedarf. Ausländische Arbeitskräfte in der Wahrnehmung von Staat und Bevölkerung der DDR
(C. Kleßmann)
[S. 290]

David Templin
Freizeit ohne Kontrollen. Die Jugendzentrumsbewegung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre
(C. G. Krüger)
[S. 291]

Christian Weiß
Geschichte/n zwischen den Zeilen. Nationale Identität in Geschichtsbüchern für deutsche und französische Volksschulen (1900–1960)
(B. Zunino)
[S. 293]

Romain Faure
Netzwerke der Kulturdiplomatie. Die internationale Schulbuchrevision in Europa, 1945–1989
(A. Weiß)
[S. 295]

Eingegangene Bücher
[S. 297]

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