Historische Zeitschrift 315 (2022) 1

Titel der Ausgabe 
Historische Zeitschrift 315 (2022) 1
Zeitschriftentitel 

Erschienen
Berlin/Boston 2022: De Gruyter Oldenbourg
Preis
Abo Print € 771,00; Abo Online (Institutionell) € 771,00; Einzelheft € 141,00

 

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Institution
Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
c/o
Prof. Dr. Andreas Fahrmeir Redaktion Historische Zeitschrift Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität Norbert-Wollheim-Platz 1 60323 Frankfurt am Main
Von
Florian Hoppe, Geisteswissenschaften, De Gruyter Oldenbourg

Das neue Heft der Historischen Zeitschrift ist erschienen, wir wünschen anregende Lektüre!

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Rene Pfeilschifter, Antike Zivilgesellschaft. Ein Plädoyer für die Adaption eines Begriffs der Gegenwart / Civil Society in Antiquity. A Case for the Adaptation of a Modern Concept
S. 1

Zivilgesellschaft ist derjenige Bereich der öffentlichen Sphäre, der jenseits der Familie und diesseits des Staates liegt und vom Güteraustausch des Marktes abgrenzbar ist. Im Diskurs der Gegenwart ist der Begriff hochgradig aufgeladen im Sinne einer politischen Zielsetzung für ein liberal-demokratisches Projekt und eine bessere Gesellschaft. Das mindert den wissenschaftlichen Wert eines an sich für die historische Gesellschaftsbeschreibung nützlichen Modells. Diesen Nutzen zeigt der Aufsatz am Beispiel der Vereine und informellen Gruppen in der römischen Kaiserzeit der ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte auf. Für vormoderne Kulturen vermutet die Forschung meist nicht einmal die Existenz zivilgesellschaftlicher Gruppen. Tatsächlich aber erlaubt das Konzept eine präzise Analyse der Agency gerade der nichtelitären Schichten. Neben den vertikalen Verbindungen, wie sie etwa in der Patronage oder dem Akzeptanzhabitus zum Ausdruck kommen, werden in den lokalen, selbstregelnden Gruppen die horizontalen Bindungskräfte antiker Gesellschaften sichtbar. Die Argumentation des Aufsatzes mündet in den Vorschlag einer normativen Reduktion von „Zivilgesellschaft“: auf Toleranz der gesellschaftlichen Akteure untereinander, auf ein Bemühen um gewaltfreie Konfliktlösung, auf Gemeinsinnigkeit und prinzipielle Anerkennung einer nicht unbedingt demokratischen, aber auch nicht repressiven staatlichen Ordnung. Zusammen mit einer stärkeren Berücksichtigung der urbanen Situierung zivilgesellschaftlicher Gruppen erleichtert ein solchermaßen neugefasstes Konzept den mit historischer Tiefe arbeitenden Disziplinen den transepochalen, interkulturellen Vergleich und erlaubt eine Anwendung auf nichtwestliche Gesellschaften der Gegenwart und der Vergangenheit.

Civil society is that part of the public sphere which lies beyond the family and which can be distinguished from the state and the market. In contemporary discourse, the term is highly charged and often understood in the sense of a political agenda, a liberal project or a better society. This diminishes the scholarly value of what is in itself a useful model for the historical description of societies. The article demonstrates this usefulness by taking the example of associations and informal groups in the Roman Empire of the first two centuries AD. Scholars usually do not assume the existence of civil society groups in pre-modern cultures. However, the concept allows for a precise analysis of agency, especially of the non-elite strata. In addition to vertical connections, such as patronage or the habitus of acceptance, the horizontal binding forces of ancient societies become visible by focusing on local, self-governing groups. In conclusion, the article suggests a normative reduction of „civil society“: down to tolerance among societal actors, an emphasis on non-violent conflict resolution, public spiritedness, and willingness to recognize a state that is not necessarily democratic, but not repressive either. Together with a stronger focus on the urban context of civil society groups, such a new concept allows scholars to make transepochal, intercultural comparisons more easily and to apply „civil society“ to non-Western societies of the present and of the past.

Alexandra Przyrembel, Globale Momente, nationale Interessen. Humanitäre Hilfe zwischen Ökonomisierung und Universalisierung des Opfers: Der Völkermord an den Armeniern (1894–1923) / Global Moments, national Interests: Humanitarian Help between Economisation and Universalisation of the Victim. The Armenian Genocide (1894–1923)
S. 33

Der Aufsatz argumentiert, dass der Genozid an den Armeniern die Wirkung eines globalen Moments hatte, und dies auf mehreren Ebenen. So wird erstens gezeigt, dass die international vernetzte Armenien-Hilfe ein zentrales Scharnier zwischen einer religiös begründeten und einer zunehmend marktorientierten Organisation humanitärer Hilfe war. Es wird zweitens dargelegt, dass sich um 1900 spezifische Narrative und Bilder kollektiver staatlicher Gewalt herausgebildet haben, die bis in das 20. Jahrhundert hinein Vorstellungen extremer Gewalt prägten und so eine performative Wirkung entfalteten. Und schließlich wird drittens herausgearbeitet, dass diese Vorstellung von Gewalt eng mit einer spezifischen Opferdarstellung verflochten war.
The article argues that the Armenian Genocide had the effect of a global moment. And it does so on several levels. Firstly, it is shown, that globally networked Armenian relief can be regarded as a central link between a religiously based and an increasingly market-oriented organization of humanitarian aid. Secondly, it is shown that specific narratives and images of collective state violence emerged around 1900, that influenced the understanding of extreme violence long into the twentieth century and thus had a performative effect. And thirdly, it is shown that these ideas about violence were closely tied to specific images of victims.

Ralf Ahrens, Industriepolitik und transnationale Kooperation. Die Subventionierung des Airbus-Projekts in der Bundesrepublik und Großbritannien / Industrial Policy and Transnational Co-operation. The Subsidisation of the Airbus-Project in the Federal Republic of Germany and Great Britain
S. 65

Der Beitrag untersucht die staatliche Unterstützung des Airbus-Projekts in Großbritannien und der Bundesrepublik von den 1960er bis zu den 1980er Jahren. Mit dem Passagierflugzeugbau wird eine „Zukunftsindustrie“ in den Blick genommen, die im Strukturwandel dieser Jahrzehnte technologie- und beschäftigungspolitische Hoffnungen auf sich zog und gleichzeitig hochgradig subventionsabhängig war. Nach einer kurzen Erörterung der Trends und Grenzen eines quantitativen Vergleichs werden Formen, Umfang und Motive der finanziellen Förderung der verschiedenen Airbus-Modelle im diachronen Vergleich verfolgt. In beiden Ländern zeigen sich dabei deutliche Kontinuitäten über die verschiedenen Regierungswechsel hinweg und vielfach ähnliche Motivlagen. Die dennoch signifikant höhere Subventionsbereitschaft der bundesdeutschen Regierungen lässt sich, so das Ergebnis, nicht allein aus den nationalen Koordinierungsweisen der Industriepolitik erklären, die sich wiederum verschiedenen „Varieties of Capitalism“ zuordnen lassen. Hinzu kamen unterschiedliche Branchenstrukturen und spezifische außenpolitische Konstellationen.

This article examines state support for the Airbus project in Great Britain and the Federal Republic of Germany from the 1960s to the 1980s. With the construction of passenger aircraft, an „industry of the future“ is examined, which attracted technological and employment policy hopes during the structural change of these decades and at the same time was highly dependent on subsidies. After a brief discussion of the trends and limitations of quantitative comparison, the forms, scope and motives of financial support for the various Airbus models are traced in a diachronic comparison. In both countries, there are clear continuities across the various changes of government and, in many cases, similar motives. The significantly higher willingness of the German governments to provide subsidies cannot be explained solely by the different ways in which industrial policy is coordinated, which in turn can be attributed to national „varieties of capitalism“. In addition, different industry structures and specific foreign policy constellations were of significance.

Nekrolog

Daniel Siemens, Thomas Welskopp (1961–2021)
S. 96

Neue historische Literatur

Schwerpunkt Städtischer Raum und urbane Akteure

Michail A. Bojcov, Der Blick aus der Ferne. Wie fremd war Nowgorod?
S. 105

Carsten Goehrke, Unter dem Schirm der göttlichen Weisheit. Geschichte und Lebenswelten des Stadtstaates Groß-Nowgorod (M. A. Bojcov)
S. 105

Daniel Emmelius, Das Pomerium. Geschriebene Grenze des antiken Rom (S. Froehlich)
S. 117

Veronica West-Harling, Rome, Ravenna, and Venice, 750–1000. Byzantine Heritage, Imperial Present, and the Construction of City Identity (V. Unger)
S. 119

Thomas Ertl, Wien 1448. Steuerwesen und Wohnverhältnisse in einer spätmittelalterlichen Stadt (R. Holbach)
S. 121

Maria Weber, Schuldenmachen. Eine soziale Praxis in Augsburg (1480 bis 1532) (M. Häberlein)
S. 122

Pamela M. Jones/Barbara Wisch/Simon Ditchfield (Eds.), A Companion to Early Modern Rome, 1492–1692 (A. Karsten)
S. 124

Bernard Gauthiez, The Production of Urban Space, Temporality, and Spatiality. Lyons, 1500–1900 (D. Schott)
S. 125

Thomas T. Müller, Mörder ohne Opfer. Die Reichsstadt Mühlhausen und der Bauernkrieg in Thüringen. Studien zu Hintergründen, Verlauf und Rezeption der gescheiterten Revolution von 1525 (U. Schirmer)
S. 127

Christiane Reinecke, Die Ungleichheit der Städte. Urbane Problemzonen im postkolonialen Frankreich und der Bundesrepublik (D. Kuchenbuch)
S. 129

Harriet Evans, Beijing from Below. Stories of Marginal Lives in the Capital’s Center (D. Mandzunowski)
S. 131

Allgemeines

Gerd Schwerhoff, Verfluchte Götter. Die Geschichte der Blasphemie (E. G. Bouwers)
S. 134

Jürgen Stillig, Heilige Berge. Exzellenz – Entzauberung – Absurdität. 3 Bde. (R. Schulz)
S. 136

Norbert Finzsch, Der Widerspenstigen Verstümmelung. Eine Geschichte der Kliteridektomie im „Westen“, 1500–2000 (P. Eitler)
S. 138

Peter Longerich, Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte. Von der Aufklärung bis heute (W. Bergmann)
S. 140

Anthony Seldon, The Impossible Office. The History of the British Prime Minister (H.-C. Kraus)
S. 142

Marianne Zepp/Christian Jansen (Hrsg.), Kann es demokratischen Nationalismus geben? Über den Zusammenhang zwischen Nationalismus, Zugehörigkeit und Gleichheit in Europa von 1789 bis heute (P. Alter)
S. 144

Luca Addante, I cannibali dei Borbone. Antropofagia e politica nell’Europa moderna (R. Zaugg)
S. 145

James M. Banner Jr., The Ever-Changing Past. Why All History Is Revisionist History (M. Berg)
S. 147

Sabine Stach/Juliane Tomann (Hrsg.), Historisches Reenactment. Disziplinäre Perspektiven auf ein dynamisches Forschungsfeld (M. Lindner)
S. 149

Altertum

Hartmut Blum/Reinhard Wolters, Alte Geschichte studieren (A. Hartmann)
S. 151

Edmund Stewart/Edward Harris/David Lewis (Eds.), Skilled Labour and Professionalism in Ancient Greece and Rome (H. Schneider)
S. 152

Angelos Chaniotis (Ed.), Arousal, Display, and Performance of Emotions in the Greek World (B. Descharmes)
S. 155

Matthew Dillon/Christopher Matthew/Michael Schmitz (Eds.), Religion and Classical Warfare. Archaic and Classical Greece (L. A. Burckhardt)
S. 157

Moritz Hinsch, Ökonomik und Hauswirtschaft im klassischen Griechenland (B. Wagner-Hasel)
S. 159

Werner Riess (Hrsg.), Colloquia Attica II. Neuere Forschungen zu Athen im 5. Jahrhundert v. Chr (A. Pabst)
S. 161

Alan K. Bowman/Charles V. Crowther/Simon Hornblower et al. (Eds.), Corpus of Ptolemaic Inscriptions. Part I: Greek, Bilingual, and Trilingual Inscriptions from Egypt. Vol. 1: Alexandria and the Delta (Nos. 1–206) (R. Scholl)
S. 163.

Ingo Gildenhard/Cristiano Viglietti (Eds.), Roman Frugality. Modes of Moderation from the Archaic Age to the Early Empire and Beyond (W. Tietz)
S. 166

A. D. Lee, Warfare in the Roman World (E. Nemeth)
S. 168

Marian Nebelin/Claudia Tiersch (Hrsg.), Semantische Kämpfe zwischen Republik und Prinzipat? Kontinuität und Transformation der politischen Sprache in Rom (N. Steffensen)
S. 169

Sophia Bönisch-Meyer, Dialogangebote. Die Anrede des Kaisers jenseits der offiziellen Titulatur (N. Hächler)
S. 171

Maren Niehoff, Philon von Alexandria. Eine intellektuelle Biographie (G. Stemberger)
S. 173

Stéphane Benoist/Alban Gautier/Rémy Poignault et al. (Eds.), Mémoires de Trajan, mémoires d’Hadrien. Histoire et civilisations. (J. Fündling)
S. 175

Hendrik Wagner, Das spätantike Rom und die stadtrömische Senatsaristokratie (395–455 n. Chr.). Eine althistorisch-archäologische Untersuchung (M. Kahlos)
S. 177

Mittelalter

Robert Bartlett, Blood Royal. Dynastic Politics in Medieval Europe (J. Morsel)
S. 179

Stephan Conermann/Harald Wolter-von dem Knesebeck/Miriam Quiering (Hrsg.), Geheimnis und Verborgenes im Mittelalter. Funktion, Wirkung und Spannungsfelder von okkultem Wissen, verborgenen Räumen und magischen Gegenständen (C. Antenhofer)
S. 181

Christoph Mauntel (Ed.), Geography and Religious Knowledge in the Medieval World (F. Reichert)
S. 183

Florian Hartmann/Benoît Grévin (Hrsg.), Der mittelalterliche Brief zwischen Norm und Praxis (P. Orth)
S. 185

Anna Catharina Horn/Karl G. Johansson (Eds.), The Meaning of Media. Texts and Materiality in Medieval Scandinavia (L. Rohrbach)
S. 187

Claudia Garnier (Hrsg.), Konzepte und Funktionen der Gewalt im Mittelalter (K. Ubl)
S. 188

Michael Grünbart (Hrsg.), Unterstützung bei herrscherlichem Entscheiden. Experten und ihr Wissen in transkultureller und komparativer Perspektive (T. Schmidt)
S. 189

Michael J. Kelly, Isidore of Seville and the Liber Iudiciorum. The Struggle for the Past in the Visigothic Kingdom (S. Panzram)
S. 191

Gerda Heydemann/Helmut Reimitz, Historiography and Identity II. Post-Roman Multiplicity and New Political Identities (K. Gahbler)
S. 193

Jürgen Strothmann (Hrsg.), Civitates, regna und Eliten. Die regna des Frühmittelalters als Teile eines „unsichtbaren Römischen Reiches“ (T. Stüber)
S. 195

Daniel Ludwig, Die Bedeutung von Tausch in ländlichen Gesellschaften des fränkischen Frühmittelalters. Vergleichende Untersuchung der Regionen Baiern, Alemannien und Lotharingien (P. Breternitz)
S. 197

Klaus Herbers/Matthias Simperl (Hrsg.), Das Buch der Päpste. Liber pontificalis. Ein Schlüsseldokument europäischer Geschichte (S. Scholz)
S. 199

Dominik Trump, Römisches Recht im Karolingerreich. Studien zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte der Epitome Aegidii (S. Esders)
S. 200

Clemens Gantner/Walter Pohl (Eds.), After Charlemagne. Carolingian Italy and its Rulers (B. Mischke)
S. 202

Christine Kleinjung, Bischofsabsetzungen und Bischofsbild. Texte – Praktiken – Deutungen in der politischen Kultur des westfränkisch-französischen Reichs 835–ca. 1030 (H. Lößlein)
S. 204

Emily A. Winkler/Liam Fitzgerald (Eds.), The Normans in the Mediterranean (M. Jaros)
S. 206

Ryder Patzuk-Russell, The Development of Education in Medieval Iceland (C. Heß)
S. 207

Imre Galambos, Dunhuang Manuscript Culture. End of the First Millennium (R. Altenburger)
S. 209

Ruth J. Salter, Saints, Cure-Seekers and Miraculous Healing in Twelfth-Century England (E.-M. Cersovsky)
S. 211

Karin Ganss, Das Offiziumslektionar von Sainte Marie-Madeleine in Faronville bei Melun. Eine Studie zu Geschichte, Aufbau und Quellen der Handschrift latin 14281 in der Pariser Nationalbibliothek (C. Kleinjung)
S. 212

Franziska Klein, Die Domus Conversorum und die Konvertiten des Königs. Fürsorge, Vorsorge und jüdische Konversion im mittelalterlichen England (F. Rexroth)
S. 214

Jörg Sonntag (Hrsg.), Die Statuten der Wilhelmiten (1251–1348). Zeugnisse der Verfassung eines europäischen Ordens. Edition und Übersetzung (F. Rexroth)
S. 215

Tractatus contra Graecos. Edited by Andrea Riedl (B. Gübele)
S. 217

Siren Çelik, Manuel II Palaiologos (1350–1425). A Byzantine Emperor in a Time of Tumult (B. Gübele)
S. 219

Bee Yun, Wege zu Machiavelli. Die Rückkehr des Politischen im Spätmittelalter (W. E. J. Weber)
S. 220

Daniel Gehrt, Mit Schwert und Degen. Zweikampf in historischen Fechtbüchern (H. Kümper)
S. 222

Frühe Neuzeit

Henning P. Jürgens/Christian Volkmar Witt (Hrsg.), An den Rand gedrängt – den Rand gewählt. Marginalisierungsstrategien in der Frühen Neuzeit (H. Klueting)
S. 224

Hilary J. Bernstein, Historical Communities. Cities, Erudition, and National Identity in Early Modern France (S. Rau)
S. 226

Martin Christ, Biographies of a Reformation. Religious Change and Confessional Coexistence in Upper Lusatia, 1520–1635 (A. Kästner)
S. 228

Joachim Knape, 1521. Martin Luthers rhetorischer Moment oder Die Einführung des Protests (T. Kaufmann)
S. 230

Katharina Suter-Meyer, Wissensvermittler – Kritiker – Autor. Joachim Vadians Kommentare zu Pomponius Mela (Basel, 1522) (G. Modestin)
S. 233

Ulrich Köchli, Urban VIII. und die Barberini. Nepotismus als Strukturmerkmal päpstlicher Herrschaftsorganisation in der Vormoderne (C. Wieland)
S. 234

Nina Niedermeier, Die ersten Bildnisse von Heiligen der Frühen Neuzeit. Porträtähnlichkeit in nachtridentinischer Zeit (C. Nebgen)
S. 237

Gerrit Walther, Staatenkonkurrenz und Vernunft. Europa 1648–1789 (L. Schilling)
S. 239

David Ormrod/Gijs Rommelse (Eds.), War, Trade and the State. Anglo-Dutch Conflict, 1652–89 (R. Rebitsch)
S. 240

Marianne Taatz-Jacobi/Andreas Pečar, Die Universität Halle und der Berliner Hof (1691–1740). Eine höfisch-akademische Beziehungsgeschichte (H.-C. Kraus)
S. 242

Konrad-Henning Uber, Eine verhinderte Konfessionalisierung? Religionspolitische Ein- und Entgrenzung im Herzogtum Kurland um 1700 (N. Angermann)
S. 244

Richard Butterwick, The Polish-Lithuanian Commonwealth, 1733–1795. Light and Flame (R. Leiserowitz)
S. 246

19.–21. Jahrhundert

Thomas Adam, Deutschland in der Welt. Eine Gesellschaftsgeschichte seit 1815 (R. Köster)
S. 248

Peter Winzen, Friedrich Wilhelm von Loebell (1855–1931). Ein Leben gegen den Strom der Zeit (N. Domeier)
S. 250

Martin Baumeister/Andrea Ciampani/Francois Jankowiak et al. (Eds.), Il Concilio Vaticano e la modernità / The First Vatican Council and Modernity / Le Concile Vatican et la modernité (G. B. Clemens)
S. 251

Sebastian Bischoff/Barbara Frey/Andreas Neuwöhner (Hrsg.), Koloniale Welten in Westfalen (A. Eckert)
S. 253

Christoph Marx, Trennung und Angst. Hendrik Verwoerd und die Gedankenwelt der Apartheid (F. Wagner)
S. 255

Kurt Flasch, Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus. Michael Schmaus, Joseph Lorz, Josef Pieper (O. Blaschke)
S. 257

Wolfgang Höpken, Wissenschaft – Politik – Biografie. Die deutsche Südosteuropaforschung und ihre Akteure am Beispiel von Franz Ronneberger (1930er bis 1990er Jahre) (M.-J. Calic)
S. 258

Roman Sandgruber, Hitlers Vater. Wie der Sohn zum Diktator wurde (T. Weber)
S. 261

Ralf Georg Reuth, Hitler. Zentrale Aspekte seiner Gewaltherrschaft (T. Weber)
S. 261

Uta von Arnim, Das Institut in Riga. Die Geschichte eines NS-Arztes und seiner „Forschung“ (T. Etzemüller)
S. 265

Raffael Scheck, Love between Enemies. Western Prisoners of War and German Women in World War II (A.-K. Kolwes)
S. 267

Johannes Schröder, Waches Gewissen – Aufruf zum Widerstand. Reden und Predigten eines Wehrmachtpfarrers aus sowjetischer Gefangenschaft 1943–1945. Herausgegeben von Christiane Godt, Peter Godt, Hartmut Lehmann, Silke Lehmann, Jens-Holger Schjörring. Mit einem Geleitwort von Landesbischof em. Gerhard Ulrich (M. Gailus)
S. 268

Dominique Hipp, Von NS-Konzentrationslagern erzählen. Angeklagte vor Gericht über Dachau, Mauthausen, Ravensbrück und Neuengamme (A. Weinke)
S. 271

Gerhard Botz/Alexander Prenninger/Regina Fritz u. a. (Hrsg.), Mauthausen und die nationalsozialistische Expansions- und Verfolgungspolitik (D. Schröder)
S. 273

Maak Flatten, Scharnierzeit der Entspannungspolitik. Willy Brandt als Außenminister der Großen Koalition (1966–1969) (J. Dülffer)
S. 274

Robert Brier, Poland’s Solidarity Movement and the Global Politics of Human Rights (F. Klose)
S. 276

Jens Hacke, Liberale Demokratie in schwierigen Zeiten. Weimar und die Gegenwart (F. Hederer)
S. 278

Eingegangene Bücher
S. 280

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Bestandsnachweise 0018-2613