Historische Zeitschrift 290 (2010), 2

Titel der Ausgabe 
Historische Zeitschrift 290 (2010), 2
Zeitschriftentitel 
Weiterer Titel 

Erschienen
München 2010: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
erscheint 6-mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band, Publikationsform: Print und Online (http://www.atypon-link.com/OLD/loi/hzhz)
Anzahl Seiten
280 S.
Preis
Print €95, Download Beitrag €7,50; Abo Print u. Online €512 (ermäßigt €160); Abo Print u. Online Ausland €558

 

Kontakt

Andreas Fahrmeir
Institution
Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Abteilung
Redaktion Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
PLZ
60323
Ort
Frankfurt am Main
Straße
Norbert-Wollheim-Platz 1
Von
Walther, Sabine

"For historians across the field of European history, the Historische Zeitschrift represents the gold standard of periodical publishing in the field. The HZ is not just the most established national expression of a great historiographical tradition, but also a crucial forum for the most controversial and important contemporary debates in Germany, Europe and the wider world. Throughout its long history it has not merely reflected but also shaped and driven transformations in the discipline, all the while maintaining an exemplary commitment to exemplary source work, fair critical practice and good writing. Today, its combination of excellent articles from German and international scholars with high quality review articles and a reviews section of outstanding breadth and comprehensiveness make the Historische Zeitschrift an indispensable tool of research and professional formation." Christopher Clark, Cambridge

Die Print-Ausgabe der HZ 290/2 erscheint am 28. April 2010.
Die Online-Ausgabe erscheint am 14. April 2010.

Inhaltsverzeichnis

HZ 290/2

Inhalt

Aufsätze

Jani Kirov
Der Umgang mit Abweichungen in der römischen Republik

Eine Konsequenz der Moderne ist die Erkenntnis von Kontingenz. Wo einst Notwendigkeit geglaubt wurde, wird heute eine Möglichkeit gesehen, die auch anders hätte ausfallen können. Der Aufsatz fragt nach den Bedingungen der Möglichkeit in einem konkreten Fall. Er befaßt sich mit der Art und Weise, in der Abweichungen in der römischen Gesellschaft während der Republik behandelt wurden. Den Ansatz bildet ein Erwartungsbegriff, der Normativität analytisch schärfer zu fassen erlaubt. Normen werden demnach als kontrafaktisch stilisierte Erwartungen verstanden, als Erwartungen also, die im Enttäuschungsfall durchgesetzt werden. Hierin unterscheidet sich Normativität von Kognition, die Lernbereitschaft präferiert. Das Verhältnis zwischen beiden kann historisch variieren und den Umgang mit Abweichungen bestimmen. Dies wird exemplarisch im Rechtsbereich aufgezeigt, der – anders als Kunst, Literatur oder Rhetorik – in Rom sehr stark auf Kontinuität abgestellt war. Das Neue wurde deshalb negativ als Abweichung wahrgenommen und gemieden. Doch es kam vor – bedingt vor allem durch die zunehmende technische Spezifizierung der Jurisprudenz dank der Verschriftlichung des Rechts und der griechischen Rhetorik. Das bedeutete wohl kaum eine höhere Toleranz gegenüber Abweichungen, sondern eher einen veränderten Umgang damit: Sie konnten nämlich nach neuen rechtsspezifischen Kriterien interpretiert und im alten Sinne, etwa als Fortsetzung einer „goldenen“ Vergangenheit, legitimiert werden.
[S. 297–S. 320]

Leo Lucassen
Das Heiratsverhalten von deutschen Migranten in den Niederlanden (1860–1940). Die Bedeutung von Ethnie, Religion, Klasse und Geschlecht

Der Beitrag untersucht auf der Grundlage einer generationenübergreifenden Datenbank über deutsche Einwanderer nach Rotterdam das Heiratsverhalten deutscher Migrantinnen und Migranten vom späten 19. Jahrhundert bis in die Zwischenkriegszeit. Die Daten für das 19. Jahrhundert werden mit den Ergebnissen einer Studie über Utrecht verglichen, während für die Zwischenkriegszeit eine detaillierte Untersuchung der deutschen Hausmägde und ihres Heiratsverhaltens durchgeführt wird, um zu weitergehenden Schlußfolgerungen zu gelangen. Es zeigt sich, daß die Eheschließung außerhalb der Gruppe – bei bemerkenswerten lokalen Variationen – insgesamt recht häufig war. Die Exogamie der deutschen Migranten wurde vor allem im Hinblick auf die Faktoren Beruf, Religion, Geschlecht und Ethnie analysiert. Das Ausmaß der Exogamie hing vom Geschlechterverhältnis und der beruflichen Orientierung der Migranten ab. Indem ,Mischehen‘ hier nicht nur mit Bezug auf die Nationalität, sondern auch auf Religion und Klasse untersucht werden, bietet der Beitrag eine komplexere Analyse des Assimilationsprozesses als viele typische Untersuchungen von Migrationsprozessen.
[S. 321–S. 346]

Wolfgang Hölscher
Abschied vom Konzept der gemeinsamen Außenpolitik. Zur parlamentarischen Auseinandersetzung über die neue Ostpolitik in den Jahren 1969 bis 1972

Trotz schroffer Gegensätze zwischen CDU/CSU und SPD in Kernfragen der Außen- und Deutschlandpolitik gab es in den fünfziger Jahren auf parlamentarischer Ebene immer wieder Ansätze einer „bipartisan foreign policy“. Diese partielle Zusammenarbeit, die sich vornehmlich im Verborgenen des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages abspielte, war Voraussetzung für die 1960 eingeläutete Hochphase einer gemeinsamen Außenpolitik. Die Große Koalition von 1966 bis 1969 markiert zugleich Höhe- wie Wendepunkt für die Kooperation auf diesem Gebiet. Mit dem Regierungswechsel 1969 ordnete sich das Konzept der gemeinsamen Außenpolitik in neue Funktionszusammenhänge ein. Nunmehr in Opposition stehend, griff die Unionsführung diesen Gedanken wiederholt auf, um nicht völlig vom außenpolitischen Entscheidungsprozeß abgekoppelt zu werden und zugleich öffentlichkeitswirksam nationale Verantwortung zu demonstrieren. Die Reaktion auf sozial-liberaler Seite fiel zurückhaltend aus, doch hielt die Regierung Brandt/Scheel – angesichts der Unsicherheiten über die Durchsetzbarkeit der neuen Ostpolitik – zumindest rhetorisch am Gemeinsamkeitstopos fest. In Umkehr zur Konstellation der fünfziger Jahre war es diesmal die parlamentarische Basis, die jeder weiteren Zusammenarbeit einen Riegel vorschob. In den Debatten des Auswärtigen Ausschusses wurden ab Mitte 1970 die Bruchlinien immer deutlicher. Darunter litt auch die bis dahin eher auf Harmonie angelegte Arbeitsatmosphäre in diesem Gremium, wo sich nun häufiger gereizte Polemik breitmachte. Negativer Höhepunkt war die Ausschußdebatte über die Ratifizierung der Ostverträge im Frühjahr 1972, die dem Gedanken an Gemeinsamkeit vollends den Garaus machte und eine längere Phase scharfer außenpolitischer Konfrontation einleitete.
[S. 347–S. 385]

Neue historische Literatur

Stefan Benz
Zwischen Danzig, Konstantinopel, Lemberg und Rom. Die von Almut Bues edierten Aufzeichnungen des Kauffrausohns und Dominikanermönchs Martin Gruneweg
[S. 387–S. 410]

Buchbesprechungen

Allgemeines

Wilfried Nippel, Antike oder moderne Freiheit? Die Begründung der Demokratie in Athen und in der Neuzeit (A. Hartmann) [S. 411]
Christoph Horn/Ada Neschke-Hentschke (Hrsg.), Politischer Aristotelismus. Die Rezeption der aristotelischen Politik von der Antike bis zum 19. Jahrhundert (A. Schmidt) [S. 412]
Gerd Kampers, Geschichte der Westgoten (V. Postel) [S. 413]
Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen. Abt. 15: Die Rechtsquellen des Kantons Graubünden. T. 2: Der Zehngerichtenbund. Bd. 2/1–2: Landesherrschaft und Bundesrecht. Bearb. v. Elisabeth Meyer-Marthaler † unt. Mitarb. v. Martin Salzmann mit Registern v. Evelyn Ingold (P. Blickle) [S. 414]
Gabriela Signori (Hrsg.), Das Siegel. Gebrauch und Bedeutung. Unt. Mitarb. v. Gabriel Stoukalov-Pogodin (J. Mötsch) [S. 415]
Thomas Kaufmann, „Türckenbüchlein“. Zur christlichen Wahrnehmung „türkischer Religion“ in Spätmittelalter und Reformation (A. Höfert) [S. 417]
Cordula Bischoff/Anne Hennings (Hrsg.), Goldener Drache – Weißer Adler. Kunst im Dienste der Macht am Kaiserhof von China und am sächsisch-polnischen Hof (1644–1795) (M. Köhler) [S. 419]
Renate Eikelmann (Hrsg.), Die Wittelsbacher und das Reich der Mitte. 400 Jahre China und Bayern (M. Köhler) [S. 419]
Annelien De Dijn, French Political Thought from Montesquieu to Tocqueville. Liberty in a Levelled Society? (M. Oppermann) [S. 422]
Eike Wolgast, Geschichte der Menschen- und Bürgerrechte (P. Blickle) [S. 423]
Richard Bessel/Claudia B. Haake (Eds.), Removing Peoples. Forced Removal in the Modern World (P. Ther) [S. 424]
Heinz Gollwitzer, Weltpolitik und deutsche Geschichte. Gesammelte Studien. Hrsg. v. Hans-Christof Kraus (B. Löffler) [S. 425]
Michael Maurer, Kleine Geschichte Schottlands (J. Elvert) [S. 427]

Altertum

Friedrich Burrer/Holger Müller (Hrsg.), Kriegskosten und Kriegsfinanzierung in der Antike (L. A. Burckhardt) [S. 428]
Angela Kühr, Als Kadmos nach Boiotien kam. Polis und Ethnos im Spiegel thebanischer Gründungsmythen (K. Freitag) [S. 429]
Katherine Clarke, Making Time for the Past. Local History and the Polis (U. Walter) [S. 431]
Adalberto Giovannini, Les relations entre États dans la Grèce antique du temps d’Homère à l’intervention romaine (ca. 700–200 av. J.-C.) (M. Zahrnt) [S. 433]
Bruno Bleckmann (Hrsg.), Herodot und die Epoche der Perserkriege. Realitäten und Fiktionen. Kolloquium zum 80. Geburtstag von Dietmar Kienast (F. Bücher) [S. 434]
Fritz-Heiner Mutschler/Achim Mittag (Eds.), Conceiving the Empire. China and Rome Compared (C. Gizewski) [S. 436]
Joy Connolly, The State of Speech. Rhetoric and Political Thought in Ancient Rome (F. Bücher) [S. 438]
T. P. Wiseman, Remembering the Roman People. Essays on Late-Republican Politics and Literature (C. J. Classen) [S. 439]
Gustav Adolf Lehmann/Rainer Wiegels (Hrsg.), Römische Präsenz und Herrschaft im Germanien der augusteischen Zeit. Der Fundplatz von Kalkriese im Kontext neuerer Forschungen und Ausgrabungsbefunde. Beiträge zu der Tagung des Fachs Alte Geschichte der Universität Osnabrück und der Kommission ,Imperium und Barbaricum‘ der Göttinger Akademie der Wissenschaften in Osnabrück vom 10. bis 12. Juni 2004 (W. Eck) [S. 441]
Adalberto Giovannini/Erhard Grzybek, Der Prozess Jesu. Jüdische Justizautonomie und römische Strafgewalt. Eine philologisch-verfassungsgeschichtliche Studie (M. Schuol) [S. 442]
Heinrich-Wilhelm Drexhage, Wirtschaftspolitik und Wirtschaft in der römischen Provinz Asia in der Zeit von Augustus bis zum Regierungsantritt Diokletians (F. Daubner) [S. 443]
André Chastagnol (†), Le pouvoir impérial à Rome. Figures et commémorations. Scripta varia IV. Textes édités par Stéphane Benoist et Ségolène Demougin (H. Brandt) [S. 444]
Margaret Atkins/Robin Osborne (Eds.), Poverty in the Roman World (S. Mratschek) [S. 445]
Jerzy Linderski, Roman Questions II. Selected Papers (L. d. Libero) [S. 447]
Britta Everschor, Die Beziehungen zwischen Römern und Barbaren auf der Grundlage der Briefliteratur des 4. und 5. Jahrhunderts (H. Leppin) [S. 448]
Yiannis E. Meimaris/Kalliope I. Kritikakou-Nikolaropoulou, Inscriptions from Palaestina Tertia. Vol. 1b: The Greek Inscriptions from Ghor Es-Safi (Byzantine Zoora) (Supplement), Khirbet Qazone and Feinan (W. Eck) [S. 449]

Mittelalter

Robert Fossier, Das Leben im Mittelalter. Aus d. Franz. v. Michael Bayer, Enrico Heinemann u. Reiner Pfleiderer (P. Töbelmann) [S. 451]
Andreas Meyer/Jürgen Schulz-Grobert (Hrsg.), Gesund und krank im Mittelalter. Marburger Beiträge zur Kulturgeschichte der Medizin. 3. Tagung der Arbeitsgruppe „Marburger Mittelalter-Zentrum (MMZ)“ Marburg, 25. und 26. März 2005 (C. Nolte) [S. 452]
Ingrid Baumgärtner/Hartmut Kugler (Hrsg.), Europa im Weltbild des Mittelalters. Kartographische Konzepte (M. Borgolte) [S. 453]
Steffen Patzold, Episcopus. Wissen über Bischöfe im Frankenreich des späten 8. bis frühen 10. Jahrhunderts (J. W. Busch) [S. 455]
Wilfried Hartmann (Hrsg.), Recht und Gericht in Kirche und Welt um 900. Unt. Mitarb. v. Annette Grabowsky (L. Kéry) [S. 456]
Uta Kleine, Gesta, Fama, Scripta. Rheinische Mirakel des Hochmittelalters zwischen Geschichtsdeutung, Erzählung und sozialer Praxis (H. J. Mierau) [S. 458]
Norbert Kamp, Moneta regis. Königliche Münzstätten und königliche Münzpolitik in der Stauferzeit (H. Mäkeler) [S. 459]
James Muldoon/Felipe Fernández-Armesto (Eds.), The Expansion of Latin Europe, 1000–1500. Vol. 1: The Medieval Frontiers of Latin Christendom. Expansion, Contraction, Continuity (M. Borgolte) [S. 460]
Felipe Fernández-Armesto/James Muldoon (Eds.), The Expansion of Latin Europe, 1000–1500. Vol. 2: Internal Colonization in Medieval Europe (M. Borgolte) [S. 461]
Gundula Grebner/Johannes Fried (Hrsg.), Kulturtransfer und Hofgesellschaft im Mittelalter. Wissenskultur am sizilianischen und kastilischen Hof im 13. Jahrhundert (U. Israel) [S. 462]
S. H. Rigby (Ed.), A Companion to Britain in the Later Middle Ages. Paperback Ed (J. Rogge) [S. 464]
Joseph Shatzmiller, Shylock geht in Revision. Juden, Geldleihe und Gesellschaft im Mittelalter. Aus d. Engl. übers. v. Christoph Cluse. Mit bibliografischen Ergänzungen (1990–2007) und einem Nachwort des Übersetzers (G. Zeilinger) [S. 465]
Thomas R. Kraus (Bearb.), Regesten der Reichsstadt Aachen (einschließlich des Aachener Reiches und der Reichsabtei Burtscheid). Bd. 6: Datierte Stücke: 1396–1400. Undatierte Stücke: 1351–1400 (H. Müller) [S. 466]
Hannes Obermair, Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500. Bd. 2: Regesten der kommunalen Bestände 1401–1500/Scritturalità e documentazione archivistica della città di Bolzano fino al 1500. Vol. 2: Regesti dei fondi comunali 1401–1500 (C. Dartmann) [S. 467]
Larry Silver, Marketing Maximilian. The Visual Ideology of a Holy Roman Emperor (J.-D. Müller) [S. 468]

Frühe Neuzeit

Matthias Asche/Michael Herrmann/Ulrike Ludwig u.a. (Hrsg.), Krieg, Militär und Migration in der Frühen Neuzeit (U. Niggemann) [S. 470]
Irene Dingel/Wolf-Friedrich Schäufele (Hrsg.), Kommunikation und Transfer im Christentum der Frühen Neuzeit (T. Töpfer) [S. 471]
Joachim Bauer/Andreas Klinger/Alexander Schmidt u.a. (Hrsg.), Die Universität Jena in der Frühen Neuzeit. Mit ein. Vorw. v. Klaus Dicke (M. Füssel) [S. 473]
Steffen Siegel, Tabula. Figuren der Ordnung um 1600 (B. Steiner) [S. 474]
Jan-Dirk Müller/Jörg Robert (Hrsg.), Maske und Mosaik. Poetik, Sprache, Wissen im 16. Jahrhundert (R. Zymner) [S. 475]
Peter G. Bietenholz, Encounters with a Radical Erasmus. Erasmus’ Work as a Source of Radical Thought in Early Modern Europe (M. Pohlig) [S. 477]
Alexandra Kess, Johann Sleidan and the Protestant Vision of History (S. Benz) [S. 478]
Wolfgang Friedrich, Territorialfürst und Reichsjustiz. Recht und Politik im Kontext der hessischen Reformationsprozesse am Reichskammergericht (F. Kleinehagenbrock) [S. 480]
Ludolf Pelizaeus, Dynamik der Macht. Städtischer Widerstand und Konfliktbewältigung im Reich Karls V (R. v. Friedeburg) [S. 481]
Johannes Burkhardt/Franz Karg (Hrsg.), Die Welt des Hans Fugger (1531–1598) (F. Kleinehagenbrock) [S. 483]
Alfons Brüning, Unio non est unitas. Polen-Litauens Weg im konfessionellen Zeitalter (1569–1648) (K. Friedrich) [S. 485]
Klaus Amann/Max Siller (Hrsg.), Hippolytus Guarinonius. Akten des 5. Symposiums der Sterzinger Osterspiele (5.–7.4.2004). „Die Greuel der Verwüstung menschlichen Geschlechts.“ Zur 350. Wiederkehr des Todesjahres von Hippolytus Guarinonius (1571–1654) (O. Humberg) [S. 486]
Antal Molnár, Le Saint-Siège, raguse et les missions catholiques de la Hongrie ottomane 1572–1647 (A. Badea) [S. 488]
Alastair Duke, Dissident Identities in the Early Modern Low Countries. Ed. by Judith Pollmann and Andrew Spicer (R. Eßer) [S. 489]
Geert H. Janssen, Princely Power in the Dutch Republic. Patronage and William Frederick of Nassau (1613–64). Transl. by J. C. Grayson (R. Eßer) [S. 491]
André Holenstein/Thomas Maissen/Maarten Prak (Eds.), The Republican Alternative. The Netherlands and Switzerland Compared (J. Overhoff) [S. 492]
Agnes Winter, Das Gelehrtenschulwesen der Residenzstadt Berlin in der Zeit von Konfessionalisierung, Pietismus und Frühaufklärung (1574–1740) (M. Leibetseder) [S. 494]
Susanne Rau/Sarah D. Ullmann (Hrsg.), Das Memorial oder Gedächtnisbüchlein des Wolfgang Heinrich Adelungk (C. Kuhn) [S. 495]
Ann Thomson, Bodies of Thought. Science, Religion, and the Soul in the Early Enlightenment (C. Zwierlein) [S. 496]
Ivan Parvev, Land in Sicht. Südosteuropa in den deutschen politischen Zeitschriften des 18. Jahrhunderts (J. Bahlcke) [S. 498]
Iris Ritzmann, Sorgenkinder. Kranke und behinderte Mädchen und Jungen im 18. Jahrhundert (H. Kolling) [S. 498]

19./20. Jahrhundert

Michael Sonenscher, Sans-Culottes. An Eighteenth-Century Emblem in the French Revolution (E. Fehrenbach) [S. 499]
Françoise Knopper/Jean Mondot (Eds.), L’Allemagne face au modèle français de 1789 à 1815 (U. Planert) [S. 500]
David A. Bell, The First Total War. Napoleon’s Europe and the Birth of Warfare as We Know It (U. Planert) [S. 502]
Wolfgang Wippermann, Faschismus. Eine Weltgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute (W. Schieder) [S. 503]
Dieter Langewiesche, Reich, Nation, Föderation. Deutschland und Europa (W. Piereth) [S. 504]
Michael Burleigh, Irdische Mächte, göttliches Heil. Die Geschichte des Kampfes zwischen Politik und Religion von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Aus d. Engl. v. Klaus Binder u. Bernd Leineweber (H. Wolf) [S. 505]
Urs Altermatt/Franziska Metzger (Hrsg.), Religion und Nation. Katholizismen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts (F. Lohmann) [S. 507]
Karl Hausberger, Reichskirche, Staatskirche, „Papstkirche“. Der Weg der deutschen Kirche im 19. Jahrhundert (H. Wolf) [S. 509]
Winfried Speitkamp, Der Rest ist für Sie! Kleine Geschichte des Trinkgeldes (S. Maß) 510
Bernd Eberstein, Preußen und China. Eine Geschichte schwieriger Beziehungen (J. Osterhammel) [S. 511]
Ulrich Päßler, Ein „Diplomat aus den Wäldern des Orinoko“. Alexander von Humboldt als Mittler zwischen Preußen und Frankreich (M. Schalenberg) [S. 512]
Dietmar Grypa, Der Diplomatische Dienst des Königreichs Preußen (1815–1866). Institutioneller Aufbau und soziale Zusammensetzung (F.-J. Kos) [S. 514]
Camilla G. Kaul, Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser. Bilder eines nationalen Mythos im 19. Jahrhundert. Textband und Katalogband (A. Biefang) [S. 515]
Ralf Roth/Günter Dinhobl (Eds.), Across the Borders. Financing the World’s Railways in the Nineteenth and Twentieth Centuries (U. Bartelsheim) [S. 516]
Hermann-Josef Scheidgen, Der deutsche Katholizismus in der Revolution von 1848/49. Episkopat – Klerus – Laien – Vereine (E. Heinen) [S. 518]
Jörg Nagler, Abraham Lincoln. Amerikas großer Präsident. Eine Biographie (M. Berg) [S. 520]
Margrit Pernau, Bürger mit Turban. Muslime in Delhi im 19. Jahrhundert (J. Osterhammel) [S. 522]
Andreas Biefang/Michael Epkenhans/Klaus Tenfelde (Hrsg.), Das politische Zeremoniell im Deutschen Kaiserreich 1871–1918 (W. Loth) [S. 523]
Marcel Stoetzler, The State, the Nation & the Jews. Liberalism and the Antisemitism Dispute in Bismarck’s Germany (C. Nonn) [S. 525]
Christopher Clark, Wilhelm II. Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers. Aus d. Engl. v. Norbert Juraschitz (V. R. Berghahn) [S. 526]
Laurence Cole/Daniel L. Unowsky (Eds.), The Limits of Loyalty. Imperial Symbolism, Popular Allegiances, and State Patriotism in the Late Habsburg Monarchy (L. Höbelt) [S. 528]
Claudia Verhoeven, The Odd Man Karakozov. Imperial Russia, Modernity, and the Birth of Terrorism (J. Baberowski) [S. 529]
I Documenti Diplomatici Italiani. Ser. 3: 1896–1907. Vol. 8 (3 novembre 1903 – 28 marzo 1905) (W. Altgeld) [S. 530]
Fritz Fellner/Doris A. Corradini, Österreichische Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon (B. Ebneth) [S. 532]
Hans Pohl (Hrsg.), Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts. Schriftleitung: Thorsten Beckers (W. Plumpe) [S. 533]
Anton Holzer, Das Lächeln der Henker. Der unbekannte Krieg gegen die Zivilbevölkerung 1914–1918. Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotografien (M. Geyer) [S. 535]
Sabine Kienitz, Beschädigte Helden. Kriegsinvalidität und Körperbilder 1914–1923 (B. Ulrich) [S. 537]
Peter Tauber, Vom Schützengraben auf den grünen Rasen. Der Erste Weltkrieg und die Entwicklung des Sports in Deutschland (W. Pyta) [S. 538
Michael Hoffmann, Ordnung, Familie, Vaterland. Wahrnehmung und Wirkung des Ersten Weltkrieges auf die parlamentarische Rechte im Frankreich der 1920er Jahre (W. Loth) [S. 539]
Michael Fröhlich, Zeitgeschichte (M. Nebelin) [S. 541]
Thomas Notthoff, Der Staat als „geistige Wirklichkeit“. Der philosophisch-anthropologische Aspekt des Verfassungsdenkens Rudolf Smends (M. Stolleis) [S. 542]
Anne Cottebrune, Der planbare Mensch. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die menschliche Vererbungswissenschaft, 1920–1970 (H.-P. Kröner) [S. 544]
John T. Lauridsen, Nazism and the Radical Right in Austria 1918–1934 (L. Höbelt) [S. 546]
Cornelia Rauh, Schweizer Aluminium für Hitlers Krieg? Zur Geschichte der „Alusuisse“ 1918–1950 (C. Kopper) [S. 547]
Matthias Sprenger, Landsknechte auf dem Weg ins Dritte Reich? Zu Genese und Wandel des Freikorpsmythos (S. Reichardt) [S. 548]
Gerhard Stuby, Vom „Kronjuristen“ zum „Kronzeugen“. Friedrich Wilhelm Gaus: ein Leben im Auswärtigen Amt der Wilhelmstraße (P. Krüger) [S. 550]
Sabine Schleiermacher/Udo Schagen (Hrsg.), Die Charité im Dritten Reich. Zur Dienstbarkeit medizinischer Wissenschaft im Nationalsozialismus (H. Fangerau) [S. 552]
Udo Benzenhöfer, Der Fall Leipzig (alias Fall „Kind Knauer“) und die Planung der NS-„Kindereuthanasie“ (R. Forsbach) [S. 553]
Michael B. Petersen, Missiles for the Fatherland. Peenemünde, National Socialism, and the V-2 Missile (M. Moll) [S. 554]
Karl-Joseph Hummel/Christoph Kösters (Hrsg.), Zwangsarbeit und katholische Kirche 1939–1945. Geschichte und Erinnerung, Entschädigung und Versöhnung. Eine Dokumentation. Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (T. Brechenmacher) [S. 556]
Uwe Gerrens, Rüdiger Schleicher. Leben zwischen Staatsdienst und Verschwörung (K.-J. Müller) [S. 556]
Felix Römer, Der Kommissarbefehl. Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42 (T. Kühne) [S. 559]
Aristotle Kallis, Genocide and Fascism. The Eliminationist Drive in Fascist Europe (W. Schieder) [S. 560]
Il’ja Al’tman, Opfer des Hasses. Der Holocaust in der UdSSR 1941–1945. Mit ein. Vorw. v. Hans-Heinrich Nolte. Aus d. Russ. v. Ellen Greifer. Red.: Jens Binner (S. Merl) 562]
Lorenz Erren, „Selbstkritik“ und Schuldbekenntnis. Kommunikation und Herrschaft unter Stalin (1917–1953) (S. Satjukow) [S. 564]
Niels Erik Rosenfeldt, The „Special“ World. Stalin’s Power Apparatus and the Soviet System’s Secret Structures of Communication. 2 Vols (J. Baberowski) [S. 565]
Bernhard H. Bayerlein, „Der Verräter, Stalin, bist Du!“ Vom Ende der linken Solidarität. Komintern und kommunistische Parteien im Zweiten Weltkrieg 1939–1941. Unt. Mitarb. v. Natalja S. Lebedewa, Michail Narinski u. Gleb Albert. Mit ein. Zeitzeugenbericht v. Wolfgang Leonhard. Mit ein. Vorw. v. Hermann Weber (A. Oberender) [S. 567]
Horst Möller/Alexandr O. Tschubarjan (Hrsg.), SMAD-Handbuch. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland 1945–1949. Bearb. v. Jan Foitzik u. Tatjana W. Zarewskaja-Djakina unt. Mitarb. v. Christiane Künzel u. Dina N. Nochotowitsch (F.-J. Kos) [S. 568]
Marita Krauss (Hrsg.), Integrationen. Vertriebene in den deutschen Ländern nach 1945 (A. Kossert) [S. 570]
Regina Maier, NS-Kriminalität vor Gericht. Strafverfahren vor den Landgerichten Marburg und Kassel 1945–1955 (C. Arendes) [S. 571]
Kabinettsprotokolle von Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern 1945–1952. T. 3: Die Protokolle der Regierung von Württemberg-Hohenzollern. Bd. 2: Das Kabinett Bock 1947–1948. Bearb. v. Frank Raberg (K.-J. Matz) [S. 572]
Benjamin Ziemann, Katholische Kirche und Sozialwissenschaften 1945–1975 (F. W. Graf) [S. 574]
I Documenti Diplomatici Italiani. Ser. 11: 1948–1953. Vol. 3 (1° luglio 1949–26 gennaio 1950) (W. Altgeld) [S. 575]
Herbert Elzer, Konrad Adenauer, Jakob Kaiser und die „kleine Wiedervereinigung“. Die Bundesministerien im außenpolitischen Ringen um die Saar 1949 bis 1955 (W. Loth) [S. 577]
Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Hrsg. für das Bundesarchiv v. Hartmut Weber. Bd. 18: 1965. Bearb. v. Josef Henke u. Christoph Seemann unt. Mitw. v. Ralf Behrendt, Edgar Büttner, Christine Fabian u.a (W. Hölscher) [S. 578]
Bettina Tüffers (Bearb.), Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Sitzungsprotokolle 1966–1969. Eingel. v. Bettina Tüffers (K. Schönhoven) [S. 580]
Ilja Mieck, Kleine Wirtschaftsgeschichte der neuen Bundesländer (C. Kopper) [S. 582]
Mark Gevisser, A Legacy of Liberation. Thabo Mbeki and the Future of the South African Dream (H.-J. Scholz) [S. 583]

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