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Historische Zeitschrift 313 (2021), 2

Titel der Ausgabe 
Historische Zeitschrift 313 (2021), 2
Zeitschriftentitel 

Herausgeber
Andreas Fahrmeir und Hartmut Leppin mit Sabine Dabringhaus, Birthe Kundrus, Christina Morina, Werner Plumpe, Susanne Rau, Frank Rexroth, Karl Ubl und Uwe Walter.
Erschienen
Berlin/Boston 2021: de Gruyter
Preis
Abo Print € 771,00; Abo Online (Institutionell) € 771,00; Einzelheft € 141,00

 

Kontakt

Institution
Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
c/o
Prof. Dr. Andreas Fahrmeir Redaktion Historische Zeitschrift Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität Norbert-Wollheim-Platz 1 60323 Frankfurt am Main
Von
Florian Hoppe, Geisteswissenschaften, De Gruyter Oldenbourg

Das neue Heft der Historischen Zeitschrift ist erschienen, wir wünschen anregende Lektüre!

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Felix K. Maier, Rückzug aus Kalkül. Das Palastkaisertum im Weströmischen Reich unter Honorius [S. 301]

Im Jahr 395 wurde der zehnjährige Honorius Kaiser des Weströmischen Reiches. Honorius verbrachte die meiste Zeit seiner Herrschaft zurückgezogen im Palast und überließ seinen Heermeistern die Kommandogewalt bei militärischen Operationen. In der Forschung hat man die Regierungsphase des Honorius oft als Symptom für einen Niedergang angesehen. Das neu entstandene Palastkaisertum habe den Machtkämpfen am Hof und innerhalb des Reiches Vorschub geleistet und die Zentralgewalt sukzessive ausgehöhlt, so dass Rom – vor allem im Westen – den Bedrohungen an der Reichsgrenze schutzlos ausgeliefert gewesen sei. Die vorliegende Studie wendet sich gegen eine solche Sichtweise und argumentiert stattdessen, dass das Palastkaisertum des Honorius nicht dem jungen Alter des Kaisers geschuldet war und auch nicht den Niedergang des Weströmischen Reiches einläutete; das vermeintlich ,passive‘ Regieren stellte vielmehr eine adäquate Reaktion auf die komplexen außen- und innenpolitischen Herausforderungen der Zeit dar und trug zu einer Stabilisierung der Verhältnisse bei. Die Konsolidierung der Zentralgewalt erfolgte nicht über herkömmliche, traditionelle und geradezu stereotype Manifestationen von Macht, sondern durch die Kombination aus scheinbar diskreditierenden Faktoren und paradox anmutender Entwicklungen.

In 395, the ten-year-old Honorius became emperor of the Western Roman Empire. Honorius spent most of his reign in the palace, leaving the military command of the army to his generals. Honorius’ reign has often been considered as a decline of both the imperial authority and the power of the Roman empire. The newly established Palastkaisertum – so the argument goes – triggered a struggle for power both at court and in the realm which, in the long run, led to the breakdown of the Western Empire. This paper counters such arguments, seeking to prove that the Palastkaisertum neither was the result of the young age of Honorius nor did it significantly contribute to the downfall of the Western Roman Empire. Instead, shifting the imperial power to the palace turned out to be an adequate reaction to the manifold challenges the empire faced in the 5th century and consolidated rather than destabilized the emperorship both in the West and the East.

Marcel Bubert, Omnium inventor et seminator. Die Geburt des Konspirationismus im späten Mittelalter [S. 331]

Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass Verschwörungstheorien im engeren Sinne in den Gesellschaften des europäischen Mittelalters kaum zu erwarten sind. Vielmehr scheint es sich zunächst um ein modernes Phänomen zu handeln, das erst im Zuge der Aufklärung ermöglicht wurde. Gleichwohl finden sich verstärkt seit dem späten Mittelalter konspirationistische Deutungsmuster, die strukturelle Analogien zu modernen Verschwörungstheorien aufweisen. Ausgehend von dieser Beobachtung nimmt der Beitrag die spezifischen Bedingungen in den Blick, die zur Formierung eines veränderten Konspirationsdiskurses im europäischen Spätmittelalter geführt haben. Diese werden in ihren ideen-, sozial- und mediengeschichtlichen Dimensionen betrachtet. In Verbindung mit einer Diversifizierung sozialer Gruppen und einem Prozess der Medialisierung ergaben sich neue Voraussetzungen für die Zuschreibung von Intentionalität, die Unterstellung von Heuchelei sowie die Vermutung verborgener Machenschaften hinter der äußeren Fassade sozialer Akteure. Die „Geburt des Konspirationismus“ zielt folglich weniger darauf ab, den historischen Ursprung des Verschwörungsdenkens zu datieren; vielmehr geht es um eine Analyse der soziokulturellen Rahmenbedingungen, unter denen die Imagination von Konspirationsszenarien neuartige Formen annahm. Dabei wird die These vertreten, dass die Entstehung von Verschwörungstheorien in Europa mit der spezifischen Dialektik eines Modernisierungsprozesses verbunden ist, der im Mittelalter einsetzte.

At first glance, there are good reasons to believe that conspiracy theories are essentially modern phenomena. In the Middle Ages, by contrast, other explanatory models seem to have prevailed. However, from the later Middle Ages onwards new patterns of conspirational thinking emerged. This study intends to analyze the specific contexts and developments which led to the formation of a new conspirational discourse. In particular, changes in the history of ideas, social history, as well as in communication technologies and media are considered. A diversification of social groups and a particular process of medialisation created new options for the attribution of intentionality, the accusation of hypocrisy, and the assumption of a hidden agenda behind the outward apperance of social actors. Accordingly, the phrase of the „birth of the conspirationism“ does not claim to identify the historical „origins“ of conspiracy theories but to examine the social and cultural conditions which stimulated the emergence of new forms of conspirational thinking in the late Middle Ages. In this context, it is argued that this development is part of a specific „dialectic“ of a modernisation process which started in the Middle Ages.

Marcus M. Payk, Konstitutionalismus im „Systeme der coexistierenden Staaten“. Überlegungen zu einer internationalen Verfassungsgeschichte am Beispiel des Revolutionszeitalters (1776–1820) [S. 363]
Der Aufsatz plädiert für eine Ergänzung und Erweiterung der Verfassungsgeschichte durch die stärkere Berücksichtigung internationaler Perspektiven. Anhand von Fallbeispielen aus dem Zeitalter der atlantischen Revolutionen – der nordamerikanischen wie französischen Verfassungsgebung der 1780er und 1790er Jahre, des napoleonischen Konstitutionalismus sowie der Deutschen Bundesakte von 1815/20 – wird aufgezeigt, dass sich Prozesse der Konstitutionalisierung ohne ihre vielfältigen äußeren Bezüge zu Außenpolitik, Völkerrecht und zwischenstaatlicher Ordnung kaum verstehen lassen. Auf dieser Grundlage werden einige konzeptionelle Überlegungen zusammengetragen und mit Hinweisen auf weitere neuzeitliche Verfassungen ergänzt, um die Möglichkeiten einer internationalen Verfassungsgeschichte anzudeuten. Zwei komplementäre Blickwinkel werden vorgeschlagen: Einerseits sollte vermehrt nach den inneren Bezugnahmen, Erklärungen und Normen einer Verfassung zur internationalen Ordnung und zum Völkerrecht gefragt werden. Andererseits sind äußere Einwirkungen auf die Verfassungsschöpfung in den Blick zu nehmen, sei es als Vorgaben einer Besatzungsmacht, sei es als subtile Erwartungen internationaler Instanzen oder externer Akteure.

Constitutional history, the article suggests, should more strongly engage with questions of international order, foreign policy and international law. Using case studies from the age of the Atlantic Revolutions – the North American and French constitutions of the 1780s and 1790s, Napoleonic constitutionalism and the German Bundesakte of 1815/20 –, the article argues that constitution-making can hardly be understood without considering external influences. Following this line of reasoning, the articles develops two complementary perspectives for international constitutional history: On the one hand, constitutions should be more thoroughly questioned about their ideas and references to international relations and international law. On the other hand, aspects of external influences on constitution-making need be considered, for example the pressures of an occupying power or the expectations of international institutions.

Nekrolog

Hermann Kulke, Dietmar Rothermund (1933–2020) [S. 399]

Neue historische Literatur

Schwerpunkt Hitler revisited

Wolfram Pyta, Einsichten zu Hitler. Entscheidung – Außenpolitik – Rhetorik [S. 408]

Adolf Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition. Herausgegeben im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin v. Christian Hartmann, Thomas Vordermayer, Othmar Plöckinger, Roman Töppel. Unt. Mitarb. v. Edith Raim, Pascal Trees, Angelika Reizle, Martina Seewald-Mooser. 2 Bde (W. Pyta) [S. 408]

Peter Longerich, Hitler. Biographie (W. Pyta) [S. 408]

Volker Ullrich, Adolf Hitler. Die Jahre des Aufstiegs 1889–1939. Biographie (W. Pyta) [S. 408]

Hans-Ulrich Thamer, Adolf Hitler. Biographie eines Diktators (W. Pyta) [S. 408]

Volker Ullrich, Adolf Hitler. Die Jahre des Untergangs 1939–1945. Biographie (W. Pyta) [S. 408]

Allgemeines

Stefan Laube, Der Mensch und seine Dinge. Eine Geschichte der Zivilisation, erzählt von 64 Objekten (H. P. Hahn) [S. 431]

Christoph Nonn (Hrsg.), Wie Demokratien enden. Von Athen bis zu Putins Russland (M. Prieto) [S. 433]

Arnold Esch, Von Rom bis an die Ränder der Welt. Geschichte in ihrer Landschaft (T. Ertl) [S. 435]

Chiara Formichi, Islam and Asia. A History (T. Epkenhans) [S. 436]

Joachim Werz (Hrsg.), Die Lebenswelt der Zisterzienser. Neue Studien zur Geschichte eines europäischen Ordens (M. Breitenstein) [S. 438]

Lucian Hölscher, Zeitgärten. Zeitfiguren in der Geschichte der Neuzeit (W. Pyta) [S. 439]

Frank Berger, Das Geld der Dichter in Goethezeit und Romantik. 71 biographische Skizzen über Einkommen und Auskommen (O. Blaschke) [S. 441]

Laurens Schlicht, tabula rasa. Die Erforschung des menschlichen Geistes im Kontext der Société des observateurs de l’homme, ca. 1780–1830 (C. Gantet) [S. 443]

Hans-Heinrich Nolte (Hrsg.), Nationen und Nationalismen in Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur (S. Berger) [S. 445]

Volker Neumann, Volkswille. Das demokratische Prinzip in der Staatsrechtslehre vom Vormärz bis heute (H.-C. Kraus) [S. 446]

Jon Mathieu, Zeit und Zeitperzeption. Historische Beiträge zur interdisziplinären Debatte (A. Landwehr) [S. 448]

Ulrike Jureit, Magie des Authentischen. Das Nachleben von Krieg und Gewalt im Reenactment (V. Groebner) [S. 449]

Altertum

Peter Zeller, Basileis und Goden. Gesellschaftliche Ordnung im früharchaischen Griechenland und der isländischen Freistaatzeit (G. Seelentag) [S. 452]

Raimund Schulz, Als Odysseus staunte. Die griechische Sicht des Fremden und das ethnographische Vergleichen von Homer bis Herodot (M. Sommer) [S. 454]

Thomas R. Henderson, The Springtime of the People. The Athenian Ephebeia and Citizen Training from Lykourgos to Augustus (M. Haake) [S. 456]

Tazuko Angela van Berkel, The Economics of Friendship. Conceptions of Reciprocity in Classical Greece (S. von Reden) [S. 458]
Ivan Jordović, Taming Politics. Plato and the Democratic Roots of Tyrannical Man (S. Günther) [S. 460]

Edward Dąbrowa, Camps, Campaigns, Colonies. Roman Military Presence in Anatolia, Mesopotamia, and the Near East. Selected Studies (C. Marek) [S. 462]

Lewis Ayres/H. Clifton Ward (Eds.), The Rise of the Early Christian Intellectual (M. Munkholt Christensen) [S. 464]

Lieve Van Hoof/Peter Van Nuffelen (Eds.), The Fragmentary Latin Histories of Late Antiquity (AD 300–620). Edition, Translation and Commentary (J.-M. Kötter) [S. 466]

Ansgar Teichgräber, Was ist also unser Lohn? Die Finanzen der nordafrikanischen Kirchen im 4. und frühen 5. Jahrhundert (A. Graumann-Kardan) [S. 468]

Christoph Begass, Die Senatsaristokratie des oströmischen Reiches, ca. 457–518. Prosopographische und sozialgeschichtliche Untersuchungen (N. Hächler) [S. 469]

Mittelalter

Catherine Karkov (Ed.), Slow Scholarship. Medieval Research and the Neoliberal University (F. Rexroth) [S. 472]

Jennifer Jahner/Emily Steiner/Elizabeth Tyler (Eds.), Medieval Historical Writing. Britain and Ireland, 500–1500 (T. Skambraks) [S. 474]

Andreas Bihrer/Miriam Czock/Uta Kleine (Hrsg.), Der Wert des Heiligen. Spirituelle, materielle und ökonomische Verflechtungen (C. Antenhofer) [S. 475]

Alain J. Stoclet, Du Champ de Mars mérovingien au Champ de Mai carolingien. Éclairages sur un objet fugace et une réforme de Pépin, dit „le Bref“ (K. Ubl) [S. 477]

Ekkehart IV., St. Galler Klostergeschichten (Casus sancti Galli). Herausg. und übers. von Hans F. Haefele† und Ernst Tremp unter Mitarbeit von Franziska Schnoor (B. Zeller) [S. 479]

Valerie Hansen, Das Jahr 1000. Als die Globalisierung begann (T. Ertl) [S. 480]

Baldric of Bourgueil, History of the Jerusalemites. A Translation of the Historia Ierosolimitana. Translated by Susan B. Edgington (B. Gübele) [S. 482]

Alan V. Murray/Karen Watts (Eds.), The Medieval Tournament as Spectacle. Tourneys, Jousts and Pas d’Armes, 1100–1600 (N. Bock) [S. 483]

Katherine Allen Smith, The Bible and Crusade Narrative in the Twelfth Century (B. Gübele) [S. 484]

Christoph Mielzarek, Albrecht der Bär und Konrad von Wettin. Fürstliche Herrschaft in den ostsächsischen Marken im 12. Jahrhundert (O. Auge) [S. 486]

Gwilym Dodd/Alison K. McHardy/Lisa Liddy (Eds.), Petitions from Lincolnshire, c. 1200–c. 1500 (H. Kleineke) [S. 487]

Norbert Kersken/Stefan Tebruck (Hrsg.), Interregna im mittelalterlichen Europa. Konkurrierende Kräfte in politischen Zwischenräumen (C. Garnier) [S. 489]

Marie-Anne Vannier (Ed.), Judaïsme et christianisme au Moyen Âge (L. Clemens) [S. 490]

Lydia Schumacher, Early Franciscan Theology. Between Authority and Innovation (P. Zahner) [S. 491]

Sara Ritchey/Sharon Strocchia (Eds.), Gender, Health, and Healing, 1250–1550 (C. Antenhofer) [S. 493]

Richard Mackenney, Venice as the Polity of Mercy. Guilds, Confraternities, and the Social Order, c. 1250–c. 1650 (G. Cusa) [S. 495]

Marcel Bubert, Kreative Gegensätze. Der Streit um den Nutzen der Philosophie an der mittelalterlichen Pariser Universität (C. König-Pralong) [S. 496]

Geraldine Heng, The Invention of Race in the European Middle Ages (P. Eckhart) [S. 498]

Alfonsus Bonihominis, Opera omnia. Historia Ioseph, Epistola Samuelis, Disputatio Abutalib, Legenda Sancti Antonii, Tractatus contra malos medicos, Additio islamica ad Epistolam Samuelis, Respuesta catalana de Isaac. Hrsg. v. Antoni Biosca Bas (J. C. Linde) [S. 500]

Rijcklof Hofman/Johan Oosterman/Peter Nissen et al. (Eds.), Inwardness, Individualization, and Religious Agency in the Late Medieval Low Countries. Studies in The Devotio Moderna and its Contexts (D. Bertagnolli) [S. 501
]
Ben Eersels/Jelle Haemers (Eds.), Words and Deeds. Shaping Urban Politics from below in Late Medieval Europe (V. Groß) [S. 503]
E. Amanda McVitty, Treason and Masculinity in Medieval England. Gender, Law and Political Culture (M. Büttner) [S. 505]

Miguel Ángel Ladero Quesada, Fray Hernando de Talavera (1430–1507) la fe y las obras (M. Maser) [S. 506]

David C. Marsh, Giannozzo Manetti. The Life of a Florentine Humanist (J.-H. de Boer) [S. 507]

Tobias Daniels, Die Verschwörung der Pazzi. Ein politischer Skandal und seine europäischen Resonanzen (U. Israel) [S. 509]

Christian Gahlbeck/Madlena Mahling/Klaus Neitmann u. a. (Bearb.), Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch. Erste Abteilung, Bd. 14, 1480–1483 (J. Sarnowsky) [S. 510]

Thomas Willard (Ed.), Reading the Natural World in the Middle Ages and the Renaissance. Perceptions of the Environment and Ecology (G. Fouquet) [S. 511]

Frühe Neuzeit

Petr Hrachovec, Die Zittauer und ihre Kirchen (1300–1600). Zum Wandel religiöser Stiftungen während der Reformation (M. Sladeczek) [S. 514]

Hans-Jürgen Bömelburg/Norbert Kersken (Hrsg.), Mehrsprachigkeit in Ostmitteleuropa (1400–1700). Kommunikative Praktiken und Verfahren in gemischtsprachigen Städten und Verbänden (N. Angermann) [S. 516]

Giovanni Ciapelli/Alessandra Quaranta (Eds.), Medicina e sanità in Trentino nel Cinque-Seicento. Tra saperi, società e scambi culturali (E. Taddei) [S. 517]

Jennifer Mara DeSilva/Pascale Rihouet (Eds.), Eternal Ephemera. The Papal Possesso and Its Legacies in Early Modern Rome (W. Reinhard) [S. 519]

Stefan Sonderegger/Helge Wittmann (Hrsg.), Reichsstadt und Landwirtschaft. 7. Tagung des Mühlhäuser Arbeitskreises für Reichsstadtgeschichte. Mühlhausen 4. bis 6. März 2019 (H.-J. Gilomen) [S. 521]

Cornel Zwierlein, Politische Theorie und Herrschaft in der Frühen Neuzeit (L. Schorn-Schütte) [S. 523]

Robert Antony/Stuart Carroll/Caroline Dodds Pennock (Eds.), The Cambridge World History of Violence. Vol. 3: AD 1500–1800 CE (G. Schwerhoff) [S. 525]

Heiner Lück, Alma Leucorea. Eine Geschichte der Universität Wittenberg 1502 bis 1817 (B. Marshall) [S. 528]

Nandini Chatterjee, Negotiating Mughal Law. A Family of Landlords across Three Indian Empires (H. Frese) [S. 530]

Daniel Menning, Politik, Ökonomie, Aktienspekulation. „South Sea Bubble und Co.“ 1720 (C. Zabel) [S. 531]

19.–21. Jahrhundert

Friedrich Quaasdorf, Kursachsen und das Ende des Alten Reiches. Die Politik Dresdens auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg 1802 bis 1806 (W. Burgdorf) [S. 534]

Peter Brommer, „Es lebet hier ein ruhigs, gutmüthiges und aufgewecktes Volk.“ Der Regierungsbezirk Koblenz im Großherzogtum Niederrhein im Spiegel amtlicher Berichte aus den Jahren 1816–1822 (G. B. Clemens) [S. 536]

Tobias Müller, Die Wurzeln des Populismus. Eine Ideengeschichte in den USA des 19. Jahrhunderts (S. Wendt) [S. 537]

Felix Selgert (Hrsg.), Externe Experten in Politik und Wirtschaft (J. Hacke) [S. 539]

Reinhold Zilch (Hrsg.), Gottlieb von Jagow (1863–1935) und sein Umfeld. Ein kaiserlicher Spitzendiplomat zwischen Erstem Weltkrieg und Kriegs(un)schuldsforschung (V. Steller) [S. 541]

Sönke Neitzel, Deutsche Krieger. Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte (B. Ziemann) [S. 542]

Max Weber, Max Weber-Gesamtausgabe. Bd. III, Teil 2: Praktische Nationalökonomie. Vorlesungen 1895–1899. Hrsg. von Hauke Janssen in Zusammenarbeit mit Cornelia Meyer-Stoll und Ulrich Rummel (G. Schöllgen) [S. 544]

Samuel Krug, Die „Nachrichtenstelle für den Orient“ im Kontext globaler Verflechtungen (1914–1921). Strukturen – Akteure – Diskurse (S. Mangold-Will) [S. 545]

Karin Moser/Mario Keller/Franz X. Eder (Hrsg.), Grenzenlose Werbung. Zwischen Konsum und Audiovision (C. Kleinschmidt) [S. 547]

Sebastian Knake, Unternehmensfinanzierung im Wettbewerb. Die Braunschweigische Staatsbank von 1919 bis 1969 (F. Steinfeld) [S. 549]

Karina Urbach, Das Buch Alice. Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten (A. Königseder) [S. 551]

Frank Uekötter, Von Vögeln, Mächten und Bienen. Die Geschichte des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern (B. Brendel) [S. 553]

Stefan Karner/Peter Ruggenthaler (Hrsg.), 1938. Der „Anschluss“ im internationalen Kontext (M. Grüttner) [S. 555]

Wolfgang Benz, Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe „Onkel Emil“ im Nationalsozialismus (E. Raim) [S. 556]

Magnus Pahl, Monte Cassino 1944. Der Kampf um Rom und seine Inszenierung (C. T. Müller) [S. 558]

Dirk Schumann/Désirée Schauz (Hrsg.), Forschen im „Zeitalter der Extreme“. Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus und nach 1945 (K. Orth) [S. 560]

Marianne Horstkemper, Zwischen Neuaufbruch und Beharrung. Vergangenheitspolitik an der TU Berlin nach 1945 (A. F. Guhl) [S. 562]

Patrice G. Poutrus, Umkämpftes Asyl. Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart (D. Gosewinkel) [S. 563]

Hanne Leßau, Entnazifizierungsgeschichten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit (C. Rauh) [S. 565]

Rana Mitter, China’s Good War. How World War II is Shaping a New Nationalism (D. Sachsenmaier) [S. 567]

Jannis Panagiotidis, The Unchosen Ones. Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany (T. Freimüller) [S. 569]

Heonik Kwon, After the Korean War. An Intimate History (J. Echternkamp) [S. 571]

Katharina Rauschenberger/Sybille Steinbacher (Hrsg.), Fritz Bauer und „Achtundsechzig“. Positionen zu den Umbrüchen in Justiz, Politik und Gesellschaft (T. Vormbaum) [S. 572]

Christian Kuchler, Lernort Auschwitz. Geschichte und Rezeption schulischer Gedenkstättenfahrten 1980–2019 (M. Sauer) [S. 574]

Edgar Wolfrum, Der Aufsteiger. Eine Geschichte Deutschlands von 1990 bis heute (K. Thijs) [S. 576]

Eingegangene Bücher [S. 579]

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Redaktion
Veröffentlicht am
13.10.2021
Beiträger
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Bestandsnachweise 0018-2613