Historische Zeitschrift 285 (2007), 1

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Historische Zeitschrift 285 (2007), 1
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Weiterer Titel 

Erschienen
München 2007: Oldenbourg Verlag
Erscheint 
6mal jährlich, 3 Hefte ergeben einen Band
Preis
Jahresabo € 398,00 (für Mitglieder des Historikerverbands und Studenten € 148), Einzelheft € 82,00

 

Kontakt

Institution
Historische Zeitschrift (HZ)
Land
Deutschland
c/o
Prof. Dr. Andreas Fahrmeir Redaktion Historische Zeitschrift Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität Norbert-Wollheim-Platz 1 60323 Frankfurt am Main
Von
Hubert, Cordula

Das August-Heft der Historischen Zeitschrift ist soeben erschienen.

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Frank Bernstein
Von Caligula zu Claudius. Der Senat und das Phantom der Freiheit
Die dramatischen Ereignisse nach dem geglückten Attentat auf Caligula am 24. Januar 41 n.Chr. bis zur Erhebung des Claudius am folgenden Tag sind gut, verdächtig gut bezeugt. Wie durch Zufall sei der Onkel des ermordeten Princeps umgehend von den Praetorianern zum Kaiser ausgerufen worden, der Senat hingegen habe sich zunächst ablehnend, vor allem zwiespältig verhalten. Die einen, allen voran die Consuln, hätten eine Rückkehr zur libera res publica gewünscht, die anderen, unter ihnen die erfolgreichen Verschwörer, zwar eine Beibehaltung des Principats, jedoch einen Kaiser aus den eigenen Reihen. Angesichts des Endes eines Tyrannen scheinen beide Optionen verständlich. Jede trug auf ihre Art die Signatur wiedergewonnener Freiheit, jener längst verlorenen libertas senatus. Ob aber ernsthaft, wie die Forschung meint, eine Wiederherstellung der Republik im Senat erwogen wurde, darf bezweifelt werden. Hielt doch Cn. Sentius Saturninus, cos. ord. und Anhänger der kaiserlichen Familie, sein Plädoyer für die Freiheit im Wissen um die bereits erfolgte Akklamation des Claudius. Diese und andere Unstimmigkeiten in der tendenziösen Überlieferung legen den Schluß nahe, daß sich hinter der Beschwörung eines Trugbildes, verheißungsvoll, doch chancenlos, ein taktisches Manöver verbarg: die Verhinderung eines unerwünschten Princeps aus dem Kreis der Verschwörer und zugleich die Vorbereitung der Anerkennung des Claudius durch den Senat.

Johannes Süßmann
Die Wurzeln des Wohlfahrtsstaats – Souveränität oder Gute Policey?
Mit welchem analytischen Besteck betrachten wir die frühneuzeitliche Wohlfahrtsstaatlichkeit? Wie beziehen wir sie auf unser Bild von der Entstehung des modernen Staates? Das sind die Fragen, die in dem Beitrag diskutiert werden. In der Forschung stehen sich dazu zwei Ansätze gegenüber. Wer die moderne Staatsgewalt aus der Konkurrenz der großen Mächte hervorgehen sieht, hat die frühneuzeitliche Wohlfahrtsstaatlichkeit bislang als randständigen Gegenstand behandelt. Zur Entstehung des souveränen Staats soll sie wenig beigetragen haben. Eben diese Ansicht qualifiziert sie dafür, unter dem Stichwort der „guten Policey“ von denjenigen Forschern in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt zu werden, die den modernen Staat aus der Fürsorgepflicht für das Gemeinwohl herleiten. Beide Perspektiven stellt der Beitrag auf den Prüfstand. Zum einen werden hervorragende Theoretiker des souveränen Staats durchgesehen: Machiavelli, Hobbes und Rousseau, mit dem Ergebnis, daß Wohlfahrtsstaatlichkeit bei ihnen durchweg als unverzichtbare Tätigkeit des souveränen Staats erscheint. Zum andern wird am Beispiel Würzburgs die Praxis von guter Policey in einer mindermächtigen Herrschaft des Reiches umrissen, mit dem Ergebnis, daß sie zur Staatsbildung nicht ausreichte und daß von ihr aus keine Kontinuität zum modernen Staat führte. Die Überlegungen münden daher in den Vorschlag, frühneuzeitliche Wohlfahrtsstaatlichkeit als eine notwendige, aber nicht hinreichende Form des Strebens nach Souveränität in den Blick zu nehmen. Für die Gegenwart hat das die Folge, den Wohlfahrtsstaat aus der Freiheit politischer Selbstbestimmung denken zu können, statt ihn aus der Verpflichtung auf Gerechtigkeit herleiten zu müssen.

Karsten Ruppert
Die weltanschaulich bedingte Politik der Deutschen Zentrumspartei in ihrer Weimarer Epoche
Seit der protestantisch-kleindeutschen Reichsgründung vertrat der Politische Katholizismus eine konfessionell geschlossene Subgesellschaft. Die Milieuprägung bestimmte ein politisches Verhalten, das sich neben der materiellen Interessenlage an spezifischen Wert- und Ordnungsvorstellungen orientierte, welche für die Deutsche Zentrumspartei auch in der Weimarer Republik noch bestimmend waren, als sie zur entscheidenden Mitgestalterin der Verhältnisse wurde. Von dieser Ausgangslage aus wird der Versuch unternommen, aus zerstreuten Aussagen der unterschiedlichsten Art sowohl ein kohärentes Bild der christlichen Grundlagen als auch das ideologische Substrat in ausgewählten Feldern der Politik herauszuarbeiten. Es wird so die Verwurzelung der weltanschaulichen Tiefenstruktur der Partei in dem von dieser selbst wenig reflektierten christlichen Selbstverständnis offengelegt. Dabei wird zugleich verdeutlicht, warum die Zentrumspartei trotz einer solchen Prägung und der Verfolgung konfessioneller Essentialia eine politische Partei gewesen ist und worin von daher die Legitimität einer so verstandenen christlichen Politik liegt. Der Beitrag schließt mit der These, daß das Zentrum Konfession und Politik schon in einer Weise vermittelt habe, die auf die christlichen Parteien Europas nach dem Zweiten Weltkrieg vorausweist.

Neue Historische Literatur

Peter Blickle, Freiheiten und Freiheit im alten Europa

Christoph Weber, Die Bücherzensur der Römischen Inquisition und der Indexkongregation
im 19. Jahrhundert

Buchbesprechungen

Allgemeines

G. Schmidt / M. van Gelderen / C. Snigula (Hrsg.), Kollektive Freiheitsvorstellungen im frühneuzeitlichen Europa (1400–1850) (P. Blickle)
H. Wolf (Hrsg.), Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1814–1917. Einleitung 1814–1917 in vier Sprachen (Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch) (C. Weber)
H. Wolf (Hrsg.), Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung I: 1814–1917. Römische Bücherverbote. Edition der Bandi von Inquisition und Indexkongregation 1814–1917. Auf der Basis v. Vorarbeiten v. H. H. Schwedt bearb. v. J. Schepers u. D. Burkard (C. Weber)
H. Wolf (Hrsg.), Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung II: 1814–1917. Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1814– 1917. Bearb. v. S. Schratz, J. D. Busemann u. A. Pietsch. Teilbd. 1: Indexkongregation. Teilbd. 2: Inquisition (C. Weber)
H. Wolf (Hrsg.), Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung III: 1814–1917. Prosopographie von Römischer Inquisition und Indexkongregation 1814–1917. Von H. H. Schwedt unt. Mitarb. v. T. Lagatz. Teilbd. 1: A–K. Teilbd. 2: L–Z (C. Weber)
Max Weber Gesamtausgabe. Abt. 1: Schriften und Reden. Bd. 6: Zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Altertums. Schriften und Reden 1893–1908. Hrsg. v. J. Deininger (G. Schöllgen)
P. Vidal-Naquet, Atlantis. Geschichte eines Traums (K. von See)
G. Scheibelreiter, Heraldik (L. Biewer)
F. B. Schenk, Aleksandr Nevskij. Heiliger – Fürst – Nationalheld. Eine Erinnerungsfigur im russischen kulturellen Gedächtnis (1263–2000) (S. Troebst)
K. Andermann / C. Joos (Hrsg.), Grafen und Herren in Südwestdeutschland vom 12. bis ins 17. Jahrhundert (J. Wettlaufer)
B. Schmid, Schreiben für Status und Herrschaft. Deutsche Autobiographik in Spätmittelalter und früher Neuzeit (P. Schuster)
P. Lanaro (Ed.), At the Centre of the Old World. Trade and Manufacturing in Venice and the Venetian Mainland, 1400–1800 (M. Schnettger)
C. Goehrke/B. Pietrow-Ennker (Hrsg.), Städte im östlichen Europa. Zur Problematik von Modernisierung und Raum vom Spätmittelalter bis zum 20. Jahrhundert (K. Fuchs)
J. Haas, Die Reichstheorie in Pufendorfs „Severinus de Monzambano“. Monstrositätsthese und Reichsdebatte im Spiegel der politisch-juristischen Literatur von 1667 bis heute (M. Stolleis)
R. Berkowitz, The Gift of Science. Leibniz and the Modern Legal Tradition (G. Walther)
Adel im Wandel. 200 Jahre Mediatisierung in Oberschwaben. Katalog zur Ausstellung u. 2 Begleitbde.: Adel im Wandel. Oberschwaben von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Hrsg. v. M. Hengerer u. E. L. Kuhn in Verb. mit P. Blickle (E. Fehrenbach)
M. Fata (Hrsg.), Das Ungarnbild der deutschen Historiographie (F. Gottas)
S. Settis, Die Zukunft des „Klassischen“. Eine Idee im Wandel der Zeiten (H. Leppin)

Altertum

J.-M. Bertrand (Ed.), La violence dans les mondes grec et romain (M. Zimmermann)
M. Zimmermann (Hrsg.), Der Traum von Troia. Geschichte und Mythos einer ewigen Stadt (A. Hartmann)
M. H. Hansen, Polis. An Introduction to the Ancient Greek City-State (K.-W. Welwei)
D. B. Dodd / C. A. Faraone (Eds.), Initiation in Ancient Greek Rituals and Narratives. New Critical Perspectives (V. Rosenberger)
A. Luther / M. Meier /L. Thommen (Hrsg.), Das Frühe Sparta (U. Walter)
M. Munn, The Mother of Gods, Athens, and the Tyranny of Asia. A Study of Sovereignty in Ancient Religion (V. Rosenberger)
W. Will, Der Untergang von Melos (K.-W. Welwei)
F. L. Holt, Into the Land of Bones. Alexander the Great in Afghanistan (H.-U. Wiemer)
G. Sachs, Die Siedlungsgeschichte der Messenier. Vom Beginn der geometrischen bis zum Ende der hellenistischen Epoche (K.-W. Welwei)
G. G. Aperghis, The Seleukid Royal Economy. The Finances and Financial Administration of the Seleukid Empire (A. Mehl)
E. Stavrianopoulou, „Gruppenbild mit Dame“. Untersuchungen zur rechtlichen und sozialen Stellung der Frau auf den Kykladen im Hellenismus und in der römischen Kaiserzeit (L.-M. Günther)
J. Allen, Hostages and Hostage-Taking in the Roman Empire (N. Grotkamp)
F. Bücher, Verargumentierte Geschichte. Exempla Romana im politischen Diskurs der späten römischen Republik (C. J. Classen)
D. Timpe, Römisch-germanische Begegnung in der späten Republik und frühen Kaiserzeit. Voraussetzungen – Konfrontationen – Wirkungen (R. Wiegels)
A. Kakoschke, ,Germanen‘ in der Fremde. Eine Untersuchung zur Mobilität aus den römischen Provinzen Germania inferior und Germania superior anhand der Inschriften des 1. bis 3. Jahrhunderts n.Chr. (P. Kehne)

Mittelalter

M. Borgolte, Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes 300 bis 1400 n. Chr. (D. Rando)
The History of Leo the Deacon. Byzantine Military Expansion in the Tenth Century. Introduction, translation, and annotations by A.-M. Talbot and D. F. Sullivan with the assistance of G. T. Dennis and S. McGrath (W. Brandes)
F. Kramer/W. Störmer (Hrsg.), Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben (W. Hechberger)
A. Paravicini Bagliani/E. Pibiri/D. Reynard (Eds.), L’itinérance des seigneurs (XIVe–XVIe siècles) (K. Herbers)
K. Ubl (Hrsg.), Die Schriften des Alexander von Roes und des Engelbert von Admont. T. 2: Engelbert von Admont, Speculum virtutum (L. Kéry)
A. Ayton/P. Preston, The Battle of Crécy, 1346. With additional contributions from F. Autrand, C. Piel, M. Prestwich a. o. (J.-M. Moeglin)
E. Makowski, „A Pernicious Sort of Woman“. Quasi-Religious Women and Canon Lawyers in the Later Middle Ages (F. J. Felten)
E. Schlotheuber, Klostereintritt und Bildung. Die Lebenswelt der Nonnen im späten Mittelalter. Mit einer Edition des ,Konventstagebuchs‚ einer Zisterzienserin von Heilig-Kreuz bei Braunschweig (1484–1507) (F. J. Felten)
H. Koller, Kaiser Friedrich III (P.-J. Heinig)
P. Godding, La législation ducale en Brabant sous le règne de Philippe le Bon (1430–1467) (H. Müller)
E. Bünz/K.-J. Lorenzen-Schmidt (Hrsg.), Klerus, Kirche und Frömmigkeit im spätmittelalterlichen Schleswig-Holstein (S. Rabeler)

Frühe Neuzeit

P. Burke, Languages and Communities in Early Modern Europe (G. Walther)
L. Schorn-Schütte/S. Tode (Hrsg.), Debatten über die Legitimation von Herrschaft. Politische Sprachen in der Frühen Neuzeit (D. Hildebrand)
R. Bösel / G. Klingenstein / A. Koller (Hrsg.), Kaiserhof – Papsthof (16.–18. Jahrhundert). Unt. Mitarb. v. E. Garms-Cornides, J. P. Niederkorn u. A. Sommer-Mathis (M. Schnettger)
T. C. Schlüter, Flug- und Streitschriften zur „Kölner Reformation“. Die Publizistik um den Reformationsversuch des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Hermann von Wied (1515–1547) (G. Schwerhoff)
V. Leppin, Martin Luther (E. Wolgast)
V. Leppin, Luther privat. Sohn, Vater, Ehemann (E. Wolgast)
C. Kauertz, Wissenschaft und Hexenglaube. Die Diskussion des Zauber- und Hexenwesens an der Universität Helmstedt (1576–1626) (W. Behringer)
W. von Scheliha, Rußland und die orthodoxe Universalkirche in der Patriarchatsperiode 1589–1721 (T. Bremer)
K. Siebenhüner, Bigamie und Inquisition in Italien 1600–1750 (J. Hübing)
M. Duchein, Les derniers Stuarts (P. Fuchs)
B. Marschke, Absolutely Pietist. Patronage, Factionalism, and State-Building in the Early Eighteenth-Century Prussian Army Chaplaincy (W. Neugebauer)
U. J. Schneider (Hrsg.), Kultur der Kommunikation. Die europäische Gelehrtenrepublik im Zeitalter von Leibniz und Lessing (M. Maurer)
H. M. Scott, The Birth of a Great Power System 1740–1815 (H. Duchhardt)
E. Wangermann, Die Waffen der Publizität. Zum Funktionswandel der politischen Literatur unter Joseph II. (H. Klueting)
H. Wellenreuther (Ed.), The Revolution of the People. Thoughts and Documents on the Revolutionary Process in North America 1774–1776 (M. Berg)

19./20. Jahrhundert

Handbuch der europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel. Bd. 1: Um 1800. Hrsg. v. P. Brandt, M. Kirsch u. A. Schlegelmilch unter redakt. Mitw. v. W. Daum (W. Reinhard)
D. S. Landes, Die Macht der Familie. Wirtschaftsdynastien in der Weltgeschichte (K. Borchardt)
W. Klein, Die Domänenfrage im deutschen Verfassungsrecht des 19. Jahrhunderts (M. Stolleis)
H. Salmi, Wagner and Wagnerism in Nineteenth-Century Sweden, Finland, and the Baltic Provinces. Reception, Enthusiasm, Cult (U. Konrad)
K. Hildebrand/E. Kolb (Hrsg.), Otto von Bismarck im Spiegel Europas (H. Seier)
A. Bracher/T. Meyer (Hrsg.), Helmuth von Moltke 1848–1916. Dokumente zu seinem Leben und Wirken. Bd. 1: Briefe Helmuth von Moltkes an seine Frau 1877–1915 mit Schilderungen von Reisen mit dem älteren Moltke und von Aufenthalten am Zarenhof – Briefe und Dokumente zu Kriegsausbruch und Kriegsschuldfrage. Moltke im Ersten Weltkrieg (H. Afflerbach)
C. G. Krüger, „Sind wir denn nicht Brüder?“ Deutsche Juden im nationalen Krieg 1870/71 (H. Berding)
H. Rübner, Konzentration und Krise der deutschen Schiffahrt. Maritime Wirtschaft und Politik im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus (M. Epkenhans)
S. Fenoaltea, L’economia italiana dall’unità alla Grande Guerra (M. Cattaruzza)
C. G. Brown, Religion and Society in Twentieth-Century Britain (B. Ziemann)
M. Kutz, Deutsche Soldaten. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte (R. Pröve)
P. Alter, Winston Churchill (1874–1965). Leben und Überleben (L. Kettenacker)
J. Winter (Ed.), America and the Armenian Genocide of 1915 (M. Brehl)
K. Rawe, „... wir werden sie schon zur Arbeit bringen!“ Ausländerbeschäftigung und Zwangsarbeit im Ruhrkohlenbergbau während des Ersten Weltkrieges (J. Reulecke)
C. Gellinek, Philipp Scheidemann. Gedächtnis und Erinnerung (E. Kolb)
K. Nowak, Spanien zwischen Diktatur und Republik. Korporatismus, organisierte Interessen und staatliche Sozialpolitik 1919–1936 (W. Forstmann)
J. Vogel, Der sozialdemokratische Parteibezirk Leipzig in der Weimarer Republik: Sachsens demokratische Tradition. T. 1 u. 2 (K. Schönhoven)
J. Lilla (Bearb.), Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Unt. Mitarb. v. M. Döring u. A. Schulz (M. Brechtken)
W. Cohn, Kein Recht, nirgends. Tagebuch vom Untergang des Breslauer Judentums 1933–1941. 2 Bde. Hrsg. v. N. Conrads (A. Herzig)
C. Schmidt, Nationalsozialistische Kulturpolitik im Gau Westfalen-Nord. Regionale Strukturen und lokale Milieus (1933–1945) (G. Aly)
C. Collado Seidel, Der Spanische Bürgerkrieg. Geschichte eines europäischen Konflikts (C. Dipper)
S. Kuß/H. Schwendemann (Hrsg.), Der Zweite Weltkrieg in Europa und Asien. Grenzen, Grenzräume, Grenzüberschreitungen (H. Elzer)
J.-D. Gauger/M. Kittel (Hrsg.), Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten in der Erinnerungskultur (M. Stickler)
F. Betker, „Einsicht in die Notwendigkeit“. Kommunale Stadtplanung in der DDR und nach der Wende (1945–1994) (A. von Saldern)
C. Lissner, Den Fluchtweg zurückgehen. Remigration nach Nordrhein und Westfalen 1945–1955 (M. Schumacher)
H. Hesse, Konstruktionen der Unschuld. Die Entnazifizierung am Beispiel von Bremen und Bremerhaven 1945–1953 (C. Vollnhals)

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Redaktion
Veröffentlicht am
29.08.2007
Beiträger
Klassifikation
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Bestandsnachweise 0018-2613